Jeder hatte ihn wohl schon mindestens einmal: den Schwindel. Viele haben ihn, doch nur wenige tun auch was gegen ihn. Tatsächlich ist der Schwindel eines der häufigsten Leiden der Deutschen.

Bei den meisten Menschen tritt der Schwindel nur gelegentlich auf, z.B. wenn man zu schnell aufsteht oder sich bückt. Dann dauert der Schwindel meist nur wenige Sekunden.

Doch tritt der Schwindel häufiger auf oder hält er sich über Stunden oder gar Tage, kann er schnell zu einer lästigen und unangenehmen Einschränkung im Alltag werden.

Wir zeigen dir im folgenden Beitrag welche Arten von Schwindel es gibt und wie du sie erkennst. Außerdem gehen wir auf die Auslöser und Begleitsymptome näher ein. Wie zeigen dir auch eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten auf, um deinen Schwindel in den Griff zu bekommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Schwindel an sich ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Er ist meist ein Symptom eines anderen körperlich oder psychisch bedingten Problems.
  • Es gibt verschiedene Arten von Schwindel. Man unterscheidet zwischen Dreh-, Schwank- und Liftschwindel, sowie dem ungerichteten Schwindel (Benommenheitsschwindel).
  • Um Schwindel entgegenzuwirken gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, z.B. Yogaübungen, Schwindeltraining oder auch Akkupunktur.

Definition: Was ist Schwindel?

Für die korrekte Wahrnehmung seiner Umwelt braucht es ein perfektes und äußerst präzises Zusammenspiel der folgenden Sinnesorgane bzw. Systeme:

  • Sehsinn (visuelles System)
  • Gleichgewichtsorgan (vestibuläres System)
  • Tast- und Tiefensinn (sensorischen und haptisches System)
  • Gehirn (Hirnstamm inklusive Rückenmark)

Ist dieses sensible Zusammenspiel durch irgendeinen Grund aus dem Gleichgewicht, kann einem schwindlig werden.

Der Schwindel ist in Grunde also ein falsches Zusammenspiel oder eine gestörte Wahrnehmung der eigenen Sinne. Die Ursache dieser Störung kann sowohl körperlich als auch psychisch bedingt sein.

Die Störung kann einerseits die räumliche Wahrnehmung betreffen. Andererseits können auch Bewegungen des eigenen Körpers oder der Umgebung wahrgenommen werden, obwohl sie gar nicht vorhanden sind.

Mit der gestörten Sinneswahrnehmung gehen bei Betroffenen meist Gleichgewichtsstörungen und der Verlust der eigenen Körpersicherheit einher.

Manche Betroffene klagen auch über Scheinbewegungen, erhöhte Fallneigung und viele andere begleitende Symptome.

Bei Schwindel funktioniert das Zusammenspiel der Sinne nicht. Oft wird einem schwarz vor Augen und man hat Gang- oder Stehunsicherheiten. Viele Leute müssen sich dann hinsetzen. (Bildquelle: pixabay / StockSnap)

Wie sich der Schwindel anfühlt, wie oft und wie lange er auftritt und welche Begleitsymptome auftreten können, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Auch die Ursachen und Auslöser sind vielfältig.

Der Schwindel an sich ist jedoch keine eigenständige Krankheit, wenn auch viele Menschen darunter leiden. Man spricht bei Schwindel von einem multisensorischen Syndrom.

Hintergründe: Was du über Schwindel wissen solltest

Schwindel ist nicht gleich Schwindel. Es gibt viele verschiedene Arten von Schwindel und noch mehr Ursachen und Auslöser. Die Begleitsymptome variieren ebenfalls mitunter stark.

Im folgenden Kapitel gehen wir näher auf die Hintergründe, Ursachen und Begleiterscheinungen von Schwindel ein. Das soll dir helfen den Auslöser und die Art deines Schwindels zu identifizieren.

Welche Arten von Schwindel gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten von Schwindel. Für manche Betroffene fühlt sich der Schwindel an, als wären sie betrunken, andere als wären sie in einem Karussell und wieder andere fühlen sich, als wären sie seekrank.

Das Schwindelgefühl kann dabei z.B. vom Ohr, vom Auge oder auch von der Wirbelsäule aus gehen. Generell unterscheidet man zwischen dem gerichteten und dem ungerichteten Schwindel.

Gerichteter Schwindel

Beim gerichteten Schwindel können Betroffene die Richtung des Schwindels angeben, z.B. drehend im Uhrzeigersinn oder zur Seite schwankend. Der gerichtete Schwindel wird in Dreh-, Schwank- und Liftschwindel weiter unterteilt.

Ungerichteter Schwindel

Beim ungerichteten Schwindel können Betroffene keine konkrete Schwindel-Richtung angeben. Sie fühlen sich benommen und schummrig. Mit dieser Schwindelart gehen oft Sehstörungen einher.

Die Beschreibung des Schwindels kann schon ein erster Hinweis auf die Art des Schwindels sein. Es ist dabei wichtig zu wissen, an welcher Art Schwindel man leidet.

Einerseits um ernsthaftere Krankheiten ausschließen zu können, andererseits auch um den Schwindel gezielt behandeln zu können.

Im Folgenden werden die verschiedenen Schwindelarten und deren Symptome erklärt.

Drehschwindel

Eine der häufigsten Schwindelarten ist der Drehschwindel. Diese Schwindelart kommt meist plötzlich und anfallartig.

Sie setzt häufig von einer Sekunde auf die andere ein, dauert in den meisten Fällen jedoch nur wenige Sekunden oder Minuten. Der Schwindel tritt in der Regel unabhängig von bestimmten Bewegungen auf.

Diese Art des Schwindels fühlt sich für Betroffene an, als würde sich alles um sie herum drehen – wie in einem Karussell.

In den meisten Fällen gibt es eine klare Drehrichtung – mit oder gegen den Uhrzeigersinn. Der Schwindel kommt dabei sehr plötzlich und ist stark.

Bei dieser Schwindelart haben Betroffene das Gefühl, dass sich alles um sie herum dreht. (Bildquelle: pixabay / Felix Hu)

Die Ursache für den Drehschwindel liegt im Innenohr – insbesondere im Gleichgewichtssinn.

Nicht verwunderlich also, dass Betroffene dieser Schwindelart vor allem über einseitige Ohrgeräusche, Druck auf dem betroffenen Ohr oder einer einseitigen Beeinträchtigung des Gehörs berichten.

Ebenso treten beim Drehschwindel oft Gleichgewichtsstörungen, visuelle Störungen sowie Übelkeit oder gar Erbrechen auf. Von dieser Art des Schwindels sind oftmals Menschen im fortgeschrittenen Alter betroffen.

Gutartiger Lagerungsschwindel

Bei vielen Betroffenen handelt es sich beim Drehschwindel um einen gutartigen Lagerungsschwindel. Er tritt vor allem bei älteren Menschen auf, aber auch jüngere Leute können betroffen sein.

