Willkommen bei unserem großen Nikotinpflaster Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Nikotinpflaster. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Nikotinpflaster zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Nikotinpflaster kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Nikotinpflaster handelt es sich um ein mit Nikotin behaftetes Pflaster, das den Wirkstoff über die Haut zum Körper abgibt. Sie werden besonders im Fall von hoher Rauchersucht verwendet.
  • Die einzigartige Eigenschaft bei Nikotinpflaster ist es, Nikotin dem Körper zuzuführen, während das Suchtpotenzial praktisch nicht vorhanden ist.
  • Darüber hinaus sind sie in unterschiedlichen Dosierungen erhältlich. Der Kauf ist vollkommen legal und ist aufgrund der Rezeptfreiheit in zahlreichen Geschäften und Supermärkten erhältlich.

Nikotinpflaster Test: Das Ranking

Platz 1: Nicotinell – 52,5 mg 24 Stunden Pflaster, 7 St.

Platz 2: Nicotinell – 35mg/24 Stunden 21 stk

Platz 3: Smokette – Endlich Nichtraucher + Rezeptfrei von MB Pharma Health für 1 Monat

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Nikotinpflaster kaufst

Bevor du dich auf der Suche nach dem richtigen Produkt begibst, sollten dir alle wichtigen Informationen rund um das Thema Nikotinpflaster bekannt sein. Im Folgenden habe ich sie für dich zusammengefasst.

Was ist ein Nikotinpflaster?

Hierbei handelt es sich schlicht um ein Pflaster, das wie alle anderen auf der Haut angebracht werden kann. Die Besonderheit ist daher die Substanz Nikotin, die bei Hautkontakt von den Hautzellen aufgenommen werden und anschließend über die Blutbahn im Körper verteilt wird.

Das Pflaster gilt als ein Nikotinersatzpräparat, dass Rauchern helfen soll, die Sucht zu bezwingen.

Da Nikotin allgemein als der gesundheitliche Stoff in Zigaretten gilt, stellt sich nun die Frage, wie und warum die Substanz als Bekämpfungsmittel gegen Rauchsucht verwendet wird. Die Antwort liegt in den Zusatzstoffen, die Nikotin in Zigaretten begleitet. In Kombination können diese erwiesenermaßen ernste gesundheitliche Schäden verursachen.

Das Nikotin alleine ist nicht immer die Ursache für gesundheitliche Probleme. In Zigaretten sind einige Zusatzstoffe enthalten. (Bildquelle: unsplash.com / Jessica Alves)

Nikotin allein ist jedoch nicht für die Sucht verantwortlich. Daher werden Ersatzpräparate wie Nikotinpflaster verwendet, um den Körper ohne schädliche Zusatzstoffe die Substanz zuzuführen. Das Resultat ist ein vermindertes Verlangen nach Zigarettenkonsum, sodass über einen gesundheitlich besseren Weg gleichzeitig die Sucht bekämpft werden kann.

Wie hoch sind die Erfolgschancen von Nikotinpflastern?

Nikotinpflaster geben dem Körper über einen Zeitraum von 24 Stunden kontinuierlich die Substanz, sodass durchgehend ein vermindertes Verlangen besteht. Darüber hinaus ermöglichen sie, jahrelange Verhaltensmuster, wie das ständige Greifen nach Zigaretten, zu unterbinden und somit gezielt abzugewöhnen.

Einigen Studien zufolge ermöglicht die Nikotinsubstitution, also der Gebrauch Nikotinersatzmittel, eine gesteigerte Erfolgschance von bis zu 300 %.

Letztlich hängt die Erfolgschance von mehreren Faktoren ab, wie beispielsweise die Stärke der Sucht, sowie die aktive Bekämpfung von typischen Verhaltensweisen und dem eigenen Willen. Nikotinpflaster stellen daher eine effektive Unterstützung dar.

Wie werden Nikotinpflaster verwendet?

In den meisten Fällen wird das Pflaster direkt am morgen auf eine Stelle auf der Haut aufgeklebt, die möglichst sauber, unbehaart und trocken ist. Zudem befindet sich die Stelle zwischen dem Nacken und der Taille. Beliebt sind als Stellen unter anderem der Oberarm und die Brust.

Wichtig ist dabei, bei erneuter Verwendung stets eine andere Stelle zu nehmen, ansonsten sind Hautirritationen die Folge.

