Wer kennt ihn nicht? Im Sommer bei heißen Temperaturen am Meer bei einer Brise Wind liegend, das Wetter genießend und plötzlich spannt am Abend die Haut und eine Rötung wird sichtbar – der Sonnenbrand.

Besonders Personen eines helleren Hauttyps sind häufig von einer Verbrennung und Entzündungsreaktion der Haut nach zu viel UV-Strahlung betroffen. Der entsprechende LSF von Sonnenschutzmitteln ist wichtig, um langfristigen Folgeerkrankungen wie Hautkrebs aus dem Weg zu gehen.

Kleinkinder und Säuglinge sind auf Grund der noch dünneren obersten Hautschicht extrem anfällig auf solche Hautbrände. In den ersten Lebensjahren steigt das Risiko nach einem Sonnenbrand enorm auf das Erkranken an Hautkrebs in höherem Alter.

Im nachfolgenden Ratgeber wollen wir dich über die Ursachen von Sonnenbrand, aber auch über Folgen und Symptome aufklären. Außerdem bieten wir dir 5 Methoden, wie du deinen Sonnenbrand effektiv behandeln kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Sonnenbrand kann nach dessen Stärke in Grad 1 bis 3 unterteilt werden, wobei der 3. Grad am schwerwiegendsten ist und im Krankenhaus behandelt werden muss.
  • Hauptverursacher für die Verbrennung und Entzündung der Haut sind die schädlichen UVB-Strahlen des Sonnenlichtes. Davon kannst du dich im Vorhinein gut durch den für deinen Hauttyp passenden Lichtschutzfaktor schützen.
  • Sonnenstrahlen sind trotz der Gefahr eines Sonnenbrands besonders wichtig für die Vitamin D-Produktion. Dieses Vitamin ist das einzige, das nicht über die Nahrung zugeführt werden muss, sondern eigenständig vom Körper gebildet wird. Die Dosis macht das Gift.

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Definition: Was ist ein Sonnenbrand?

Bei einem Sonnenbrand – auch „Dermatitis solaris“ genannt – handelt es sich um eine deutlich sichtbare Entzündungsreaktion der Haut.

Ein Sonnenbrand tritt dann ein, wenn die Haut über einen zu langen Zeitraum einer zu intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist.

Besonders bei sportlichen Aktivitäten im Freien wird gerne die Sonnencreme vergessen. Dabei ist man von der Hitze und direkten Sonneneinstrahlung abgelenkt und schon treten Rötungen unterschiedlicher Schweregrade und Stufen auf. (Bildquelle: 123rf.com / Francisco De Casa Gonzalez)

Die Entzündungsreaktion wird grundsätzlich durch UV-Strahlung ausgelöst.

Wie bei einer Verbrennung wird die Schwere des Sonnenbrands in drei Grade eingeteilt. Wobei es sich beim 3. Grad um den am Stärksten ausgeprägten Sonnenbrand handelt.

Sonnenbrand 1. Grades

An der obersten Hautschicht kommt es zu Ödembildung und Entzündungsreaktionen.

Die auftretenden Symptome sin dabei spannende Haut, Brennen, Juckreiz und Hautrötung.

Sonnenbrand 2. Grades

Zusätzlich zu den Symptomen des ersten Grades kommt es zur Bläschenbildung. Das Aufsuchen eines Arztes ist zu empfehlen.

Sonnenbrand 3. Grades

Beim letzten und schwerwiegendsten Grad ist es empfehlenswert einen Arzt aufzusuchen. Es tritt eine weitgehende Zerstörung der Oberhaut der betroffenen Stellen ein.

Dabei löst sich die Haut flächig ab und es kann bis zu einer oberflächlichen Nekrose kommen.

Hintergründe: Was du über Sonnenbrand wissen solltest

Je nach Hauttyp benötigst du unterschiedlich starke Lichtschutzfaktoren, wenn du dich in der direkten Sonnen aufhältst.

Umso heller dein Hauttyp ist, desto schneller erleidest du logischerweise einen Sonnenbrand.

Besonders aufpassen sollten Outdoor-Sportler in den Sommermonaten, aber auch Strandurlauber, die durch den Wind am Meer die Sonne nicht so stark spüren.

Bei der Dauer eines Sonnenbrandes handelt es sich um zwei bis fünf Tage.

