Es dröhnt der Kopf, es pocht der Zahn oder es sticht im Rücken. Schmerzen begegnen uns beinahe täglich. Der Körper sendet damit seine Warnsignale aus und reagiert auf äußere Faktoren wie Verletzungen, Unfälle, Hitze oder Kälte. Auch innere Beschwerden wie Entzündungen und Infektionen können Schmerzen auslösen.

Oft greifen wir deshalb zu Medikamenten, um unsere Schmerzen zu lindern. Dabei haben diese viele Nebenwirkungen und können unserem Körper sogar schaden. Pflanzliche Schmerzmittel bieten da eine gesündere und ebenso effektive Alternative.

Bei welchen Schmerzen und Krankheitsbildern welche pflanzlichen Schmerzmittel helfen und, wie du sie am besten einnehmen solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Alternativ zu herkömmlichen Medikamenten, können bei gewissen Schmerzbildern auch pflanzliche Mittel effektiv zur Linderung und Heilung eingesetzt werden.
  • Es gibt verschiedenste pflanzliche Schmerzmittel, die für gewisse Schmerzen oder Krankheitsbilder verwendet werden können und auch zu einer Linderung führen.
  • Wenn du unter akuten Schmerzen oder Krankheiten leidest, solltest du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Es kann unter diesen Umständen notwendig sein, pharmazeutische Schmerzmittel einnehmen zu müssen.

Unsere Produktempfehlung

Das Astaxanthin von Nutravita ist hochdosiert und enthält 18 mg Astaxanthin pro Kapsel. In der Verpackung befinden sich insgesamt 180 Kapseln, die laut Hersteller ein Mal täglich eingenommen werden sollten.

Die Kapseln sind glutenfrei, laktosefrei und GVO bearbeitet. Die Hülle der Kapsel besteht aus Gelatine.

Definition: Was sind pflanzliche Schmerzmittel?

Für etwa elf Millionen Menschen in Deutschland gehören Schmerzen zum Alltag. Sie leiden unter chronischen Beschwerden im Rücken oder in den Muskeln.

Der Griff zu teils starken Schmerzmitteln ist für chronische Schmerzpatienten ebenfalls alltäglich.

Doch auch Pflanzen können Schmerzen lindern. Pflanzliche Schmerzmittel wirken zuverlässig und hinterlassen keine Nebenwirkungen.

„Zurück zur Natur“ lautet das Motto für viele Menschen, auch im Hinblick auf die Medizin. Pflanzliche Schmerzmittel können pharmazeutische Schmerzmittel in vielen Bereichen ersetzen. (Bildquelle: 123rf.com / 48355396)

Die Heilwirkung von Pflanzen beruhte in vergangener Zeit ausschließlich auf überlieferten Erfahrungsschätzen. Heute haben die Pharmakologen die Wirkung längst wissenschaftlich begründet.

In Pflanzen stecken viele natürliche Heilmittel und Inhaltsstoffe, die bei verschiedenen Krankheiten und Schmerzen deine Beschwerden genau so, wie pharmazeutische Arzneimittel, lindern können.

Wir zeigen dir in diesem Artikel, welche Pflanzen zu einer Besserung der Beschwerden führen können.

Hintergründe: Was du über pflanzliche Schmerzmittel wissen solltest

Pflanzliche Schmerzmittel können neben herkömmlichen Medikamenten zur Behandlung gewisser Krankheitserscheinungen eingesetzt werden.

Je nach Schmerzempfinden und den Symptomen, lassen sich diese mit anderen pflanzlichen Mitteln behandeln.

Welche Ursachen deine Schmerzen haben und, ob pflanzliche Schmerzmittel genauso geeignet sind, wie normale Medikamente, erfährst du in diesem Abschnitt.

Können pflanzliche Schmerzmittel starke Medikamente ersetzen?

Gehst du wegen Schmerzen zum Arzt, wird dieser vermutlich herkömmliche Schmerzmittel verordnen.

Diese Präparate sind nicht selten sehr stark und können teils heftige Nebenwirkungen verursachen.

