was hilft gegen Verstopfung

Ob vorübergehend oder wiederkehrend, Verstopfung stört jeden in jedem Alter. In der Tat ist es nie angenehm, lange Zeit auf der Toilette verbringen zu müssen, ohne Stuhlgang oder mit großen Schwierigkeiten, Leiden und Völlegefühl. Vielleicht hast du sogar Angst vor der Sache!

Nur keine Panik! Wir werden uns bemühen, all deine Fragen zu beantworten, indem wir dir einige Informationen sowie einige Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, zum besseren Verständnis und zur Behandlung von Verstopfung.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die meisten der sogenannten Verstopfungen, über die heutzutage häufig gesprochen wird, sind in Wirklichkeit keine Verstopfungen, sondern lediglich eine natürliche und vorübergehende Verlangsamung der Darmfunktion.
  • Man unterscheidet kurz gesagt zwischen vorübergehender und chronischer Verstopfung: Die eine ist eher gutartig und kann durch Änderung der Gewohnheiten behoben werden, während die andere schwerer und schmerzhafter ist und zusätzlich zu den Änderungen der Essgewohnheiten und der Aktivität von Behandlungen, abführenden Medikamenten und Beratungen mit medizinischem Fachpersonal begleitet wird.
  • Im Allgemeinen gilt eine Störung als Verstopfung, wenn die Person weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang hat.

Definition: Was genau ist Verstopfung?

Unter Verstopfung versteht man einen Zustand mehr oder weniger verlängerter Darmbeschwerden, bei dem der Stuhlgang härter und vor allem schwieriger zu evakuieren ist, sodass der Betroffene erhebliche Bemühungen auf sich nehmen muss und die Stuhlentleerung als unvollständig empfindet. (1)

Darüber hinaus wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass Verstopfung dann vorliegt, wenn eine Person weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang hat.

Ansonsten kann ein normaler Stuhlzyklus bis zu 3 Mal pro Tag ausmachen. (1)

Hintergründe: Was du über Verstopfung wissen solltest

Heutzutage werden zahlreiche einfache Blähungen und schwankender Stuhlgang fälschlicherweise als Obstipation bezeichnet. Man beeilt sich dann zur Selbstmedikation mit Abführmitteln oder anderen Medikamenten, um nichts zu erleiden.

Nichtsdestotrotz ist es nicht immer so einfach, und wenn einige Fälle wirklich als Verstopfung angesehen werden können, so ist dies bei weitem nicht für alles zutreffend.

Hier werden wir Licht in ein Thema bringen, das nicht so einfach ist, wie man meinen könnte.

Was sind die Ursachen einer echten Obstipation?

Die Ursachen der Verstopfung sind vielfältig und unterschiedlich, einige sind vorübergehend und lösbar, während andere weniger schwerwiegend sind.

Es gibt zum Beispiel einfachere und häufigere Ursachen wie …

  • Ein Mangel an Hydration,
  • Unterernährung,
  • Mangel an körperlicher Bewegung usw.

Es gibt aber auch innere, weniger offensichtliche, vielfältige und individuelle Ursachen wie …

  • Störungen des Stoffwechsels, oft wegen Kaliummangel,
  • Eine Zunahme der Kollageneinlagerung in der Darmwand … (2) usw.

Verstopfung kann ebenfalls durch Medikamente (1), Stoffwechsel- und endokrine Anomalien, neurogene Erkrankungen und Magen-Darm-Verletzungen verursacht werden: In solchen Fällen ist die Verstopfung nur die Konsequenz einer anderen Krankheit. (14) Natürlich gibt es noch viele andere mögliche Ursachen für die Entstehung von Verstopfung …

Es ist jedoch auch sehr oft der Fall, dass keine wirkliche Ursache für eine gelegentliche Verstopfung festgestellt werden kann.

In solchen Fällen wird eine funktionelle, körperspezifische und vorübergehende Obstipation vorgeschlagen. (1)

Welche Arten von Verstopfung gibt es?

In dieser Hinsicht gibt es grundsätzlich zwei Arten von Obstipation, die am häufigsten auftreten.