Abhängig davon, wie stark deine Haut verbrennt wurde. In dieser Zeit, solltest du die betroffenen Hautstelle so gut wie möglich zur Gänze vor Sonneneinstrahlung schützen.

Wie entsteht ein Sonnenbrand?

Ein Sonnenbrand entsteht grundsätzlich durch einen zu langen Aufenthalt in der Sonne.

Deine Haut bekommt eine zu hohe Menge an schädlicher UV-Strahlung ab und beginnt somit nach und nach zu verbrennen.

Für die Entstehung eines Sonnenbrandes sind sowohl äußere (Intensität der Sonneneinstrahlung, klimatische Bedingungen), als auch individuelle Faktoren (Hauttyp) bestimmend.

Der Sonnenbrand tritt meist nicht unverzüglich nach der Sonnenaussetzung der Haut auf bzw. ist dieser für dich nicht sofort sichtbar.

Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind gefährdet, sich schnell einen Sonnenbrand einzufangen. Auf Grund der dünnen Hautschicht gilt es, diese mit Sonnencremen eines höheren LSFs einzucremen. (Bildquelle: 123rf.com / yarlander)

Rund drei bis sechs Stunden, maximal nach zwölf bis 24 Stunden nach der Strahleneinwirkung wirst du Anzeichen spüren und sehen.

Die Hauptverursacher von Sonnenbrand sind die folgenden drei Strahlungen:

  • UVA-Strahlung
  • UVB-Strahlung
  • UVC-Strahlung

Einer der Hauptverursacher von Sonnenbrand stellt die kurzwellige UVB-Strahlung dar. UVB-Strahlung ist zwar energiereicher als UVA-Strahlung, jedoch ist UVA-Licht auch nicht ganz ungefährlich.

Diese Strahlung kann die Wirkung des UVB-Lichtes verstärken und kann in hohen Dosen ebenfalls an der Entstehung von Sonnenbrand beteiligt sein.

UVA-Strahlung tritt wesentlich tiefer in die Haut ein, als UVB-Licht und ist deswegen am sonneninduzierten Alterungsprozess beteiligt.

Die energiereichsten und auch gefährlichsten Anteile des UV-Lichts stellen die UVC-Strahlen dar.

Diese werden jedoch fast gänzlich von der Ozonschicht der Atmosphäre herausgefiltert und kommen somit an der Erdoberfläche grundsätzlich nicht vor.

Sonnenbrand entsteht wenn du – abhängig von deinem Pigmentierungstyp, d.h. wie empfindlich deine Haut gegenüber Sonnenstrahlen reagiert – ohne Sonnenschutz einer zu hohen Dosis von UVB-Licht ausgesetzt bist.

Je nach Schwere des Sonnenbrandes treten angefangen bei Rötungen und Brennen, über Bläschenbildung, bis hin zu einer flächigen Ablösung der Haut unterschiedliche Sonnenbrand-Grade auf.

Grundsätzlich kommt es zu einer einer Verbrennung gleichenden Entzündungsreaktion.

Botenstoffe wie Histamin, Prostaglandine, Interleukine und Serotonin werden freigesetzt. Diese lösen durch die Erweiterung der Blutgefäße eine Rötung und Schwellung der Haut aus.

Welche Personen sind besonders gefährdet, einen Sonnenbrand zu bekommen?

Wie gefährdet du bist, einen Sonnenbrand zu erleiden hängt von deiner Pigmentierung bzw. deinem Hauttyp ab.

Hauttyp Bezeichnung Eigenschutzzeit ohne Lichtschutzfaktor
Typ 1 Keltischer Typ bis 10 Minuten
Typ 2 Nordischer Typ bis 20 Minuten
Typ 3 Mischtyp bis 30 Minuten
Typ 4 Mediterraner Typ bis 60 Minuten
Typ 5 Dunkler Typ bis 90 Minuten
Typ 6 Schwarzer Typ länger als 90 Minuten

Menschen mit hellem Hauttyp sind besonders gefährdet, einen Sonnenbrand schon nach 10 Minuten direkter Sonneneinstrahlung auf die Haut zu erleiden.

Verweile nach der Faustregel nach immer nur 2/3 der Eigenschutzzeit ohne entsprechendem Lichtschutzfaktor in der Sonne, um keine gesundheitlichen Risiken einzugehen.