Ist das Pflaster bereits angebracht, sollte es je nach Maximaldauer zeitlich voll ausgeschöpft werden, in der Regel sind das 16 – 24 Stunden. Ein vorzeitiges Entfernen ist daher nicht empfehlenswert. Die Substanz selbst benötigt etwa 30 – 60 Minuten, bis sie in wirksamer Menge in den Blutkreislauf gelangen ist.

Welche Dauer und Dosierung sind bei einem Nikotinpflaster empfehlenswert?

Die optimale Dauer der Verwendung ist stark vom Zigarettenkonsum, bzw. der Intensität der Sucht abhängig. Um eine möglichst genaue Antwort zu erhalten, ist die Absprache mit einem Arzt die beste Wahl.

Im Bezug auf die Dosierung sind sich die Fachleute unterschiedlicher Meinung, sowohl im Bezug auf die genaue Dosierung, als auch den Zeitraum. Die folgenden Angaben betreffen das 24-Stunden-Pflaster.

Je nach Intensität der Sucht variiert die Dosierung. Bei beispielsweise einem täglichen Konsum von mehr als zehn Zigaretten empfiehlt es sich, in der ersten Stufe ein Pflaster mit der Dosierung von 52,5 mg zu verwenden (zwei Wochen), folgend mit der zweiten Stufe von 35 mg (eine W.) und abschließend mit der Dritten von 14 mg (zwei W.).

Bei einem Konsum von unter zehn Zigaretten am Tag wird eine Dosierung von 35 mg bei einem Zeitraum von sechs Wochen empfohlen. Die zweite und letzte Stufe beläuft sich auf 14 mg für zwei Wochen.

Genau genommen handelt es sich hierbei lediglich um Richtwerte für den Durchschnittsraucher der jeweiligen Kategorie. Die optimale Menge an Nikotin kann sich bei jeder Person etwas unterscheiden, sodass die Beratung über eine Fachperson, bzw. einem Arzt die beste Lösung ist.

Haben Nikotinpflaster auch Nebenwirkungen?

Die Verwendung von Nikotinpflaster gilt gemeinhin ungefährlich, daher sind sie auch nicht verschreibungspflichtig. Dennoch kann es zu kleineren unerwünschten Nebenwirkungen kommen.

Im Bereich auf der Haut, auf der das Pflaster angebracht wird, sind nicht selten Hautirritationen die Folge. Das trifft insbesondere bei einer Verwendungsdauer von 24 Stunden zu. In diesem Fall bietet sich daher ein mehrfacher Wechsel pro Tag auf der Haut an.

Darüber hinaus warnen Experten davor, Nikotinpflaster im Falle von bestehender chronischer Erkrankungen auf der Haut, wie zum Beispiel Neurodermitis oder Herpes zu verwenden. Zudem sind weitere Nebenwirkungen wie erhöhter Herzschlag oder Schwindel bekannt.

Bei jungen Menschen ist die Verwendung daher meist unbedenklich. Jedoch haben besonders Menschen in hohem Alter vermehrt einen hohen Blutdruck oder sind anfälliger auf Kopfschmerzen, sowie Schwindelgefühl. Daher ist die Verwendung nur bei ausreichender Gesundheit zu empfehlenswert.

Zudem gibt es bei Verwendung eines 24-Stunden-Pflasters immer wieder Klagen über lebhafte Träume und Schlaflosigkeit. Auch Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sind nicht selten eine Folge des in den Körper eingeführten Nikotin.

Sind Zigaretten und Nikotinpflaster gleichzeitig möglich?

Der gleichzeitige Gebrauch von Zigaretten und Nikotinpflaster ist generell eine äußerst schlechte Idee, da der Körper von beidem Nikotin erhält. Somit werden dem Körper neben den schädlichen Nebenstoffen durch das Rauchen zusätzlich Nikotin von dem Pflaster zugeführt, was zu ernsthaften Folgen führen kann.

Im Extremfall kann der Körper durch eine zu große Menge an einer Nikotinvergiftung leiden. Darüber hinaus sind die bereits erwähnten Nebeneffekte eines 24-Stunden-Pflasters wahrscheinlicher. Daher gilt allgemein; bei Beginn der Entwöhnung darf nicht mehr geraucht werden.

