Viele Menschen sind in ungewohnten Situationen unsicher. Schüchterne Menschen dagegen sind in vielen Situationen unsicher und reagieren mit Angst auf fremde Menschen. Das kann die Lebensqualität auf Dauer einschränken.

Die Ursache liegt oft in der Kindheit. Aber keine Angst, du musst keine jahrelange Psychotherapie machen, um deine Schüchternheit zu überwinden. Wenn du es willst, dann gibt es jede Menge Übungen, die dich selbstbewusst und offen auf andere Menschen zugehen lassen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ursache für Schüchternheit liegt meistens in der Kindheit. Du musst lernen, mit Fehlern und Ablehnung umzugehen.
  • Fehlendes Selbstbewusstsein und Erfahrungen im Umgang mit sozialen Situationen bringen dich in einen Teufelskreis der Isolation. Du brauchst Mut, um daraus auszubrechen.
  • Übungen, Meditation und autogenes Training helfen dir, Stress zu vermindern und dich der sozialen Situation zu stellen.

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In diesem Buch erfährst du, dass du mit Schüchternheit nicht alleine bist! Du erfährst, wie du mit der Angst in deinem Leben umgehen lernst. Dabei unterstützt dich das Buch mit praktischen Tipps und einem Übungsprogramm für den Einstieg.

Leserinnen und Leser sind erfreut darüber, wie frisch man über das ernste Thema Schüchternheit und Angst schreiben kann. Dabei freuen sie sich besonders über die Tipps der Autorin und darüber, dass jeder Mensch durch das Buch wachsen kann – egal wie ausgeprägt die Schüchternheit ist.

Was ist Schüchternheit?

Schüchternheit ist das Gefühl von Angst oder Hilflosigkeit in sozialen Situationen oder dem Knüpfen von zwischenmenschlichen Beziehungen.

Bei einem Treffen mit Fremden oder unbekannten Personen reagieren schüchterne Menschen mit Zurückhaltung, Furcht und Unsicherheit.

Schüchternheit ist die Furcht in sozialen Situationen, besonders im Zusammenhang mit fremden Menschen. Durch die Vermeidung solcher Situationen ist oft die Lebensqualität gemindert. (Bildquelle: 123rf.com / Ion Chiosea)

Es gibt wahrscheinlich niemanden, der noch nie auf eine Situation mit Schüchternheit reagiert hat. Meistens sind Menschen, die oft Schüchtern sind, eher introvertierter als andere. Die generelle Zurückhaltung in sozialen Situationen ist ein Zeichen davon.

Die Schüchternheit hat zur Folge, dass schüchterne Menschen soziale Situationen mit Unbekannten eher vermeiden. Das betrifft auch das Sprechen vor einer größeren Menschenmenge oder das Ansprechen von potenziellen Partnerinnen oder Partnern.

Bei Säuglingen ist Schüchternheit in einer gewissen Phase ganz normal, meist betrifft das einen Abschnitt zwischen dem 4. und 8. Lebensmonat.

Wenn die Schüchternheit kein grundsätzliches Problem darstellt, ist sie einfach eine Charaktereigenschaft des Menschen.

Hintergründe: Was du über Schüchternheit wissen solltest

Bevor du dich deiner Schüchternheit stellst, ist es sinnvoll, mehr darüber zu erfahren. Was sind die Gründe von deiner Unsicherheit?

Du erfährst, wie ein gutes Selbstbewusstsein die Schüchternheit überwindet und wann du therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen solltest.

Extreme Formen der Schüchternheit können dein Leben einschränken. In der Medizin und Psychotherapie spricht man dann von sozialer Phobie.

Dabei gibt es viele Formen, wenn du ähnliche Symptome bei dir feststellen solltest, dann sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin!

Was sind die Ursachen von Schüchternheit?

Gründe für Schüchternheit liegen sowohl im eigenen Charakter, als auch in der Erziehung. So gibt es Menschen, die von Geburt an eher extrovertiert sind. Ihnen fällt es leicht, Kontakte zu anderen zu knüpfen und sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

Introvertierte Menschen haben damit schnell ein Problem. Sie interessieren sich zwar für andere, es fällt ihnen aber schwer, das auch zu zeigen. Introvertierte sind schüchtern und stehen nicht gerne im Mittelpunkt.