Vorübergehende Verstopfung

Zunächst einmal gibt es, wie schon erwähnt, eine vorübergehende Darmträgheit.

Diese kann in der Regel durch …

  • Stress oder andere Zustandsveränderungen (Schichtarbeit, Prüfungsphasen …)
  • Eine Reise, die die Gewohnheiten durcheinander bringt (dann auch Reiseobstipation genannt)
  • Fieber und damit bedingte Bettruhe
  • Bewegungsmangel
  • Dehydratation
  • Ballaststoffarme Ernährung
  • Ungewöhnliche Essensaufnahme

… verursacht werden.

Diese Art von gelegentlich auftretender Verstopfung löst sich im Laufe der Zeit und durch Linderung der oben genannten Störungen in der Regel schnell und einfach auf.

Chronische Verstopfung

Chronische Obstipation ist oft hartnäckiger, schwer zu heilen und verursacht in der Regel mehr Schmerzen.

Sie ist gekennzeichnet durch eine mindestens dreimonatige subjektive unbefriedigende Stuhlentleerung.

Diese Fälle weisen oft die Ausprägung von zwei oder mehr der folgenden Leitsymptome auf:

  • Ein Zwang, hart zu drücken oder sich sogar manuell selbst helfen zu müssen, um zu versuchen, den Stuhl zu evakuieren.
  • Weniger als drei Stuhlgänge pro Woche
  • Ein intimes Gefühl von unvollständiger Evakuierung
  • Klumpiger oder harter Kot
  • Subjektive Empfindung einer Obstruktion im Enddarm-Bereich

Was soll ich bei Verstopfung essen?

  • Ballaststoffe: Diese tragen zu Volumen im Kot bei und verhindern einen zu hohen Flüssigkeitsverlust.
    • Vollkornbrot (Kleiebrot, Gerstenbrot…)
    • Auf Vollwertkost umsetzen (Vollreis und -Pasta, Hafer und Vollkornmüsli …)
    • Obst
      • Birnen
      • Kirschen
      • Trauben
      • Feigen
      • Ananas
      • Pfirsiche
      • Trockenfrüchte
  • Gemüse: Sie wirken entwässernd und/oder schaffen Volumen im Darminhalt
    • Sauerkraut
    • Sellerie
    • Lauch
    • Spargel
  • Kaugummi kauen zur Aktivierung des Darmprozesses
    (2)
  • Die Rolle der Probiotika (die in bestimmten Gemüsesorten wie Kohl, Essiggurken etc. und Milchprodukten enthalten sind) in der Therapie von Patienten mit Obstipation wird zunehmend diskutiert.

    Klinische Studien deuten auf positive Effekte einiger Probiotika auf die Stuhlhäufigkeit und die Schmerzreduktion hin. (1)

    Was soll ich bei Verstopfung trinken?

    • Viel Mineralwasser (sulfatreiches Wasser insbesondere für seine spülende Wirkung im Darm)
    • Tee (Kräutertee zum Beispiel, jedenfalls kein schwarzer)
    • ​Kaffee (Löslicher kann von Vorteil ein)
    • Cola
    • Obstsäfte (Apfel u. a.)
    • Rote Bete-Saft
    • Schokoladengetränke
      (2)

    Wann soll ich zum Arzt?

    Einerseits wirft gerade die funktionelle Obstipation Fragen auf und führt zu Spekulationen z. B. über die Ursachen: Du kannst durchaus herausfinden wollen, ob deine Obstipation ein ernährungs- oder lebensstilbedingtes Phänomen ist.

    Deshalb kann eine ärztliche Untersuchung zur sicheren Abklärung der organischen Ursachen notwendig sein.

    Auf der anderen Seite ist chronische Verstopfung schwerwiegender und erfordert oft professionelle Beratung, da die Diagnose eine wichtige Rolle bei der Verstopfung spielt. (1)

    Wie sinnvoll sind Medikamente gegen Verstopfung?

    Gelegentliche Verstopfung ist nicht wirklich schwerwiegend und kann auf natürliche Weise durch geringfügige Änderungen der Lebensweise und mit Geduld behandelt werden.

    Dies ist nicht immer der Fall bei anderen Arten von hartnäckigeren und immer wiederkehrenden Obstruktionen.