Zudem belegen mehrere Studien, dass der Erfolg auf dieser Weise deutlich höher ist. Den Zigarettenkonsum während des Entzugs stufenweise zu senken ist nur dann eine Lösung, wenn du ein Kettenraucher bist und dein Verlangen auch mithilfe der Pflaster nicht unter Kontrolle bringen kannst. (Bildquelle: unsplash.com / Mathew MacQuarrie)

Wo sind Nikotinpflaster erhältlich?

Nikotinpflaster gelten in Deutschland als legal und sind nicht verschreibungspflichtig. Daher werden sie in großer Zahl von vielen Anbietern angeboten, nicht zuletzt durch die hohe Nachfrage an Nikotinersatzpräparate.

In so ziemlich allen Apotheken sind die Pflaster in unterschiedlicher Menge und Dosierung erwerbsfähig, allerdings dann auch zu Apothekenpreise. Einige Drogerien bieten ebenfalls eine Reihe an Nikotinpflaster an.

Alternativ bietet dir das Internet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Handelsplattformen wie Amazon und Ebay gelten als Marktriesen und bieten nicht das größte Sortiment, sondern in vielen Fällen (je nach Anbieter) auch eine Geld-Zurück-Garantie, sodass du das Produkt auch testen kannst.

Entscheidung: Welche Arten von Nikotinpflaster gibt es und welche ist die Richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen fünf verschiedenen Typen / Arten von Nikotinpflaster unterscheiden:

  • Hohe Dosis
  • Mittlere Dosis
  • Geringe Dosis
  • 24-Stunden-Pflaster
  • 16-Stunden-Pflaster

Worum handelt es sich bei Nikotinpflaster mit hoher Dosis und worin liegen die Vor- und Nachteile von Nikotinpflaster mit hoher Dosis?

Nikotinpflaster mit einer äußerst hohen Dosierung sind speziell für starke Raucher ausgelegt, die im Durchschnitt mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchen. Für weniger intensive Raucher ist eine zu hohe Dosis von Nikotin überflüssig oder gar schädlich.

Vorteile
  • Für Kettenraucher als erste Stufe perfekt geeignet
  • Senkt spürbar das Verlangen
Nachteile
  • Für den Durchschnittsraucher nicht empfehlenswert

Worum handelt es sich bei Nikotinpflaster mit mittlerer Dosis und worin liegen die Vor- und Nachteile von Nikotinpflaster mit mittlerer Dosis?

Nikotinpflaster mit einer mittleren Dosis eignen sich perfekt für einen Raucher, der zwar der Sucht verfallen ist, aber dennoch unter 20 Zigaretten am Tag raucht. Die Dosis reicht aus, um die Sucht entsprechend dämpfen zu können und den Nikotingehalt dabei nicht höher als wirklich notwendig anzusetzen. Auch hier spalten sich die Meinungen bezüglich der genauen Menge.

Vorteile
  • Geeignet für einen Konsum von 10 – 20 Zigaretten pro Tag
  • Spürbare Wirkung auch bei intensivem Konsum
Nachteile
  • Für extreme Raucher zu unzureichende Wirkung

Worum handelt es sich bei Nikotinpflaster mit geringer Dosis und worin liegen die Vor- und Nachteile von Nikotinpflaster mit geringer Dosis?

Nikotinpflaster mit einer geringen Dosis von beispielsweise 7 mg pro Tag eignen sich hervorragend als letzte Stufe bei intensiver Sucht. Aber auch für Menschen mit geringem Suchtfaktor, die schlicht dem Konsum entkommen möchten, bietet sich diese Dosis an.

Vorteile
  • Geringe Dosis reicht bei entsprechendem Suchtfaktor aus
Nachteile
  • Bei mittlerem bis starkem Zigarettenkonsum unzureichende Wirkung

Worum handelt es sich bei 24-Stunden-Pflaster und worin liegen die Vor- und Nachteile von 24-Stunden-Pflaster mit geringer Dosis?

Hierbei handelt es sich um ein Nikotinpflaster, dass eine Wirkung von 24 Stunden besitzt. Dabei wird das Nikotin über den Zeitraum konstant dem Körper zugeführt. Da der gesamte Tag damit abgedeckt ist, ist er insbesondere für Kettenraucher eine ausgezeichnete Wahl.

Vorteile
  • Wirkung hält den ganzen Tag an
Nachteile
  • Mögliche Nebenwirkungen sind wahrscheinlicher
  • In Verbindung mit zeitgleichem Rauchen bedenklich

Worum handelt es sich bei 16-Stunden-Pflaster und worin liegen die Vor- und Nachteile von 16-Stunden-Pflaster mit geringer Dosis?