Achtung: Die Stärke der UV-Strahlung kann nicht als universell betrachtet werden, denn diese ist immer abhängig von der Region.

Beispielsweise ist die UV-Strahlung am Mittelmeer wesentlich höher als an der Nordsee.

Desto näher du dich am Äquator, umso stärker ist die Sonnenstrahlung und umso schneller erleidest du auch einen Sonnenbrand.

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…diese bereits abgelaufen ist. Da hilft Nachschmieren leider auch nicht. Genug ist genug. Wenn die maximale Dosis erreicht ist, kommt es zu Hautschäden. Am besten du gönnst deiner Haut dann eine Pause. Sie braucht jetzt Ruhe für den Reparationsprozess. . Der Lichtschutzfaktor gibt übrigens an, um welchen Faktor die Eigenschutzzeit der Haut verlängert wird. Die Haut bräunt auch unter hohen Lichtschutzfaktoren. Gehe lieber auf Nummer sicher, vor allem wenn du Kinder hast. Mehr dazu erfährst du in meinen 3 Beiträgen auf Mamadoc.de . Was machst du Schönes an diesem sonnigen Pfingstwochenende? . . . . . #mamadoc #sonne #pfingsten #sonnenschutz #sonnencreme #sonnebrand #lsf #mamablogger #ärztin #pfingsten #sonnentag #sonnen #lebenalsmama #mamadoc.de

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Besonders Sportler oder Arbeiter, deren Haut häufig und über längere Zeiträume der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, sollten auf einen guten Sonnenschutz achten.

Alpinsportler sind besonders gefährdet, da die UV-Strahlung in den Bergen auf Grund des reflektierenden Schnees höher ist als in den Niederungen.

Betreibst du nun in den Sommermonaten im Freien Sport, so raten wir dir, die körperlichen Aktivitäten entweder in den früheren Morgenstunden oder abends auszuführen.

Sehr gefährlich ist es, dass du einen Sonnenbrand beim Strandurlaub bekommst. Durch das Meerwasser wird das UV-Licht bis zu einem gewissen Teil reflektiert, was die Strahlungsintensität erhöht.

Außerdem geht am Meer meistens ein leichter Wind, wodurch dir die Temperaturen niedriger vorkommen.

Durch die leichte Brise merkt deine Haut nicht, wie lange diese eigentlich schon der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Was sind die Anzeichen/Symptome eines Sonnenbrandes?

Wie bereits am Beginn des Ratgebers erwähnt gibt es drei unterschiedliche Schweregrade eines Sonnenbrandes.

Je nachdem, wie schwerwiegend deine Verbrennung der Haut ist, treten andere Anzeichen dafür auf.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir dir die entsprechenden Anzeichen der jeweiligen Grade noch einmal übersichtlich zusammengefasst.

Grad der Verbrennung Anzeichen/Symptome
1. Grad Rötung, Brennen, Juckreiz, Schwellung
2. Grad Rötung, Brennen, Juckreiz, Schwellung, Blasenbildung
3. Grad weitgehendende Zerstörung der Oberhaut, flächige Ablösung der Haut, oberflächliche Nekrose der Dermiszellen

Welche Folgen hat ein Sonnenbrand?

Ein Sonnenbrand ist unangenehm und sieht nicht schön aus. Die Verbrennung deiner Haut ist zwar nach ein paar Tagen, im schlimmsten Fall ein paar Wochen, verschwunden. Jeder Sonnenbrand hinterlässt jedoch auch Spätfolgen.

Durch zu viel Sonnenbaden mit Verbrennungen kann deine Hautalterung schneller fortgesetzt werden, auch das Risiko an Hautkrebs zu erkranken steigt erheblich.

Die Horn- und Bindehautentzündung kann irreversible Schäden von direkter UV-Strahlung tragen und außerdem ist diese besonders gefährlich für Säuglinge und Kleinkinder.

Hautalterung

Beim Sonnenbrand wird die äußere Hautschicht verbrannt und somit können UV-Strahlen nicht daran gehindert werden, in tiefere Gewebeschichten vorzudringen.

Die UV-Strahlen resultierten in den tiefen Schichten in einer erhöhten freien Radikalbildung. Auch die Reaktion einer Sonnenallergie wird auf freie Radikale zurückgeführt.