So sind beim Gebrauch gewöhnlicher Schmerzmittel folgende Beschwerden nicht auszuschließen:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Hautreizungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Nierenschäden
  • Leberschäden

Der langwierige Schmerzmittelgebrauch kann zu Impotenz führen. Wer Paracetamol in der Schwangerschaft einnimmt, läuft Gefahr, ein autistisches Kind zur Welt zu bringen. Im Gespräch ist sogar, dass Aspirin Krebs verursacht.

Die Zahl der Schmerzpatienten wird weltweit auf etwa 1,5 Milliarden geschätzt. Dabei sind lediglich Personen berücksichtigt, welche unter chronischen Schmerzen leiden.

Die Ursache von Schmerzen liegt nicht selten bei systemischen oder chronischen Entzündungen.

Es gilt also zunächst, diese Entzündungsherde zu lokalisieren und zu reduzieren. Der Schmerz verschwindet dann häufig ganz von selbst.

Genau hier liegt die Stärke der nachfolgend beschriebenen pflanzlichen Schmerzmittel.

Durch die Eindämmung der entzündlichen Prozesse kommt es zu einer Schmerzlinderung. Dies geschieht auf ganz natürlichem Wege und ohne schädliche Nebenwirkungen.

Welche Schmerzen lassen sich mit pflanzlichen Schmerzmitteln behandeln?

Schmerzpatienten wissen ein Lied davon zu singen, es gibt ganz unterschiedliche Arten von Schmerzen.

Sollen Patienten ihren Schmerz beschreiben, werden vermutlich folgende Begriffe fallen:

  • Der Schmerz tritt anfallsartig auf
  • Der Schmerz ist dumpf und brennend
  • Der Schmerz ist tief und bohrend
  • Der Schmerz ist dumpf und strahlt aus

Schmerzen, welche mit pflanzlichen Medikamenten behandelt werden können, lassen sich nicht nur anhand ihres Erscheinungsbildes definieren, sondern Unterscheidungen können auch hinsichtlich der Schmerzursache vorgenommen werden.

Schmerzursache Erläuterung
Nozizeptor-Schmerz Dieser Schmerz kommt zustande, wenn Gewebe durch äußere Einwirkung geschädigt wurde. Es kann sich dabei um Wundschmerzen, Zahnschmerzen oder Knochenschmerzen handeln. Die Schmerzen sind intensiv und brennend und treten kurzzeitig wie lang anhaltend auf.
Reflektorischer Schmerz Diese Schmerzen haben ihre Ursache in Fehlstellungen oder Fehlregulationen. Rücken- oder Nackenschmerzen zählen ebenso dazu, wie Spannungskopfschmerzen.
Psychosomatischer Schmerz Einige Schmerzen können auch seelisch ausgelöst werden. So können durch anhaltenden Stress oder ein belastendes seelisches Ereignis zum Beispiele Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden auftreten.
Viszeraler Schmerz Die Schmerzursache ist hier in den inneren Organen zu suchen. Es handelt sich um einen dumpfen Schmerz, der sich schlecht lokalisieren lässt. Die Schmerzen werden in den sogenannten Head`schen Zonen empfunden. Diese liegen bei Herzschmerzen in der Brust, bei Gallenbeschwerden jedoch in der rechten Schulter.
Somatischer Schmerz Der somatische Schmerz gliedert sich in Tiefen- und Oberflächenschmerz. Tiefen-Schmerzen sind dumpfe und ausstrahlende Schmerzen der Knochen oder Gelenke. Oberflächenschmerzen stammen von Verletzungen der Haut- oder Schleimhaut.

Pflanzliche Schmerzmittel: Praktische Anwendung und Vorteile

Im Folgenden haben wir für dich eine ganze Reihe an natürlichen Schmerzmitteln zusammengestellt und ihre Wirkung näher erklärt. Diese Aufstellung erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass pflanzliche Schmerzmittel bei leichten Beschwerdebildern durchaus bittere Pillen ersetzen können, bei akuten Schmerzen ohne erklärte Ursache du aber in jedem Fall einen Arzt aufsuchen solltest.

Apfelessig

Apfelessig ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Neben den Vitaminen A, B6, C und E sind über 80 weitere wertvolle Inhaltsstoffe enthalten.

Apfelessig kann helfen bei:

  • Muskelschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Zahnfleischentzündungen

Ein positiver Nebeneffekt der Einnahme ist auch die cholesterinsenkende Wirkung, welche dem enthaltenen Pektin zugeschrieben wird. Apfelessig kannst du ganz leicht anwenden.

