Viele Frauen leiden während der Wechseljahre an einem Östrogenmangel. Aber auch außerhalb der Wechseljahre und sogar bei Männern kann ein Östrogenmangel auftreten. Typische Symptome sind Zwischenblutungen, das Ausbleiben der Regelblutung, Hitzewallungen, Haarausfall oder auch ein unerfüllter Kinderwunsch.

In diesem Artikel haben wir dir Informationen rund um das Thema Östrogenmangel zusammengestellt. Dazu erklären wir dir unter anderem wie dieser Mangel überhaupt entstehen kann und wie du ihn allenfalls vorbeugen kannst.

Außerdem stellen wir dir die beliebtesten Behandlungsarten vor. Du solltest den Östrogenmangel aber auf keinen Fall selbst diagnostizieren und behandeln. Spreche dich immer zuerst mit einem Arzt ab und entscheide mit ihm zusammen, wie du vorgehen solltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die bekannteste und wohl auch häufigste Ursache eines Östrogenmangels sind die Wechseljahre. Aber auch die Entfernung eines Eierstocks, eine Nebennierenschwäche, eine hypothalamische Amenorrhö oder die Einnahme der Antibabypille können zu einem Östrogenmangel führen.
  • Außerhalb der Wechseljahre können Symptome wie Zwischenblutungen oder das Ausbleiben der Regelblutung auftreten. Auch ein unerfüllter Kinderwunsch kann ein Anzeichen für einen Östrogenmangel sein. Die Symptome bei einem Östrogenmangel während der Wechseljahre sind sehr vielfältig. Unter anderem leiden die Frauen unter Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Haarausfall oder Gewichtszunahme.
  • Bei der Östrogenmangel Behandlung gibt es vier beliebte Arten. Viele Frauen setzen entweder auf eine Hormonersatztherapie, auf eine Globuli-Therapie, auf eine Ernährungsumstellung mit östrogenhaltigen Lebensmitteln oder auf pflanzliche Mittel, wie zum Beispiel Präparate mit Traubensilberkerze. Du solltest die Behandlungsart immer mit deinem Arzt absprechen.

Definition: Was ist Östrogen?

Östrogen, auch Estrogen genannt, ist ein Überbegriff für die weiblichen Sexualhormone (1). Jedoch sind die Östrogene nicht nur für die hormonelle Gesundheit der Frauen wichtig. Auch für die hormonelle Gesundheit der Männer spielen die Östrogene eine entscheidende Rolle (2).

Für den Menschen sind die drei Östrogene namens Östradiol, Östron und Östriol am wichtigsten (1).

Die Östrogene der Frau werden hauptsächlich im Eierstock gebildet und über das Blut an alle Körperorgane transportiert (3). Bei den Männern entstehen die Östrogene zu einem großen Teil in den Hoden und in den peripheren Geweben (2).

Die Östrogene übernehmen verschiedenste Funktionen im menschlichen Körper. Unter anderem härten sie deine Knochen, sie schützen deine Blutgefäße vor gefährlichen Ablagerungen, sie machen dein Haar glänzend und deine Nägel fest (3).

Bei der Frau haben die Östrogene noch eine zusätzliche, sehr wichtige Aufgabe. Sie sind zusammen mit dem Hormon Progesteron für die Steuerung des weiblichen Zyklus zuständig (3).

Hintergründe: Was du über einen Östrogenmangel wissen solltest

Wir haben die häufigst gestellten Fragen zum Thema Östrogenmangel gesammelt und in den nachfolgenden Absätzen für dich beantwortet

Bevor du zu den möglichen Behandlungsarten übergehst, solltest du dir die Fragen und Antworten genau durchlesen. Dadurch eignest du dir Hintergrundwissen an, welches dir beim Lösungsteil helfen wird.

Wie hoch sollte der Östrogenspiegel sein?

Einen Normwert für den Östrogenspiegel zu bestimmen ist sehr schwierig. Viele verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel der Zyklus einer Frau, spielen dabei auch eine Rolle. Häufig wird für die Bestimmung des Östrogenspiegels die Blutserum-Konzentration des Östradiols untersucht (4).