    Laxanzien

    Die Bekämpfung der chronischen Verstopfung erfordert neben einer gesunden Ernährung und ausgewogenen Lebensstil oft auch Abführmittel. (1)

    Auf dieser Grundlage besteht ein wissenschaftlicher Konsens darüber, dass die meisten Abführmittel relativ sicher sind, solange sie intermittierend und vorübergehend verabreicht werden und es keine Kontraindikationen gegen sie gibt. (3)

    Jedoch gibt es auch einige, die aus verschiedenen Gründen kontraindiziert sind. Die Details sind unten aufgeführt.

    Bestandteil des Abführmittels Nebenwirkungen abführender Substanzen
    Plantago ovata bzw. Ispaghul Kann bei empfindlichen Verbrauchern schwere allergische Reaktionen auslösen. (3)
    Danthron Diese chemische Verbindung mit abführende Wirkung könnte laut Studien die Krebsbildung verstärken. (4) Deswegen sollte Laxanzien daraus nur bei älteren und inkurabel Patienten eingesetzt werden. (3)
    Oxyphenisatin Dieses Laxanzum sollte nicht angewendet werden, da seine langfristige Anwendung Leberschäden verursacht. Es wurde daher seit den 1970er Jahren aus den meisten Ländern der Welt zurückgezogen. (3, 5)
    Senna Senna ist offenbar das abführende Mittel der Wahl für weibliche Personen während Schwangerschaft und Stillzeit. (3)
    Bisacodyl Es ist trotz seiner seltenen nachgewiesenen Nebenwirkungen von Bauchschmerzen wie Krämpfen (6) ein stimulierendes Abführmittel besonderer Qualität. (3)
    Lactulose, Sorbitol und Lactilol Diese Wirkstoffe bewirken kaum bedeutende Beeinträchtigungen. (3)
    Magnesiumsalz-Abführmittel und Phosphateinläufe Beide sollten bei Säuglingen und Kleinkindern nicht verwendet werden, da sie schwere Stoffwechselstörungen verursachen könnten. (3)
    Flüssigparaffin Sie ist bei Patienten, bei denen die Gefahr der Ingestion besteht, also unter anderem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen kontraindiziert. (3)
    Docusat-Natrium   Dieser Stuhlweichmacher kann die Neigung anderer Medikamente, Leberschäden zu verursachen, fördern. Dieses Phänomen ist jedoch nicht vollständig etabliert und nicht gut erforscht. (3)
    Cisaprid Die Rolle von Cisaprid hinsichtlich seines Beitrags zur Magenentleerung und damit zur Bekämpfung von Verstopfung ist nicht formell festgelegt worden. (3)

    Darüber hinaus kann die langfristige Einnahme einiger Abführmittel paradoxe unerwünschte Nebenwirkungen wie erhöhte Verstopfung und Darmverschluss haben. (15)

    Nebenwirkung von Medikamenten

    Einige Medikamente können allein oder aufgrund ihrer Dosierung Verstopfung in die Liste der Nebenwirkungen einschliessen.
    Zum Beispiel wurde einer Studie zufolge eine höhere Häufigkeit des Aspirinkonsums mit einer Zunahme der Häufigkeit von Verstopfung in Verbindung gebracht. (12)

    Was hilft gegen Verstopfung: Die besten Tipps & Tricks für einen gesunden Transit

    In diesem Abschnitt besprechen wir Tipps und Tricks für verschiedene individuelle Profile.

    Im Allgemeinen

    Sport treiben?

    Eine sportliche Aktivität trägt zu einem gesünderen Lebensstil bei.

    Doch selbst wenn gewisse Studienergebnisse eine schnellere Transitzeit dank sportlicher Aktivitäten gezeigt haben, scheint das Phänomen nicht verallgemeinert zu sein.

