Schlechte Zähne

Viele Menschen leiden unter schlechten Zähnen. Sowohl die Ursachen als auch die Folgen sind sehr vielfältig. Doch was sind die genauen Ursachen für Karies, Parodontitis oder Zahnfleischentzündungen? Wer kaputte Zähne hat, muss sich auch mit den Auswirkungen auseinandersetzen. Faule Zähne wirken nicht nur unattraktiv und können dich damit psychisch belasten, sie können sich auch auf unsere körperliche Gesundheit auswirken.

In diesem Beitrag möchten wir dich über die Ursachen von schlechten Zähnen und deren gesundheitliche Folgen informieren. Damit möchten wir dir zeigen, wie wichtig es ist, kranken Zähnen vorzubeugen. Darüber hinaus möchten wir dir hilfreiche Tipps geben, was du gegen bereits kaputte Zähne tun kannst. Glücklicherweise ist die Zahnmedizin heute so weit fortgeschritten, dass du selbst sehr schlechte Zähne retten kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Vielfältige Ursachen für schlechte Zähne: Schlechte Zähne können eine Vielzahl von Ursachen haben. Sowohl eine nicht ausreichende oder falsche Mundhygiene als auch falsche Ernährung und Vitaminmangel sind können faule Zähne verursachen.
  • Schwerwiegende Auswirkungen von schlechten Zähnen: Kaputte Zähne können schwerwiegende Folgen für den menschlichen Organismus haben. Sowohl Herz- und Lungenprobleme und Beschwerden mit Muskeln und Knochen als auch psychische Probleme wie Depressionen können entstehen, wenn du schlechte Zähne nicht behandeln lässt.
  • Behandlungen von schlechten Zähnen: Es gibt allerhand Ratschläge und wertvolle Tipps, was du gegen schlechte Zähne tun kannst. Sowohl mit einer gründlichen Reinigung als auch mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen kannst du viel tun, damit deine Zähne gesund bleiben.

Definition: Wie erkenne ich schlechte Zähne?

Schlechte Zähne sind häufig auf einen Kariesbefall zurückzuführen. Karies greift unseren Zahnschmelz an. Je mehr der Zahn angegriffen wird, desto deutlicher ist es nach außen sichtbar, und zwar anhand von schwarzen Stellen oder gar Löchern. Wenn es ganz schlimm kommt, kann der Zahn sogar absterben. Und das kann der Auslöser für viele, teilweise schwerwiegende gesundheitliche Probleme sein.

Im Folgenden möchten wir dir die wichtigsten Fragen zu möglichen Ursachen beantworten. Wenn du schlechte Zähne hast, kannst du damit vielleicht am besten herausfinden, was du dagegen tun kannst.

Hintergründe: Was du über Ursachen von schlechten Zähnen und deren gesundheitliche Auswirkungen wissen solltest

Schlechte Zähne können sich auf den ganzen Organismus auswirken. Die Bakterien schwächen dein Immunsystem. Das kann unter anderem zu Zahnfleischbluten und Entzündungen führen.

Diese können sich noch weit schlimmer auswirken und beispielsweise zu einer chronischen Parodontitis und damit auch zum Ausfall deiner Zähne führen. Dein Zahnfleisch wird damit für Bakterien zu einem willkommenen Ort, um sich zu vermehren und auch ernsthafte Erkrankungen auszulösen.

Im Folgenden möchten wir dir die wichtigsten Fragen zu Ursachen für schlechte Zähne beantworten. Darüber hinaus möchten wir dich darüber aufklären, wie sich schlechte Zähne auf deine Gesundheit auswirken können.

Warum kann man trotz Putzens schlechte Zähne haben?

Auch wenn du deine Zähne regelmäßig putzt, kann es sein, dass noch Bakterien in deinem Mund bleiben und deine Zähne kaputt machen. Durch das Essen und weitere Umwelteinflüsse entstehen immer wieder ein neuer bakterieller Zahnbelag sowohl auf als auch zwischen den Zähnen.

Das passiert auch direkt nach dem Zähneputzen. Der Belag ist anfangs noch weich und wird mit der Zeit immer härter. Wenn du deine Zähne dann länger nicht putzt, vermehren sich die Bakterien und können Zahnstein und Entzündungen hervorrufen.

