Weihrauch wird seit Jahrhunderten als ein heilendes Mittel bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt. Während die Wirkung von Weihrauch lange Zeit vor allem vermutet wurde, gibt es inzwischen immer mehr wissenschaftliche Forschungen, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Weihrauch wird vor allem in Form von Kapseln angeboten. Aber auch das Räuchern von Weihrauch ist immer wieder ein Thema. In welchen Bereichen Weihrauch zum Einsatz kommen kann, welche Wirkung dem Naturheilmittel nachgesagt wird und wie du es dosieren kannst, erfährst du hier.




Das Wichtigste in Kürze

  • Weihrauch wird aus dem Weihrauchbaum gewonnen und getrocknet. Es handelt sich um ein Harz, das mehr als 200 Inhaltsstoffe vorweisen kann.
  • In Form von Öl soll Weihrauch dabei helfen, Schleim zu lösen, wenn eine akute Erkältung vorliegt.
  • Eine weitere Wirksamkeit wird Weihrauch auch bei Darmerkrankungen sowie Rheuma nachgesagt.

Wie wirkt Weihrauch?

Die Wirkung, die Weihrauch nachgesagt wird, ist vielseitig. Dabei wird die Erfahrung als Basis genutzt, dass Weihrauch in der Lage ist, Entzündungen zu hemmen. Tatsächlich verfügt der Weihrauch über 200 Bestandteile. Im Rahmen der Wirkung gegen Entzündungen greift in erster Linie die Boswelliasäure.

Zusätzlich dazu soll sich Weihrauch auch schmerzlindernd auswirken. Dennoch ist er in Deutschland nicht als Medikament anerkannt. Er wird als Nahrungsergänzungsmittel geführt. Hast du Interesse daran, von der Wirkung von Weihrauch zu profitieren, kannst du dich auch an deinen Arzt wenden und dich hier beraten lassen.

Weihrauch wirkt schmerzlindernd und gegen Entzündungen. (Bildquelle: pixabay.com / xbqs42)

Um von der Wirkung profitieren zu können, gibt es verschieden Möglichkeiten. Besonders verbreitet ist das Angebot von Weihrauch-Kapseln. Abhängig von der Dosierung, kannst du diese täglich bis zu dreimal als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. In Salben oder in Öl kommt Weihrauch ebenfalls zum Einsatz.

Du kannst das Baumharz aber auch in seiner ursprünglichen Form kaufen. Das goldene Harz kann dann zu einem Pulver zerstoßen werden. Es kann jedoch auch in seiner klassischen Form zum Einsatz kommen. Eingenommen werden darf es nicht. Stattdessen kannst du es verwenden, um es zu räuchern. Dies braucht ein wenig Übung, da die Dosierung beim Räuchern nicht ganz so einfach ist.

Hintergründe: Was du über die Wirkung von Weihrauch wissen solltest

Gibt es Weihrauch Nebenwirkungen?

Bei der Einnahme von Naturheilmitteln kann es zu Nebenwirkungen kommen. Weihrauch ist sehr gut verträglich. Dennoch ist es möglich, dass es zu Magenschmerzen und Sodbrennen, Übelkeit oder sogar Durchfall kommt. Bei einer korrekten Anwendung ist die Gefahr jedoch gering.

Lange Zeit wurde davon ausgegangen, dass Weihrauch eine Sucht auslösen kann. Grundlage dafür war die Annahme, dass in Weihrauch THC zu finden ist. Allerdings hat ein Schweizer Apotheker dies in seiner Doktorarbeit widerlegt.

Für wen kann Weihrauch geeignet sein?

Ob Weihrauch für dich ein passendes Naturheilmittel darstellt, hängt davon ab, welche Ansprüche du an das Harz hast. Wichtig zu wissen ist, dass es in Deutschland nur als standardisiertes Fertigarzneimittel eingenommen werden sollte. Das heißt, vor allem die Kapseln stehen im Fokus. Das Harz darf nicht einfach eingenommen werden.

Anerkannt ist Weihrauch als Arznei nicht, es wird jedoch bei einigen Erkrankungen als Nahrungsergänzungsmittel empfohlen und kann deine Beschwerden möglicherweise lindern und reduzieren.

