Die Walnussallergie zählt zu den häufigsten Allergien weltweit. In diesem Fall reagiert der Körper sehr empfindlich gegenüber der Walnuss und den Walnusspollen. Symptome sind: Ausschlag, Rötungen, Schwellungen im Mund- und Nasenraum sowie Unwohlsein.

Es gibt jedoch leckere Alternativen beim Essen und auch Notfallmedikamente, die dir im Ernstfall das Leben retten können. Am besten lässt du dich bei Verdacht auf diese Allergie testen und verschaffst dir Gewissheit. Hier erfährst du alles, was du noch über die Walnussallergie wissen musst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn du an einer Walnussallergie leidest, zeigt sich dein Körper der Walnuss und oft auch den Walnusspollen gegenüber überempfindlich. Symptome für diese Allergie sind u.a. Hautausschlag, angeschwollene Schleimhäute, eine laufende Nase und tränende Augen.
  • Um festzustellen, dass du an einer Walnussallergie leidest, musst du dich beim Arzt testen lassen. Mittels Gespräch, Haut- oder Bluttest und eventuell einer Provokation wird danach eine Diagnose gestellt.
  • Wenn du eine Walnussallergie hast, solltest du diese Nuss unbedingt vermeiden. Solltest du jedoch aus Versehen eine Walnuss verzehren, so kann dir ein Notfallmedikamenten-Set helfen, das dir dein Arzt verschreibt.

Definition: Was ist eine Walnussallergie?

Die Walnussallergie gehört zu den Lebensmittelallergien und zeichnet sich hauptsächlich durch eine Überempfindlichkeit gegenüber der Walnuss aus. Der Körper produziert durch die Walnuss vermehrt Antikörper, was sich wiederum als allergische Reaktion zeigt.

Jeder Kontakt mit einer Walnuss oder auch Walnusspollen kann zu derartigen Reaktionen führen. Walnusspollen fliegen verstärkt zwischen den Monaten März bis Juli, wodurch du vor allem in diesem Zeitraum an deiner Allergie leidest.

Dr. Markus Wenzel, Oberarzt am Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft in Schmallenberg, meint, dass die Allergene der Nüsse häufig mit den Frühblühern verwandt seien. Es gäbe aber auch Patienten, die auf Pollen nicht sensibel reagierten (= isolierte Allergie).

Walnüsse können nicht nur in Weihnachtsgebäck auftreten, sondern auch in Ölen für Salate oder in Ölen zum Braten. Daher solltest du dich sorgfältig erkundigen, ob die Walnuss in irgendeiner Form in deinem Essen vorkommen könnte. (Bildquelle: unsplash.com / TRGT Studio)

Allergien gegen Nüsse und somit auch die Walnussallergie, die zu den Nahrungsmittelallergien gehört, zählen laut Studien des Robert Koch-Instituts zu den häufigsten Allergien weltweit.

Häufig verschwindet die Walnussallergie vor der Einschulung, tritt sie jedoch erst später auf, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie sich nicht mehr auswächst.

Walnüsse haben einige positive Eigenschaften auf den menschlichen Körper, allerdings können sie durch andere gesunde und ebenso leckere Alternativen ersetzt werden. Das werden wir dir weiter unten noch genauer zeigen.

Hintergründe: Was du über Walnussallergie wissen solltest

In diesem Abschnitt wollen wir dir erklären, wie du erkennst, dass du an einer Walnussallergie leidest, wie du eine solche Allergie nachweisen lassen kannst und welche Kreuzallergien dazu auftreten können.

Außerdem zeigen wir dir, wie es überhaupt erst zu deiner Allergie gekommen ist und gehen auf die Frage ein, ob du deine Walnussallergie wieder loswerden bzw. heilen kannst.

Wie kann ich Anzeichen, Symptome und Auswirkungen von Walnussallergie erkennen?

Wir haben dir eine Tabelle zusammengestellt, in der du verschiedene mögliche Symptome findest, die als Anzeichen für eine Walnussallergie gelten.