Auch wenn man seine Zähne gut putzt, kann man von schlechten Zähnen betroffen sein. (Bildquelle: 123rf / Stefano Garau)

Es ist außerdem wichtig, dass du deine Zähne richtig putzt. Vor dem Putzen solltest du Interdentalbürsten oder Zahnseide verwenden, um die Zahnzwischenräume zu reinigen. Danach musst du deine Zähne von allen Seiten putzen, also auch innen und ganz hinten. Putze deine Zähne am besten mindestens zweimal täglich und mindestens drei Minuten lang und verwende hinterher eine Mundspülung. Damit hast du deinen Zähnen bereits Gutes getan.

Sind schlechte Zähne erblich bedingt?

Teilweise können wir unsere Vorfahren für unsere schlechten Zähne verantwortlich machen. Allerdings liefern selbst neuere Studien keine Beweise dafür, dass dies für die Karies verursachenden Bakterien gilt. Ein Zusammenhang zwischen genetischer Veranlagung und der Verbreitung von Karies konnte bisher nicht festgestellt werden (1).

Vielmehr sind es Fehlstellungen der Zähne, bei denen eine genetische Veranlagung festzustellen ist. Denn die Kieferform wird ebenso wie andere äußerliche Merkmale vererbt. Wenn deine Zähne schief sind, lassen sie sich möglicherweise schwieriger reinigen. Die gute Nachricht ist, dass du Fehlstellungen der Zähne und des Kiefers zahnärztlich oder kieferorthopädisch beheben lassen kannst.

Kann Drogenkonsum schlechte Zähne verursachen?

Drogenkonsum hat einen enormen Einfluss auf deine Zahngesundheit und führt häufig zu schlechten Zähnen (2, 3). Allein sogenannte “harmlose” Drogen wie Nikotin, Alkohol oder auch Cannabis, das noch zu den eher weicheren Drogen zählt, können die Gesundheit deiner Zähne beeinträchtigen.

Nikotin kann allgemein die Durchblutung beeinträchtigen und sich auf die Wundheilung auswirken. Damit können beispielsweise Zahnfleischentzündungen schlechter verheilen.

Insbesondere härtere Drogen wie Heroin und Kokain können gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit deiner Zähne haben.

Da diese sich besonders extrem auf die Psyche auswirken, wird die Gesundheit deiner Zähne allein durch den damit zusammenhängenden Lebensstil beeinflusst. Konsumenten harter Drogen vernachlässigen die Hygiene der Zähne und Zahnarztbesuche. Dazu kommt eine erhöhte Anfälligkeit für Karies und Parodontitis durch das konsumierte Gift.

Welcher Mangel an Vitaminen kann für schlechte Zähne verantwortlich sein?

Schlechte Zähne können auch durch eine nicht ausgewogene Ernährung verursacht werden. Eine ausreichende Vitaminzufuhr ist nicht nur wichtig für den gesamten Körper und ein starkes Immunsystem. Auch deine Zähne brauchen bestimmte Vitamine und Mineralstoffe, um gesund zu bleiben.

Für gesunde Zähne solltest du unbedingt auf eine ausreichende Zufuhr an Vitamin C achten. Ein Mangel an Vitamin C kann zu Zahnfleischbluten und Zahnausfall führen (4).

Vitamin A ist essentiell für gesunde Zähne. Durch eine ausreichende Zufuhr kann die Zahnsubstanz länger erhalten bleiben. Es ist außerdem besonders wichtig für eine gesunde Mundschleimhaut. Vitamin A ist vor allem in Lebensmitteln wie Leber, Eigelb oder Spinat enthalten.

Eine ausreichende Vitaminzufuhr ist besonders wichtig für den Erhalt gesunder Zähne.

Vitamin D ist ebenso wichtig für deine Zahngesundheit. Wenn du nicht genügend Vitamin D zu dir nimmst, verlieren deine Zähne an Stabilität. Säurehaltige Lebensmittel können deine Zähne eher angreifen und Karies verursachen. Vitamin D kann sowohl über Sonneneinstrahlung als auch über verschiedene Lebensmittel aufgenommen werden.