Vor allem durch die enthaltene Boswelliasäure wird der Weihrauch bei Erkrankungen eingesetzt, wie:

  • Morbus Crohn
  • Colitis ulcerosa
  • Rheuma
  • Asthma bronchiale
  • Morbus Alzheimer
  • Allergien
  • Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Multiple Sklerose

Der Boswelliasäure wird nachgesagt, dass sie eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und auch beruhigende sowie antibakterielle Wirkung haben soll.

Wie umfangreich die Einsatzgebiete von Weihrauch jedoch tatsächlich sind und wie er wirkt, kannst du der nachfolgenden Tabelle entnehmen:

Erkrankung Wirkungsweise von Weihrauch
Rheuma Schmerzende Gelenke bringen bei der Rheuma-Erkrankung starkes Unwohlsein mit sich, Weihrauch wird bei der Behandlung über einen längeren Zeitraum eingenommen, Durch seine entzündungshemmende Wirkung soll er akute Rheuma-Schübe lindern und die Entzündungen in den Gelenken reduzieren
Darmerkrankungen Darmerkrankungen können verschiedene Ursachen haben, Oft ist ein Auslöser eine entzündliche Reaktion im Darm, Die im Weihrauch enthaltene Boswelliasäure kann Entzündungen reduzieren, Bei einer regelmäßigen Einnahme soll sie den Entzündungen im Darm entgegenwirken und für den Darm eine Entlastung schaffen
Arthrose Schmerzende Gelenke sind auch bei Arthrose eine sehr starke Belastung, neben der entzündungshemmenden Wirkung, ist es auch die schmerzlindernde Wirkung, die bei dieser Erkrankung helfen soll, die Höhe der Dosierung ist jedoch mit einem Arzt zu besprechen
Hauterkrankungen Hauterkrankungen werden oft durch entzündliche Prozesse hervorgerufen, Auch bei der Schuppenflechte sind Entzündungen der Auslöser, Boswelliasäure kann dabei helfen, gegen die Entzündungen vorzugehen und die Haut zu entlasten
Herzerkrankungen Durchblutungsstörungen können das Herz deutlich belasten, Weihrauch stärkt das Immunsystem und fördert die Durchblutung, Aus diesem Grund kann es vorbeugend eingesetzt werden, um das Herz zu schützen
Psyche Weihrauch wird eine positive Wirkung auf die Psyche nachgesagt, Es wird als ein natürliches Antidepressiva angesehen, das Ängste lindern und das Wohlbefinden erhöhen kann

Ist Weihrauch ein Anti-Krebs-Mittel?

Immer wieder kommt Weihrauch ins Spiel, wenn es um die Behandlung und Bekämpfung von Krebs geht. Inzwischen wurden auch einige Studien in Bezug auf diese Thematik durchgeführt. Ein zugelassenes Medikament wird allerdings nicht angeboten. Eine kritische Betrachtung ist daher wichtig.

Es gibt ein europäisches Projekt, das unter dem Namen „CAM-Cancer“ geführt wird. Dieses Projekt widmet sich den alternativen und auch komplementären Therapien von Krebs. Bereits im Jahr 2015 hat CAM-Cancer Hinweise zu Weihrauch in der Krebstherapie herausgegeben. In der Zusammenfassung haben sich daraus die nachfolgenden Ergebnisse ergeben:

  • Gesicherte Aussagen, basierend auf Studien, dass Weihrauch bei Hirntumoren lindernd wirken kann, gibt es nicht. Eine antitumoröse Wirkung konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
  • Fallserien und auch Studien haben teilweise ergeben, dass Boswellia-Extrakte eine lindernde Wirkung auf Hirnödeme haben können, die strahlenbedingt entstanden sind. In Bezug auf die Evidenz dieser Fallreihen bleibt CAM-Cancer jedoch zurückhaltend.
  • Es wurden mit Boswellia In-vitro-Versuche durchgeführt. Hier wurde eine sehr hohe Konzentration bei malignen Zelllinien von Tieren und auch Menschen eingesetzt. Diese Versuche haben eine antiproliferative und eine antiinflammatorische Wirkung gezeigt.

Im Jahr 2013 wurde an der Universität in Lancaster eine weitere Studie durchgeführt. Ziel dieser Studie war es herauszufinden, inwieweit sich Acetyl-11-Keto-ß-Boswelliasäure auf Krebszellen bei Eierstockkrebs auswirken kann. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Säure die Krebszellen angreift und sie auch zerstören kann. Weitere Untersuchungen zu dieser Thematik sind jedoch nicht bekannt.