Wir haben hier für dich eine Tabelle zusammengestellt. Bei den Frauen unterscheiden wir in dieser Tabelle nach verschiedenen Phasen des Zyklus. Der Zyklus beginnt jeweils mit der Monatsblutung (4).

Geschlecht Zyklusphase Wert in Nanogramm pro Liter
Frauen In der ersten Zyklushälfte 25 bis 95 ng/l
Frauen Während des Eisprungs 75 bis 570 ng/l
Frauen In der zweiten Zyklushälfte 60 bis 250 ng/l
Frauen Nach den Wechseljahren weniger als 45 ng/l
Männer kein Zyklus 12 bis 42 ng/l

Diese Werte sind jedoch nur Referenzwerte. Die Bandbreite ist bei den Werten sehr groß und es gibt verschiedene Gründe für eine Abweichung. Jeder Fall muss einzeln angeschaut und von einem Arzt beurteilt werden (4).

Was sind die Ursachen eines Östrogenmangels?

Ein Östrogenmangel kann durch die Wechseljahre verursacht werden. Die Eierstöcke stellen zunehmend ihre Funktion ein und dadurch werden auch weniger Östrogene produziert (5). Die Symptome, welche in den Wechseljahren auftreten, können häufig mit einem Östrogenmangel in Verbindung gebracht werden (6).

Eine hypothalamische Amenorrhö kann zu einem Östrogenmangel führen. Davon können auch junge Frauen betroffen sein. Bei einer hypothalamischen Amenorrhö hört die Regelblutung durch zu viel Stress, übermäßige sportliche Bewegung oder Essstörungen auf. Daraus resultiert dann ein Östrogenverlust und somit häufig ein Östrogenmangel (7).

östrogenmangel

Auch wenn es dich vielleicht freut, ist das Ausbleiben der Regelblutung selten ein gutes Zeichen. Durch zu viel Stress kann eine hypothalamische Amenorrhö ausgelöst werden. Nebst einem Östrogenmangel kann dies auch eine vorübergehende Unfruchtbarkeit zur Folge haben. (Bildquelle: silviarita / pixabay)

Auch operative Eingriffe und Krankheiten können einen Östrogenmangel auslösen. Darunter fallen zum Beispiel die Entfernung eines Eierstocks oder eine Nebennierenschwäche. Ebenfalls kann die Einnahme von einer Antibabypille zu einem Östrogenmangel führen (8).

Welche Symptome treten bei einem Östrogenmangel auf?

Die Symptome bei einem Östrogenmangel können sehr vielfältig sein. Außerhalb der Wechseljahre können Symptome auftreten wie das Ausbleiben einer Regelblutung oder immer wieder auftretende Zwischenblutungen. Im schlimmsten Fall kann ein Östrogenmangel sogar zu einem unerfüllten Kinderwunsch führen (9).

Während der Wechseljahre können unter anderem folgende Symptome auftreten (10);

  • Schweißausbrüche und Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen
  • Unruhe
  • Depressionen
  • trockene Haut und Schleimhäute (häufig die Scheide)
  • diffuser Haarausfall
  • Unfruchtbarkeit
  • Gewichtszunahme (11)

Die Symptome können meist nicht sofort einem Östrogenmangel zugewiesen werden. Um die Ursachen der Symptome festzustellen, ist ein Arztbesuch notwendig. Der Arzt wird eine Diagnose stellen und mit einer Behandlung zur Bekämpfung der Symptome starten.

Wie kann ich einen Östrogenmangel feststellen?

Anhand der oben genannten Symptome kann der Arzt einen Östrogenmangel vermuten. Um ihn aber tatsächlich festzustellen, ist ein Test nötig. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten, und zwar misst man die Östrogenkonzentration entweder im Blut oder im Speichel. Dafür muss ein wenig Blut oder eine Speichelprobe genommen werden (12).

Für die korrekte Interpretation der Östrogenwerte müssen bei einer Frau die Zyklusphasen beachtet werden. Je nachdem in welcher Phase des Zyklus du dich befindest, ist der Normwert des Östrogens ein anderer.