Im Gegensatz zum 24-Stunden-Pflaster führt dieser Nikotinpflaster die Substanz lediglich über einen Zeitraum von 16 Stunden dem Körper zu. Da die Sucht-dämpfende Wirkung nicht den gesamten Tag anhält, ist das 16-Stunden-Pflaster nicht für extreme Suchtfälle geeignet.

Vorteile
  • Für mäßiges, bis geringes Suchtverhalten geeignet
  • Mögliche Nebenwirkungen unwahrscheinlicher
Nachteile
  • Nicht für Kettenraucher geeignet

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Nikotinpflaster vergleichen und bewerten

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Dosis
  • Menge
  • Sichtbarkeit

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Nikotinpflaster vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Nikotinpflaster für dich eignet oder nicht.

Dosis

Die wohl wichtigste Frage, um das richtige Produkt zu finden, ist die Dosis, da sie für die Effektivität verantwortlich ist. Je nachdem, wie viele Zigaretten du pro Tag rauchst und wie stark dein Verlangen danach ist, gibt Aufschluss, welche Dosis die richtige für dich ist.

Im Fall von erheblicher Abhängigkeit ist, sind stets Pflaster mit drei unterschiedlichen Dosierung-Stufen Pflicht.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein 16-Stunden- oder 24-Stunden-Pflaster handelt. Bei der Ersten empfiehlt sich ein Produkt von 24,9, bzw. 52,5 mg, die Zweite von 16,6, bzw. 35 mg, gefolgt von der Dritten mit 8,3, bzw. 14 mg.

Bei einem Konsum von 10 – 20 Zigaretten am Tag empfehlen Experten lediglich zwei Stufen. In der ersten Phase sind 16,6, bzw. 35 mg die Regel. In der zweiten und letzten Phase sind  8,3, bzw. 14 mg üblich. Im Gegensatz zum Kettenraucher empfehlen hierbei einige Fachleute, die Phase mit der niedrigsten Dosis länger zu halten.

Bei Gelegenheitsraucher, die beispielsweise bei bestimmten Anlässen häufiger als üblich rauchen, aber gleichzeitig nicht der Sucht verfallen wollen, bieten sich Nikotinpflaster mit geringer Dosis an. Diese werden über einen Zeitraum von mehreren Wochen verwendet.

Zusammenfassend, Kettenraucher benötigen Nikotinpflaster in drei unterschiedlich intensiven Dosierungen. Bei einem weniger erheblichen Konsum sind es die zwei unteren Dosierungen während Gelegenheitsraucher lediglich ein einziges Produkt benötigen, dass eine geringe Dosis aufweist.

Menge

Die Menge der Nikotinpflaster variiert von Produkt zu Produkt. Da die Kur trotz täglicher Einnahme mehrere Wochen andauert, lässt sich; je mehr, desto besser. Die angebotene Menge der Produkte bewegt sich daher im Rahmen von 7 – 24 Stück.

Bei ausschließlich geringer Dosis beträgt der Zeitraum in der Regel 3 – 4 Wochen, sodass du mit einem Monatsvorrat von etwa 30 Pflastern rechnen solltest. Bewegst du dich im Rahmen von mehr als zehn Zigaretten pro Tag, beträgt der Zeitraum etwa 2 – 3 Monate.

In jedem Fall empfehle ich dir daher ausdrücklich ein Produkt, das einen möglichst großen Inhalt aufweist. Packungen mit sieben bis zehn Nikotinpflaster rate ich dir daher ab, mit Ausnahme, wenn du die Pflaster zum Testen verwenden möchtest.

Sichtbarkeit

Die meisten Nikotinpflaster sehen optisch wie ein gewöhnliches Pflaster aus und sind daher deutlich sichtbar.

Allerdings gibt es auch einige Produkte, die transparent sind. Besonders in warmen Sommertagen bei leichter Bekleidung oder bei Stellen, die den größten Teil der Zeit sichtbar sind, kann ein herkömmlicher Pflaster negativ zu Gesamtbild beitragen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Nikotinpflaster

Nikotinpflaster können, vorausgesetzt mit korrekter Anwendung, den Rauchentzug spürbar erleichtern. Studien zufolge ist die Erfolgswahrscheinlichkeit mithilfe von Nikotinpflaster um einiges höher. Das bestärkt den positiven Effekt, den das Nikotinersatzpräparat mit sich bringt. Neben den Pflastern existieren noch eine Reihe von Alternativen, die ebenfalls ein Blick wert sind.