Sonnenallergie: Ursachen & Lösungen

Diese sind wiederum für die Ausschüttung eines Hormons zum Kollagenabbau in der Haut verantwortlich.

Dein Bindegewebe wird zunehmend geschädigt. Viele Elastenfasern deiner Haut verlieren ihre ursprüngliche, elastische Struktur. Dadurch wird die Haut runzelig, faltig und sieht ledern aus.

Außerdem kannst du von Sonnenbränden später Altersflecken bekommen. Auch diese entstehen durch eine zunehmende Schädigung der Haut durch UV-Strahlung.

Hautkrebs

Auch wenn dein Sonnenbrand nach einigen Tagen für dich nicht mehr spür- und sehbar ist, hast du bei häufigem Auftreten einer verbrennten Haut mit Langzeitfolgen zu rechnen.

Diese Folgen werden erst mit zunehmendem Alter auftreten. Grundsätzlich sind drei Hautkrebs-Typ zu unterscheiden:

  • Schwarzer Hautkrebs
  • Plattenepithelkarzinom (Stachelzellkrebs)
  • Basalzellkarzinom (Baselzellkrebs)

Durch die Schädigung der äußeren Hautschicht treten die UV-Strahlen bis in tiefere Schichten durch und kommt somit irreparable Zellschädigungen verursachen.

Sie bewirken eine Veränderung des Erbmaterials, was wiederum zur Ausbildung von Krebszellen führen kann.

Augenschäden

Auch vor der Schädigung der Augen macht die Sonne kaum halt. Die UV-Strahlen können sowohl Horn-, als auch Bindehaut weitgehend schädigen.

Entzündungen wie die Schneeblindheit – auch Photokeratitis genannt -, eine Schädigung der äußeren Hornhaut des Auges, können auftreten bei zu starkem UV-Licht.

Langfristig könnte das Sonnenlicht auch deine Linse trüben. Die Trübung wird auch als Katarakt bezeichnet.

Um all diesem Krankheiten Abhilfe zu schaffen, solltest du dir eine Sonnenbrille zulegen, die die UV-Strahlung weitgehend absorbiert und dein Auge dadurch schützt.

Was tun gegen Sonnenbrand: 5 effektive Behandlungsmethoden

Je nach Grad der Verbrennung müssen unterschiedliche Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen.

Bei einer Verbrennung 1. Grade solltest du beispielsweise keinesfalls auf Medikamente wie Corticosteroide zurückgreifen.

Kühlung der betroffenen Hautstellen: Aloe Vera Gel

Besonders angenehm ist bei einer leichten Verbrennung der Haut ein kühlendes Produkt, dass die Entzündung nimmt. Eine Kühlung ist jedoch nur sinnvoll bei einer Verbrennung 1. Grades.

Du kannst dabei die betroffenen Stellen mit feuchten Tüchern kühlen. Aber auch Aloe Vera und anderen Gele sind sehr sinnvoll bei leichten Verbrennung.

Am besten ist es, das kühlende Gel über Nacht auf die verbrennten Hautstellen zu geben, am nächsten Morgen ist die Verbrennung schon weitgehend verschwunden.

Der Wundverschluss der Aloe Vera Pflanze ist legendär. Denn wird diese Pflanze verletzt, verschließt sie die Wunde augenblicklich.

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Ähnlich pflegt das aus der Aloe Vera Pflanze hergestellte Gele unsere strapazierte, verbrennte Haut.

Diese Pflanze ist nicht nur äußerst vitaminreich, sondern wird auch aufgrund der übrigen besonders wertvollen Stoffe geschätzt, nicht zuletzt als besänftigend, entschlackend und antiseptisch.

Die Zellregeneration und Kollagen-Produktion wird durch Aloe Vera besonders begünstigt.

Zuführen von ausreichend Flüssigkeit

Wenn du einen Sonnenbrand erlitten hast, ist es besonders essentiell ausreichend und übermäßig viel reines Wasser zu trinken.

Nicht nur von außen solltest du deinen Körper mit kühlenden und feuchtigkeitsspendenden Lotions und Gels behandeln, sondern auch von innen heraus sollte eine Hydrierung erfolgen.

Mögliche Stoffwechselprodukt, die durch großflächige Verbrennungen entstehen können, gilt es, aus dem Körper hinauszukommen, indem du deine Flüssigkeitszufuhr steigerst.