    Was hilft gegen Verstopfung-1

    Sport verbessert nämlich nachweislich die körperliche Leistungsfähigkeit. (7)
    (Bildquelle: Chander R / Unsplash)

    Es besteht also kein signifikanter Einfluss des Sports auf die Transitfunktion des Dickdarms. (7)

    Wasser trinken

    Hinsichtlich des Flüssigkeitsverzehrs und seiner Beziehung zur Verstopfung deutet eine Studie darauf hin, dass eine geringe Flüssigkeitsaufnahme die Stuhlproduktion bei gesunden und zwischen 20 und 30 Jahren alten Männern reduziert. (8)

    Tatsächlich zeigen die Ergebnisse einer Studie, dass eine geringere Hydratation (500 ml pro Tag) zu einer Abnahme der Stuhlhäufigkeit und des Stuhlgewichts führt. (8)

    Daraus lässt sich schließen, dass eine geringe Flüssigkeitsaufnahme bei einigen Menschen ein Faktor ist, der chronische Verstopfung fördert und korrigiert werden sollte, da sie keinen gesundheitlichen Mehrwert bringt. (8)

    Es gibt jedoch keine ausreichenden Belege dafür, dass eine Erhöhung der Flüssigkeitsaufnahme auf ein normales Maß dagegen obligatorisch eine positive Wirkung auf chronische Verstopfung hat. (8)

    Nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, dass du je nach Geschlecht und Alter genug trinkst, denn während mehr Trinken allein möglicherweise keine Verstopfung löst, fördert zu wenig Trinken die Verstopfung. (8, 9)

    Unten findest du eine zusammenfassende Tabelle der empfohlenen täglichen Wasseraufnahme:

    Lebensalter Geschlecht Alter Empfohlene minimale Wasseraufnahme in ml pro Tag (von EFSA (10))
    Säuglinge Junge und Mädchen Weniger als 6 Monate alt 680 ml/Tag (hauptsächlich durch Milch)
    Junge und Mädchen Zwischen 6 und 12 Monate alt 800 bis 1000
    Kinder Junge und Mädchen Zwischen 1 und 2 Jahre alt 1000 bis 1200
    Junge und Mädchen Zwischen 2 und 3 Jahre alt 1300
    Junge und Mädchen Zwischen 4 und 8 Jahre alt 1600
    Junge Zwischen 9 und 13 Jahre alt 2100
    Mädchen Zwischen 9 und 13 Jahre alt 1900
    Junge Zwischen 14 und 18 Jahre alt 2500
    Mädchen Zwischen 14 und 18 Jahre alt 2000
    Erwachsene Mann 2500
    Frau 2000
    Schwangere Frau Über 19 Jahre alt 2300
    Stillende Frau Über 19 Jahre alt 2600 bis 2700
    Ältere Menschen Mann 2500
    Frau 2000

    (9, 10)

    Die angegebenen optimalen Mindestaufnahmemengen entsprechen der Gesamtwasseraufnahme aus “reinem” Wasser, allen anderen Getränken und Wasser in der Nahrung und geben einen Hydratationsgrad an, der den Bedürfnissen praktisch aller Menschen in jeder Lebensphase gerecht werden sollte.

    Dennoch erfordern sie bzw. sind sie unabhängig von einer guten Gesundheit, einer korrekten, durchschnittlichen und abwechslungsreichen Ernährung und der Ausübung moderater und regelmäßiger körperlicher Aktivität. (9, 10)

    Ballaststoffe essen

    Es wurde festgestellt, dass Frauen mit Ballaststoffzufuhr (Median 20 g/Tag) seltener an einer Obstipation leiden als Frauen mit geringer Zufuhr (Median 7 g/Tag). (12)

    Dies deutet darauf hin, dass eine erhöhte Ballaststoffzufuhr mit einer erheblichen Verringerung der Häufigkeit von Obstipation bei Frauen verbunden ist. (12)

    Was hilft gegen Verstopfung-2

    Haferfloken und Früchtehilfen helfen dir dabei, mehr Fasern zu essen!
    (Bildquelle: Melissa Belanger / Unsplash)

    Diese Ballaststoffempfehlungen können jedoch prinzipiell auch Männern gemacht werden, da auch sie Ballaststoffe benötigen, um Verstopfung zu vermeiden.

    Bauchmassage

    Die Bauchmassage war einst eine legitime Behandlungsmethode zur Linderung von Verstopfung. (15)

    Sie hat einige Vorteile, aber auch Nachteile.

