Der Körper benötigt ausreichend Vitamin D. Die Produktion ist jedoch nur gewährleistet, wenn genügend Sonnenlicht auf die Haut trifft. Daher ist Vitamin D Mangel besonders in der sonnenarmen Zeit angezeigt.

Auch über die Nahrung können Vorstufen des Vitamins aufgenommen werden. Diese Stoffe werden in der Haut eingelagert und erst durch den Kontakt mit dem Sonnenlicht in das eigentliche Vitamin D umgewandelt.

Folgender Artikel beschäftigt sich damit, wie ein Vitamin D Mangel entsteht, wie er bemerkt wird und welche Folgen er haben kann. Ebenso werden wir darauf eingehen, wie sich ein Mangel an Vitamin D beheben lässt und wie ihm vorgebeugt werden kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin D wird auch als Sonnenvitamin bezeichnet und kann mehr als 30 Körperfunktionen direkt beeinflussen. Eine besondere Bedeutung besitzt Vitamin D für den Knochenaufbau.
  • Gegen Ende des Winterhalbjahres sind mehr als die Hälfte aller Deutschen mit Vitamin D unterversorgt. Dies haben Studien bestätigt.
  • Eine ausreichende Vitamin D Versorgung ist sichergestellt, wenn du dich täglich etwa eine Viertelstunde in der Sonne aufhältst. Dabei sollte keine Sonnencreme benutzt werden. Durch den UV-Schutz wird die Bildung von Vitamin D blockiert.

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Was ist ein Vitamin D Mangel?

Ein Vitamin D Mangel bezeichnet eine Unterversorgung mit dem genannten Vitamin. Diese liegt vor, wenn der Vitamin-D-Spiegel unter 20 mg/l fällt. Um die ausreichende Vitamin-D-Versorgung sicherzustellen, reichen nur wenige Minuten Sonnenlicht täglich aus.

Ein paar Minuten Sonnenlicht täglich reichen aus, um auf einem angemessenen Vitamin D Level zu bleiben. (Bildquelle: pexels.com / Pixabay)

Sonnenarme Zeiten, wenig Aufenthalt im Freien und Ernährungsdefizite lassen besonders während des Winterhalbjahres Vitamin D Mangel entstehen. Ob du davon betroffen bist, kannst du mithilfe eines Tests bestimmen lassen. Darauf gehen wir später noch näher ein.

Wie unterscheiden sich Vitamin D1, D2, D3, D4 und D5?

Wenn wir im Folgenden von Vitamin D sprechen, meinen wir damit ausschließlich Vitamin D3. Im Grunde gibt es also kein reines Vitamin D. Bei Vitamin D1, D2, D4 und D5 handelt es sich um künstlich erzeugte Formen des Vitamins, welche, mit Ausnahme von Vitamin D2 in medizinischer Hinsicht keine Rolle spielen.

In Amerika ist es üblich, Vitamin D2 Lebensmitteln zuzusetzen.
Vitamin D3 gilt jedoch stets als die beste Wahl, denn dann erhältst du natürliches Vitamin D, welches auch der Körper produziert.

Hintergründe: Was du über das Thema Vitamin D Mangel wissen solltest

Der Körper deckt seinen Vitamin D-Bedarf hauptsächlich durch Eigensynthese. Das über die Nahrung aufgenommene Vitamin D ist von untergeordneter Bedeutung. Unter ungünstigen Bedingungen kann es zu einem Mangel an Vitamin D kommen.

Da das Sonnenvitamin nicht nur einzelne Stoffwechselvorgänge unterstützt, sondern an komplexen Systemen wie Immunsystem und Herz-Kreislauf-System mitwirkt, kann ein Mangel an Vitamin D schwerwiegende Folgen für die Gesundheit besitzen.

Wie nimmt der Körper Vitamin D auf?

Vitamin D kann in der Haut nur gebildet werden, wenn diese dem Sonnenlicht ausgesetzt wird. Wer Sonnencremes oder Pflegecremes mit Lichtschutzfaktor benutzt, blockiert die Vitamin D-Bildung. Der Einfluss von Sonnenlicht ist auch der Grund, warum Vitamin D-Mangel vermehrt in den lichtarmen Wintermonaten auftritt.