Andernfalls könnte es im schlimmsten Fall zu einer vorübergehenden Funktionsstörung der Nieren kommen.

Creme, Lotion

Nach einer ausreichenden Kühlung der Haut, solltest du diese mit einer entsprechend qualitativ hochwertigen Hautcreme oder Lotion behandeln.

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Achte darauf, dass deine Lotion wenig bis kaum Parfumstoffe enthält, denn so können weitere Hautirritationen oder Unverträglichkeiten vermieden werden.

Die Hautcreme spendet der verbrennten Stelle Feuchtigkeit und hilft dabei, das Gewebe wieder zu regenerieren.

Zu bevorzugen sind Lotions, die einen besonders hohen Wassergehalt aufweisen.

Hausmittel: Topfenwickel

Hausmittel sollten prinzipiell nur bei leichten Sonnenbränden angewandt werden.

Auf Grund der kühlenden Wirkung von Topfen kann dieser die Beschwerden lindern und auch die Entzündung hemmen.

Den Topfen trägst du auf ein einkaltes Tuch auf und wickelst ihn um oder legst ihn auf die betroffene Stelle. Diesen Wickel lässt du nun mindestens eine halbe Stunde einwirken.

Medikamente: Infusionen, Kortison und Antibiotika

Auf kortison-haltige Medikamente sollte vorerst verzichtet werden.

Lassen jedoch die Rötung und Schmerzen nach den oben genannten Behandlungsmöglichkeiten nicht nach nach ein paar Tagen, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und dich behandeln lassen.

Grundsätzlich kannst du einen Sonnebrand 1. Grades selbst behandeln. Ab dem 2. Grad solltest du dringend einen Arzt aufsuchen, da Hautverbrennung unbedingt behandelt werden müssen.

Sonnenbrände bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern sollten sowieso – unabhängig von der Stärke der Verbrennung – zum Arzt gehen.

Kleinkinder haben eine wesentlich dünnere Hautschicht, weshalb ein Sonnenbrand viel schneller erfolgt.

Gerade Hautverbrennungen in jungen erhöhen das Risiko an Hautkrebs zu erkranken enorm. Die Zellen von jungen Menschen teilen sich viel schneller, als diese von Erwachsenen.

Hast du einen Sonnenbrand 3. und somit schwersten Grades, solltest du unbedingt einer Behandlung im Krankenhaus nachgehen.

Es werden Infusionen mit Flüssigkeit, Elektrolyten und eventuell Kortikoiden (Kortison) und Antibiotika gegeben.

Eine stadiengerechte Lokaltherapie wird durchgeführt. Die Haut muss schnellstmöglich hydriert werden, was nur durch Infusionen erfolgen kann.

Auch die Einnahme von Kopfschmerzmittel wie Aspirin oder Ibuprofen können behilflich sein.

Trivia: Was du sonst noch über Sonnenbrand wissen solltest

Wenn du nicht schon einen Sonnenbrand hast, wäre die beste Alternative diese von Anfang an zu vermeiden. Hier zeigen wir dir, wie dieser vermieden werden kann.

Die Sonne ist trotz der gefährlichen UV-Strahlung wichtig, um dem Körper eine optimale Vitamin D-Menge zuzuführen. Wer nicht zu lange in der Sonne bleibt, kann dies auch erreichen.

10 Tipps, um einen Sonnenbrand zu vermeiden

Grundsätzlich solltest du Lichtschutzfaktoren im Sinne von Sonnenschutzprodukten verwenden, die deinem Hauttyp entsprechen.

Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, solltest du dich ungefähr alle 2 Stunden eincremen. Der Schutz vor der UV-Strahlung ist besonders wichtig, um keinen schnellere Hautalterung oder Hautkrebs zu bekommen. (Bildquelle: 123rf.com / nito500)

Dabei gibt es verschiedene Lichtschutzfaktoren, die du je nach Hauttyp auswählen solltest.

Desto heller deine Haut ist, umso höher muss der Lichtschutzfaktor sein, um ausreichend Schutz gewährleisten zu können.