In den Bogengängen im Ohr bilden sich im Alter manchmal kleine Steinchen oder Kristalle aus der dort vorhandenen Flüssigkeit. Diese Steinchen können die Sensoren im Innenohr fälschlicherweise reizen.

Das bringt das Gleichgewicht durcheinander – es werden falsche Signale an das Gehirn weitergeleitet.

Die Informationen des Ohres und jene des Auges passen damit nicht mehr zusammen. Dadurch entsteht ein Schwindelgefühl – in diesem Fall der Drehschwindel.

Der gutartige Lagerungsschwindel kann nach schnellen Kopfbewegungen auftreten, auch z.B. beim Umdrehen im Schlaf. Auch durch das Bücken oder das Aufstehen, kann er ausgelöst werden. Er dauert meist jedoch nur wenige Sekunden bis wenige Minuten an.

Symptome, die den Lagerungsschwindel oft begleiten, sind Angstzustände, Schweißausbrüche und Übelkeit, gelegentlich mit Erbrechen.

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Happy Sunday! Wie versprochen ist hier der Beweis dass Bob noch immer lebt… Hier war es die letzten Tage ein bisschen ruhiger als sonst. Vor etwa einem Jahr trat bei mir plötzlich ein extremer Schwindel auf, der mehrere Wochen anhielt. Nach diversen Untersuchungen und Diagnosen hat man dann festgestellt dass sich kleine Kristalle im Innenohr gelöst haben und in den Bogengang gewandert sind. Da sich dort das Gleichgewichtsorgan befindet hat das zur Folge dass mein Gehirn denkt ich wäre auf einem Schiff oder extrem betrunken obwohl ich zum Beispiel still auf einem Stuhl sitze. Das letzte Jahr über war es jetzt eigentlich ganz okay. Mir ist immer mal wieder schwindelig aber das ist auszuhalten. Vor ein paar Tagen wurde es aber schlimmer und ich bin sogar gestürzt. Kein sehr schönes Gefühl… Deshalb habe ich mich brav ausgeruht und hoffe ganz schnell wieder die Alte zu sein. Vielleicht gibt es da draußen noch andere Betroffene denen es genauso geht und die mir ein paar Tipps geben können wie sie im Alltag mit den Symptomen klar kommen und was ihnen während der „Schübe“ hilft? Ich würde mich sehr über Erfahrungen oder Ratschläge freuen! – – – – – #sunday #happysunday #mood #sundaymood #weekend #wochenende #sonntag #solebich #altbauliebe #print #namastayinbed #plant #pflanze #greenery #woodenfloors #me #tipps #ratschläge #erfahrungsaustausch #schwindel #schwindelig #lebenmitschwindel #schwindelgefühl #lagerungsschwindel #drehschwindel #quadratemaedchen #mannheim #mannheimbloggt #home #interior

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Morbus Menière (anfallartiger Drehschwindel)

Kommt es häufiger zu anfallartigen und plötzlichen Drehschwindelanfällen, kann es sich um Morbus Menière (anfallartiger Drehschwindel) handeln.

Das ist einer dauerhaften Erkrankung des Innenohrs. Dabei bildet der Körper zu viel Lymphflüssigkeit, die sich im Innenohr staut. Es kommt zu einem Überdruck im Ohr, der die Membranen im Ohr stark dehnt. Manchmal entstehen auch kleinen Risse.

Dadurch wird das Schwindelgefühl ausgelöst. Häufig gehen mit dieser Art des Drehschwindels Ohrengeräusche, ein Druckgefühl auf dem betreffenden Ohr und Störungen des Gehörs, in einigen Fällen auch Übelkeit und Erbrechen einher.

Neuritis vestibularis (anhaltender Drehschwindel)

Bei länger andauerndem Drehschwindel kann auch die (chronische) Entzündung des Gleichgewichtsnervs – Neuritis vestibularis (oder anhaltender Drehschwindel) genannt – der Auslöser sein.

Durch die Entzündung tritt eine Funktionsstörung des Gleichgewichtsnervs auf. In manchen Fällen kann das Gleichgewichtsorgan einseitig kurzzeitig komplett ausfallen.

Das Schwindelgefühl wird durch schnelle Bewegungen verstärkt. Es bleibt aber auch in Ruhe bestehen. Meist klingt der Schwindel mit dem Abklingen der Viruserkrankung im Ohr wieder ab. Das kann rund zwei Wochen dauern.

Im Gegensatz zu Morbus Menière leiden Betroffene des anhaltenden Drehschwindels nicht an Ohrensausen oder einem Tinnitus.

Auch Störungen des Gehörs sind nicht vorhanden. Symptome, die jedoch oft zusammen mit Neuritis vestibularis auftreten, sind Übelkeit mit Erbrechen, Augenzittern (Nystagmus) und Fallneigung.

Schwankschwindel

Beim Schwankschwindel haben die Betroffenen das Gefühl, dass die Umwelt (oder man selbst) schwankt – wie auf einem Schiff bei starken Wellen.

Das Schwanken wird auch wahrgenommen, wenn die Betroffenen stehen. Gang- und Standschwierigkeiten sind die Folge der scheinbar schwankenden Umgebung.

Schwankschwindel tritt oft plötzlich auf und kann verschieden lange dauern. Manchmal ist er nach einigen Sekunden verflogen, manchmal kann er mehrere Tage andauern. Auch chronischer Schwankschwindel ist möglich.

Begleitsymptome sind Angstgefühle, Benommenheit oder Gangschwierigkeiten. Selten wird den Betroffenen schwarz vor Augen.

Übelkeit, Erbrechen und Augenzittern sind bei dieser Art des Schwindels eher unüblich.

Für Betroffene fühlt sich der Schwankschwindel an, als wären sie auf einem Schiff bei starkem Wellengang. (Bildquelle: pixabay / Free-Photos)

Schwankschwindel kann verschiedene Ursachen haben:

Schwankschwindel durch Verspannungen

Schwankschwindel wird häufig durch starke Muskelverspannungen – vor allem im Bereich der Halswirbelsäule – ausgelöst. Die Verspannung kann die Muskulatur von den Schultern über den Nacken bis zur Stirn betreffen. Ausgelöst wird die Verspannung oft durch eine fehlerhafte und schiefe Kopfhaltung.

Neben Verspannungen gehen hier mit dem Schwankschwindel auch oft Kopfschmerzen einher.

Psychogener Schwankschwindel bzw. Angstschwindel

Der Schwankschwindel ist häufig auch psychisch bedingt. Er tritt verstärkt in psychisch belastenden Situationen auf, besonders in Stress- oder Angstsituationen. Ausgelöst werden kann er durch ein Trauma oder Depressionen.