Die Walnuss kann Symptome einer Lebensmittel- oder Pollenallergie auslösen. Wir haben dir in der Tabelle dazugeschrieben, ob die Anzeichen durch den Verzehr von Walnüssen oder durch den Walnusspollenflug ausgelöst werden.

Symptome Erklärung
Hautausschlag Nach dem Verzehr von Walnüssen kann es zu Juckreiz auf der Haut, zu Pickeln, Pusteln sowie Rötungen kommen.
Mund/Zunge Beim Verzehr der Walnuss kann der gesamte Mundraum (Lippen, Zunge, Rachen) zu jucken beginnen und die Schleimhäute können anschwellen.
Bauchschmerzen Nach dem Verzehr von dieser Nuss kann es zu einem Unwohlsein kommen, im schlimmsten Fall sogar zu Durchfall oder Erbrechen.
Allergischer Schock In schweren Fällen kann es zum Atem- und Herz-Kreislauf-Stillstand kommen.
Atemnot Atembeschwerden können sowohl nach dem Verzehr von Walnüssen als auch durch den Pollenflug auftreten. Es kann auch zu Kreislaufbeschwerden sowie allergischem Asthma kommen.
Nase Durch den Pollenflug kommt es zu (Heu-)Schnupfen, Niesen und Juckreiz in der Nase. Husten und Halsweh können ebenfalls auftreten.
Augen Beim Walnusspollenflug können deine Augen stark tränen und gerötet sein.

Bei Verdacht auf eine Walnussallergie solltest du sofort einen Arzt aufsuchen. Wichtig wäre es, vorher festzustellen, ob du auf die Walnusspollen oder den Verzehr der Nüsse allergisch reagierst.

Also achte darauf, wann die Symptome auftreten: Nach dem Essen oder nach einem Spaziergang?

Wie kann ich mich auf Walnussallergie testen lassen?

Bei Verdacht auf eine Walnussallergie solltest du so schnell wie möglich den Arzt aufsuchen und dir Gewissheit verschaffen. Nur so können deine Symptome gelindert werden und du fühlst dich wieder besser.

Bei Nahrungsmittelallergien wird eine Reihe von Schritten durchgeführt, um festzustellen, ob du an einer Walnussallergie leidest. Die Schritte sind die folgenden:

  1. Anamnese-Fragebogen: Der Arzt befragt dich über Medikamente, Lebensumstände, Vorbelastungen, Ernährungsgewohnheiten etc. Diese Befragung liefert jedoch noch keine Diagnose.
  2. Hauttests oder Blutuntersuchung: Der Arzt stellt fest, ob der Körper auf gewisse Stoffe reagiert. Ein Beispiel für einen Hauttest ist der Prick-Test, bei dem Allergenextrakte auf die Haut getropft werden. Danach wird die Haut leicht aufgepiekst bis Blut heraustritt und Hautrötungen beurteilt. Wenn die Ursache der Beschwerden dann noch immer unklar ist, wird Schritt 3 durchgeführt.
  3. Provokation: Kleine Mengen des Stoffes werden oral, nasal oder inhalativ eingenommen und die körperlichen Reaktionen überwacht, um festzustellen, ob der Körper darauf reagiert.

Die Tests alleine liefern jedoch keine eindeutigen Beweise für eine Allergie. Nur gemeinsam mit dem Gespräch und eventuell der Provokation kann eine klare Diagnose gestellt werden.

Was ist bei einer Walnussallergie bei Kindern, Kleinkindern und Babys zu beachten?

Ob deine Kleinen an einer Walnussallergie leiden, kannst du durch die oben genannten Symptome herausfinden.

Es kann sein, dass Kinder bis zur Einschulung ihre Allergie loswerden, da sie von alleine ausheilt.

Leidest du jedoch erst später an einer Walnussallergie, handelt es sich dabei um eine sogenannte sekundäre Allergie. Zuvor sind die Betroffenen gegen Birkenpollen allergisch, die in ihrem Aufbau Nuss-Eiweißen ähnlich sind.

Kinder haben bis ins Einschulungsalter die Chance, dass sich ihre Allergie auswächst. (Bildquelle: pixabay.com / sweetlouise)

Es entsteht dann im Laufe der Jahre oft eine Kreuzreaktion, die eine Allergie gegen Walnüsse hervorruft. Die spät eingesetzte Allergie kann unter Umständen mild verlaufen.