    Vorteile
    • preiswert sein
    • nicht invasiv
    • ohne schädliche Nebenwirkungen
    • selbst administrierbar
    Nachteile
    • Die Beweise für seine Wirksamkeit waren bisher nicht stark genug.
    • Möglicherweise fehlt es an Glaubwürdigkeit, da einige seine Wirksamkeit bezweifeln könnten und eher an Arzneimittel, Operationen usw. glauben.

    (15)

    Nun haben neuere Studien gezeigt, dass die Bauchmassage:

    • Peristaltik stimulieren kann.
    • Die Transitzeit des Dickdarms verkürzen kann.
    • Eine Erhöhung der Stuhlfrequenz bei Patienten mit Verstopfung bewirken.
    • Die damit einhergehenden Unwohlseins- und Schmerzempfindungen verringern kann.
    • Sowohl für Patienten, die aufgrund verschiedener diagnostizierter physiologischer Anomalien an Verstopfung leiden, als auch für Patienten, die an langfristiger funktioneller Verstopfung leiden, wirksam sein kann. (15)

    Verstopfung bei Säuglingen und Kinder

    Von Verstopfung sind schätzungsweise 3% der Kleinkinder und Vorschulkinder weltweit betroffen. In der überwiegenden Mehrheit handelt es sich dabei um Fälle von funktioneller Obstipation. (16)

    Es ist oft schwierig oder sogar nicht ratsam, Abführmittel zu verabreichen, zumindest auf eigene Faust.

    Es ist am besten, den Rat eines Gesundheitsexperten einzuholen. Die Behandlung umfasst Entgiftung, manchmal gefolgt von Erhaltungstherapie mit einem oralen Abführmittel, Ernährungsumstellung und Toilettentraining. Damit die Behandlung wirksam ist, ist eine enge und regelmäßige Nachsorge erforderlich. (16)

    Verstopfung bei Erwachsenen

    Für normale Erwachsene gelten die allgemeinen Empfehlungen.

    Einige Studien sagen sogar, dass man mehr trinken sollte: Eine tägliche Wasseraufnahme von 3,7 l für Männer und 2,7 l für Frauen entspricht den Bedürfnissen einer großen Mehrheit. (11)

    Natürlich können intensive Bewegung und Wetterbedingungen den täglichen Wasserbedarf erhöhen, sowie die Individualität jeder Person. (11)

    Verstopfung in der Schwangerschaft

    Verstopfung tritt in der Regel in den letzten 6 Monaten der Schwangerschaft auf.

    Was hilft gegen Verstopfung-3

    Es ist wichtig, sich während der Schwangerschaft mit Spezialisten umzugeben, um relevanten Rat und Anleitung für die Umsetzung der allgemeinen Empfehlungen zu erhalten.
    (Bildquelle: Ricardo Moura / Unsplash)

    Zur Behandlung haben einige Produkte adäquate Eigenschaften gezeigt, während andere ungeeignet sind. Hier ist eine Zusammenfassung:

    Vorteile
    • Leinöl ist als Abführmittel ab dem zweiten Trimester geeignet.
    • Sennessaatgut ist ein gefahrloses Abführmittel für schwangere Frauen.
    • Antiemetischer Ingwer ist nur im 1. Trimesters sicher, es verkürzt jedoch die Tragezeit bei Verwendung danach.
    Nachteile
    • Emodingehalt von Rhabarber verursacht fetale Anomalien.
    • Bockshornklee erzeugt teratogene Missbildungen.
    • Cannabis induziert neurologische Störungen beim Fötus.
    • Fenchel kann das Gestationsalter verkürzen.

    (17)

    Verstopfung bei älteren Menschen

    Zu den Standardempfehlungen für die Behandlung von Verstopfung gehören in der Regel die Erhöhung der Ballaststoff- und Flüssigkeitsaufnahme sowie Bewegung.