Gründe für starke Schüchternheit, die auch im Erwachsenenalter noch anhält, liegen aber meistens in der Kindheit. Dabei betrifft Schüchternheit vor allem Kinder, die im Kleinkindalter entweder emotional vernachlässigt wurden oder überbehütet wurden.

Emotionale Vernachlässigung ist, wenn man das Kind schreien lässt, ihm nicht genügen Aufmerksamkeit schenkt und seine Gefühle nicht ernst nimmt. Überbehütung entsteht, wenn man dem Kind keine Gelegenheit gibt, sich alleine zu beschäftigen.

Wenn Kinder oft kritisiert werden, bekommen sie das Gefühl, nichts richtig machen zu können. Das führt zu Verunsicherung, die auf andere Lebensbereiche übertragen wird.

Kinder und Jugendliche leiden bereits unter Schüchternheit. Gründe liegen in der Erziehung und in schlechten Erfahrungen mit Gleichaltrigen. (Bildquelle: 123rf.com / Ion Chiosea)

Überfürsorgliche Eltern geben Kindern dagegen nicht die Möglichkeit, an einer Aufgabe zu scheitern. So entsteht eine Unsicherheit im Umgang mit Fehlern und negativen Erfahrungen.

Ein weiterer Grund für Schüchternheit sind Eltern, die sehr viel Wert auf die Meinung anderer legen, wenig herzliche soziale Kontakte haben und fehlendes Selbstbewusstsein durch Genauigkeit und strenge Erziehung verstecken.

Kinder von schüchternen Eltern werden oft selbst schüchtern.

Kinder, deren Eltern ebenfalls schüchtern sind, haben wenig Möglichkeit, sich ein anderes soziales Verhalten abzuschauen. Ein weiterer Grund für Schüchternheit sind schlechte Erfahrungen mit Gleichaltrigen wie Mobbing oder Diskriminierung.

In dieser Tabelle siehst du noch einmal die Gründe für Schüchternheit:

Grund Erklärung
Charakter introvertiert oder extrovertiert
Emotionale Vernachlässigung Fehlendes Selbstvertrauen
Überfürsorgliche Eltern Angst vor Fehlern
Strenge Eltern Angst vor Zurechtweisung
Schüchterne Eltern Fehlende Vorbildwirkung
Mobbing, Diskriminierung Schlechte Erfahrungen

Schüchternheit hängt oft mit schlechtem Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und negativer Lebenseinstellung zusammen. Schüchterne Menschen haben Angst, nicht akzeptiert zu werden, Ablehnung zu erfahren oder nicht in Ordnung zu sein.

Daraus ergibt sich ein Teufelskreis: Schüchterne Menschen sind oft still, machen dadurch eher schlechte Erfahrungen und entwickeln größere Angst. Dazu kommen körperliche Reaktionen:

  • Schweißausbruch
  • Herzrasen
  • Erröten
  • Zittern
  • Trockener Mund
  • Keine klaren Gedanken fassen können
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Harndrang

Wie hilfreich ist Psychologie, um Schüchternheit zu überwinden?

Wenn du unter extremer Schüchternheit leidest, dann solltest du unbedingt therapeutische Hilfe aufsuchen. Nur in diesem Umfeld kann geklärt werden, was genau die Ursachen für deine Schüchternheit sind.

Wenn du dich in sozialen Situationen unwohl fühlst, Angst vor Versagen oder Blamage hast, dann leidest du vielleicht unter Schüchternheit. (Bildquelle: 123rf.com / Antonio Guillem)

Hast du in Situationen, in denen du im Mittelpunkt stehen musst, oft Angst? Wenn du zudem unter Druck stehst, dich wegen fehlender oder schlechter Leistung zu blamieren, dann solltest du einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen und über deine Schüchternheit sprechen.

Ein Zeichen von extremer Schüchternheit sind Schlafprobleme vor wichtigen Terminen. Das kann sogar bis hin zu leichten Depressionen gehen. Lass dich davon nicht entmutigen: Suche dir Hilfe!