Weihrauch als Anti-Krebs-Mittel zu bezeichnen, ist daher eher schwierig, da evidenzbasierte Grundlage hier nicht oder nur sehr selten zu finden sind. Natürlich kannst du das Thema bei deinem behandelnden Arzt ansprechen. Er kann dir hier weitere Informationen und eine persönliche Einschätzung zukommen lassen.

Wie wirkt Weihrauch für die Gesundheit?

Weihrauch kann in vielen Bereichen eingesetzt werden. Gerade deshalb ist es interessant zu wissen, wie Weihrauch eigentlich genau wirkt im Körper. Mehr als 200 verschiedene Wirkstoffe befinden sich in dem Harz. Dazu gehören Gerbstoffe und ätherische Öle. Der Fokus bei der Wirkung liegt jedoch auf den Boswelliasäuren. Bis zu 8 % davon sind in dem Harz enthalten.

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Boswelliasäuren gelten als ein sehr guter Entzündungshemmer. Sie bringen eine antiphlogistische Wirkung mit und können diese im Körper entfalten. Wenn es im Körper zu einer Entzündung kommt, liegt dies an einem Enzym. Es handelt sich hierbei um die 5-Lipoxygenase. Durch das Enzym bilden sich Leukotriene. Hierbei handelt es sich um Stoffwechselprodukte, die im Körper entstehen.

Durch diese Stoffwechselprodukte werden die Entzündungen aufrechterhalten. Sie können sich zu chronischen Entzündungen entwickeln. Damit die Entzündungen sich zurückbilden, muss die Produktion von Leukotrienen gestoppt werden. Die Boswelliasäuren haben einen Einfluss auf das Enzym. Sie sorgen dafür, dass die Tätigkeit eingeschränkt wird.

Hat Weihrauch eine Wirkung auf die Psyche?

Vor allem seine Wirkung auf körperliche Erkrankungen ist bekannt. Doch wie wirkt Weihrauch eigentlich auf die Psyche? Immer wieder gibt es Berichte darüber, dass Weihrauch zu einer Abhängigkeit führen kann. Um dies nachvollziehen zu können, muss herausgefunden werden, wie Weihrauch auf die Psyche wirkt.

In Weihrauch ist Incensol-Acetat zu finden. Dieser Wirkstoff kann Einfluss nehmen auf die TRPV3-Rezeptoren. Er ist in der Lage, den Rezeptor zu fördern und zu aktivieren. Dadurch soll es möglich sein, Depressionen zu lindern. Auch Angstgefühle sollen durch Weihrauch reduziert werden können.

Zeitgleich besteht die Möglichkeit, mit dem Naturheilmittel die Wirkung von positiven Gefühlen deutlich zu verstärken. Dies ist einer der Gründe, warum Olibanum bereits seit Jahrhunderten in der Kirche verräuchert wird. Die Menschen sollen sich sicher und geborgen fühlen, sie sollen sich entspannen und glücklich sein.

Immer wieder wird Weihrauch daher als ein Mittel bei Depressionen eingesetzt und als eine natürliche Alternative zu Antidepressiva angesehen. Einer der Vorteile ist hier auch, dass keine Nebenwirkungen bekannt sind.

Ist die Weihrauch Wirkung gesund?

Weihrauch wird als ein natürliches Heilmittel in Deutschland gefühlt. Es hat keine medizinische Grundlage. Auch wenn immer wieder Studien angestrengt werden, in denen die Wirkung von Weihrauch erforscht werden soll, fallen die Ergebnisse teilweise unterschiedlich aus. Eine allgemeine Antwort auf die Frage, ob Weihrauch gesund ist, lässt sich daher nicht finden.

Werden Weihrauch Kapseln hochdosiert angeboten?

Bei der Dosierung für die Kapseln gibt es ganz unterschiedliche Angaben. Die grundsätzliche Empfehlung lautet, zweimal oder auch dreimal täglich bis zu 500 mg Weihrauch einzunehmen. Kapseln, die eine Dosierung von 500 mg aufweisen, gelten bereits als hochdosiert.