Beim psychogenen Schwankschwindel gibt es keine organischen Auslöser (etwa Probleme mit dem Innenohr) für den Schwindel. Er entspringt der Psyche. Auch die Änderung der Körperhaltung oder bestimmte Bewegungen beeinflussen den Schwindel nicht.

Da der Schwindel von einigen Betroffenen auch durch eine gewisse angstbelastete Erwartungshaltung ausgelöst werden kann, spricht man auch von phobischem Schwindel.

Betroffene fürchten sich vor der nächsten Attacke und versuchen Situationen, in denen der Schwindel auftritt, gezielt zu vermeiden.

Tritt der psychogene Schwankschwindel zusammen mit Herzrasen, Furcht und Schweißausbrüchen auf, spricht man von einer Panikattacke.

Neurologisch bedingter Schwankschwindel

In wenigen Fällen wird der Schwankschwindel durch ein neurologisches Problem oder die Erkrankung anderer Organe ausgelöst.

Bei Epilepsie oder anderer Schädigungen zentraler Gehirnstrukturen kann es jedoch zu Schwankschwindel kommen.

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Liebe #pferdefreunde und #reitermädels, . . So nun gibt es ein kleines Update von mir. Leider ist der Schwankschwindel immer noch nicht weg. Ich war heute beim HNO-Arzt und dieser hat festgestellt, dass mein Gleichgewichtsinn ausgefallen ist.🤐😪😪 Nun lernt ein Gehirn langsam dort gegen zu steuern und sich an die neue Situation anzupassen. Aber zum Glück gibt es nun eine Diagnose dafür. Die Chance auf Heilung stehen 50/50. Wollen wir Mal gucken wo die Reise denn hingeht und ob sich das Gleichgewichtsorgan wieder erholt. Autofahren darf ich ab nächste Woche auch wieder langsam, aber nur kurze Strecken. Und das alles noch vor Weihnachten. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen und mache das Beste drauf, egal in welche Richtung es geht. Nun heißt es erstmal abwarten. Leider wurde mir das Reiten auch erstmal verboten. Naja, kuscheln und verwöhnen ist auch gut. 😊 . . Gibt es hier welche, die auch schon Mal so etwas hatten? . . . #krank #schwindel #gleichgewichtsstörung #schwankschwindel #doofesituation #fjella #schecke #scheckenstute #siehatpuschenan #schnee #februar2018 #dickeingepackt #gibtesweisseweihnachten #christmasiscoming #horsepost #horseblog #equestrianblog #cheval #alliwantischristmas #bestesdrausmachen

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Liftschwindel

Fühlt es sich der Schwindel an, als würde sich der Boden heben und/oder senken, spricht man von Liftschwindel. Das Gefühl, das Betroffenen haben, gleicht einem anfahrenden Lift – daher auch der Name dieser Schwindelart.

Menschen, die an dieser Schwindelart leiden, beschreiben auch oft ein leicht zusammensackendes Gefühl, andere fühlen sich, als würden sie fallen oder in einer Achterbahn sitzen.

Allgemein kann man von einer Raum-Unsicherheit sprechen. Hinzu kommen Symptome wie Unwohlsein oder Übelkeit.

Die Ursache des Liftschwindels liegt im Gleichgewichtsorgan. Z. B. eine Nervenstörung, bei der die Informationen des Gleichgewichtsorgans nicht richtig weitergegeben werden, kann diese Schwindelart auslösen. Aber auch psychische Faktoren können der Grund für den Liftschwindel sein.

Die Dauer des Schwindels kann sehr unterschiedlich sein. Manchmal dauert er nur einige Sekunden oder Minuten. Es gibt jedoch auch dauerhaften Liftschwindel.

Ungerichteter bzw. Benommenheitsschwindel

Im Gegensatz zum gerichteten Schwindel, kann beim ungerichteten Schwindel keine klare Richtung des Schwindels ausgemacht werden. Die Betroffenen fühlen sich benommen und schummrig, als hätten sie Watte im Kopf.

Symptome, die oft zusammen mit ungerichtetem Schwindel auftreten sind Unsicherheit auf den Beinen oder Sehstörungen (z.B. schwarz vor den Augen, Doppelbilder).

Beim ungerichteten Schwindel wird einem oft schwarz vor Augen. Auch Unsicherheit auf den Beinen und leicht schwankende Bewegungen sind typisch. (Bildquelle: pixabay / Robin Higgins)

Die Ursachen für diese Art von Schwindel sind vielfältig. Mit am häufigsten ist der ungerichtete auf Herz-Kreislauf-Probleme (z.B. niedriger Blutdruck) zurückzuführen.

Aber auch Stoffwechselerkrankungen oder Probleme mit den Augen bzw. dem Sehen an sich können den Benommenheitsschwindel auslösen – manchmal auch bestimmte Medikamente. Die Ursachen dieser Schwindelart liegt somit in den meisten Fällen außerhalb des Gleichgewichtssystems.

Bekommt man eine neue Brille, kann auch diese vorübergehend ungerichteten Schwindel auslösen, bis sich das Auge an die neuen Sehverhältnisse gewöhnt hat.

Weitere Schwindelarten

Einige Schwindelarten sollen im Folgenden noch genauer beschrieben werden. Sie lassen sich meist nicht eindeutig einer der der besprochenen Schwindelarten zuordnen.

Zentraler Schwindel

Beim zentralen Schwindel liegt eine Schädigung oder Beeinträchtigung des Gehirns vor. Diese Schädigung kann z.B. durch ein Schädel-Hirn-Trauma, einen Schlaganfall, eine Hirnhautentzündung oder auch durch einen Hirntumor entstehen. Auch bei Menschen mit MS kann zentraler Schwindel auftreten.

Betroffenen können den Schwindel meist nicht konkret dem Dreh-, Schwank- oder Liftschwindel zuordnen. Mit dem zentralen Schwindel einher gehen Symptome wie Taubheit im Gesicht oder den Extremitäten, Seh- oder Sprach- oder Schluckstörungen.

Je nach Ursache des Schwindels können die Schwindelanfälle nur wenige Sekunden (z.B. bei vestibulärer Migräne) bis zu einigen Tagen (z.B. bei einem Schlaganfall oder Tumor) anhalten.

Wenn bei dir Verdacht auf zentralen Schwindel besteht, solltest du ehestmöglich einen Arzt aufsuchen.

Psychogener Schwindel (Somatoformer Schwindel)

Der psychogene Schwindel hat, wie es sein Name schon sagt, seinen Ursprung in der Psyche. Dieser Schwindel tritt vor allem in Situationen auf, in denen Betroffene Angst oder Stress ausgesetzt sind oder sich große Sorgen machen.

Auch andere Erkrankungen, z.B. Posttraumatische Belastungsstörungen oder Depressionen, können psychogenen Schwindel hervorrufen.

Welche Schwindelart – Dreh-, Schwank- oder Liftschwindel – auftritt, ist unterschiedlich. Am häufigsten kommt psychogener Schwankschwindel vor (siehe oben).