Alle übrigen Vitamine werden vorwiegend über die tägliche Ernährung aufgenommen. Bei Vitamin D ist dies eher zweitrangig. Auf Lebensmittel, die einen hohen Anteil an Vitamin D besitzen, werden wir später noch genauer eingehen.

Wie viel Vitamin D durch das Sonnenlicht gebildet werden kann, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Äußere Einflüsse Individuelle Voraussetzungen
Jahreszeit, Wetterlage, Ortslage, Höhenlage, Tageszeit Alter, Hauttyp, Verwendung von Sonnenschutzmitteln, Kleidung

Treffen die Sonnenstrahlen auf die ungeschützte Haut, durchdringen diese die oberen Hautschichten. Dort treffen sie auf das eingelagerte Cholesterol und wandeln dieses in das Prävitamin D3 um. Durch die entstehende Wärme findet die Umwandlung in Vitamin D3 statt.

Nimmst du in Badekleidung ein Sonnenbad und verwendest kein Sonnenschutzmittel, wird in weniger als einer Stunde Vitamin D in einer Menge von 10.000 bis 20.000 IE gebildet.

Auch bei längeren Sonnenbädern brauchst du eine Überdosierung mit Vitamin D nicht zu befürchten. Während längerer Sonneneinstrahlung wird das Prävitamin D3 wieder abgebaut und damit unwirksam.

Welche Ursachen hat ein Vitamin D Mangel?

Ob und wie gut der Körper mit Vitamin D versorgt wird, ist nicht allein davon abhängig, wie oft und wie lange wir uns in der Sonne aufhalten.

Folgende Faktoren können zusätzlich eine Rolle spielen:

Alter

Im Alter lassen viele Körperfunktionen nach. So produziert der Körper auch weniger Vitamin D. Ältere Menschen halten sich weniger im Freien auf. Auch über die Nahrung wird weniger Vitamin D aufgenommen. Auch die geringer werdende Hautdichte erschwert die körpereigene Vitamin D-Produktion.

Für ältere Menschen ist es schwieriger Vitamin D zu produzieren. Der Grund dafür sind schwächer werdende Körperfunktionen im Alter. (Bildquelle: pexels.com / rawpixel.com)

Hautfarbe

Menschen mit einer dunkleren Hautfarbe sind bei der Vitamin D-Produktion benachteiligt. Vitamin D wird langsamer ausgebildet. Dies kann besonders in Regionen mit weniger UV-Strahlung zu Mangelerscheinungen führen. Damit steht die Hautfarbe eines Menschen in direktem Zusammenhang mit dem Breitengrad seines Wohnortes.

Breitengrad

Der Breitengrad gibt Aufschluss darüber, wie intensiv die Sonneneinstrahlung ausfällt.

Alle Regionen nördlich des 42. Breitengrades, welcher durch Barcelona verläuft, erhalten im Sommer ausreichend Sonne.

Alle Gebiete im Norden Berlins (Verlauf des 52. Breitengrades) erhalten in den Sommermonaten nicht ausreichend Sonne. Hinzu kommt, dass die Arbeits- und Lebensumstände häufig den ausreichenden Aufenthalt in der Sonne nicht sicherstellen.

Arbeits- und Lebensweise

Die Arbeit zwingt uns häufig acht Stunden und mehr in geschlossenen Räumen zu verbringen, unabhängig von Jahreszeit und Witterung. Wenn du das Büro verlässt, ist die Sonne im Winter nicht selten bereits untergegangen.

Die UV-Strahlung am Abend ist meist deutlich geringer. Damit kann eine chronische Unterversorgung mit Vitamin D auftreten. Um ausreichend Vitamin D bilden zu können, ist lange Kleidung eher hinderlich. Das Gesicht und die Arme unbedeckt zu lassen, reicht nicht aus, um die Vitamin D Speicher aufzufüllen.

Bei einigen Personengruppen besteht ein deutlich erhöhter Bedarf an Vitamin D:

  • Schwangere
  • Babys
  • Ältere Menschen
  • Kranke und geschwächte Menschen

Schwangere sollten sich besonders häufig im Freien aufhalten. Personen mit dunkler Hautfarbe sollten sich länger in der Sonne aufhalten, als Personen mit heller Haut. Für Menschen mit heller Haut werden ungeschützte Sonnenbäder wiederum zum Problem, da sie sich leicht einen Sonnenbrand zuziehen.