Ein Esslöffel Essig wird in ein Glas Wasser gegeben. Anschließend vermischst du den Essig mit dem Wasser und trinkst die Lösung mindestens zweimal am Tag.

Arnika

Wer kennt nicht Arnikasalbe als schnelle Hilfe bei Muskelschmerzen. Arnika ist auch bei Verstauchungen und Prellungen hilfreich.

Die Anwendung ist in Form von Salben und Tinkturen möglich. Der Wirkstoff der Arnikablüte sollte jedoch nicht auf offene Wunden aufgetragen werden.

Die schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung der Arnika-Pflanze ist in Studien bestätigt worden. Arnika kann hilfreich sein bei:

  • Rheuma
  • Verstauchungen
  • Gicht
  • Zerrungen
  • Entzündungen
  • Quetschungen

Die Inhaltsstoffe können verschiedene Pilze und Bakterien unschädlich machen. Die Salbe oder das kühlende Gel werden direkt auf die betroffene Körperpartie aufgetragen.

Die Wirkung lässt sich durch die Behandlung mit Arnikasalbe und der Einnahme von Globulis intensivieren.

Die Blätter der echten Arnika sind hellgrün gefärbt und weisen meist eine eiförmige bis lanzettliche Form auf. (Bildquelle: 123rf.com / 64140865)

Astaxanthin

Astaxanthin ist ein Farbstoff, der hauptsächlich von Grünalgen produziert wird.

Bei dem rötlichen Carotinoid handelt es sich um ein starkes Antioxidant. Daraus resultiert die Wirkung als natürliches Schmerzmittel.

Astaxanthin hat sich bewährt bei:

  • Muskelkater
  • Arthritis
  • Karpaltunnelsyndrom

Freie Radikale verstärken die Entzündung und damit auch den Schmerz.

Antioxidantien sorgen dafür, dass weniger zellschädigende freie Radikale gebildet werden. Somit klingen Entzündungen schneller ab.

Beinwell

Beinwell kann Schmerzen lindern und die Wundheilung fördern. Angewendet werden kann Beinwell in Form von Salben oder Pflanzenpresssaft.

Beinwell hilft bei:

  • Verstauchungen
  • Prellungen
  • Zerrungen

Allerdings gibt es bei der Anwendung einige Einschränkungen. Die Anwendung sollte nicht auf offenen Wunden erfolgen.

Auch bei Schwangeren und Kindern sollte Beinwell nicht angewendet werden. Das pflanzliche Schmerzmittel ist nicht für den Dauergebrauch geeignet. Die Anwendung sollte nach etwa einem Monat beendet werden.

View this post on Instagram

Beinwell-Gel🍃Herbstzeit ist Wurzelzeit und vor allem in der Wurzel des Beinwells schlummern besondere Kräfte.🍃Der Beinwell gilt als Knochenheiler schlechthin und wird seit Jahrhunderten bei Knochenbrüchen, Knochenverletzungen und Knochenerkrankungen erfolgreich eingesetzt. Aber auch bei Sehnen- und Knorpelverletzungen, sowie bei Gelenksentzündungen und -schmerzen ist er sehr wirksam. Weiters wird er bei Weichteilverletzungen wie Hämatome, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen und Muskelkater verwendet.🍃Ein kühlendes Beinwell-Gel ist eine hervorragende Zubereitung, die bei Schwellung und Schmerzen rasch Linderung verschafft.🍃Abgesehen davon ist sie einfach herzustellen.🍃Die Anleitung zum Beinwell-Gel, sowie weitere Informationen und Rezepte zu Wurzeln für die Gesundheit findet ihr im aktuellen Post auf meinem Blog (Link in der Bio @heilkrautkraft )💚. . .#beinwell #symphytum #healing #wurzelwerk #schmerz #knochen #bonehealth #nature #alteswissen #kräuterpädagogin #herbalmedicine #igersaustria #blogger #heilpflanzen #healingherbs #herbs #kräuter #wildherbs #diy #roots #wurzeln #rootmedicine #medicinalplants #instapic #growyourownmedicine #healthylifestyle #firstaid #plantpower #skincare #naturmedizin #instapic

A post shared by Eva Herbst💚Heilkrautkraft🍃Blog (@heilkrautkraft) on

Kiefernnadelöl

Das Öl der Kiefernnadeln wirkt durchblutungsfördernd und ist eine gute Wahl bei Nervenschmerzen oder Rheuma.