Vitamin K ist wichtig für deine Knochen und damit auch für einen stabilen Kiefer (6). Ein stabiler Kiefer ist auch wichtig für deine Zahngesundheit, da er als Halteapparat für deine Zähne dient. Vitamin K ist vor allem in grünem Gemüse wie Blattsalat und Broccoli enthalten.

Auch Magnesium sollte ein wichtiger Bestandteil in deiner Ernährung sein. Magnesium ist ein Mineralstoff, von dem sich der Großteil in deinen Knochen und Zähnen befindet. Diese speichern den Mineralstoff.

Magnesium ist verantwortlich für dein Zahnwachstum und hält deine Zähne stabil. Bei einer unzureichenden Zufuhr können Knochen und Zähne brüchig werden (7). Wenn du über die Nahrung nicht genügend Magnesium zu dir nimmst, kannst du auch zu Magnesium-Tabletten greifen, um die Zufuhr zu erhöhen.

Auch Fluorid ist besonders wichtig für deine Zähne. Es stärkt deinen Zahnschmelz, wodurch deine Zähne weniger empfindlich sind. Damit kannst du vor allem Karies vorbeugen. Fluorid ist in großen Mengen in Fisch, Algen und Meeresfrüchten enthalten.

In der folgenden Tabelle haben wir noch einmal einige der wichtigsten Vitamine für deine Zahngesundheit zusammengefasst.

Mangel an Vitaminen Auswirkungen Empfohlene Lebensmittel
Vitamin C Zahnfleischbluten, Zahnausfall Zitrusfrüchte, Paprika
Vitamin A Abbau der Zahnsubstanz, Entzündungen der Mundschleimhaut Spinat, Leber, Eigelb, Mango, Paprika
Vitamin D Abbau der Zahnsubstanz, empfindliche Zähne, Anfälligkeit für Karies Lebertran, Fisch, Leber, Eigelb
Vitamin K Zahnausfall grüne Salate, grüne Kohlsorten
Magnesium brüchige Zähne Nüsse, Kürbiskerne, Schokolade
Fluorid empfindlicher Zahnschmelz, Karies Fisch, Algen, Meeresfrüchte

Wenn du darauf achtest, ausreichend von diesen Vitaminen zu dir zu nehmen, tust du deinen Zähnen und deinem Zahnfleisch Gutes. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ohnehin wichtig für deine Gesundheit. Mit einer gesunden Ernährung hilfst du deinem Körper sogar in zweierlei Hinsicht, da schlechte und kaputte Zähne auch deinen Körper krank machen können.

Welche Auswirkungen haben schlechte Zähne auf die körperliche Gesundheit?

Schlechte Zähne können sich auf deine körperliche Gesundheit auswirken. Wenn du deine Zähne nicht gut pflegst oder kaputte Zähne nicht behandeln lässt, schaden die Bakterien auf Dauer deinem Körper und können zu verschiedenen Krankheiten führen und dein Immunsystem schwächen. Im Folgenden möchten wir dir einige Beispiele für gesundheitliche Probleme aufführen, die auf schlechte Zähne zurückzuführen sind.

Herz- und Lungenprobleme

Schlechte Zähne sind auch schlecht für dein Herz (8). Wenn die Bakterien aus deinem Mund zum Herz gelangen, können dort Entzündungen entstehen.

Das kann sich folgenschwer auswirken, in etwa in Form einer Herzschwäche oder einer Entzündung. Wenn du also beispielsweise Entzündungen des Zahnfleisches nicht behandeln lässt, kannst du diese verschleppen. Im schlimmsten Fall kann das sogar zum Schlaganfall führen.

Schlechte Zähne können sogar Herz- und Lungenprobleme auslösen. (Bildquelle: Jesse Orrico / Unsplash)

Die Bakterien, die eine Parodontitis begünstigen, können sich außerdem einen Weg über den Blutkreislauf bis zur Lunge verschaffen. Dadurch können Probleme in den Atemwegen wie beispielsweise Lungenentzündungen entstehen.