Eine Studie zur Progesteronmessung hat gezeigt, dass die Werte im Speichel meist viel höher sind als die im Blut. Während nach einer Hormontherapie mit Progesteron die Blutwerte im Normbereich lagen, waren die Werte im Speichel deutlich erhöht (12). Da es sich beim Östrogen auch um ein Hormon handelt, würden die Resultate bei einer Östrogenmessung wahrscheinlich ähnlich ausfallen.

Was sind die Folgen eines Östrogenmangels?

Gewisse oben genannte Symptome, wie zum Beispiel eine verspätete Periode oder einen unerfüllten Kinderwunsch, können auch als Folge eines Östrogenmangels angesehen werden.

Eine weitere Folge des Östrogenmangels kann eine vulvovaginale Atrophie sein. Davon sind vor allem Frauen in der Postmenopause betroffen. Die Postmenopause beginnt ein Jahr nach der letzten Monatsblutung. Unter einer vulvovaginaler Atrophie versteht man die Verdünnung des Genitalgewebes. Von der Veränderung ist nicht nur die Haut der Scheide, sondern auch der äußere Schambereich (13).

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Östrogen ist dafür zuständig, dass neue Knochenmassen aufgebaut werden. Bei einem Östrogenmangel bauen sich die Knochen schneller ab, als das sich neue Knochen aufbauen können. Dadurch brechen die Knochen schneller. (Bildquelle: press 👍 and ⭐ / pixabay)

Ein Östrogenmangel kann auch viele negative Langzeitfolgen mit sich bringen. Betroffen davon sind unterem anderem die Knochengesundheit, das kardiovaskuläre System (System von Herz und Blutgefäßen) und die kognitive Funktion (14).

Vor allem bei Frauen ab 50 Jahren ist das Risiko an Arthrose, Arteriosklerose, Osteoporose, Knochenbrüchen und Gedächtnisstörungen zu erkranken erhöht (10).

Östrogenmangel: Die beliebtesten Behandlungsarten

In diesem Abschnitt stellen wir dir verschiedene Behandlungsarten vor, wie du den Östrogenmangel behandeln und bekämpfen kannst. Ein Östrogenmangel kann gefährlich sein und schlimme Langzeitfolgen mit sich bringen. Deshalb empfehlen wir dir den nächsten Abschnitt aufmerksam durchzulesen.

Hormonersatztherapie

Die Hormonersatztherapie gibt es schon seit mehreren Jahrzehnten und die Meinungen gehen weit auseinander. Während die einen Untersuchungen zu einem positiven Resultat kommen, kommen wiederum andere zu einem negativen Resultat.

Die negativen Resultate besagen unter anderem, dass die Hormonersatztherapie ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs und koronare Herzkrankheiten mit sich bringen kann. Davon betroffen seien vor allem Frauen, bei denen die Wechseljahre schon vor vielen Jahren eingesetzt haben. Dies führte natürlich zu einem abrupten Rückgang der Hormonersatztherapie (15).

Die positiven Resultate zeigen einen Rückgang der koronaren Herzkrankheiten und der allgemeinen Mortalität. Dies trifft vor allem bei den Frauen zu, welche kurz nach der Menopause mit der Hormontherapie gestartet haben (15).

Auch die verschiedene Symptome der Menopause können durch die Hormonersatztherapie minimiert werden. Sogar das Risiko von Frakturen an der Wirbelsäure kann verringert werden. Durch diese positiven Resultate kann auch die Lebensqualität verbessert werden (15).

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Die Hormonersatztherapie erfolgt entweder über Tabletten, Pflaster, Cremes oder Gele. Je nach Beschwerden eignet sich eine andere Darreichungsform besser. (Bildquelle: Reproductive Health Supplies Coalition / unsplash)

Für die Risiko-Nutzen-Bilanz bei der Anwendung der Hormonersatztherapie spielt das Alter der Frau eine entscheidende Rolle. Bei gesunden Frauen in einem Alter von 50 bis 60 Jahren sollte eine solche Bilanz positiv ausfallen. Der Nutzen einer Hormonersatztherapie ist groß, während die Risiken selten eintreten sollten (15).

Die öffentliche Meinung zur Hormonersatztherapie ist nach wie vor negativ. Eine Studie der Women Health Initiative im Jahre 2002 hat für großes Aufsehen gesorgt. Die Autoren dieser Studie kamen zum Schluss, dass eine Hormonersatztherapie mehr negative als positive Auswirkungen haben kann.