Die Betroffenen fühlen sich, als würde der Boden hin und her schwanken. Damit einher gehen Gang- und Standunsicherheiten, manchmal auch Übelkeit und Schweißausbrüche.

Der psychogenen Schwindel dauert unterschiedlich lang an.

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HWS-Schwindel(Halswirbelsäulen-Schwindel)

Der HWS-Schwindel wird in den meisten Fällen durch Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule (Nacken und Schultern) ausgelöst – z.B. von Fehlhaltungen.

Im Alter können durch Abnützungserscheinungen Nackenschmerzen mit HWS-Schwindel entstehen. Dieser Schwindel kann aber auch nach Unfalltraumata (insbesondere Schleudertraumata) oder Bandscheibenvorfällen im Bereich der Halswirbelsäule auftreten.

Symptome, die oft zusammen mit HWS-Schwindel vorkommen, sind Kribbeln in Händen und Armen (bis zum Taubheitsgefühl), Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen.

Wann tritt der Schwindel auf?

Die Zeit bzw. der Umstand in der der Schwindel auftritt unterscheidet sich mitunter stark.

Zu einer bestimmte Tageszeit

Einerseits kann der Schwindel zu einer bestimmten Tageszeit auftreten, z.B. in der Früh beim Aufstehen. Gerade Schwindel am Morgen, deutet oftmals auf einen niedrigen Blutdruck hin.

Da der Kreislauf nach dem Aufstehen oft noch nicht in Schwung ist, kann es zu Schwindel kommen. Dieser hält jedoch meist nur einige Sekunden bis wenige Minuten an.

Tritt der Schwindel plötzlich in der Nacht auf, nachdem man sich im Schlaf umgedreht hat, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Lagerungsschwindel.

Durch das Umdrehen lösen die Ohrsteinchen fälschlicherweise Reize aus – auch wenn sich nichts bewegt. Davon kann man schwindlig werden.

In bestimmten Situationen

Tritt der Schwindel in bestimmten Situationen – besonders in stressbehafteten Situationen – auf, handelt es sich zumeist im psychogenen Schwindel.

Stress, Angst oder auch Depressionen können dabei die Ursache des Schwindelanfalls sein.

Die Situationen, in denen der Schwindel auftritt, können vielseitig sein: z.B. am Arbeitsplatz oder auf einer Brücke in großer Höhe.

Große Menschenmassen können psychogenen Schwindel auslösen. (Bildquelle: pixabay / Free-Photos)

Bei bestimmtem Wetter

Im Zusammenhang mit einem Wetterwechsel kann bei wetterfühligen Menschen Schwindel auftreten. Häufig geschieht das im Zusammenhang mit Kopfschmerzen. Dasselbe gilt auch für Fönwetterlagen. Dieser Schwindel ist in den meisten Fällen unbedenklich.

Bei bestimmten Bewegungen bzw. Sport

Schwindel kann durch bestimmte Bewegungen hervorgerufen werden. Diese Bewegungen müssen nicht immer sportlicher Natur sein. Auch ein zu schnelles Aufstehen, Umdrehen oder Bücken kann vorübergehenden Schwindel verursachen.

Dabei wird einem oft schwarz vor Augen und man fühlt sich kurzzeitig desorientiert. Nach einigen Sekunden ist der Schwindel meist wieder verflogen.

Manche Menschen wird auch bei sportlicher Betätigung schwindlig. Dabei kann der Schwindel einerseits durch die Anstrengung entstehen – bedingt durch zu wenig Flüssigkeitszufuhr, niedrigem Blutzucker oder auch einer schlechten Atmung.

Dann heißt es pausieren, etwas trinken und eine Kleinigkeit essen. In den meisten Fällen geht der Schwindel dann schnell wieder weg. Bleibt der Schwindel auch nach längerer Pause bestehen, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Beim Essen

Schwindel kann auch während oder nach dem Essen auftreten. Das ist auf die Verdauungsarbeit des Körpers zurückzuführen und ist daher in den allermeisten Fällen unbedenklich.

Vor allem nach dem Essen von Fettigem oder Süßem hat der Körper oft jede Menge mit der Verdauung zu tun. Dabei wird eine Menge Blut benötigt, dieses Blut fehlt dann im restlichen Kreislauf. Das kann Schwindel verursachen.

In seltenen Fällen kann auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zu einem Schwindelgefühl führen.

Schwangerschaft

In der Schwangerschaft kann es zu Schwindelanfällen kommen. In der frühen Schwangerschaft liegt das daran, dass sich der Stoffwechsel und der Kreislauf auf die neuen körperlichen Gegebenheiten einstellen müssen.

Die Folge ist oft niedriger Blutdruck, der sich in einem Schwindelgefühl äußern kann. Auch ein niedriger Blutzuckerspiegel oder eine Überhitzung kann in der frühen Schwangerschaft zu Schwindel führen.

Im späteren Schwangerschaftsstadium kann es ebenfalls zu Schwindel kommen. Das liegt in der Regel daran, dass die Gebärmutter auf bestimmte Blutgefäße drückt, was wiederum zu Kreislaufproblemen und Schwindel führen kann.

In der Schwangerschaft ist Schwindel jedoch meist ungefährlich.

Wie lange hält der Schwindel an?

Die Dauer der Schwindelanfälle ist sehr vielfältig.

Bei den meisten Betroffenen hält er nur wenige Sekunden bis wenige Minuten an. Dieser Schwindel ist in den meisten Fällen nicht gefährlich.

Hält der Schwindel jedoch über mehrere Stunden oder gar Tage – im Extremfall Wochen – an, kann ein ernsteres Problem dahinter liegen. Es empfiehlt sich einen Arzt aufzusuchen. Dasselbe gilt auch, wenn es immer wieder zu Schwindelanfällen kommt.

Wodurch kann Schwindel ausgelöst werden?

Auslöser für Schwindel gibt es viele. Sie können durch bestimmte Körperteile oder Organe ebenso verursacht werden, wie durch bestimmte Bewegungen oder Medikamente.

Im Folgenden stellen wir dir die häufigsten Schwindel-Auslöser vor.

Schwindel durch bestimmte Bewegungen bzw. durch Anstrengung

Schwindel tritt häufig bei bestimmten Bewegungen, z.B. bei schnellen Kopfbewegungen, wenn du dich bückst oder schnell aufstehst, auf.

Schuld daran ist meist der Kreislauf. Durch die schnelle Lageänderung des Körpers kommt es in bestimmten Regionen des Körpers zu Blutansammlungen, während in anderen Regionen das Blut fehlt.

Die Folge sind Blutdruckschwankungen, die zu Schwindel führen können. Ein häufiges Begleitsymptom ist das Schwarzwerden vor Augen.

Wenn du dich beim Sport besonders anstrengst, kann das ebenfalls zu einem Schwindelgefühl führen. Der Grund dafür ist meist Dehydration oder ein niedriger Blutzuckerspiegel.