Der Vorteil in der Einnahme mit Kapseln liegt darin, dass du den Weihrauch besonders gut dosieren kannst. Entscheidest du dich dagegen für das Räuchern, fällt die Dosierung deutlich schwerer. In Deutschland kannst du hochdosierte Kapseln kaufen. Ausführungen mit 450 – 500 mg werden angeboten.

Gibt es Weihrauch Wechselwirkungen?

Auch wenn es sich bei Weihrauch um ein Naturheilmittel handelt, besteht immer die Gefahr, dass es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. Besonders problematisch ist dies in Bezug auf Entzündungshemmer. Ibuprofen beispielsweise wird sehr häufig bei Entzündungen eingesetzt. Eine zusätzliche Einnahme von Weihrauch kann die Wirkung beeinträchtigen.

Musst du Medikamente einnehmen und bist du unsicher, inwieweit es in Ordnung ist, zusätzlich dazu Weihrauch zu verwenden, solltest du dich lieber an deinen Arzt wenden. Dieser kann dich über die Wechselwirkungen aufklären und entscheiden, ob eine Einnahme von Weihrauch unbedenklich ist.

Werden gewisse Medikamente und Weihrauch eingenommen, so können Wechselwirkungen auftreten. (Bildquelle: pixabay.com / xbqs42)

Welche Alternativen gibt es zu Weihrauch?

Weihrauch wird gerne als Alternative zu Cortison oder auch zu anderen medizinischen Wirkstoffen genannt. Interessant ist aber auch die Frage, ob es möglicherweise sogar Alternativen zum Weihrauch selbst gibt. Vielleicht verträgst du das Naturheilmittel nicht oder möchtest Alternativen kennenlernen. Diese Möglichkeiten gibt es:

  • Morbus Crohn: Aloe Vera oder auch Minze werden sehr gerne als eine natürliche Alternative zu Weihrauch eingesetzt. Sie sind ebenfalls in der Lage, Entzündungen zu reduzieren.
  • Colitis ulcerosa: Ingwer kann sich bei dieser Erkrankung ebenfalls lindernd auswirken. Er reduziert Blähungen und lindert Durchfall. Zusätzlich wird ihm eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt.
  • Rheuma: Bei Vitamin D handelt es sich um ein fettlösliche Vitamin, das gegen die Gelenkschmerzen wirken kann.
  • Asthma bronchiale: Magnesium hat eine entspannende Wirkung auf die Bronchien und kann dadurch asthmatische Anfälle lindern.
  • Morbus Alzheimer: Löwenzahn kann den Organismus stimulieren. Es wird davon ausgegangen, dass Alzheimer unter anderem durch Schadstoffe im Gehirn ausgelöst wird. Durch die ausleitende Wirkung von Löwenzahn soll vorgebeugt werden.
  • Allergien: Quitten verfügen über den Wirkstoff „Amygdalin“. Dieser kann gegen Allergien helfen.
  • Psoriasis: Kurkuma kann dafür sorgen, dass weniger oder keine Zytokinen freigesetzt werden. Bei den Zytokinen wird davon ausgegangen, dass sie der hauptsächliche Auslöser für die Schuppenflechte sind.
  • Multiple Sklerose: Kamille bringt eine immunstärkende und auch eine entzündungshemmende Wirkung mit sich. Daher wird sie bei Multipler Sklerose eingesetzt.
  • Depression: Als eine Alternative zu Weihrauch bei Depressionen wird beispielsweise Johanniskraut eingesetzt. Es verfügt über eine antidepressive Wirkung, die bei leichten Depressionen hilfreich sein kann.

Trivia: Wissenswertes und Fakten rund um die Weihrauch Wirkung

Denkst du darüber nach, Weihrauch einzunehmen oder anderweitig mit dem Naturheilmittel etwas für deine Gesundheit zu tun, kommen möglicherweise Fragen auf, die sich nicht so einfach klären lassen. Diese werden hier aufgegriffen.

Ist Weihrauch in Deutschland verboten?

In Bezug auf Weihrauch kommt immer wieder die Frage auf, inwieweit der Einsatz in Deutschland eigentlich erlaubt ist. Grundlage für die Sorge, dass es sich um eine verbotene Substanz handeln könnte, sind Nachrichten aus der Schweiz. Immer wieder wird behauptet, dass durch die Pharmaindustrie der Einsatz von Weihrauch verbietet.