Dieses Bild ist immer noch in vielen Köpfen der Frauen, obwohl die Hormontherapie bei der korrekten Anwendung hilfreich sein kann (16).

Globuli-Therapie

Eine Therapie mit Globuli beruht meist auf einer homöopathischen Basis. Die Globuli müssen oral eingenommen werden und dies häufig mehrmals am Tag. Die Wirkung einer Globuli-Therapie ist sehr umstritten. Auch der Östrogenmangel kann mit verschiedenen Globuli bekämpft werden. Je nach Beschwerden sollte auf eine andere Globuli-Therapie zurückgegriffen werden.

Eine Globuli-Therapie kann auch mit einer Phytotherapie kombiniert werden.

Wenn eine Frau zum Beispiel unter Hitzewallungen mit starkem nächtlichen Schwitzen und einer starken Unruhe leidet, dann kann eine Behandlung mit Lachesis D12 Globuli sehr hilfreich sein. Diese Behandlung kann mit einer Basistherapie mit Traubensilberkerze kombiniert werden (17).

Die Einnahme von jeweils fünf Globuli sollte zweimal am Tag erfolgen und über maximal drei Wochen andauern. Sobald die Beschwerden deutlich nachlassen, kann die Therapie beendet werden (17).

Danach sollte eine einwöchige Einnahmepause stattfinden, bevor ein allfällig weiteres Einnahme-Intervall erfolgt. Dies ist natürlich nur notwendig, wenn die Symptome wieder auftauchen oder immer noch anhalten. Meistens wirken die Globuli bei einer erneuten Einnahme aber bereits nach zwei bis drei Tage gegen die Symptome (17).

Bei Frauen, die während den Wechseljahren plötzlich ganz nah am Wasser gebaut sind und schnell in Tränen ausbrechen, können die Pulsatilla D12 Globuli Abhilfe schaffen. Die Einnahme von diesen Globuli erfolgt im gleichen Intervall wie bei den Lachesis D12 Globuli (17).

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse einer Globuli-Therapie bei einem Östrogenmangel sind aber noch nicht sehr weit fortgeschritten. Die oben genannten Erkenntnisse sind daher mit Vorsicht zu genießen.

Ernährung umstellen

Für die Ernährungsumstellung bei einem Östrogenmangel spielen die sogenannten Phytoöstrogene eine wichtige Rolle. Die Phytoöstrogene sind schwach wirkende Östrogene, die häufig in Lebensmitteln zu finden sind. Die körpereigenen Östrogene besitzen aber eine deutlich stärkere Wirkung als die Phytoöstrogene (18).

Wenn ein Östrogenmangel vorliegt, dann wirken die Phytoöstrogene wie ein leichtes Hormonersatzpräparat. Ist der Östrogenspiegel stark erhöht, übernehmen die Phytoöstrogene die Funktionen eines Hormonblockers (18).

Die Phytoöstrogene, auch pflanzliche Östrogene genannt, sind unter anderem in Lignane und Isoflavone zu finden. Die Leinsamen enthalten viel Lignane. In kleineren Mengen beinhalten auch andere Samen, wie Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne, Gemüse oder Früchte Lignane. Die Isoflavone sind in Sojabohnen und Produkten mit Sojabohnen zu finden (19).

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Auch im Trockenobst sind Phytoöstrogene zu finden. Getrocknete Aprikosen, Pflaumen und Datteln besitzen einen besonders hohen Phytoöstrogengehalt. (Bildquelle: orhan ç / pixabay)

Der Östrogenspiegel kann je nach Zyklusphase stark variieren. Auch in den Wechseljahren ist der Östrogenspiegel nicht immer gleich hoch. Mal hat der Körper zu wenig Östrogen, da die Funktion der Eierstöcke nachlassen, an einem anderen Tag ist der Östrogenspiegel durch die Gegenregulation der Hirnanhangsdrüse zu hoch (18).