Tägliche ungeschützte Aufenthalte in der Sonne von 10 bis 15 Minuten sollten ausreichen, um die Vitamin D Versorgung sicherzustellen.

Welche Folgen hat ein Vitamin D Mangel?

Ein Mangel an Vitamin D kann bereits im Säuglings- und Kindesalter schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Erhalten die Knochen nicht ausreichend Mineralien, härten sie nicht aus und dies führt zu Verformungen (Rachitis).

Auch bei Erwachsenen nimmt der Mangel an Vitamin D Einfluss auf den Knochenstoffwechsel. Die Knochen werden weich und besonders im fortgeschrittenen Alter kann Osteoporose entstehen.

Besteht ein chronischer Mangel an Vitamin D, welcher über Jahre unerkannt und unbehandelt bleibt, steigt das Risiko, an einer ganzen Reihe von Erkrankungen zu leiden.

Mögliche Erkrankungen Erläuterung
Diabetes Wie Studien bestätigt haben, kann eine ausreichende Vitamin D Versorgung vor Diabetes schützen., Der Einfluss von Vitamin D Mangel wird dabei höher eingestuft, als Übergewicht als Risikofaktor eine Rolle spielt.
Asthma Bei Asthma-Kranken lässt sich häufig auch ein Vitamin D Mangel nachweisen., Selbst bei starkem Asthma kann die Einnahme von Vitamin D Linderung bringen.
Zahnfleischentzündung Ist das Zahnfleisch entzündet, kommt es schnell zu Blutungen., Dies deutet nicht nur auf Vitamin C Mangel, sondern auch auf einen Mangel an Vitamin D hin.
Herz-Kreislauf-Beschwerden Studien haben bestätigt, ist der Vitamin D Wert niedrig, steigt das Risiko, an Bluthochdruck zu leiden., Der Zusammenhang zwischen Cholesterinwerten und Vitamin D ist noch nicht hinreichend erforscht.
Krebs Forschungen in den USA haben bestätigt, dass Brustkrebs seltener bei Frauen auftritt, welche ausreichend mit Vitamin D versorgt sind.
Osteoporose Osteoporose ist die bekannteste Folgeerkrankung eines Mangels an Vitamin D., Dies lässt sich auf die Schlüsselfunktion zurückführen, welche das Vitamin im Knochenstoffwechsel spielt.

Bei allen genannten Krankheiten haben Studien bestätigt, dass meist ein Mangel an Vitamin D vorlag. Krankheiten werden durch einen Mangel an Vitamin D nicht nur begünstigt, sie nehmen auch einen schwereren Verlauf.

Diagnose einer Mangelerscheinung – wie erkenne ich einen Vitamin D Mangel?

Ein Vitamin D Mangel lässt sich für den Laien nicht frühzeitig erkennen. Es treten zwar Symptome auf, diese sind jedoch sehr unspezifisch und werden nur selten mit einer unzureichenden Vitamin D Versorgung in Verbindung gebracht.

Erste Anzeichen können sich wie folgt äußern:

  • Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Stimmungstief in den Wintermonaten
  • Immunschwäche
  • Müdigkeit
  • Hautunreinheiten

Vitamin D wird vornehmlich für die Knochen, das Immunsystem und die Haare gebraucht. Sind weniger als zehn Nanogramm Vitamin D im Körper vorhanden, leiden Betroffene unter Symptomen wie Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Haarausfall und Nervosität.

Folgende Übersicht listet allgemein Symptome und Beschwerden bei einem fortgeschrittenen Mangel an Vitamin D auf.

Vitamin D Mangel Symptome
Normal Kopfschmerzen, Haarausfall, Hautunreinheiten, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Depressionen
Fortgeschritten Herzrhythmusstörungen, Asthma, Demenz, Epilepsie, Stoffwechselerkrankungen, Autoimmunerkrankungen

Wer zu den genannten Risikogruppen zu rechnen ist, sollte eine regelmäßige Überprüfung seines Vitamin D Spiegels veranlassen. Ein Vitamin D Test kann Gewissheit bringen und Langzeitschäden vorbeugen.

Welche Blutwerte in einem Test deuten auf einen Vitamin D Mangel hin?