Leidet deine Lebensqualität unter deiner Schüchternheit, dann suche ärztliche Hilfe!

Schüchterne Menschen vermeiden soziale Situationen. Wenn du merkst, dass du dein Leben dadurch nicht ganz auslebst, nicht mehr glücklich bist oder Probleme im Job bekommst, dann ist es besser, wenn du therapeutische Hilfe in Anspruch nimmst.

Wie kannst du Selbstbewusstsein stärken?

Ein häufiger Grund für Schüchternheit ist fehlendes Selbstbewusstsein. Dabei sagst du dir selbst oft unbewusst, dass du selbst nichts Wert bist.

Höre nicht auf solche Gedanken! Jeder Mensch ist wertvoll, mit ein bisschen Übung erkennst du das auch selbst.

Dabei gibt es vieles, das du für dein Selbstbewusstsein machen kannst.

  1. Verantwortung: Mach dir klar, dass du selbst die Verantwortung für dein Leben hast. Du hast auch die Macht, dein Leben zu ändern!
  2. Komfortzone: Auch wenn es schwer klingt: Verlasse so oft es geht deine Komfortzone und tue Dinge, vor denen du ein bisschen Angst hast!
  3. Entspannen: Entspannungsübungen bringen dich in deine Mitte.
  4. Zeit: Setze dich selbst nicht unter Druck. Schüchternheit überwinden ist ein Prozess!
  5. Umfeld: Umgebe dich mit Menschen, die dich unterstützen und Mut zusprechen!
  6. Selbstliebe: Tue dir selbst oft etwas Gutes!

Übe dich bei Meditationen darin, positive Bilder von dir in sozialen Situationen aufzubauen.

Auf deinem Meditationskissen bist du ganz sicher, kannst aber in der Phantasie positive Bilder aufbauen. Außerdem lernst du dabei, dich zu entspannen. Das schafft Mut und Vertrauen!

Wie kannst du Schüchternheit mit Hypnose überwinden?

Bei Hypnose bringst du dich selbst in eine ruhige Stimmung. Dabei hilft dir eine entspannende Umgebung. Räucherstäbchen sorgen für gute Atmosphäre. Musik zur Meditation kann ebenfalls hilfreich sein.

Wenn du dich ernsthaft mit deiner Schüchternheit auseinandersetzen möchtest, dann besuche am besten einen ausgebildeten Coach, der dir mit Hypnose hilft. Für den Anfang genügt aber eine Entspannungs- oder Hypnose CD.

Eine gute Möglichkeit der Selbsthypnose ist autogenes Training. Dabei kannst du dich selbst sehr gut beruhigen und auch in schwierigen Situationen den Stress und die Nervosität von dir fernhalten.

Du kannst im entspannten Zustand negative Glaubenssätze erkennen und aufbrechen.

Das gelingt am besten mit positiven Affirmationen, bei denen du den Selbstwert steigerst und Einfluss auf negative Gedanken nimmst.

negativer Glaubenssatz positive Affirmation
Menschen werden mich nicht mögen. Ich verdiene es, gut behandelt zu werden.
Ohne Bewertung weiß ich nicht, wo ich stehe. Ich bin ein wertvoller Mensch.
Ich bin nicht schön/wertvoll/intelligent genug. Ich nehme mich an, so wie ich bin.

Was tun, um Schüchternheit zu überwinden: 15 effektive Tipps gegen Schüchternheit

Damit die Schüchternheit nicht für immer dein Leben bestimmt, kannst du selbst die Verantwortung übernehmen.

Jeden Tag kannst du kleine und größere Übungen praktizieren, die dir Selbstbewusstsein geben. Dadurch schaffst du positive Erfahrungen und die Schüchternheit verschwindet!

Welche Übungen gibt es, um Schüchternheit zu überwinden?

Wenn du die Schüchternheit überwinden willst, dann brauchst du Mut und Ausdauer. Denn das Ablegen von altern Verhaltensmustern braucht Zeit.

Aber es gibt viele Übungen, die dir sofort ein besseres Gefühl geben. Lass dich von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen!