    Im speziellen Fall der älteren Menschen ist es jedoch manchmal schwierig, diese Maßnahmen umzusetzen. (13)

    Was die Medikation betrifft, so sind Abführmittel zwar weit verbreitet und werden oft sofort bei Auftreten der ersten Symptome eingesetzt. Aber sperrige Abführmittel sind im Allgemeinen nicht oder nur schlecht für ältere Menschen geeignet, insbesondere wegen der damit verbundenen Notwendigkeit, die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen. Folglich sind osmotische Abführmittel wahrscheinlich die geeignetste Art von Laxanzien für diese älteren Erwachsenen. (13)

    Wenn du dich um eine ältere Person kümmerst, musst du das Problem proaktiv erkennen und beim Umgang mit älteren Patienten mit Verstopfung, die sich selbst behandeln, wachsam sein. Dies mag nicht einfach sein, da sie oft zögern, über Darmprobleme zu sprechen. (13)

    Fazit

    Ob vorübergehende oder chronische Obstipation, beide Arten lassen sich behandeln und pflegen. Du solltest dich also nicht hilflos und verloren fühlen, sondern unsere Empfehlungen befolgen.

    Das einfachste ist immer noch, auf seine Kost zu achten, sich genügend zu bewegen und genug Wasser trinken.
    Allerdings reicht sowas nicht und Medikamente oder sogar einen Arztbesuch sind erforderlich.
    Für spezielle Fälle wie ältere Menschen oder Babys sind weitere Einzelheiten zu beachten, was den Arztbesuch noch deutlicher erfordert.

    Bildquelle: Davydov/ 123rf.com

    Einzelnachweise (17)

    1. H. Krammer, C. Kolac, U. Köhler, Stephan C. Bischoff: Tabuthema Obstipation: Welche Rolle spielen Lebensgewohnheiten, Ernährung, Prä- und Probiotika sowie Laxantien. In: Aktuel Ernaehr Med. 34, 2009, S. 38–49. doi:10.1055/s-2008-1067563
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    4. Integrated Laboratory Systems. (1999, März). NTP REPORT ON CARCINOGENS BACKGROUND - DOCUMENT for DANTHRON (FINAL).
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    5. Kotha P, Rake MO, Willatt D. Liver damage induced by oxyphenisatin. Br Med J. 1980;281(6254):1530. doi:10.1136/bmj.281.6254.1530
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    6. Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität (DGNM) & Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). (2013, Februar). S2k-Leitlinie Chronische Obstipation: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. AWMF Online.
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    7. Bingham SA, Cummings JH. Effect of exercise and physical fitness on large intestinal function. Gastroenterology. 1989;97(6):1389-1399. doi:10.1016/0016-5085(89)90381-8
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    8. Klauser AG, Beck A, Schindlbeck NE, Müller-Lissner SA. Low fluid intake lowers stool output in healthy male volunteers. Z Gastroenterol. 1990;28(11):606-609.
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    9. Armstrong, L.E.; Johnson, E.C. Water Intake, Water Balance, and the Elusive Daily Water Requirement. Nutrients 2018, 10, 1928.
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    12. Dukas L, Willett WC, Giovannucci EL. Association between physical activity, fiber intake, and other lifestyle variables and constipation in a study of women. Am J Gastroenterol. 2003;98(8):1790-1796. doi:10.1111/j.1572-0241.2003.07591.x
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    13. Emmanuel A, Mattace-Raso F, Neri MC, Petersen KU, Rey E, Rogers J. Constipation in older people: A consensus statement. Int J Clin Pract. 2017;71(1):10.1111/ijcp.12920. doi:10.1111/ijcp.12920
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    14. Denis P. La constipation [Constipation]. Contracept Fertil Sex. 1997;25(9):730-732.
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    15. Sinclair M. The use of abdominal massage to treat chronic constipation. J Bodyw Mov Ther. 2011;15(4):436-445. doi:10.1016/j.jbmt.2010.07.007
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    16. Poddar U. Approach to Constipation in Children. Indian Pediatr. 2016;53(4):319-327. doi:10.1007/s13312-016-0845-9
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    17. Samavati R, Ducza E, Hajagos-Tóth J, Gaspar R. Herbal laxatives and antiemetics in pregnancy. Reprod Toxicol. 2017;72:153-158. doi:10.1016/j.reprotox.2017.06.041
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    Warum kannst du mir vertrauen?

    Wissenschaftlicher Artikel
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    Testberichte