Aufgrund dieser Schwankungen kann es manchmal schwierig sein, die richtige Dosierung an Östrogen zu verabreichen. Hier schaffen die Phytoöstrogene Abhilfe, da sie nicht als Hormonpräparat, sondern als Hormonmodulation wirken. Gerade bei der kritischen Anfangsphase der Wechseljahre können die Phytoöstrogene daher sehr hilfreich sein. (18).

Pflanzliche Mittel

Neben den verschiedenen Lebensmitteln, der Hormonersatztherapie und der Globuli Therapie gibt es noch die Behandlung mit pflanzlichen Mitteln. Dabei handelt es sich häufig um Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamente.

Wir haben hier drei verschiedene Arten von pflanzlichen Mitteln zusammengesucht und sie hier für dich aufgelistet.

Art Beschreibung Wissenschaftliche Erkenntnisse
Phytoöstrogenhaltige Extrakte Die Phytoöstrogene kannst du nicht nur über die Lebensmittel aufnehmen, sondern auch über phytoöstrogenhaltige Extrakte. Diese Extrakte bestehen meist aus Soja und Rotklee und enthalten somit eine größere Menge an den Isoflavonen Genistein und Daidzein. Auf dem deutschen Markt sind nur Nahrungsergänzungsmittel verfügbar (20). Gerade bei Hitzewallungen sollen die Isoflavone eine positive Wirkung haben. Die Wirkungen von Isoflavon sind aber umstritten. Bei gewissen Studien kamen die Autoren zum Schluss, dass Isoflavon die Beschwerden eines Östrogenmangels während der Wechseljahre nicht lindern kann (20)
Präparate mit Traubensilberkerzen Dieses pflanzliche Präparat wird aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze Pflanze hergestellt. In Deutschland kriegt man dieses Präparat nur in einer Apotheke (20). Laut mehreren Studien kann dieses Präparat die Beschwerden, welche bei einem Östrogenmangel auftreten, lindern. Die positive Wirkung ist möglich, obwohl dieses Extra frei von Östrogen wirkenden Substanzen ist (20).
Ecdysonhaltige Präparate Dieses Nahrungsergänzungsmittel ist ziemlich neu auf dem Markt. Es ist überwiegend im Internet zu finden und wird für Bodybuilder angeboten (20). Das aus Spinat bestehende Präparat der Firma VerdeVital wird zur Reduktion oder zur Vorbeugung von postmentalen Übergewicht angewendet. Es soll das Körperfett reduzieren und die Muskelmasse erhöhen (20).

Diese drei Behandlungsarten sind die bekanntesten pflanzlichen Mittel gegen Östrogenmangel. Vor allem bei einem Östrogenmangel während der Menopause können diese Präparate Abhilfe schaffen. Du kannst auch auf eine Behandlung mit Mönchspfeffer oder Johanniskraut zugreifen.

Spreche dich immer vorher mit deinem Arzt ab, damit er dir das passende Präparat empfehlen kann. Jedes Präparat lindert andere Beschwerden. Daher kommt es auf deine Beschwerden und Symptome an, auf welches Präparat oder Nahrungsergänzungsmittel du setzen solltest.

Fazit

Wir haben dir nun die Ursachen, Symptome, mögliche Folgen und Behandlungsarten in diesem Artikel vorgestellt. Jedes Geschlecht und jede Altersgruppe kann an einem Östrogenmangel leiden. Wenn der Östrogenmangel frühzeitig erkannt wird, dann ist er eigentlich relativ harmlos. Dafür musst du aber auf deinen Körper hören und bei Verdacht einen Arzt aufsuchen.

Wie du gegen den Östrogenmangel vorgehst, solltest du ebenfalls mit deinem Arzt absprechen. Neben der Hormonersatztherapie und der Globuli Therapie gibt es auch ganz natürliche Möglichkeiten.

Bei einem leichten Östrogenmangel kann bereits eine Ernährungsumstellung mit östrogenhaltigen Lebensmitteln ausreichen. Bei den Behandlungsarten gibt es kein richtig oder falsch. Du wirst bestimmt den passenden Weg für dich finden.