Wichtig bei all den Übungen ist, dass du sie konsequent über einen längeren Zeitraum ausführst. Dann profitierst du wirklich davon und lernst, den Effekt in verschiedenen Lebenssituationen zu erfahren.

  1. Bauchatmung: Dadurch entspannt sich der Körper und reduziert Stress.
  2. Lächeln: Versetze dich und dein Gegenüber in positive Stimmung
  3. Körperhaltung: Stehe mit beiden Beinen fest am Boden und hebe den Kopf gerade!
  4. Gang: Laufe nicht langsam und schüchtern, sondern trete selbstbewusst auf!
  5. Vorne: Sei ganz vorne mit dabei. Egal ob erste Reihe im Vortrag oder der Stadtführung, nimm dir deinen Platz!
  6. Sport: Körperliche Aktivität macht glücklich und selbstbewusst.
  7. Beschwerde: Wenn dich etwas stört, dann sag das! Gerade als Kunde kann dir nichts passieren, bestehe auf deinem Recht!
  8. Komplimente: Mach Mitmenschen eine Freude und gib ihnen positive Rückmeldung!
  9. Dankbarkeit: Freu dich über kleine Gesten deiner Mitmenschen, die dir zeigen, dass du auf dem richtigen Weg bist!
  10. Blickkontakt: Blicke den Menschen, mit denen du sprichst, direkt in die Augen!
  11. Tagebuch: Notiere positive Erlebnisse und lese sie dir durch, wenn dich der Mut verlässt.
  12. Zitate: Umgebe dich mit Sprüchen und Zitaten, die dir Mut machen!
  13. Kleine Schritte: Höre nicht auf, an dich zu glauben. Viele kleine Schritte führen zum Ziel!
  14. Spaß: Habe Freude an deinen Aktionen und sieh es als Herausforderung!
  15. Belohnung: Belohne dich selbst für jede mutige Tat!

Dr. Wlodarek gibt dir in diesem Video weitere Tipps:

Wie kannst du Schüchternheit gegenüber Männern, Jungs oder Mädchen überwinden?

Schüchternheit wird dann besonders schlimm, wenn du jemand ganz Besonderen kennenlernen möchtest.

Denn dann steht dir die Schüchternheit besonders im Weg! Wichtig ist: Geh es langsam an und dir nimm dir Zeit, auf deine Gefühle zu hören und die der anderen Person zu beachten.

Wenn du einen Fehler machst, dann verzeih dir! Es ist nicht das Ende der Welt. Freu dich über jeden kleinen Fortschritt. Versuche, viel zu lächeln, besonders in Gegenwart deines Schwarmes. Lerne, wie du mit Zurückweisung umgehen kannst.

Mache kleine Schritte und finde keine Ausreden für deine Schüchternheit! Überwinde die Angst jedes Mal neu! Zurückweisung ist zwar schmerzhaft, aber du bist trotzdem ein toller Mensch.

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Du bist ein seit längerem Single und gibst bei der Frage nach dem "warum" immer an, dass du zu schüchtern bist? Das Problem mit der Schüchternheit ist, dass sie etwas ist, das wir uns antrainiert haben – ganz im Gegensatz zu der Introvertiertheit. Eine Übung gegen deine Schüchternheit: Überlege dir, bei welchen Verkäufern du regelmässig dein Essen, deine neuen Kleider, deine Gadgets oder sonst was holst. Wenn du mindestens jemanden gefunden hast, dann nimm dir vor, den Namen der Person zu erfahren und dich mit deinem Namen vorzustellen. Danach lernst du den Namen auswendig und sprichst die Person von jetzt an jedes mal mit dem Namen an. Du wirst merken, wie du den Leuten oft ein Lachen ins Gesicht zauberst, wenn du vorbei kommst. Ein sehr schönes Gefühl, dass dich offener machen wir. So wie bei Karim, der mich in einem meiner Lieblingsrestaurants immer mit seiner fröhlichen Art ansteckt. . . #introvertiert_glücklich #introvertierte #neugierig #neugierigbleiben #introvertiert #netzwerkenmitstil #schüchterne #neugierigsein #schüchternheit #schüchtern #netzwerkenmachtspass #netzwerken #schüchternheitüberwinden #introvertierteunternehmer #neugierigaufneues #offenheit

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Übe mit Freunden, wie du ein Gespräch beginnen kannst und lass keine Gelegenheit aus, dich in soziale Situationen zu begeben. Engagiere dich in einem Verein oder einer Sportgruppe und lerne, wie du dich in sozialen Situationen wohlfühlen kannst.