Knochen- und Muskelbeschwerden

Wenn schlechte Zähne nicht behandelt werden, können sie absterben. Abgestorbene Zähne können nicht nur unschön aussehen, sondern auch zu Beschwerden in Gelenken und Muskeln führen. Bei abgestorbenen Zähnen befinden sich Bakterien in den Knochen. Insbesondere wenn dein Immunsystem ohnehin schon durch die kaputten Zähne geschwächt ist, können die Bakterien deine Muskeln angreifen.

Schlechte Zähne können sich auf deine Gesundheit auswirken.

Aber auch wenn deine Zähne nicht faul und von Bakterien angegriffen, sondern eher schief sind, kann das zu körperlichen Problemen führen. Eine Fehlstellung der Zähne kann sich nämlich enorm auf deine Körperhaltung auswirken. Daher solltest du auch in diesem Fall den Rat eines Zahnarztes oder Kieferorthopäden einholen.

Depressionen

Auch Depressionen können eine Folge schlechter Zähne sein (9). Dafür ist nicht nur der äußerliche Anblick und dessen Auswirkung auf deine Psyche verantwortlich.

Faule Zähne wirken sich auf dein Immunsystem aus, und dieses hat wiederum einen Einfluss auf deine Psyche. Die Bakterien, die unter anderem zu Zahnwurzelentzündungen führen, können das Gehirn angreifen und damit Depressionen auslösen.

Kopfschmerzen

Wenn deine Zahnprobleme orthopädischer Natur sind, etwa durch schiefe Zähne oder einen verschobenen Kiefer, kann das zu Kopfschmerzen oder sogar Migräne führen. Schiefe Zähne können das Gleichgewicht beim Kauen stören. Das beeinträchtigt die Kaumuskulatur und führt häufig zu Kopfschmerzen.

Potenzprobleme

Wie wir bereits weiter oben dargestellt haben, können Entzündungen im Mundraum deine Blutgefäße verstopfen. Dadurch können unter anderem auch Potenzprobleme ausgelöst werden.

Für eine gesunde Erektion muss der Penis gut mit Blut versorgt werden. Diese Versorgung wird allerdings durch verstopfte Blutgefäße beeinträchtigt, was wiederum zu Frustration während des Liebesakts auf beiden Seiten führen kann.

Die Liste lässt sich unendlich fortführen. Es ist also wichtig zu verstehen, dass Probleme mit kaputten Zähnen zu einer Vielzahl von Erkrankungen führen kann. Umso wichtiger ist es, dass du schlechten Zähnen vorbeugst und kranke Zähne möglichst schnell behandeln lässt.

Schlechte Zähne: Die besten Tipps & Tricks zur Vorbeugung und Behandlung

Einige Menschen haben mehr mit schlechten Zähnen zu kämpfen als andere. Insbesondere wenn du jemand bist, der zu faulen Zähnen neigt, solltest du umso mehr tun, um diesen vorzubeugen. Auch während und nach der Schwangerschaft sollten Frauen besonders auf ihre Zähne achten.

Viele Menschen mit kaputten oder faulen Zähnen haben Angst, zum Zahnarzt zu gehen. Oft sind es nicht nur die zu erwartenden Schmerzen bei der Behandlung, sondern vor allem die Scham. Auch Sorgen über die Kosten der Behandlung hindern viele daran, den Schritt überhaupt erst zu machen. Im folgenden Abschnitt möchten wir dich über all diese Unsicherheiten aufklären.

Wie du schlechten Zähnen vorbeugen kannst

Die gute Nachricht ist, dass du vieles tun kannst, um schlechten Zähnen vorzubeugen. Sowohl mit der richtigen Zahnhygiene als auch mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen kannst du das Schlimmste vermeiden. Aber auch eine gesunde Ernährung, eine richtige Vitaminzufuhr und der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel tragen zu deiner Zahngesundheit bei.

Zahnhygiene

Schlechte Zähne entstehen häufig durch mangelnde Mundhygiene. Es ist völlig normal, dass sich in unserem Mund zahlreiche Bakterien tummeln. Die Geschichte von Karius und Baktus hat das ziemlich gut erklärt. Deshalb ist es besonders wichtig, unseren Mund und damit auch Zähne und Zahnfleisch besonders sorgfältig zu behandeln.