Welche Alternativen gibt es zum Nikotinpflaster?

Neben dem Pflaster gibt es noch eine Reihe anderer Möglichkeiten, die Rauchsucht in den Griff zu bekommen.

Dazu gehören beispielsweise Nikotinkaugummis. Diese sind jedoch lediglich in Verbindung mit geringen Dosierungen erhältlich, sodass sie für Gelegenheitsraucher eine Möglichkeit darstellen.

Alternativ kannst du sie auch in Verbindung mit einem Nikotinpflaster verwenden, um den Effekt zu verstärken. Insbesondere in den ersten Tagen bietet sich die Kombination an.

Hier findest du mehr Informationen über Nikotinkaugummis.

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Eine weitere Möglichkeit ist die Nikotinlutschtablette. Diese enthält wie auch das Pflaster eine hoch-angesetzte Dosis und ist somit für Kettenraucher eine ausgezeichnete Wahl. Allerdings besteht zur Pflaster-Variante ein gravierender Unterschied; durch die orale Aufnahme wird die gesamte Dosis unmittelbar wie auch beim Rauchen an den Körper abgegeben.

Der Nikotininhalator weist einen ähnlichen Effekt wie auch die Tabletten auf; die Dosis wird unmittelbar aufgenommen. Der Unterschied zeigt sich bei der Verwendung; der Inhalator besitzt dasselbe Bewegungsmuster wie auch eine Zigarette, sodass alte Verhaltensweisen weite geführt werden. Allerdings sind dabei deutlich weniger Nebenstoffe enthalten.

Als natürliche Alternative bietet sich zudem die Substanz CBD an. Dabei handelt es sich um ein Pflanzenstoff, der aus Hanf gewonnen wird und für ihre zahlreichen heilenden Wirkungen bekannt ist.

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So wird sie unter anderem auch in medizinischen Kreisen verwendet. Laut einer Studie aus dem Vereinigten Königreich geht hervor, dass CBD das Verlangen nach Zigaretten spürbar verringert.

Nikotinpflaster oder E-Zigarette?

Eine interessante Frage, die sich eine steigende Zahl von Menschen die letzten Jahre gestellt haben. Sowohl Nikotinpflaster, als auch E-Zigaretten sind gleichermaßen als eine Lösung bekannt, der Rauchsucht zu entkommen. Allerdings unterscheiden sich beide nicht nur durch die Einnahme, sondern auch die Wirkung.

Während sich E-Zigaretten zu herkömmlichen Zigaretten dadurch unterscheiden, dass weder Tabak verwendet wird, noch das Material durch Anbrennen geraucht wird (schädliche Nebenstoffe), sind Nikotinpflaster einfach gewöhnliche Pflaster, die eine bestimmte Menge an Nikotin durch die Haut in den Blutkreislauf abgibt.

Somit haben die Pflaster den Vorteil, der auf alte Gewohnheiten wie das Anzünden und Halten der Zigarette komplett verzichtet wird. E-Zigaretten hingegen sind von der Handhabung fast identisch zu einer normalen Zigarette und sorgen unter anderem, dass bestimmte Verhaltensmuster erhalten bleiben.

Ein weiterer Unterschied ist, die Einnahme der Substanzen. Das Nikotinersatzpräparat enthält lediglich Nikotin als Substanz. E-Zigaretten hingegen sind im Besitz zahlreicher Nebenstoffe, die den Körper zusätzlich beeinflussen. CBD ist zum Beispiel eine beliebte Substanz, die in E-Zigaretten und Vaporizer verwendet wird.

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Weiterführende Quellen und Literatur

[1] https://www.dred.com/de/nikotinpflaster.html

[2| https://de.wikipedia.org/wiki/Nikotinersatztherapie#Nikotinpflaster

[3] http://www.umstellung.info/2015/04/allgemein/vor-und-nachteile-des-nikotinpflasters-was-man-beachten-sollte/

[4] https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/Presse_Aktuell/Einrichtungen+A+bis+Z/Kliniken/psychiatrie+und+psychotherapie/allgemeine+psychiatrie/arbeitskreis+raucherentw%C3%B6hnung/rauchen+_+ein+problem_/nikotin_ersatzstoffe/nikotinpflaster.html

Bildquelle: unsplash.com / Gabriel Côté

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