Gerade als introvertierter Mensch bist du toll im Zuhören, das macht dich zu einem wertvollen Freund!

Mach dir deine Stärken bewusst. Dadurch wirst du selbstbewusst und wirkst auf andere Menschen attraktiv. Frage nach Dates und erlebe spannende Momente! Achte dabei immer auf die Grenzen der anderen Person und überstürze nichts!

Wie kannst du Schüchternheit und soziale Angst in der Schule und bei Kindern oder Kleinkindern überwinden?

Wenn Kinder schüchtern sind, dann brauchen sie ganze behutsame Förderung und Aufmerksamkeit. Denn oft genügt es nicht zu sagen, dass sie sich endlich Mut fassen sollen.

Das führt eher zum Gegenteil: Die Kinder fühlen sich als Versager, wenn sie nicht den Mut aufbringen, sich ihrer Schüchternheit zu stellen. Was schüchterne Kinder brauchen, ist Unterstützung und Verständnis.

Sätze wie „Stell dich nicht so an“ helfen deinem Kind nicht!

Schüchterne Kinder vermeiden Konfrontation und ziehen sich schnell zurück. Dadurch erlernen sie ein vermeidendes Verhalten. Begleite dein Kind in neuen Situationen und hilf ihm, andere Kinder anzusprechen.

Zwinge schüchterne Kinder nicht zu Körperkontakt wie Begrüßungsküsschen oder Händeschütteln. Erlaube deinem Kind, seine natürliche Grenze zu wahren und führe es behutsam an den Kontakt mit fremden Menschen heran.

Gib ihm kleine Aufgaben, wie das Geld übergeben an der Kassa im Supermarkt oder das Übergeben von einer kleinen Aufmerksamkeit wie einem Bonbon an ein fremdes Kind. So schaffst du positive Erlebnisse.

Dieses Video gibt dir mehr Informationen zu Schüchternheit bei Kindern:

Trivia: Was du sonst noch über Schüchternheit wissen solltest

Bis hierher haben wir dir schon viele Tipps gegeben und Übungen gezeigt. Wenn du in dir selbst nach den Ursachen deiner Schüchternheit suchst und die Übungen umsetzt, dann hast du schon sehr viel erreicht. Wenn du dennoch mehr zu dem Thema wissen willst, findest du hier weitere Informationen.

Welche Seminare, Kurse oder Online – Programme gibt es, um Schüchternheit zu überwinden?

Im Internet findest du jede Menge Ratgeber und Online-Seminare. Das kann für schüchterne Menschen erstmal verlockend wirken. Schließlich kannst du bequem vom Schreibtisch aus deine Schüchternheit überwinden.

Leider ist es in den meisten Fällen nicht so einfach. Deshalb können Online-Seminare nur ein Einstieg in das Thema sein.

Such dir Selbsthilfegruppen in deiner Umgebung und fasse den Mut, dich mit diesen Menschen persönlich zu treffen.

Denn nur durch den wirklichen Kontakt wirst du das finden, was du wirklich willst ein Leben ohne Schüchternheit. Dieses Video gibt dir einen guten in ein 30-Tage Programm:

Wie kann man Schüchternheit schnell überwinden?

Wenn du deine Schüchternheit rasch überwinden willst, dann ist es wichtig, dass du die Auslöser deine Schüchternheit kennst. So enttarnst du deine Ängste und kannst bewusst mit ihnen umgehen.

Sei ehrlich zu dir und deinen Mitmenschen. Lege deine Scham ab, sprich über deine Gefühle und öffne dich deinen Mitmenschen. Nimm dich schließlich selbst nicht so wichtig. Damit verlierst du die Angst vor Fehlern und Blamage.