An einer gründlichen und regelmäßigen Zahnhygiene führt also kein Weg vorbei. Baktus kann nämlich Säure produzieren und damit den Zahnschmelz angreifen. Ein gefundenes Fressen für Karius.

Schlechte Zähne

Mit der richtigen Zahnhygiene kannst du dafür sorgen, dass die schlimmsten Folgen bei schlechten Zähnen vermieden werden. Bildquelle: jambulboy/ Pixabay.com

Löcher in den Zähnen sind nicht nur unschön, sondern können zu schwereren Schäden und auch zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen. Dazu kommt, dass schlechte Zähne sehr stark schmerzen können und die Zähne dadurch vollständig absterben können. Darüber hinaus kann sich durch Bakterien im Mund auch das Zahnfleisch entzünden, was zu Parodontitis führen kann.

Eine richtige Mundhygiene ist ein wichtiger Schritt, um schlechten Zähnen vorzubeugen.

Wir empfehlen dir, mindestens zweimal täglich deine Zähne gründlich zu putzen, noch besser nach jeder Mahlzeit. Dafür solltest du vor dem Putzen Zahnseide verwenden, um zunächst Speisereste aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen. Da ein Großteil dann auf den Kauflächen landet, solltest du deine Zähne erst hinterher putzen.

Achte dabei darauf, dass du deine Zähne von allen Seiten putzt. Damit kommst du fast automatisch auf die häufig empfohlenen drei Minuten. Zusätzlich kannst du deine Zunge entweder mit der Zahnbürste oder mit einem Zungenreiniger putzen, da sich auch dort sehr viele Bakterien ansammeln.

Ernährung

Zucker ist schlecht für die Zähne, das haben wir schon als Kinder gelernt. Aber nicht nur Zucker, sondern auch saure Lebensmittel können deine Zähne schädigen. Die Säure greift den Zahnschmelz an.

Versuche also, süße und saure Lebensmittel nur in Maßen zu dir zu nehmen. Nach dem Verzehr solcher Lebensmittel solltest du dir außerdem so schnell wie möglich die Zähne putzen.

Es gibt außerdem Lebensmittel, die deine Zahngesundheit fördern können. Gemüse wie Broccoli und Karotten oder auch Milch- und Vollkornprodukte regen die Speichelproduktion an und kräftigen das Zahnfleisch. Außerdem sind sie weitestgehend zuckerfrei.

Zahnarztbesuche

Es ist besonders wichtig, dass du auf eine regelmäßige Zahnhygiene achtest. Aber auch regelmäßige Zahnarztbesuche solltest du auf keinen Fall vernachlässigen. Wir empfehlen dir, auch ohne offensichtliche Probleme zweimal jährlich zum Zahnarzt zu gehen.

Dieser kann auch Probleme mit deinen Zähnen erkennen, die du nicht selbst durch etwaige Schmerzen oder ähnlich bemerkst. Häufig entsteht Zahnstein, den der Zahnarzt regelmäßig beseitigen sollte, um Erkrankungen deiner Zähne vorzubeugen.

Was du über schlechte Zähne und Schwangerschaft wissen solltest

Die Formel “pro Kind ein Zahn” trifft sicher nicht auf alle Frauen zu, jedoch ist in dieser Zeit besondere Vorsicht geboten. Schwangere sind tatsächlich einem erhöhten Risiko für schlechte Zähne ausgesetzt (10). Das ist vor allem auf das häufige Erbrechen in den ersten Monaten zurückzuführen. Allerdings vermuten Wissenschaftler auch weitere Gründe.

Die Magensäure, die durch das Erbrechen durch den Mund geht, greift die Zähne und das Zahnfleisch an. Dadurch erhöht sich das Risiko für Zahnfleischerkrankungen und Karies. Allerdings können auch Zeit- und Geldmangel eine Rolle spielen. Viele Mütter und werdende Mütter haben während und nach der Schwangerschaft weniger Zeit und Geld, um auf ihre eigene Gesundheit zu achten. Darunter können auch die Zähne leiden.