Rosmarinblätter

Für Schmerzen, die in Verbindung mit rheumatischen Erkrankungen stehen, sind Rosmarinblätter eine gute Wahl.

Diese können als Salbe aufgetragen oder als Essenz dem Badewasser zugegeben werden.

Brennnesselkraut

Die Brennnessel ist eine sehr alte Heilpflanze, welche nicht nur in unseren Breiten Verwendung findet, sondern auch in den chinesischen und indischen Heillehren tief verwurzelt ist.

Zu Heilzwecken genutzt werden können Blätter und Wurzeln der Pflanze. Auch in der Kosmetik als Zusatz zu Haarwässern findet die Brennnessel ihre Anwendung.

In der Brennnessel sind vorwiegend die Vitamine C, B und K enthalten. Weiterhin ist das Kraut reich an Kalium und Kalzium.

Traditionelle Behandlungsmöglichkeiten sind:

  • Rheuma
  • Gicht
  • Gelenkentzündungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Muskelschmerzen

Die Brennnessel hilft, die ursächliche Krankheit zu bekämpfen und damit die Schmerzen zu lindern.

Die Darreichungsformen sind vielseitig und du kannst aus Tabletten, Pulver, Samen oder Tee wählen.

Auch der pure Genuss und die Zubereitung von Suppen und Salaten sind möglich.

Kamille

Die Heilwirkung der Kamille ist seit Langem bekannt. Die Wirkung wird hauptsächlich von den in den Kamillenblüten enthaltenen ätherischen Ölen bestimmt.

Vorrangig sind Chamazulen und Bisabolol für die Wirksamkeit dieses natürlichen Heilmittels verantwortlich.

Ebenso tragen die Flavonoide dazu bei, dass Kamille Entzündungen hemmt und Krämpfe löst.

Kamille kann äußerlich und innerlich angewendet werden.

Äußere Anwendung Innere Anwendung
Schleimhautentzündungen Muskelschmerzen
Zahnfleischentzündungen Gelenkschmerzen
Entzündungen im Analbereich Bauchkrämpfe

Kamille sorgt für eine Anregung des Stoffwechsels, stärkt das Immunsystem und hemmt die Ausbreitung von Bakterien.

Um deine Schmerzen zu lindern, solltest du mehrere Tassen Kamillentee täglich trinken.

Knoblauch

Die gesunde Knolle findet ebenfalls seit langer Zeit Verwendung als Heilmittel, sowohl in Europa wie auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Mithilfe von Knoblauch lassen sich folgende Schmerzen lindern:

  • Rheuma
  • Hexenschuss
  • Ischias
  • Insektenbisse

Für die Anwendung zerdrückst du eine Knoblauchzehe und vermischst diese mit Olivenöl.

Die Paste wird auf die schmerzende Körperpartie aufgetragen, mit einem Verband oder Tuch bedeckt und sollte über Nacht einwirken.

Besitzt du empfindliche Haut, teste die Paste zunächst an einer kleinen Stelle.

Zeigen sich Hautrötungen oder andere Unverträglichkeitsreaktionen, solltest du auf ein anderes pflanzliches Schmerzmittel ausweichen.

Paprika

In der Tat ist Paprika nicht nur als Gemüse lecker, sondern kann auch bei Schmerzen helfen.

Dafür verantwortlich ist der Inhaltsstoff Capsaicin, welcher übrigens auch in Cayennepfeffer enthalten ist.

Auch Paprika ist ein anerkanntes pflanzliches Schmerzmittel und kann gegen verschiedene Beschwerden und Krankheiten helfen. (Bildquelle: 123rf.com / 50758641)

Capsaicin sorgt für eine Sensibilisierung der Schmerzrezeptoren und der Schmerz wird weniger intensiv wahrgenommen.

Paprikafrüchte und Cayennepfeffer helfen bei:

  • Rheuma
  • Ischias
  • Prellungen
  • Gelenkverschleiß
  • Hexenschuss

In der Apotheke kannst du Salben und Pflaster bekommen, welche die betreffenden Hautstellen wärmen und dadurch Verkrampfungen lösen.