Welche Kreuzallergien können bei Walnussallergie auftreten?

Bei einer Kreuzallergie leiden AllergikerInnen an Allergenen, die ähnlich die der Walnuss und in anderen Stoffen enthalten sind. Diese Stoffe können ebenso Nüsse, Früchte oder Pollen sein.

Mögliche Kreuzallergien können die folgenden Stoffe auslösen:

  • Haselnüsse
  • Pekanüsse
  • Macadamia
  • Erdnüsse
  • Erdbeeren
  • Birkenpollen

Die Erdbeere kann deshalb eine Kreuzallergie auslösen, weil sie eigentlich zu den Nüssen zählt.

Welche Ursachen hat die Walnussallergie?

Es sind nicht alle Ursachen bekannt, die Allergien auslösen. Mögliche Faktoren, die so etwas beeinflussen, sind: Steigende Umweltverschmutzung, erhöhter Stresspegel, veränderte Ernährungsgewohnheiten und eine verkürzte Stillzeit bei Babys.

Außerdem spielen die Gene beim Ausbrechen einer Allergie eine Rolle: Leiden nämlich die Eltern an einer oder mehreren Allergien, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch beim Kind eine Allergie ausbricht.

Auch spielen die guten hygienischen Standards eine große Rolle bei der Ausbreitung von Allergien. Das Immunsystem kann nicht mehr so einfach zwischen gefährlichen und harmlosen Fremdstoffen unterscheiden.

In Bezug auf die Walnussallergie wird das dort enthaltene Allergen vom Immunsystem als Angreifer erkannt, wodurch vermehrt Antikörper gebildet werden, die die typischen Symptome einer Walnussallergie auslösen.

Kann ich die Walnussallergie heilen oder loswerden?

Im Gegensatz zu anderen typischen Lebensmittelkrankheiten, wie zum Beispiel der Milchallergie, wächst sich die Walnussallergie eher selten aus. Am ehesten passiert das noch vor dem Einschulungsalter.

Eine mögliche Methode, um Allergien loszuwerden, ist die Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie (SIT) oder Allergie-Impfung genannt. Sie hilft derzeit vor allem bei Pollen, soll aber auch auf die Nahrungsmittelunverträglichkeit ausgeweitet werden.

Bei der Walnussallergie kannst du auch empfindlich auf den Pollenflug der Walnuss reagieren. (Bildquelle: pixabay.com / MabelAmber)

Dabei werden geringe Mengen des Stoffes über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig dem Körper verabreicht. Dadurch lernt das Immunsystem, angemessen zu reagieren und heftige Reaktionen bleiben aus.

Erste Studien zeigen, dass bei Erdnussallergien eine Hyposensibilisierung durch orale Immuntherapie bald möglich sein wird. Allerdings gibt es diese Ergebnisse nicht für Baumnüsse. Das heißt, dass man eine Walnussallergie nicht durch Desensibilisierung loswerden kann.

Walnussallergie: So gehst du damit um

In diesem Abschnitt wollen wir dir zeigen, wie du mit deiner Walnussallergie umgehen kannst. Wir haben uns für dich informiert, ob es Hausmittel gegen diese Allergie gibt und welche Medikamente dir helfen können.

Außerdem zeigen wir dir, wo du im Essen überall auf Walnüsse stoßen kannst und wie du sie vermeiden könntest. Am Ende findest du Informationen, wie du am besten Erste Hilfe leisten kannst, wenn jemand einen heftigen allergischen Schock erleidet.

Gibt es Hausmittel oder Medikamente gegen die Walnussallergie?

Es gibt keine zuverlässigen Hausmittel, die bei einer allergischen Reaktion auf Walnüsse Abhilfe schaffen. Bei einer Walnussallergie solltest du eher auf Medikamente zurückgreifen.