Nach einer Verschnaufpause, einem Schluck Wasser und einem Happen Essen ist der Schwindel dann jedoch meist verschwunden.

Ausgelöst wird der Schwindel in diesen Situationen in der Regel durch einen plötzlichen Blutdruckabfall aufgrund der Lageänderung des Körpers. (Bildquelle: 123rf.com / 90015844)

Schwindel durch hohen oder niedrigen Blutdruck

Einer der häufigsten Auslöser für Schwindel ist ein zu niedriger oder ein zu hoher Blutdruck, wobei ersteres häufiger zu Schwindel führt.

Bei niedrigem Blutdruck gelangt nicht ausreichend viel Blut in die Organe. Kommt zu wenig Blut in das Gehirn, kann das Kopfschmerzen, Schwindel und Schwarzwerden vor Augen verursachen. Besonders bei einem schnellen Blutdruckabfall kann einem plötzlich schwindlig werden.

Bei hohem Blutdruck ist zu viel Druck in den arteriellen Gefäßen. Mit Bluthochdruck gehen neben dem Schwindel auch Kopfschmerzen (besonders morgens), Übelkeit oder Nasenbluten einher.

Da zu hoher Blutdruck nicht gesund für deinen Körper ist, solltest du dich hier von einem Arzt untersuchen lassen.

Schwindel beim Essen

Generell kann man sagen, dass es zu Schwindel kommen kann, wenn der Körper nicht mit der benötigten Energie und der benötigten Flüssigkeit versorgt wird. Dehydration und ein zu niedriger Blutzuckerspiegel können Schwindel auslösen.

Wenn du zu viel getrunken und gegessen hast, kann auch das die Schwindelanfälle auslösen. Gerade bei süßem und fettigem Essen braucht der Körper viel Energie für die Verdauung.

Das kann den Kreislauf beeinflussen. Wenn du zu viel Alkohol trinkst, kann auch das Schwindel verursachen.

Manchen Menschen wird auch von Kaffee oder einem bestimmten Lebensmittel schwindlig. Hier kann es sich unter Umständen um eine Lebensmittelunverträglichkeit handeln.

Bei Kaffee beeinflusst das Koffein den Kreislauf. Es kann zu einem niedrigen Blutdruck oder auch einem hohen Puls führen. Beides kann Schwindel zur Folge haben.

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Früher hatte ich so richtig arge Drehschwindel-Anfälle, kennst du das auch? Mit meinem heutigen Wissen aus der TCM weiß ich, dass der Grund mein unglaublich hoher Schokoladenkonsum war (puh, habe ich viel Schokolade gegessen, das glaubst du nicht!). Schokolade 🍫 macht Leber-Hitze und raubt dem Körper Qi und Blut, außerdem wirkt sie verschleimend. Genau das sind die möglichen Ursachen für Schwindel: Qi- und Blutmangel (da ist der Schwindel eher noch sanft), trüber Schleim im Kopf und Leber-Hitze sowie aufsteigendes Leber-Yang und Leber-Wind (da ist der Schwindel schon sehr heftig). Lies in meinem neuen Blog-Artikel, wie du diese Ursachen unterscheiden kannst und welche Nahrungsmittel und Tees gegen Schwindel helfen (➡️Link in der Bio). ⭕ 2 Tipps vorab: Grüner Tee ist ein gutes Akutmittel, da er die Hitze aus dem Kopf absenkt. Ebenso ist Stangensellerie super bei Schwindel mit Kopfschmerzen, entweder als Dekokt (ein paar Stücke 20 Minuten in Wasser auskochen) oder als roher Saft oder gekochtes Gemüse. Deine Leber liebt Stangensellerie! 😊 #schwindel #drehschwindel #vertigo #blog #tcm #ernährungstipps #leber #leberstärken

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Schwindel durch Krankheiten

Manche Krankheiten können Schwindelanfälle verursachen. Am häufigsten handelt es sich dabei um Probleme mit den Ohren (besonders dem Innenohr, wo das Gleichgewichtsorgan sitzt) oder den Augen.

Besonders wenn das Gleichgewichtsorgan und das Sehorgan verschiedene Dinge wahrnehmen kann es zu Schwindel kommen.

Manche Menschen sind auch schwindlig, wenn sie erkältet sind, eine Grippe oder Fieber haben.

Dabei ist der Körper generell geschwächt. Auch der Kreislauf arbeitet dann nicht normal und durch das viele Liegen und Ausruhen kommt er auch nicht in Schwung.

Das kann Schwindel zur Folge haben. Wenn man krank ist, trinkt man häufig auch zu wenig. Das kann ebenso den Schwindel auslösen, wie starke auch Kopfschmerzen (auch Migräne).

Weitere Krankheiten, die Schwindel auslösen können, sind z.B.:

  • Ein Virus
  • Bronchitis
  • Ein Schlaganfall
  • Parkinson
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Krebs bzw. ein Tumor

Löst eine dieser Krankheiten den Schwindel aus, handelt es sich meistens um schwerwiegendere Schwindelanfälle, die immer wiederkehren oder für lange Zeit anhalten. In diesem Fall solltest du einen Arzt konsultieren.

Daneben kann Schwindel auch die Folge einer Narkose oder Impfung sein. Auch hier gilt: Hält der Schwindel über einen längeren Zeitraum an, solltest du zu einem Arzt gehen.

Schwindel durch die Psyche

Stress, Angst, Depressionen oder andere psychisch bedingte Faktoren können der Auslöser für psychogenen Schwindel sein.

Meist tritt er in Form von Schwank- oder Drehschwindel auf und verstärkt sich in Situationen mit einem erhöhten Stresslevel.

Diese Situationen können vielfältig sein: eine unangenehme Situation am Arbeitsplatz, das Überqueren einer hochgelegenen Brücke oder auch eine Situation, in der man sich unwohl fühlt oder sich große Sorgen macht.

Handelt es sich bei dir um einen psychisch bedingten Schwindel, so können schon bewusstes Durchatmen oder Entspannungsübungen gut helfen. Auch ein Gespräch mit einem Psychologen ist zu empfehlen.

Wenn Stress zum Alltag wird – Tipps und Tricks gegen aufkommenden Stress

Schwindel durch bestimme Medikamente

Manche Medikamente können als Nebenwirkung Schwindel hervorrufen. Dieser Schwindel ist vergleichsweise leicht zu behandeln, da durch das Weglassen oder Austauschen des Medikaments im Normalfall auch die Schwindelbeschwerden wieder verschwinden.

Insbesondere folgende Medikamente können ein Schwindelgefühl hervorrufen:

  • Beruhigungs- und Schlafmittel
  • Muskelentspannende Medikamente
  • Antidepressiva
  • Antibiotika
  • Herz-Kreislauf-Medikamente

Diese Medikamente müssen jedoch nicht von vornherein Schwindel auslösen. Aber es ist möglich, dass sie dies als eine ihrer Nebenwirkungen tun.