Stelle dich deinen Ängsten so oft wie möglich. Mache bewusst Dinge, die Angst auslösen und sammle die positiven Erfahrungen, die sich daraus ergeben. Riskiere es bewusst, abgelehnt zu werden und mach dir klar, dass das nicht das Ende der Welt ist.

Welche Bücher gibt es zum Thema Schüchternheit überwinden?

Schüchtern war gestern: Der Schlüssel zu mehr Ausstrahlung, Selbstvertrauen und Lebensfreude

Wenn du in der Gesellschaft zurechtkommen willst, braucht es ein gesundes Maß an Selbstbehauptung. Damit du dabei nicht arrogant, sondern selbstbewusst bist, zeigt dir dieses Buch, wie du die Schüchternheit sogar zu deinem Vorteil nutzen kannst.

Freunde finden für Anfänger: Wie Sie ganz leicht Ihre Schüchternheit überwinden, neue Leute kennenlernen, und echte Freunde fürs Leben finden

Netzwerken und Freunde finden sind sowohl im beruflich, als auch im privaten Leben wichtig. Wenn du bei dem Wort „Small Talk“ am liebsten davonlaufen würdest, dann hilft dir dieses Buch dabei. In vielen Übungen und Hilfestellungen lernst du, soziale Situationen zu meistern und Freunde fürs Leben zu finden.

Schüchtern – Story. Die 30 besten Mittel zur Selbstbehandlung mit Homöopathie. Selbsthilfe gegen soziale Angst und für mehr Selbstwertgefühl. Globuli gegen Schüchternheit überwinden

Schüchternheit kannst du sogar mit Naturheilverfahren überwinden. Homöopathische Globuli unterstützen dich dabei, in sozialen Situationen Mut zu haben. Kurzgeschichten und Erfahrungsberichte in diesem Buch zeigen dir, wie das geht.

Fazit

Schüchternheit ist ein quälendes Gefühl, dass den Alltag von Betroffenen erschwert. Deshalb entwickeln viele Menschen Vermeidungshaltungen und verpassen so viele Chancen auf berufliche Entwicklung und Liebe. Wenn du von Schüchternheit betroffen bist, dann gibt es viele Übungen, die dir zu besserem Selbstbewusstsein verhelfen.

Lass dich in deinem Weg unterstützen: Bei extremer Schüchternheit helfen Freunde und Familie. Zögere nicht, professionelle Hilfe in Form eines Therapeuten oder einer Therapeutin, zu der du Vertrauen hast, in Anspruch zu nehmen. Gegen einfache Formen der Schüchternheit helfen Übungen, die du konsequent umsetzen musst. Alles Gute!

Weiterführende Literatur: Quellen, Studien und interessante Links

[1] Hölzl, Gabriele. Der Einfluß Der Körperhaltung Auf Soziale Ängstlichkeit Und Schüchternheit. 1998

[2] Katschnig, Heinz. Wenn Schüchternheit Zur Krankheit Wird … : über Formen, Entstehung Und Behandlung Der Sozialphobie. Wien: Facultas-U-Verl., 1998.

[3] Zimbardo, Philip G. Nicht so Schüchtern! : So Helfen Sie Sich Aus Ihrer Verlegenheit. Augsburg: Weltbild-Verl., 1994.

[4] Friedrich, Sabine, and Volker Friebel. Trau Dich Doch! : Wie Kinder Schüchternheit Und Angst überwinden. Orig.-Ausg.. ed. Reinbek Bei Hamburg: Rowohlt, 1996. Print. Rororo ; 9729 : Rororo-Sachbuch : Mit Kindern Leben.

Bildquelle: 123rf.com / 100140941

Warum kannst du mir vertrauen?

Daniela ist von der heilenden Wirkung pflanzlicher Stoffe überzeugt. Deshalb hat sie sich dazu entschieden, eine Ausbildung im Fachbereich Homöopathie zu absolvieren. Sie arbeitet freiberuflich als Homöopathin und in ihrer Freizeit ist keine Fachzeitschrift und kein Buch vor ihr sicher. Dadurch besitzt sie eine große Expertise im Bereich der pflanzlichen Heilkunde.