Falls du aus Versehen eine Walnuss gegessen hast und einen anaphylaktischen Schock erleidest, helfen dir sogenannte Notfallmedikamente, die die Immunreaktion unterdrücken. Diese sind:

  • Adrenalin
  • Antihistaminika
  • Glukokortikoide

Du kannst dir ein solches Notfall-Set von deinem Arzt bzw. deiner Ärztin zusammenstellen lassen. Außerdem können dir Kortisonpräparate verschrieben werden, wodurch Schwellungen zurückgehen.

Dabei handelt es sich jedoch um Notfallmedikamente, das heißt, dass sie dir nicht dabei helfen, Walnüsse in deinen Ernährungsplan einzubauen. Diese sollten wirklich nur in Notfällen eingenommen werden.

Wo sind Walnüsse enthalten und welche Alternativen gibt es?

Walnüsse sind nicht nur in diversen Backwaren als Geschmackshighlight enthalten, sondern auch als Öl oder Knabberzeug für zwischendurch zu erwerben.

In der folgenden Tabelle haben wir dir leckere Alternativen aufgelistet, durch welche dir diese Nuss bestimmt nicht fehlen wird:

Speise mit Walnuss Alternative zur Walnuss
Backware Geröstete Pinienkerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Flohsamen, Sesam, Mohn, Chiasamen oder Kürbiskerne
Walnussöl Sonnenblumenöl, Kürbiskernöl, Marillenkernöl, Hanföl, Traubenkernöl, Avocadokernöl
Studentenfutter Trockenfrüchte (Rosinen, Pflaumen und Aprikosen), Oliven (Ersatz für die gesunden Fette in Walnüssen), Kokosnussprodukte
Nussaufstrich Hummus (Dip aus Kichererbsen)

Besonders das Hanföl ist eine leckere Alternative zum Walnussöl.

Ist das Etikett „Kann Spuren von Nüssen enthalten“ gefährlich für mich?

Diese Kennzeichnung bedeutet, dass es möglich ist, dass das Produkt im Laufe seines Produktions- oder Verpackungsprozesses mit Nüssen in Kontakt gekommen ist.

Die Beschriftung „Kann Spuren von Nüssen enthalten“ ist freiwillig. Das heißt, dass eine fehlende Spurenangabe nicht heißt, dass das Produkt frei von Allergenspuren ist.

Anders herum ist nicht jedes Produkt mit dieser Angabe tatsächlich mit Nüssen in Berührung gekommen. Falls Spuren enthalten sind, können diese entweder wenige Mikrogramm bis ganze Nüsse umfassen.

Beachte, dass die Wahrscheinlichkeit eines Kontakts deines Produkts mit Nüssen höher ist, wenn du lose Ware kaufst.

Am besten eignet sich für dich die Aufschrift „Nussfrei“. „Frei“ bezieht sich in diesem Fall auch auf Spuren. Allerdings ist dieser Hinweis nicht immer verlässlich, oft bei offen verkaufter Ware des Reformhauses.

Wie kann ich bei Walnussallergie Erste Hilfe leisten?

Zunächst musst du erkennen, ob jemand eine allergische Reaktion erleidet. Dabei können die Auswirkungen von unterschiedlicher Natur sein:

  • Leichte Lokalreaktion: Ein Körperteil schwillt an, allerdings ist die Schwellung kleiner als zehn Zentimeter. Eigentlich handelt es sich hierbei nicht wirklich um eine Allergie.
  • Gesteigerte Lokalreaktion: Die Schwellung ist größer als zehn Zentimeter und hält mehr als einen Tag an. Diese Schwellungen können als schmerzhaft empfunden werden und im Gesichtsbereich auch Atemwege blockieren.
  • Reaktionen am ganzen Körper: Bei einem allergischen Schock kann es zu Blutdruckabfall, Bewusstlosigkeit, Atemnot und Kreislaufversagen kommen.

Aber wie gehst du nun konkret vor, um zu helfen?

Der erste Schritt ist immer, den Notruf 112 zu wählen. Danach musst du selbst Erste Hilfe leisten.

Wenn die Person noch bei Bewusstsein ist und an Atemnot oder Kreislaufproblemen leidet, solltest du sie vor allem beruhigen und auch selbst ruhig bleiben.