Wichtig ist, die Medikamente nach Anweisung des Arztes einzunehmen (um eine Überdosierung zu vermeiden) und bei Beschwerden Rücksprache mit dem Arzt zu halten. Im Falle sollten die Medikamente ausgetauscht oder abgesetzt werden.

Weitere Auslöser

Weitere Auslöser für Schwindel können unter anderem die folgenden sein:

Auslöser Begründung
Eine neue Brille Bei einer neuen Brille müssen sich das Auge und auch das Gehirn erst an die neuen Gegebenheiten anpassen. Das kann vorübergehen zu Schwindel führen. Im Normalfall ist das unbedenklich. Sollte der Schwindel mit der neuen Brille jedoch über längere Zeit anhalten, solltest du sie nochmals vom Optiker oder Augenarzt überprüfen lassen.
Mangel Ein Mangel an bestimmten Vitaminen oder auch Eisen- bzw. Magnesiummangel kann zu Schwindel führen.
Flugzeug, Schiff, Autofahrt Wird dir im Auto, im Flugzeug oder auf dem Schiff schwindlig, handelt es sich um einen Verarbeitungsfehler im Gehirn: Dein Körper nimmt etwas anderes wahr als dein Auge sieht. Dein Gehirn ist verwirrt und die Folge ist Schwindel.
Sturz auf den Kopf Nach einem Sturz auf den Kopf kann dein Gleichgewichtsorgan im Ohr oder auch dein Gehirn verletzt worden sein. Schwindel kann z.B. durch eine Gehirnerschütterung ausgelöst werden. Schwerwiegender ist Schwindel durch einen Knochenbruch des Schädels oder einer schwerwiegenden Verletzung des Innenohrs, wo das Gleichgewichtsorgan sitzt. Nach einem Sturz auf den Kopf solltest du einen Arzt aufsuchen, um gröbere Verletzungen ausschließen zu können.
Wetter Das Wetter kann ebenso für Schwindelanfälle sorgen. Vor allem wetterfühlige Menschen, haben bei Wetterumschwüngen oder Fön oft Kopfschmerzen. Diese Schmerzen können den Schwindel auslösen oder verstärken.

Welche längerfristigen Folgen kann Schwindel haben?

Der Schwindel selbst ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Daher hat der Schwindel an sich keine längerfristigen Folgen.

Aber gerade weil der Schwindel ein Symptom ist, kann eine andere Krankheit oder eine Fehlfunktion dem zugrunde liegen. Je nachdem was dem Schwindel zugrunde liegt, kann das mitunter längerfristige Folgen haben.

Welche anderen Symptome treten oft gemeinsam mit Schwindel auf?

Da der Schwindel, wie schon erwähnt keine Krankheit an sich ist, sondern ein Symptom, tritt er oft zusammen mit anderen Symptomen auf. Diese können sich gegenseitig bedingen oder aber auch unabhängig voneinander auftreten.

Nur in seltenen Fällen tritt der Schwindel ohne Begleiterscheinungen auf.

Schwindel mit Ohrenproblemen

Eine der häufigsten Ursachen für Schwindel sind Probleme mit den Ohren. Neben Ohrenschmerzen, treten vor allem Ohrensausen, Pfeifen im Ohr (Tinnitus) und Druck auf den Ohren oft zusammen mit Schwindel auf.

Das Problem liegt dabei im Innenohr. Gerichtete Schwindelarten, vor allem Dreh- und Liftschwindel, sind hier häufig.

Schwindel mit hohem oder niedrigem Blutdruck

Hast du einen niedrigen Blutdruck, können Schwindel und auch Kopfschmerzen die Folge sein. Oft treten die Symptome parallel auf.

Wenn du einen hohen Blutdruck hast, treten oft Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit gleichzeitig auf. Auch Herzrasen, ein hoher Puls oder Nasenbluten können durch Bluthochdruck verursacht werden.

Schwindel mit Nackenverspannung

Schwindel und Nackenverspannungen kommen vor allem beim HWS-Schwindel vor.

Die Nackenverspannungen können dabei durch eine Fehlhaltung, einen Unfall bzw. eine Verletzung oder ein Trauma ausgelöst werden.

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Neben Nackenverspannungen und Schwindel, können dabei parallel auch Verspannungen in den Schultern und Kopfschmerzen auftreten.

In manchen Fällen strahlen die Verspannungen des Nackens auch in den Rücken aus, sodass Rückenschmerzen entstehen.

Schwindel mit Kopfschmerzen

Häufig tritt Schwindel in Kombination mit Kopfschmerzen auf. Oft ist es auch so, dass der Kopfschmerz den Schwindel auslöst. Schwindel ist auch ein Symptom von Migräne.

Kopfschmerzen und Schwindel treten zusammen bei HWS-Schwindel auf. Hier ist der Schmerz bedingt durch eine Verspannung oder ein Trauma, der Schwindel ist wiederum bedingt durch den Schmerz.

Schwindel mit Augenproblemen

Treten Schwindel und Augenprobleme zusammen auf, ist die Person meist von ungerichtetem Schwindel betroffen.

Mit dem Schwindel einher gehen dabei Augenschmerzen, Sehstörungen oder auch das Schwarzwerden vor Augen. Augenzittern (Nystagmus) kann ebenso auftreten.

Schwindel mit Gangunsicherheit

Treten Schwindel und Gangunsicherheit zusammen auf, handelt es sich meist um einen Dreh- oder Schwankschwindel.

Die Ursache liegt dabei zumeist im Innenohr. Seltener kann auch eine Fehlfunktion im Gehirn diese beiden Symptome auslösen.

Weitere Symptome

Weitere Symptome, die zusammen mit Schwindel auftreten können sind z.B.:

Symptom Beschreibung
Müdigkeit, Benommenheit Kann z.B. auf Schlafmangel zurückgehen, oft bei ungerichtetem Schwindel (Benommenheitsschwindel)
Fieber Oft als weiteres Symptom einer Erkältung oder Grippe
Taubheitsgefühl Taubheitsgefühle in den Extremitäten können durch zentralen Schwindel verursacht werden (Störung im Gehirn), bei Taubheitsgefühlen in den Armen und Händen kann es sich auch um HWS-Schwindel handeln, ausgelöst durch eine Verspannung
Angst, kalte Hände, zittern Anzeichen eines psychogenen Schwindels, kann aber auch bei anderen Schwindelarten vorkommen
Ohnmacht Der Ohnmacht geht oft der Schwindel voraus, Ursache ist eine unzureichende Durchblutung des Gehirns
Periode Bei Frauen kann es während der Periode zu Kreislaufproblemen und in weiterer Folge auch Schwindel, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen kommen.

Schwindel als Symptom einer anderen Krankheit?