Der Schmerz wird weniger oder verschwindet sogar vollständig. Allerdings ist etwas Geduld notwendig, bis der natürliche Inhaltsstoffe seine Wirkung zeigt.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren werden für eine große Zahl an Körperfunktionen dringend gebraucht.

Der Körper kann diese Fettsäuren allerdings nicht selbst bilden und daher müssen Omega-3-Fettsäuren immer ausreichend über die Nahrung aufgenommen werden.

View this post on Instagram

⁉️ Waarum streuen sich diese ganzen Körnerfresser eigentlich immer diese geschmacklosen Leinsamen in ihr Essen? 🤔😅 . Kurze Antwort: Weil sie suuuuper gesund sind! 🙌😍 . Dazu nun ein paar erwähnenswerte #healthfacts über Leinsamen: 😏 ➡️ Leinsamen enthalten die meisten pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren (die in einer veganen Ernährung gerne mal zu kurz kommen), ➡️ haben eunem hohen Ballaststoffanteil, ➡️ wirken bluthochdrucksenkend und ➡️ sie enthalten extrem viele gesundheitsförderliche Lignane (Phytoöstrogene), die in verschiedenen Studien Brust- und Prostatakrebs entgegen wirken konnten. . 👉Unterm Strich wirken Lignane entzündungshemmend, antioxidativ, antimikrobiell und neuroprotektiv 💃🏼. 👉 Langkettige Omega-3-Fettsäuren sind ebenfalls entzündungshemmend und außerdem wichtig für unsere kognitive Leistungsfähigkeit 🧠 sowie unsere Herzgesundheit ❤️. Sie sollten in einem bestimmten Verhältnis mit den langkettigen Omega-6-Fettsäuren stehen (5:1- also mehr Omega-6-Fettsäuren). . Wenn das mal keine guten Gründe sind die kleinen braunen Samen in die Ernährung miteinzubinden, oder?! 🤩 . ⏩ Für die optimale Nährstoffaufnahme solltest du täglich 1-3 EL geschrotete Leinsamen zu dir nehmen. Ich streue sie mir z.B. gerne mit ins Porridge, in Smoothies oder in meinen geliebten Schokoladen-Hummus. 😋 . Wie du die Leinsamen ganz einfach selbst schroten kannst, zeige ich dir übrigens in meiner Story, bzw. in meinen Story-Highlights. 💚🤗 . Hand aufs Herz 💚: Hast du bisher regelmäßig Leinsamen gegessen? Wenn ja 👍 wie verwendest du sie am liebsten? Wenn nein 🤷🏼‍♀️ konnte ich dich davon überzeugen? 🙃

A post shared by Lucie 💚 Veganspired (@vegan.spired) on

Omega-3-Fettsäuren besitzen eine stark antioxidative Wirkung. Weiterhin ist die entzündungshemmende Wirkung belegt.

Entzündungen können gemildert werden, da Omega-3-Fettsäuren Gewebe-Hormone, welche Entzündungen fördern, blockieren können.

Besonders bei der Behandlung von Arthrose haben sich Omega-3-Fettsäuren bewährt.

Die Wirkung bei Nacken- und Rückenschmerzen hat eine Studie der Universität von Pittsburgh bestätigt.

Von 125 Probanden berichteten mehr als die Hälfte nach der vierwöchigen Einnahme von 1.200 Milligramm Omega-3-Fettsäuren täglich von deutlichen Verbesserungen ihrer Beschwerden.

CBD

CBD ist ein Stoff, welcher aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird. Diese chemische Verbindung sollte nicht mit dem ebenfalls in Cannabis vorkommenden THC verwechselt werden.

Während THC für die Rauschwirkung verantwortlich ist, macht CBD nicht “high”, sondern ist aufgrund der vielfältigen Heilwirkungen im Gespräch.

CBD besitzt in der Naturmedizin eine lange Tradition. Das Öl wirkt beruhigend, entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Besonders deutlich wird die Wirkung bei krampfartig auftretenden Schmerzen oder Schmerzen, welche von Entzündungen hervorgerufen werden.