Bei Atemnot setzt du den Betroffenen aufrecht hin und hilfst ihm, seine Arme nach hinten über den Kopf zu strecken und tief zu atmen. Bei Kreislaufproblemen sollte der Betroffene liegen und die Beine hochlagern.

Schwellungen im Mundraum können durch Eiswürfel vorerst beruhigt werden. Frage die Person nach ihren Notfallmedikamenten und hilf bei der Verabreichung.

Sollte die Person jedoch das Bewusstsein verlieren, musst du folgende Schritte beachten:

  1. Bewusstsein überprüfen: Die Person sanft schütteln und dabei ansprechen.
  2. Um Hilfe rufen: Nahestehende Passanten auf die Situation aufmerksam machen.
  3. Atmung prüfen: Kopf überstrecken und für max. 10 Sekunden nach der Methode „hören, sehen, fühlen“ die Atmung überprüfen. Ist die Atmung vorhanden, solltest du die Person in die stabile Seitenlage bringen und weiterhin die Atmung überprüfen. Ist die Atmung nicht vorhanden, solltest du sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen: 30x Herzdruckmassage gefolgt von 2x beatmen.

Ressourcen: Die besten Einstiegsmöglichkeiten für Walnussallergie

Welche bekannten Bücher gibt es über Walnussallergie?

KochTrotz

Das Buch enthält 70 leckere Rezeptideen und zeigt verschiedene Zutatenalternativen auf. Für jedes Bedürfnis werden hier die passenden Rezepte gefunden, egal ob nussfrei, glutenfrei, laktosefrei, vegan oder ganz klassisch.

Es finden sich in diesem Buch klassische Rezepte, Neuheiten und auch welche, die nur wenige Zutaten benötigen. Dieses Buch ist für alle geeignet! KundInnen sind begeistert von der Vielfalt und der Kreativität der Rezepte.

Backen ohne Nüsse: Im Herbst und in der Weihnachtszeit

Da Nüsse vor allem in der Weihnachtszeit oft beim Backen eingesetzt werden, hat es sich dieses Buch zum Ziel gesetzt, nussfreie Rezepte zu präsentieren.

So finden sich alternative Rezepte für die Klassiker Rüblikuchen, Stollen, Lebkuchen, Zimtsternen und Vanillekipferl. KundInnen sind von der liebevollen Gestaltung überzeugt.

3 Ernährungstipps bei Walnussallergie

  • Meide kaltgepresste Öle, da in diesen Mühlen oft diverse Öle, auch Walnussöle, verarbeitet werden. Auch Öle vom Wochenmarkt können von Verunreinigungen betroffen sein.
  • Nüsse werden oft als Schalenfrüchte bezeichnet. Meide deshalb Produkte mit dem Etikett „Kann Spuren von Schalenfrüchten enthalten“.
  • Auch kleine Spuren können starke Reaktionen hervorrufen. Bereite daher dein Essen deshalb so oft wie möglich selbst zu und verzichte auf Fertiggerichte.

Fazit

Die Walnussallergie gehört zu den häufigsten Allergien weltweit. Wenn du daran leidest, solltest du unbedingt Walnüsse vermeiden und im Frühjahr ein Notfallmedikamenten-Set bei dir tragen. Hausmittel helfen dir nämlich nicht, mit der Allergie umzugehen.

Symptome für diese Allergie sind Ausschlag, Schwellungen im Nasen- und Mundbreich, eine laufende Nase, Schnupfen und gerötete Augen. Wenn deine Kinder an dieser Allergie leiden, kann sich diese jedoch bis zur Einschulung noch auswachsen.

Weiterführende Literatur: Quellen, Studien und interessante Links

[1] https://www.ecarf.org/info-portal/allergien/nussallergie/

[2] https://www.mein-allergie-portal.com/erdnuss-baumnussallergie/753-isolierte-nussallergien-auf-walnuss-und-cashewnuss-wie-haeufig-ist-das.html

[3] https://www.allergieinformationsdienst.de/aktuelles/schwerpunktthemen/anaphylaktischer-schock.html

[4] https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Allergien/Allergien_node.html

Bildquelle: 123rf.com / dashu83

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