Ja, Schwindel kann ein Symptom einer anderen Erkrankung sein. Das ist er sogar relativ oft.

Neben weniger gravierenden Problemen wie Kreislaufproblemen, Blutdruckschwankungen oder Verspannungen, kann der Schwindel auf einige schwerwiegende Erkrankungen hinweisen.

In diesem Fall tritt der Schwindel immer wieder und/oder über einen längeren Zeitraum auf.

So kann er z.B. ein Anzeichen für ein Problem in Gehirn sein, etwa für einen Tumor. Auch allgemein kann anhaltender und wiederkehrender Schwindel ein Hinweis auf Krebs sein.

Auch bei Multipler Sklerose (MS) oder Parkinson kommt es zu Schwindelanfällen. Vor oder nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt kann ebenso Schwindel auftreten.

Schwindel kann auch ein Anzeichen für ein schwerwiegenden psychisches Problemen, z.B. ein Burnout sein.

Depressionen und andere psychisch belastende Situationen können Schwindelanfälle auslösen. (Bildquelle: pixabay / Gerd Altmann)

Wann sollte ich zum Arzt gehen? Zu welchem Arzt sollte ich gehen?

In vielen Fällen von Schwindel ist der Besuch beim Arzt nicht zwingend notwendig. Wir raten dir allerdings zum Arzt zu gehen, wenn der Schwindel…:

  • … wiederkehrend ist
  • … für längere Zeit anhält
  • … ohne einen ersichtlichen Grund auftritt
  • … viele weitere Symptome zusammen mit dem Schwindel auftreten
  • … immer in bestimmten Situationen auftritt

Die Wahl des richtigen Arztes ist schwierig. Es kommt stark drauf an, was die Schwindelanfälle auslöst. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Er kann dich im Falle zu einem Spezialisten überweisen.

Ärzte, die Schwindel behandeln, sind u.a.: HNO-Ärzte, Augenärzte und Neurologen. Manche Kliniken haben eigene Schwindelambulanzen, in denen du deinen Schwindel untersuchen lassen kannst.

Einen HNO-Arzt aufzusuchen empfiehlt sich, wenn der Auslöser des Schwindels im Ohr liegt. Dafür ist dieser Arzt der Richtige.

Der Augenarzt ist die richtige Wahl, wenn das Problem durch die Augen verursacht wird. Auch bei Schwindelanfällen durch eine neue Brille kannst du einen Augenarzt aufsuchen.

Zum Neurologen solltest du gehen, wenn du die Ursache des Schwindels im Gehirn oder den Nerven vermutest. Auch wenn du z.B. an Parkinson leidest und aufgrund dessen schwindlig wirst, solltest du einen Neurologen kontaktieren.

Des Weiteren solltest du bei psychogenem Schwindel am besten einen Psychotherapeuten oder Psychologen aufsuchen.

Auch Physio- oder Osteotherapeuten können bei Schwindel helfen.

Was tun bei Schwindel: So kannst du dein Schwindelgefühl bekämpfen

Bei Schwindel gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, um dem entgegenzuwirken. Die Wirksamkeit hängt natürlich auch immer von der Ursache des Schwindels ab.

So helfen Nahrungsergänzungsmittel z.B. nicht bei Drehschwindel, der durch das Ohr ausgelöst wird.

Die Ursache des Schwindels zu kennen ist die wichtigste Voraussetzung, um den Schwindel auch erfolgreich behandeln zu können.

Im Folgenden haben wir dir viele verschiedene Möglichkeiten zusammengestellt, die du zur Schwindel-Bekämpfung ausprobieren kannst.

Hausmittel gegen Schwindel

Da Schwindel z.B. bei Dehydration oder niedrigem Blutzuckerspiegel auftritt, kann es bereits helfen etwas zu trinken oder etwas zu essen, wenn dir schwindlig wird.

Auch tiefes Einatmen und bewusstes Atmen in Allgemeinen können helfen. Der Körper entspannt dadurch. So kann ein Schwindelanfall mitunter verhindert werden.

Empfohlen werden außerdem:

  • Ingwer – gegen Schwindel und Übelkeit, regt den Blutfluss an, kann als Tee getrunken werden
  • Amla Beere – liefert Vitamin A und Vitamin C, verbessert die Durchblutung und hat eine antioxidative Wirkung
  • Zitrone – bringt Vitamin C, stärkt das Immunsystem und erfrischt
  • Spaziergang an der frischen Luft – Schwindel kann durch mangelnde Sauerstoffzufuhr ausgelöst werden
  • Melissentee – als 8-wöchige Kur angewandt, hilft bei Schwindel und Übelkeit

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Homöopathie und Heilkräuter gegen Schwindel

Verschiedenen Kräutern und Heilpflanzen wird eine gute Wirkung bei Schwindel zugesprochen.

Empfohlen werden z.B. Ginko biloba (um die Durchblutung zu fördern, Achtung: kann Wechselwirkungen mit Medikamenten hervorrufen), Rosmarin, Pfefferminze und die Weißbeerige Mistel (bei hohem Blutdruck).

Unter anderem die folgenden Globuli helfen bei Schwindel:

  • Cocculus (bei Schwindel, Ohrgeräusche, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen)
  • Conium (bei Drehschwindel, Schwächegefühl)
  • Tabacum (bei Übelkeit, Schwindelanfälle, Sehstörungen, Ohrensausen)

Globuli können Schwindel entgegenwirken. (Bildquelle: pixabay / Bru-nO)

Diese Schüssler Salze können Schwindel entgegenwirken:

  • 5. Kalium Phosphoricum (bei Drehschwindel)
  • 7. Magnesium Phosphoricum (bei Schwindel und Migräne)

Medikamente gegen Schwindel

Wenn du Medikamente zur Bekämpfung deines Schwindels nehmen willst, solltest du sich am besten von einem Arzt oder einem Apotheker beraten lassen.

Um Medikamente zu nehmen, ist es wichtig, die genaue Ursache des Schwindels zu kennen. Nur so kannst du mit den Medikamenten gezielt entgegenwirken.

Nahrungsergänzungsmittel gegen Schwindel

Durch einen Vitamin-, Magnesium- oder Eisenmangel kann es zu Schwindelanfällen kommen. Dabei können Nahrungsergänzungsmittel helfen.

Aber auch Lebensmittel, die viele Vitamine, Magnesium und Eisen enthalten können Schwindel vorbeugen.

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Yoga und Qigong gegen Schwindel

In einigen Fällen von Schwindel können sowohl Yoga als auch Qigong helfen.

Abhilfe schaffen Yogaübungen, die das Nervensystem aktivieren und das Gleichgewichtszentrum im Innenohr trainieren. Auch durchblutungsfördernde Übungen helfen bei Schwindel.