Führt der Arzt einen Vitamin D Test durch, wird nicht der tatsächliche Gehalt an Vitamin D3 bestimmt, sondern es wird die Speicherform des Vitamins in der Haut gemessen. Die Bezeichnung hierfür lautet 25-Hydroxy-Vitamin-D, Mediziner nutzen bevorzugt die Abkürzung 25(OH)D.

Das Testergebnis kann Angaben in verschiedenen Einheiten enthalten:

  • Nanogramm pro Milliliter = ng/ml
  • Mikrogramm pro Liter = mg/l
  • Nanomol pro Liter = nmol/l

Die Testergebnisse lassen sich einfach von nmol/l in ng/ml umrechnen. Der in Nanomol angegebene Wert wird durch 2,5 geteilt.

Folgende Normwerte können dir als Orientierung dienen und einen Vitamin D Mangel aufzeigen:

Vitamin D Spiegel Angaben in ng/ml
Normal 40 bis 80
Leichter Mangel 20 bis 30
Deutlicher Mangel Unter 20

Die aktuelle Forschung geht davon aus, dass ein Wert von 30 ng/ml bereits als kritisch gilt und Werte um 80 ng/ml anzustreben sind.

Warum bekommen Babys Vitamin D?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, Säuglingen pro Tag 400 bis 500 Internationale Einheiten (IE) an Vitamin D zu verabreichen. Ein Mangel an Vitamin D führt im Säuglingsalter zu einem gestörten Mineralhaushalt. Es besteht die Gefahr, an einer Rachitis zu erkranken.

Dabei verformt sich das Skelett und die Muskelkraft lässt nach. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit wird beobachtet. Durch die Gabe von Vitamin D sollen auch mögliche Spätfolgen wie Osteoporose ausgeschlossen werden.

Die Dauer der Supplementation ist vom Geburtstermin abhängig. Die Einnahme erfolgt bis zum zweiten Sommer. Im Winter geborene Kinder erhalten das Vitamin also täglich über einen Zeitraum von 1,5 Jahren.

Können Kinder später auch noch einen Vitamin D Mangel haben?

Dies kann durchaus der Fall sein, besonders wenn die Sonneneinstrahlung in den Wintermonaten zu schwach ist und Kinder und Jugendliche die Beschäftigung mit Fernsehen und PC dem Spiel und der Bewegung im Freien vorziehen.

Warum sind viele Vitamin D Präparate mit Vitamin K2 kombiniert?

Dies ist einfach erklärt. Wer Vitamin D einnimmt, kann gleichzeitig einen Mangel an Vitamin K2 erleiden, denn beide Stoffe wirken synergistisch. Besonders bei hohen Dosen an Vitamin D kann der Einbau des Stoffes in das Knochengerüst nicht mehr sichergestellt werden.

Diese Aufgabe übernimmt Vitamin K2. Gleichzeitig ist dieses Vitamin dafür verantwortlich, dass sich Kalzium nicht an unerwünschten Körperstellen anlagert. Hierzu zählen Weichteile und Arterien.

Mit der Einnahme von Vitamin D3 steigt auch der Bedarf an Vitamin K2. Kombi-Präparate stellen die ausreichende Versorgung mit beiden Stoffen sicher.

Was tun gegen Vitamin D Mangel: Die besten Behandlungsmethoden

Es gibt unterschiedliche Methoden, um einen Vitamin D Mangel zu beheben. Die genaue Dosis zu bestimmen, ist jedoch nicht einfach und selten macht eine Behandlung mit hochdosierten Präparaten Sinn. Im Zweifelsfall ist es ratsam, einen möglichen Vitamin D Mangel feststellen zu lassen und die Dosis und Art der Supplementierung ärztlich abklären zu lassen.

Vitamin D Mangel mit Tabletten behandeln

Vitamin D Tabletten gelten als gängige Darreichungsform. Vielen fällt es leichter, dieses Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, statt auf Kapseln zu setzen. Tabletten sind gut für die Einnahme unterwegs geeignet.

Tabletten sind meist weniger hoch dosiert. Dennoch solltest du dich an einen Arzt wenden und Nahrungsergänzungsmittel nicht auf Verdacht einnehmen. Ebenso gilt es, auf die Inhaltsstoffe zu achten. Enthalten Vitamin D Tabletten Zusatzstoffe, kann die Aufnahme des Stoffes im Körper beeinträchtigt werden.