10 Dinge, die du machen kannst, um einen Sonnenbrand zu vermeiden:

  1. Meide so gut wie geht die Mittagssonne. 50% der UV-Tagesgesamtdosis werden zwischen elf und 14 Uhr gemessen.
  2. Creme dich mit ausreichend viel Sonnenschutzmittel an. Besser zu viel als zu wenig.
  3. Achte besonders darauf, dass du dich nach dem Schwitzen oder Schwimmen immer wieder eincremst. Danach ist der nötige Sonnenschutz nicht mehr ausreichend gegeben. Creme dich allgemein alle zwei Stunden erneut ein.
  4. Besonders am Beginn des Sommers oder Urlaubs solltest du dich häufiger und genauer eincremen, da deine Haut die Sonne noch nicht so gewöhnt ist und du leichter einen Sonnenbrand bekommst.
  5. Lege dich nicht stundenlang in die pralle Sonne, sondern gönne deiner Haut immer wieder Pausen im Schatten. Bekanntlich macht die Dosis das Gift.
  6. Sei dir dessen bewusst, dass Wasser und Schnee UV-Licht besonders gut reflektieren und dass dadurch die Intensität der UV-Strahlung erhöht wird. Befindest du dich am Berg oder Meer, solltest du dich also besser vor Sonneneinstrahlung schützen als im Flachland.
  7. Schütze deine Augen durch Sonnenbrillen vor direkter Sonneneinstrahlung. Die schädlich UV-Strahlung kann durch diese absorbiert werden. Deine Netzhaut könnte ohne Schutz innerhalb weniger Sekunden irreversible Schäden erfahren.
  8. Setze unbedingt einen Sonnenhut oder Kappe auf, um deine Kopfhaut vor UV-Strahlung zu schützen.
  9. Besondere Vorsicht ist bei Säuglingen und Kleinkindern gegeben. Frühschäden der ersten drei Jahre können Jahrzehnte später zu Hautkrebs führen. Deshalb gilt: Für Säuglinge ist die Sonne tabu, Kleinkinder bis drei Jahre sollten nur kurz in die Sonne.
  10. Textilien sind der beste Schutz gegen Sonnenbrand. Auch bei heißen Temperaturen solltest du deine Haut mit Kleidung bedecken. Baumwolle lässt 6% des Lichtes durch, nasse Kleidung ca. 20% – bietet also weniger UV-Schutz.

Wenn du nach der 4-H-Regel lebst, wenn du dich in der Sonne befindest, kannst du deine Haut gut vor Sonnenbrand schützen: Hut – Hose – Hemd – Hoher Lichtschutzfaktor.

Welche verschiedenen Lichtschutzfaktoren kann ich kaufen?

Der Lichtschutzfaktor (= LSF oder SPF aus dem Englischen) gibt an, wie lange du mit Benutzung eines Sonnenschutzmittels in der Sonne bleiben kannst.

Es wird angegeben um wieviel länger deine Haut der UV-Strahlung mit Lichtschutz ausgesetzt werden kann, als ohne Sonnenschutzmittel.

Der LSF misst den Schutz einen Sonnenschutzmittels vor den schädlichen UVB-Strahlen.

Da die UVA-Strahlen ebenfalls schädlich sind, muss neben dem LSF extra auf den UVA-Schutz der Creme geachtet werden.

Je nach deinem Hauttyp, musst du deine Haut mit einem speziellen LSF schützen.

Hauttyp Empfohlener LSF
Keltischer Typ höher 25
Nordischer Typ 20 – 25
Mischtyp 15 – 25
Mediterraner Typ 15
Dunkler Typ 6 – 10
Schwarzer Typ 6

Die Wirksamkeit des LSF wird wiederum in vier Klassen (niedrig, mittel, hoch, sehr hoch) eingeteilt.

Die nachfolgende Tabelle sollte dir eine Zusammenfassung der Schutzklassen gegenüber den LSF darstellen.

Lichtschutzfaktor Schutzklasse
LSF 6 niedrig
LSF 10 niedrig
LSF 15 mittel
LSF 20 mittel
LSF 25 mittel
LSF 30 hoch
LSF 50 hoch
LSF 50+ sehr hoch

Der für dich optimale Lichtschutzfaktor wird über deinen Hauttyp berechnet. Deine Eigenschutzzeit wird mit dem LSF multipliziert, das Ergebnis sagt dir nun, wie lange du dich in der Sonne aufhalten kannst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Da der UV-Index darin nicht berücksichtig wird, sollte du diese Zeit niemals vollständig in der Sonne verbringen. Sicherheitshalber werden immer 40% davon abgezogen.