Übungen die helfen sind z.B.:

  • Shanmukhi Mudra – beruhigt das Gehirn und das Nervensystem, entspannt
  • Wechselatmung – reinigt das Blut und die Atemwege, beruhigt
  • Salamba Sirsasana – hilft bei Schwindelgefühl, Leber-, Nieren- und Magenproblemen
  • Halasana – stärkt Schulter-, Nacken-, Rücken- und Bauchmuskulatur

Qigong als Meditations-, Bewegungs- und Atemtechnik kann Schwindel vorbeugen und auch bekämpfen. Es entspannt Körper und Geist.

Aromatherapie gegen Schwindel

Die Aromatherapie soll den Körper entspannen und auch stärken. Bei Schwindel werden unter anderem die folgenden Düfte angewandt:

  • Lavendel
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Pfefferminze
  • Kamille
  • Basilikum

Die verwendeten Düfte kannst du z.B. als ätherisches Öl kaufen.

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Chinesische Medizin gegen Schwindel

In der traditionellen chinesischen Medizin geht man davon aus, dass der gesamte Körper in einem sensiblen Gleichgewicht funktioniert.

Wenn Krankheiten auftreten, dann weil der Körper aus dem Gleichgewicht ist.

Der Schwindel wird somit als Teil eines komplexen Systems behandelt, das wieder in sein Gleichgewicht gebracht werden muss.

Vor allem die Ernährung und Kräuter spielt hier eine große Rolle.

In der Chinesischen Medizin wird auch die Akupunktur gegen Schwindel angewandt. Dabei werden verschiedene Akupunkturpunkte kombiniert, um den Schwindelanfällen entgegenzuwirken.

In der chinesischen Medizin wird bei Schwindel mit Akupunktur gearbeitet. (Bildquelle: pixabay / Alterfines)

Zum Arzt gehen

Hält der Schwindel an und/oder kommt er immer wieder, ist ein Besuch bei Arzt sinnvoll. Vor allem HNO-Ärzte, Augenärzte, Neurologen und Psychologen sind eine gute Wahl.

Aber auch Orthopäden oder Physiotherapeuten können bei Schwindelbeschwerden helfen.

Wenn dein Schwindel einen neurologischen Hintergrund hat, kann er Arzt ein MRT oder ein CT veranlassen.

Übungen und Schwindeltraining

Es gibt neben den Yoga-Übungen auch viele gleichgewichtstrainierende und auch andere (physiotherapeutische) Übungen, die bei Schwindelgefühlen helfen können.

Vor allem Physio- und Osteotherapeuten, aber auch Ärzte greifen auf solche Übungen zurück.

Das Repositionsmanöver bei Lagerungs- und Drehschwindel kann ebenfalls helfen.

Neben diesen Übungen gibt es noch viele weitere. Sprich am besten mit deinem Arzt, welche Übung für deinen Schwindel am sinnvollsten ist.

Ein Beispiel ist das Befreiungsmanöver bei Lagerungsschwindel. Hier ein Video mit Erklärung der Übung:

Trivia: Was du sonst noch über Schwindel wissen solltest

Was kann ich tun, wenn mein Kind unter Schwindelanfällen leidet?

Bei Kindern und Jugendlichen kann während des Wachstums der Gleichgesichtsnerv vorübergehend irritiert sein. Der Schwindel legt sich in der Regel jedoch schnell wieder.

Im Allgemeinen ist Schwindel bei Kindern kein Grund zur Sorge. Doch auch hier gilt: kommt der Schwindel immer wieder oder hält er über längere Zeit an, ist ein Arztbesuch empfehlenswert.

Zur Behandlung von Schwindel bei Kindern solltest du auf Hausmittel und andere natürliche Mittel zurückgreifen. Das reicht meist völlig aus. Medikamente solltest du nur auf ärztliche Anordnung hin geben.

Ist Schwindel gefährlich?

Der Schwindel an sich ist nicht gefährlich. Da es sich um keine Krankheit, sondern um ein Symptom handelt, ist der Schwindel selbst keine Gefahr für deinen Körper.

Aber z.B. durch die auftretende Gangunsicherheit, oder eine erhöhte Fallneigung, kann es zu Stürzen kommen.

Auch dem Schwindel zugrunde liegende Krankheiten können mitunter gefährlich sein.

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du deinen Schwindel von einem Facharzt untersuchen lassen.

Kann ich mich an Schwindel gewöhnen?

Bis zu einem gewissen Grad kannst du dich an wiederkehrenden Schwindel gewöhnen. Denn je öfter du eine Schwindel-Situation bewältigst, desto mehr gewöhnst du dich daran. Aber trotzdem bleibt es eine unangenehme Situation, in der dir schwindlig ist.

Bei den meisten Schwindelarten ist eine Gewöhnung jedoch nur sehr eingeschränkt möglich.

Es empfiehlt sich daher besser einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache bekämpfen zu können.

Welches Chakra ist bei Schwindel blockiert?

Wenn dir häufig schwindlig ist, ist womöglich dein Stirnchakra blockiert. Ist dieses Charka blockiert, kann das zu Migräne, Kopfschmerzen, Schwindel und auch Augenproblemen führen.

Die Blockade kannst du durch bestimmte Mediations- und Yogaübungen sowie gezielte Energiearbeit lösen.

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Warum wird mir am Laufband schwindlig?

Wenn dir am Laufband schwindlig wird, liegt das meistens daran, dass der Körper (besonders das Innenohr) fühlt, dass du dich bewegst, dein Auge aber etwas anderes wahrnimmt.

Das Gehirn bekommt verschiedene Signale und weiß nicht, wie es sie interpretieren soll. Durch die Desorientierung kann es zu einem Schwindelgefühl kommen.

Zu Schwindel kann es am Laufband aber auch durch zu große Anstrengung oder eine zu hohe Geschwindigkeit kommen.

Fazit

Wie du sehen konntest, gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Schwindelarten. Ebenso vielfältig sind die Ursachen und Auslöser der Schwindelanfälle.

Der Schwindel tritt in der Regel nicht alleine, sondern zusammen mit anderen Symptomen auf. Diese Symptome können Aufschluss über die Schwindel-Ursache geben.

Auslöser können neben körperlichen Problemen, z.B. der Ohren, der Augen oder des Gehirns, auch andere Erkrankungen, z.B. Parkinson, MS oder Krebs, sein.

Bei gelegentlichem Schwindel gibt es viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Hausmittel und homöopathische Mittel können ebenso helfen wie Yoga, Schwindeltraining oder Akupunktur.

Kommt der Schwindel immer wieder und/oder hält er für längere Zeit an, ist es ratsam, das von einem Arzt untersuchen zu lassen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.vertigo-klinge.de/schwindelarten/-

[2] https://www.apotheken-umschau.de/Schwindel

[3] https://www.dr-gumpert.de/html/schwindel_beim_aufstehen.html

[4] https://www.amboss.com/de/wissen/Schwindel

Bildquelle: 123rf.com / 85348690

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