Enthalten Vitamin D Tabletten zusätzlich Fett, ist dies von Vorteil und unterstützt die Aufnahme des Vitamins.

Vitamin D Mangel mit Tropfen behandeln

Mit Vitamin D Tropfen steht eine besonders einfache und bequeme Darreichungsform zur Verfügung. Die Tropfen sollten reines Vitamin D Öl enthalten. Mit Vitamin D Tropfen kann der Körper zuverlässig versorgt werden und auch eine hochdosierte Behandlung ist möglich.

Dabei sollte die Dosis langsam gesteigert werden. Da die hochwirksamen Tropfen selbst dosiert werden müssen, ist die Rücksprache mit einem Arzt ratsam. Die Dosis sollte dem festgestellten Vitamin D Mangel angepasst werden.

Vitamin D Tropfen sind vergleichsweise teuer in der Anschaffung und halten sich im Vergleich zu Vitamin D Tabletten nur begrenzt.

Vitamin D Mangel mit Depotspritzen behandeln

Stellt der Arzt einen fortgeschrittenen Mangel an Vitamin D fest, kann die Behandlung mit Depotspritzen angezeigt sein. Diese Behandlungsmethode erfolgt auf ärztliches Rezept. Eigenmächtiges Handeln ist hier keinesfalls ratsam, da schnell ein Überschuss an Vitamin D im Körper entstehen kann.

Die Injektion des Vitamins erfolgt mit ansteigenden Dosen im Abstand von drei bis sechs Monaten. Da sich durch die Injektionen der Kalziumspiegel teils drastisch senken kann, ist eine ärztliche Begleitung ein Muss. Vor Beginn der Behandlung hat ein Vitamin D Test zu erfolgen, um die entsprechende Dosis festlegen zu können.

Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse erfolgt nur bei besonders schwerwiegenden Diagnosestellungen. Ansonsten zählt die Behandlung zu den IGeL Leistungen und müssen von den Patienten in Eigenregie getragen werden.

Die Kosten für Vitamin D Depotspritzen liegen bei knapp zehn Euro pro Injektion. Für eine Infusionsbehandlung sind bis zu 200 Euro zu zahlen. Von privaten Krankenkassen werden die Kosten in vielen Fällen übernommen.

Vitamin D Mangel mit Lebensmitteln ausgleichen

Der Anteil von Vitamin D in Lebensmitteln ist unterschiedlich, aber meist allgemein recht gering. Die höchsten Anteile lassen sich in tierischen Produkten finden.
Folgender Übersicht können die Anteile an Vitamin D in gängigen Lebensmitteln entnommen werden.

Lebensmittel Gehalt an Vitamin D in mg/100g
Lebertran 300
Hering 27
Lachs 22
Sardine 10
Thunfisch 6
Avocado 5
Margarine 3
Hühnerei 2
Rinderleber 2
Champignon 2
Sahne 1
Camembert 1
Butter 1
Schweineleber 1

Pflanzen besitzen kaum Vitamin D. In pflanzlichen Stoffen ist lediglich das Provitamin Ergosterol enthalten.

Welche Vitamin D Dosis ist sinnvoll?

Wie wir bereits erfahren haben, ist der Bedarf an Vitamin D von verschiedenen Faktoren abhängig. Scheint die Sonne ausreichend, kann der Bedarf von gesunden Erwachsenen meist gedeckt werden, ohne das eine Supplementierung erfolgen muss.

Folgende Übersicht zeigt den Vitamin D Bedarf der einzelnen Altersgruppen.

Alters- / Personengruppe Bedarf an Vitamin D pro Tag in mg
Säuglinge bis 12 Monate 10
Kinder 5
Erwachsene bis 65 Jahre 5
Senioren ab 65 Jahre 10
Schwangere 5
Stillende 5

Säuglinge bis zu einem Jahr sollten nicht mehr als 1.000 IE Vitamin D erhalten. Kinder und Jugendliche können bis 2.000 IE einnehmen.

Besteht die Gefahr einer Vitamin D Überdosierung?