CBD Öl kann Linderung verschaffen bei:

  • Arthritis
  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne
  • Fibromyalgie
  • Chronischen Schmerzzuständen

Die antioxidativen Eigenschaften von Hanf sind ein positiver Nebeneffekt der natürlichen Schmerztherapie.

Bei Entzündungen werden vermehrt freie Radikale freigesetzt, welche den Zellen schaden können.

CBD hemmt die Ausbreitung von freien Radikalen und damit reduziert sich auch der Schmerz. 

Probiotika

Probiotika sind eigentlich Bakterien. Milchsäurebakterien oder Lactobazillen kommen im Darm vor. Eine intakte Darmflora ist eine wichtige Voraussetzungen für die körperliche Gesundheit.

Eine gestörte Darmflora führt zu einer angegriffenen Darmschleimhaut. Entzündungen und Schmerzen können die Folge sein.

Besonders bei chronischen Schmerzpatienten ist die Sanierung der Darmflora eine Voraussetzung, Schmerzen zu lindern. Probiotika helfen, die Darmflora zu sanieren und damit Schmerzen zu lindern.

Eine Studie hat gezeigt, dass Schmerzpatienten nach einer vierteljährlichen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Probiotika eine deutliche Schmerzlinderung verspürten.

Homöopathie

Viele der hier behandelten natürlichen Schmerzmittel liegen auch in homöopathischer Form vor.

Die Grundlagen dieser Lehre entwickelte Samuel Hahnemann bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert.

Heute existieren zahlreiche pflanzliche, tierische und mineralische Präparate, welche in stark verdünnter, potenzierter Form vorliegen und gegen eine ganze Reihe von Krankheiten von Natur-Medizinern und Heilpraktikern verordnet werden.

Die Mittel werden in Form von Streukügelchen (Globuli) verordnet oder können auch als Tropfen oder Salbe eingesetzt werden.

Die Wahl des passenden Mittels ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.

Im Rahmen einer ausführlichen Anamnese kann ein Naturmediziner das passende Mittel für dich bestimmen und die entsprechende Potenz festlegen.

Nachfolgend haben wir dir die besten homöopathischen Mittel gegen die geläufigsten Arten von Schmerz aufgeführt.

Rückenschmerzen Kopfschmerzen Halsschmerzen
Pulsatilla vulgaris Mill. Mercurius solubilis Arsenicum album
Rhus toxicodendron Natrium muriaticum Barium carbonicum
Sepia officinalis Nux vomica Cantharis vesicatoria
Sulfur Petroleum Ferrum phosphoricum
Zincum metallicum Platinum metallicum Hepar sulfuris
Agaricus muscarius Silicea Phosphorus
Argentum nitricum Sulfur Pulsatilla vulgaris Mill.
Calcium carbonicum Thuja Silicea
Magnesium carbonicum Veratrum album Aethusa cynapium

Bei Kopfschmerzen, welche ihren Ursprung im Nacken haben, hat sich Gelsemium bewährt. Pochende Kopfschmerzen werden mit Belladonna behandelt.

Für einschießenden Schmerz im Rücken ist Colocynthis das passende Mittel. Hast du dich gezerrt oder verrenkt, kann Ruta zur Schmerzlinderung verabreicht werden.

Weitere pflanzliche Schmerzmittel

Neben den genannten pflanzlichen Schmerzmitteln gibt es noch eine Reihe weiterer Mittel, auf die wir nicht im Detail eingegangen sind. Dabei handelt es sich beispielsweise um:

Pflanzliches Schmerzmittel Wirkung Anwendung
Campher Fördert die Hautdurchblutung, kühlend Rheuma, Muskelschmerzen
Fichtennadel Öl Fördert die Hautdurchblutung Muskelschmerzen, Nervenschmerzen
Gewürznelken schmerzstillend Zahnschmerzen
Ginkgo Fördert die Hautdurchblutung Schaufensterkrankheit
Heublumen Schmerzlindernd, fördert die Hautdurchblutung Rheuma, Arthrose

Ressourcen: Die besten Einstiegsmöglichkeiten für Einnahme pflanzlicher Schmerzmittel

Welche bekannten Bücher gibt es über pflanzliche Schmerzmittel?