In der Schwangerschaft solltest du besonders auf deine Zahnhygiene achten. (Bildquelle: pixabay / Greyerbaby)

Wir empfehlen daher schwangeren Frauen, ihre Zähne stets gründlich zu putzen und auch Zahnseide zu verwenden. Allerdings ist es in den ersten Monaten der Schwangerschaft wichtig, dass du, falls du dich häufig erbrechen musst, dir direkt danach nicht die Zähne putzt, sondern den Mund erst einmal nur mit Wasser ausspülst.

Die Magensäure kann den Zahnschmelz schwer angreifen und damit zu schweren Schäden bis hin zum Zahnverlust führen. Dasselbe gilt übrigens auch für den Konsum von säurehaltigen Produkten.

Auch Frühgeburten und Zahnfleischerkrankungen hängen zusammen. Durch eine Frühgeburt kann sich die Vagina entzünden. Dadurch kann das Immunsystem der Mutter geschädigt werden, was wiederum häufig zu Zahnfleischerkrankungen führt.

Was du bei schlechten Zähnen gegen Angst und Scham vor dem Zahnarzt tun kannst

Nicht nur wenn du schlechte Zähne hast, sondern auch mit gesunden Zähnen solltest du unbedingt regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Eine regelmäßige Kontrolle ist vor allem wichtig, da der Zahnarzt schon kleinere Löcher rechtzeitig erkennen kann.

Diese solltest du so schnell wie möglich behandeln lassen, um Schlimmeres zu vermeiden. Der Zahnarzt muss die Löcher möglichst zeitnah füllen, da ansonsten die Bakterien weiter bis zu Wurzeln und Nerven vordringen können.

Am Zahnarzt führt also kein Weg vorbei, wenn du gesunde Zähne haben möchtest. Die Zahnmedizin ist heute sehr weit fortgeschritten, und die möglichen Schmerzen lassen sich in den meisten Fällen lokal betäuben. Auch wenn du dich schämst, zum Zahnarzt zu gehen, solltest du es trotzdem tun.

Schlechte Zähne

Viele Menschen haben eine große Angst, zum Zahnarzt zu gehen. Wer schlechte Zähne hat, mag sich sogar dafür schämen. Das ist ganz normal, allerdings kannst du lernen, deine Angst vor dem Zahnarzt zu überwinden. (Bildquelle: paulbr75/ Pixabay)

Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass der Zahnarzt tagtäglich schlechte Zähne zu sehen bekommt und dich nicht dafür verurteilen wird, denn er verdient ja damit sein Geld. Es wäre zudem noch viel schlimmer, wenn du dich vor den Menschen schämen musst, mit denen du täglich Kontakt hast.

Wie du die Behandlung von schlechten Zähnen finanzieren kannst

Viele Menschen mit schlechten Zähnen machen sich Sorgen, dass sie sich eine Behandlung nicht leisten können, weil sie wenig Geld haben. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du auch mit weniger Geld zu einem schöneren Lächeln kommen kannst. Entweder mit einem Kostenvergleich, einer Ratenzahlung oder einem Kredit gibt es hierfür verschiedene Möglichkeiten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Behandlung zu finanzieren.

Zunächst solltest du dir darüber im Klaren sein, dass die Kosten von Zahnarzt zu Zahnarzt sehr unterschiedlich sein können. Bevor du dich also für eine Behandlung entscheidest, solltest du dir erst einmal die Meinungen verschiedener Zahnärzte einholen und die anfallenden Kosten vergleichen.

Grundsätzlich bieten Zahnärzte auch Ratenzahlungen an. Das ist eine weitere Möglichkeit, um die teilweise sehr hoch ausfallenden Kosten nicht auf einmal stemmen zu müssen. Da Zahnärzte häufig mit Kreditgebern zusammenarbeiten, lohnt sich auch hier ein Vergleich der Konditionen. Häufig musst du in den ersten Monaten auch keine Zinsen zahlen.

Allerdings solltest du auch in Erwägung ziehen, selbst einen Kredit bei einer Bank aufzunehmen. Auch hier ist es besonders wichtig, verschiedene Kreditinstitute zu vergleichen. Sowohl die Voraussetzungen, einen Kredit zu erhalten, als auch die Höhe der Zinsen können sehr stark variieren.