Eine Überdosierung des Vitamins kann eintreten, wenn täglich und über einen längeren Zeitraum mehr als 40.000 IE eingenommen werden. Dies ist bei normalem Gebrauch der Nahrungsergänzungsmittel eigentlich auszuschließen.

Folgende Beschwerden deuten auf eine Vitamin D Überdosierung hin:

  • Kopfschmerzen
  • Durst
  • Fieber
  • Durchfall
  • Harndrang
  • Übelkeit

Bleiben Überdosierungen über einen längeren Zeitraum unerkannt, kann dies zu Nierensteinen führen. Auch Veränderungen an den Knochen sind mögliche Folgen.

Trivia: Was du sonst noch über das Thema Vitamin D Mangel wissen solltest

Nun hast du bereits einiges über Vitamin D Mangel erfahren und weißt, dass du deine Werte bestimmen lassen kannst und eine Behandlung mit verschiedenen Präparaten Langzeitfolgen ausschließen kann. Weitere interessante Fakten verraten wir dir abschließend.

Gibt es Studien über einen Vitamin D Mangel in Deutschland?

Laut einer Veröffentlichung des Robert Koch Instituts sind mehr als die Hälfte aller Deutschen mit Vitamin D unterversorgt. Dies heißt aber nicht automatisch, dass ein chronischer Mangel vorliegt.

Laut einer Studie, sind die Hälfte aller Deutschen Vitamin D unterversorgt. (Bildquelle: pixabay.com / Photo Mix)

Ein Mangel liegt statistisch gesehen erst vor, wenn die Werte unter 10 ng/ml sinken. Dies ist allgemein selten der Fall. Die Risikogruppen haben wir bereits genannt.
Studien haben sich vermehrt damit beschäftigt, ob ein Mangel an Vitamin D Auswirkungen auf das Auftreten von Krankheiten und die Sterblichkeitsrate bei Krebs hat. Die Forschungsarbeit diesbezüglich ist noch nicht abgeschlossen.

Können Tiere auch einen Vitamin D Mangel haben?

Das Fell von Tieren stellt einen natürlichen Schutz vor UV-Licht dar. Besitzt ein Tier also dichtes Fell, kann kein UV-Licht auf die Haut vordringen. Katzen fehlt zudem die beim Menschen beschriebene Vorstufe, um Vitamin D zu speichern.

Katzen sind jedoch Fleischfresser und nehmen ausreichend Vitamin D über Nieren, Leber, Fisch oder Gehirn auf. Ernähren sich Tiere von Pflanzen, kann sonnengetrocknetes Heu das nötige Vitamin D liefern.

In Trockennahrung wird Vitamin D zugesetzt. Dies ist allerdings kein natürliches Vitamin D3, sondern eine synthetisch erzeugte Form. Für die natürliche Vitamin D Versorgung bietet es sich an, hin und wieder einen Teelöffel Lebertran zu füttern.

Fazit

Vitamin D ist für den menschlichen Körper unentbehrlich. Ein Vitamin D Mangel ist in unseren Breiten nicht ausgeschlossen. Neben einer Reihe von Risikogruppen, ist auch die lichtarme Winterzeit ein Faktor, welcher den Vitamin D Spiegel sinken lässt.

Ein Mangel an Vitamin D sollte von einem Arzt festgestellt werden. Dieser wird dann die weitere Behandlung definieren. Meist sind wir mit Vitamin D ausreichend versorgt, wenn wir uns täglich im Freien aufhalten.

Auch in lichtarmen Zeiten muss nicht automatisch ein Mangel an Vitamin D entstehen, denn das fettlösliche Vitamin lagert sich im Fettgewebe ab und so kann dein Körper ein Depot anlegen, welches dir durch die lichtarme Zeit verhilft.

Weiterführend Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.minimed.at/medizinische-themen/stoffwechsel-verdauung/vitamin-d-mangel-folgen/

[2] https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vitamin-d/mangel/

[3] https://www.brain-effect.com/magazin/vitamin-d-mangel

[4] https://www.internisten-im-netz.de/aktuelle-meldungen/aktuell/vitamin-d-mangel-ein-hype.html

[5] https://www.volkskrankheit.net/a_z/vitamin-d-mangel/?gclid=EAIaIQobChMI48rviJfo4QIVguR3Ch1VTA-kEAAYASAAEgKo7PD_BwE

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