Hierbei handelt es sich jedoch nicht um verlässliche Angaben. So kann Weihrauch auch in der Schweiz beispielsweise in Form von Tabletten oder als Öl und Creme gekauft werden. Zudem ist der Verkauf von reinem Weihrauch in Drogerien und Apotheken möglich.

Auch in Deutschland gibt es kein Verbot für den Verkauf oder den Konsum von Weihrauch. Du kannst Tabletten, Gele oder auch den puren Weihrauch hier einfach kaufen. Dennoch ist es wichtig, auf die Qualität und die Herkunft zu achten.

Wie funktioniert das Räuchern für eine Weihrauch Wirkung?

Räuchern von Weihrauch ist eine der Möglichkeiten, von der Wirkung zu profitieren. Zum Räuchern gibt es verschiedene Optionen:

Räuchermethode Funktionsweise
Räuchern mit Kohle Zum Räuchern mit Kohle wird ein feuerfestes Gefäß benötigt. Es wird Kohle angeboten, die besonders geruchsarm ist. So riecht der Raum nicht nach Kohle. Die Kohle wird in das Gefäß gegeben und hier entzündet. Das Weihrauchharz wird dann auf die Kohle gelegt. So entsteht ein ganz besonders intensiver Geruch und der Weihrauch kann eine Wirkung entfalten.
Räuchern mit Stövchen Etwas weniger Rauchentwicklung gibt es beim Räuchern mit Stövchen. Hier sollte der Weihrauch vorher zerkleinert werden. So kann er besser seine Wirkung entfalten. Es gibt auch größere Stövchen, in denen Sie höhere Kerzen einsetzen können, die länger brennen.
Räuchern auf dem Herd In der heutigen Zeit ist es möglich, Weihrauch auf dem Herd zu räuchern. Hierfür benötigen Sie einen Metallteller. Auf den Teller wird das Harz gelegt. Der Teller kommt auf eine Herdplatte und diese wird nur auf der geringsten Stufe erhitzt. Es dauert ein wenig, bis der Weihrauch verdampft, es entsteht aber eine gesunde Dampfentwicklung, die sich positiv auf deinen Körper auswirken kann.

Fazit

Weihrauch wurde schon von den Heiligen Drei Königen als Geschenk für Mutter und Kind in den Stall von Bethlehem gebracht und auch über die Jahrhunderte hinweg hat er sein Einsatzgebiet in der Kirche verteidigt. Bis heute wird dem Baumharz eine positive Wirkung auf die Gesundheit nachgesagt. Durch die zahlreichen Inhaltsstoffe, zu denen unter anderem auch die Boswelliasäure gehört, wirkt er entzündungshemmend und auch schmerzlindernd.

Du kannst Weihrauch heute in Form von Kapseln zu dir nehmen oder das Baumharz räuchern und so dein Immunsystem stärken. Auch wenn sich inzwischen bereits sehr gute Erfolge mit Weihrauch bei verschiedenen Erkrankungen gezeigt haben, ist gerade die Wirksamkeit in der Krebstherapie noch als sehr umstritten anzusehen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Weihrauch

[2] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/07/11/kein-werbeverbot-fuer-weihrauch-kapseln

[3] http://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/boswellia-spp-weihrauch/@@view/html/index.html

[4] https://quantisana.ch/gesundheit-neu-denken/expertenberichte/studie-weihrauchoel-toetet-krebszellen-ab-und-staerkt-das-immunsystem

[5] https://nwzg.de/weihrauch-natuerliches-heilmittel

[6] https://hausmittelhexe.com/alzheimer-hausmittel-gegen-alzheimer/#Naturliche_Heilmittel_gegen_Alzheimer

[7] https://equapio.com/gesundheit/schuppenflechte-4-heilmittel-die-wirklich-helfen

[8] https://www.die-gesunde-wahrheit.de/2018/11/23/gegen-multiple-sklerose/#2_Ingwer

Titelbild: pixabay.com / xbqs42

Warum kannst du mir vertrauen?

Leah ist gelernte Heilpraktikern und hat viele Jahre in einer Praxis gearbeitet. Zusätzlich hat sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin abgeschlossen. Mittlerweile hat sie sich als Gesundheitsberaterin für Unternehmen selbstständig gemacht und gibt Seminare zu den Themengebieten "Gesundheit am Arbeitsplatz" und "Prävention von Bandscheibenvorfälle".