Bildquelle: 123rf / Michael Heim

Einzelnachweise (20)

1. Bidlingmaier M. (2019) Estrogene. In: Gressner A.M., Arndt T. (eds) Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. Springer Reference Medizin. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-48986-4_1051
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2. Jockenhövel, Friedrich; Lehnert, Hendrik. Östrogene für den Mann – sinnvoll oder gefährlicher Unfug? Dtsch Arztebl 2004; 101(9): A-578 / B-479 / C-471
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3. Dr. med. Elisabeth Raith-Paula. Was ist los in meinem Körper?: Alles über Zyklus, Tage, Fruchtbarkeit. Knaur MensSana HC, 04.11.2019
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4. Dr. med. Dunja Voos. Östrogene: Weibliche Geschlechtshormone. 30.03.2017
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5. B. Schultz-Zehden, „Körpererleben im Klimakterium“, Journal für Menopause, S. 10, 1998.
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6. Saure A. (1989) Beschwerden der Wechseljahre, Ursache und Folgen. In: Die Wechseljahre der Frau. Leben und Gesundheit. Birkhäuser, Basel.
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7. Shufelt CL, Torbati T, Dutra E. Hypothalamic Amenorrhea and the Long-Term Health Consequences. Semin Reprod Med. 2017 May;35(3):256-262. doi: 10.1055/s-0037-1603581. Epub 2017 Jun 28. PMID: 28658709; PMCID: PMC6374026.
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8. E. P. Jagfeld und B. C. Heuschkel, Frauenheilkunde natürlich Das Fachbuch für die Praxis. Norderstedt: Books on Demand, 2011.
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9. Classen, M., Diehl, V., und Schmiegel, W., Innere Medizin, 6. Aufl. Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2009.
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10. A. Römmler, Hrsg., Hormone: Leitfaden für die Anti-Aging-Sprechstunde ; [Gestagene, Orthomolekulare Medizin, Wachstumshormone, Testosteron, Melatonin, Progesteron, Östrogen, Dehydroepiandrosteron, Chronobiologie, Serotonin, Pregnenolon]. Stuttgart: Thieme, 2014.
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11. Lizcano F, Guzmán G. Estrogen Deficiency and the Origin of Obesity during Menopause. Biomed Res Int. 2014;2014:757461. doi: 10.1155/2014/757461. Epub 2014 Mar 6. PMID: 24734243; PMCID: PMC3964739.
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12. O'Leary P, Feddema P, Chan K, Taranto M, Smith M, Evans S. Salivary, but not serum or urinary levels of progesterone are elevated after topical application of progesterone cream to pre-and postmenopausal women. Clin Endocrinol (Oxf). 2000 Nov;53(5):615-20. doi: 10.1046/j.1365-2265.2000.01130.x. PMID: 11106923.
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13. Petersen, E.E. Vulvovaginale Atrophie und ihre Folgen. gynäkologie + geburtshilfe 19, 28–33 (2014). https://doi.org/10.1007/s15013-014-0537-2
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14. Weidlinger, S., Stute, P. Management der prämaturen Ovarialinsuffizienz. Gynäkologische Endokrinologie 16, 254–260 (2018).
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15. Lobo RA. Hormone-replacement therapy: current thinking. Nat Rev Endocrinol. 2017 Apr;13(4):220-231. doi: 10.1038/nrendo.2016.164. Epub 2016 Oct 7. PMID: 27716751.
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16. Cagnacci A, Venier M. The Controversial History of Hormone Replacement Therapy. Medicina (Kaunas). 2019 Sep 18;55(9):602. doi: 10.3390/medicina55090602. PMID: 31540401; PMCID: PMC6780820.
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17. Menopause. Phytotherapie plus Globuli gegen Hitzewallung und Tränen. 14.03.2005. ÄrzteZeitung. Springer Medizin Verlag GmbH. Part of Springer Nature
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18. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk. Phyto-Östrogene: die sanfte Alternative während der Wechseljahre. 26. März 2003
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19. Adzersen, K.H., Strowitzki, T. Phytoöstrogene. Gynäkologische Endokrinologie 1, 15–27 (2003).
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20. W Wuttke, D Seidlová-Wuttke. Pflanzliche Präparate für die Therapie klimakterischer und postmenopausaler Beschwerden und Erkrankungen - Frauenarzt, 2013
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Warum kannst du mir vertrauen?

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