Wie lange sollte ich mich sonnen, um genug Vitamin D zu bekommen?

Vitamin D3 – auch Sonnenvitamin genannt – wird mit Hilfe des Sonnenlichtes vom Körper selbst hergestellt.

Bei Vitamin D3 handelt es sich um das einzige Vitamin, das nicht über die Nahrung aufgenommen werden muss.

Dieses Vitamin, oder eigentlich Prohormon, beugt sowohl Diabetes Typ 1, als auch Diabetes Typ 2 vor und ist deshalb wichtig für unseren Körper. Des Weiteren werden Erkrankungen der Knochen verhindert.

Um den Vitamin D-Bedarf zu decken ist entweder eine angemessen Sonnenexposition, oder eine Zufuhr der optimalen Dosis über Supplements notwendig.

Eine kurze Zeit in der Sonne ohne Schutz, nämlich 15 – 30 Minuten genügt, um die optimale Menge an Vitamin D zu produzieren.

Nach Ablauf dieser Zeit trage bitte ein deinem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutzmittel auf, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.

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Fazit

Achte darauf, dass du deine Haut  nicht zu lange der direkten UV-Strahlung aussetzt, da das das Risiko auf Hautkrebs erheblich steigert.

Jeder Sonnenbrand wirkt vom Körper vermerkt, auch wenn dieser äußerlich nicht mehr sichtbar ist und du auch keine Schmerzen mehr hast.

Wenn du dich über einen längeren Zeitraum in der Sonne befindest, schütze unbedingt deinen Kopf mit einem Sonnenhut oder einer Kappe, ziehe dir ein T-Shirt über und Creme dich gründlich und häufig mit einem für deinen Hauttyp optimalen LSF ein.

Der Sommerurlaub verleitet deine Haut meist dazu, einen Sonnenbrand zu erlangen. Lasse dich nicht vom Wind am Meer täusch.

Du spürst dadurch die hohen Temperaturen nur vermindert und merkst nicht, wie stark die Sonneneinstrahlung auch auf Grund des reflektierenden Wassers tatsächlich ist.

Du kannst dich natürlich bräunen, jedoch alles mit Sonnenschutzmittel, Maß und Ziel. Deine Haut wird es dir danken.

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Sommerliche Pflege mit Aloe Vera statt unnatürlichen Cremes und Lotionen – genau unser Ding! Die warmen #Sonnenstrahlen ziehen uns alle nach draußen an den #Strand, in den Park oder einfach auf Balkonien – Hauptsache Sonne. Doch dabei sind wir super egoistisch unsere Haut gegenüber, denn für diese sind die UV-Strahlen genauso unschön wie das Chlor im Pool oder das Salz im Meer. Aber wir haben auch gute Nachrichten, denn wer seine Haut richtig schützt und anschließend pflegt sorgt für eine junggeblieben Optik der Haut. Wichtig beim Sonnenschutz: – Genug Sonnencreme auftragen – Empfohlen sind etwa 40g für den Körper eines Erwachsenen – Zur richtigen Zeit Sonnenbaden, zwischen 10 und 15 Uhr ist die Sonne besonders intensiv – Regelmäßiges Nachcremen auch bei wasserfesten Sonnencremes – Nicht zu lange in der Sonne bleiben – auch im Schatten kann man Braun werden. Für die Pflege nach dem Sonnenbaden eignen sich besonders gut feuchtigkeitspendende Produkte wie #AloeVera. Sie spendet der Haut Feuchtigkeit und remineralisiert die Hautzellen mit wertvollen Vitaminen. So steht einem sonnigen Sommer überhaupt nichts mehr im Wege. – – – – Image by Latino Life #aloevera #beauty #pflege #aloe #schönheit #skincare #vegan #plants #love #bio #germany #kosmetik #healthy #hautpflege #sonnenbaden #sun #aftersun #sonnebrand #naturkosmetik #braunwerden #hautpflegemitaloe #aloefina #sarenius

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Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.brandgel-wundgel.de/brandgel-wundgel-sonnenbrand-schweregrade-behandlung.html

[2] https://www.aromapflege.com/sonnenbrand-lindern-mit-aloe-vera

[3] https://www.sonnenbrand-tipps.de/vorbeugen/lichtschutzfaktor.php

[4] https://vitamin-d.info/vitamin-d-und-sonne/

Bildquelle: 123rf.com / 102030378

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