Lexikon der Heilpflanzen

In diesem Buch von Andrew Chevallier erfährst du mehr über verschiedene Pflanzenarten, die für medizinische Zwecke eingesetzt werden.

Du erhältst viele nützliche Tipps, wie du die Heilpflanzen am besten anwendest und, welche Geschichte dahinter steckt.

In dem Buch sind außerdem verschiedene Anleitungen enthalten, wie du deine Kräuterarzneien ganz einfach selber herstellen kannst.

Pflanzliche Antibiotika

In dem Buch von Anne Wanitschek erfährst du alles rund um das Thema pflanzliche Antibiotika. Du lernst, wie du bakterielle Infektionen leichter erkennen und, mit welchen pflanzlichen Arzneimitteln du sie behandeln kannst.

Dieses Buch hilft dir bei einem Einstieg in die Pflanzenkunde und enthält außerdem mehrere Rezepte und Anleitungen, um dein eigenes Schmerzmittel herstellen zu können.

Heilende Gewürze

In dem Buch von Bharat B. Aggarwal lernst du mehr über die heilende Kraft verschiedener Gewürze. Du erfährst, welche Gewürze gegen welche Krankheiten und Schmerzen helfen und, wie du diese in deine tägliche Ernährung einbauen kannst.

In dem Buch geht es um insgesamt 50 Gewürze und deren Geschichte sowie Anwendungsgebiete. Außerdem sind leckere Rezepte und nützliche Tipps vom Kauf bis zur Lagerung der Gewürze enthalten.

4 pflanzliche Schmerzmittel, die in deiner Hausapotheke nicht fehlen sollten

Arnika

Arnika solltest du deswegen immer im Haus haben, da es vielseitig einsetzbar ist und bei häufigen Verletzungen, wie Entzündungen oder Quetschungen hilft und einen sofortigen und kühlenden Effekt hat.

Beinwell

Wenn du sportlich sehr aktiv oder in einem Verein bist, lohnt es sich auch ein Mittel für Sportverletzungen im Haus zu haben.

Dafür eignet sich Beinwell besonders, da es bei den häufigsten Sportverletzungen, wie Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen gleichzeitig eingesetzt werden kann.

Kamille

Kamille ist ein absoluter Allrounder, wenn es um Entzündungen, Bauchschmerzen oder Schmerzen geht.

Sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet hilft es bei einer Vielzahl von Beschwerden und sollte in deiner Hausapotheke auf keinen Fall fehlen.

Knoblauch

Nicht nur in der Küche, sondern auch für die Linderung von Schmerzen solltest du Knoblauch immer im Haus haben. Die Anwendung ist einfach und schnell und kann wahre Wunder bewirken.

Besonders dann, wenn du Insektenstiche behandeln möchtest, die durchaus häufiger auftreten.

Fazit

Pflanzliche Schmerzmittel können herkömmliche Schmerzmittel in vielen Punkten ersetzen.

Sie stellen eine gesunde Alternative dar, wenn du Krankheitsbildern und Schmerzen den Kampf ansagen möchtest und haben keine negativen Auswirkungen auf deinen Körper.

Dabei können verschiedenste Kräuter, Tinkturen und Gewürze angewendet werden, die du zusätzlich ganz einfach in deinen Alltag einbauen kannst, um gesünder und schmerzfreier zu leben.

Weiterführende Literatur: Quellen, Studien und interessante Links

[1] https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/schmerzen/pflanzliche-schmerzmittel.html

[2] https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Kiggs/Basiserhebung/GPA_Daten/Arzneimittel.pdf?__blob=publicationFile

[3] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/natuerliche-schmerzmittel-ia.html

[4] https://www.heilpraxisnet.de/naturheilkunde/pflanzliche-schmerzmittel-arten-einnahme-und-anwendungsgebiete

[5] https://utopia.de/ratgeber/heilpflanzen-natuerliche-antibiotika-natuerliche-schmerzmittel/

[6] https://www.dr-boehm.at/ratgeber/natuerliche-schmerzmittel-prophylaxe/

Bildquelle: 123rf.com / 44135333

Warum kannst du mir vertrauen?

Leah ist gelernte Heilpraktikern und hat viele Jahre in einer Praxis gearbeitet. Heute schreibt sie über alternative Heilmethoden und versucht einen wissenschaftlich fundierten Ansatz zu verfolgen.