Fazit

Es gibt vielerlei Ursachen für schlechte Zähne. Die Auswirkungen können sehr schwerwiegend sein. Um schlechten Zähnen vorzubeugen, sind vor allem eine wirklich gründliche Mundhygiene, regelmäßige Zahnarztbesuche und eine gesunde Ernährung die wichtigsten Faktoren, die für gesunde und schöne Zähne sorgen.

Achte also besonders darauf, dass du deine Zähne regelmäßig und sehr gründlich reinigst. Verzichte weitestgehend auf Zucker- und säurehaltige Lebensmittel, und nimm ausreichend Vitamine zu dir. Der Zahnarzt kann dich dabei sehr gut unterstützen.

Und auch wenn deine Zähne empfindlich sind und du trotzdem anfällig für Karies bist, solltest du die kaputten Zähne so schnell wie möglich behandeln lassen, um körperlichen und psychischen Auswirkungen vorzubeugen.

Bildquelle: Teyparsit/ 123rf

Einzelnachweise (10)

1. Mihiri J. Silva, Nicky M. Kilpatrick, Jeffrey M. Craig, David J. Manton, Pamela Leong, David P. Burgner, Katrina J. Scurrah (2019): Genetic and Early-Life Environmental Influences on Dental Caries Risk: A Twin Study. Pediatrics 143(5), 167-174.
Quelle

2. Shekarchizadeh, H., Khami, M. R., Mohebbi, S. Z., Ekhtiari, H., & Virtanen, J. I. (2013). Oral Health of Drug Abusers: A Review of Health Effects and Care. Iranian journal of public health, 42(9), 929–940.
Quelle

3. Yazdanian, Mohsen & Armoon, Bahram & Noroozi, Alireza & Mohammadi, Rasool & Bayat, Amir Hossein & Ahounbar, Elaheh & Higgs, Peter & Nasab, Hormoz & Bayani, Azadeh & Hemmat, Morteza. (2020). Dental caries and periodontal disease among people who use drugs: A systematic review and meta-analysis. BMC Oral Health. 20. 10.1186/s12903-020-1010-3.
Quelle

4. Maxfield L, Crane JS. Vitamin C Deficiency. [Updated 2020 Jul 2]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2021 Jan-.
Quelle

5. Lucinda J. Black, Kelly M. Seamans, Kevin D. Cashman, Mairead Kiely, An Updated Systematic Review and Meta-Analysis of the Efficacy of Vitamin D Food Fortification, The Journal of Nutrition, Volume 142, Issue 6, June 2012, Pages 1102–1108, https://doi.org/10.3945/jn.112.158014
Quelle

6. Kohl, J., Wyss, F. Vitamin K. J. Gynäkol. Endokrinol. CH 22, 115–120 (2019). https://doi.org/10.1007/s41975-019-00108-0
Quelle

7. Welch, A. A., Skinner, J., & Hickson, M. (2017). Dietary Magnesium May Be Protective for Aging of Bone and Skeletal Muscle in Middle and Younger Older Age Men and Women: Cross-Sectional Findings from the UK Biobank Cohort. Nutrients, 9(11), 1189. https://doi.org/10.3390/nu9111189
Quelle

8. Joshipura, K. J., et al. “Poor Oral Health and Coronary Heart Disease.” Journal of Dental Research, vol. 75, no. 9, Sept. 1996, pp. 1631–1636, doi:10.1177/00220345960750090301.
Quelle

9. Aldosari, M., Helmi, M., Kennedy, E. N., Badamia, R., Odani, S., Agaku, I., & Vardavas, C. (2020). Depression, periodontitis, caries and missing teeth in the USA, NHANES 2009-2014. Family medicine and community health, 8(4), e000583. https://doi.org/10.1136/fmch-2020-000583
Quelle

10. F. Gabel, H. Jürges, K.E. Kruk et al. (2018): Gain a child, lose a tooth? Using natural experiments to distinguish between fact and fiction. J. Epidemiol. Community Health 72: 552-556.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftliche Studie
Mihiri J. Silva, Nicky M. Kilpatrick, Jeffrey M. Craig, David J. Manton, Pamela Leong, David P. Burgner, Katrina J. Scurrah (2019): Genetic and Early-Life Environmental Influences on Dental Caries Risk: A Twin Study. Pediatrics 143(5), 167-174.
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