Willkommen bei unserem großen natürliches Antibiotikum Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten natürlichen Antibiotika. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste natürliche Antibiotikum zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein natürliches Antibiotikum kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Manche Pflanzen besitzen sekundären Pflanzenstoffe, welche Eigenschaften besitzen, die Menschen vor Krankheiten bewahren können und häufig sogar ganz ähnlich wie herkömmliche Antibiotika wirken
  • Die in den Pflanzen enthaltenen Flavonoide, ätherischen Öl, Bitterstoffe und Gerbstoffe erweisen sich als wirksame Waffe gegen die Verbreitung von Bakterien und Mikroorganismen
  • Salbei, Zwiebel, Knoblauch, Gewürznelken, Thymian, Bärlauch, Aloe Vera, Schafgarbe, Honig, Zimt, Ingwer, Kurkuma, Enchinacea, Meerrettich und Kapuzinerkresse, Teebaumöl und Chili zählen zu den wichtigsten natürlichen Antibioika

Natürliches Antibiotikum Test: Das Ranking

Platz 1: Vitafair Zimt Kapseln

Der Hersteller Vitafair legt viel wert auf hochwertige Rohstoffe und auf die Reinheit der Kapseln. Diese bestehen aus reinem Ceylon Zimt und enthalten unterstützend Zink und Chrom. Das Produkt ist vegan und in Deutschland hergestellt. Die Kapseln besitzen eine hohe Bioverfügbarkeit, da bei der Herstellung auf Trennmittel und Zusatzstoffe verzichtet wurde.

Kunden sind weltweit zufrieden mit dem Produkt. Zimt kann dir bei Hautentzündungen und Verdauungsbeschwerden helfen. Wirkung, Qualität und Preis haben die Kunden überzeugt. Sie würden die Zimt Kapseln der Firma Vitafair wiederkaufen.

Platz 2: Pharma Health Ingwer Kapseln

Die in Deutschland hergestellten Kapseln sind aus 100 % gemahlenen Ingwer und enthalten somit kein Ingwer Extrakt oder Zusatzstoffe. Ingwer kann dir bei Erkältung, Verdauungsbeschwerden oder beim das Stärken des Immunsystems helfen.

Kunden verwenden die Kapseln gerne im Winter, um auch in der kalten Jahreszeit das Immunsystem stärken zu können. Sie sind von der Qualität und der Wirkung überzeugt und würden diese Kapseln immer wieder kaufen.

Platz 3: Vitaldeal Scharfgarbe Kapseln

Schafgarbe kann dir bei Menstruationsbeschwerden, Krämpfe, Verspannungen und Durchfall sehr helfen. Diese Kapseln bestehen aus Schafgarbenkraut-Pulver und Gelatine für die Kapsel, es sind jedoch keine künstlichen Zusatzstoffe enthalten.

Der Hersteller achtet zudem auf einen qualitativ hochwertigen Herstellungsprozess. Kunden sind zufrieden und bestätigen die Wirkung. Auc das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du natürliches Antibiotika kaufst

Was sind Antibiotika?

Unter dem Begriff Antibiotika werden Arzneimittel zusammengefasst, welche gegen Bakterien wirksam sind. Bei den ersten Antibiotika handelte es sich nicht etwa um ausgeklügelte chemische Zusammensetzungen, sondern um die Stoffwechselprodukte diverser Pilze und Bakterien.

Erst mit der Zeit nahm die synthetische und gentechnische Herstellung von Antibiotika zu. Antibiotika besitzen unterschiedliche Substanzen und werden entsprechend der Erregerart eingesetzt.

Dabei werden Breitspektrum- und Schmalspektrum-Antibiotika unterschieden. Schmalspektrum-Antibiotika wirken nur bei ganz bestimmten Bakteriengruppen, während Breitband-Antibiotika gegen unterschiedliche Erreger wirksam sind.

Reserveantibiotika sind resistenten Erregern vorbehalten und werden nur bei starken Infektionen und einer vorliegenden Resistenz eingesetzt. Das Besondere an Antibiotika ist, dass sich ihre Wirkung auf Bakterien beschränkt und Viren bei jedem chemischen Antibiotikum leichtes Spiel haben.

Antibiotika helfen gegen unterschiedliche Bakterien. Viele verschiedene Arten von Antibiotika sind auf dem Markt. Alle haben eine andere Wirkung. (Bildquelle: unsplash.com / Anastasia Dulgier)

Wie wirken Antibiotika?

Die Wirkungsweise ist unterschiedlich. Bakterizide Antibiotika töten die Erreger ab. Bakteriostatische Antibiotika hemmen das Bakterienwachstum. Dabei greifen die Substanzen die Zellwand der Bakterien an oder greifen in deren Stoffwechsel ein.

Antibiotika werden zur Behandlung folgender Krankheiten eingesetzt:

  • Lungenentzündung
  • Hirnhautentzündung
  • Blasenentzündung
  • Mandelentzündung

Bei durch Viren verursachten Erkältungskrankheiten bleibt die Wirkung von Antibiotika aus. Erst wenn zusätzlich Bakterien in den geschwächten Körper eindringen und dort zum Beispiel eine Lungenentzündung auslösen, werden Antibiotika auch bei Grippekranken eingesetzt.

Welche Nebenwirkungen besitzen Antibiotika?

Während einige Patienten Antibiotika recht gut vertragen, klagen wieder andere über teils starke Nebenwirkungen. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass die Medikamente nicht nur gegen die schädlichen Bakterien wirken, sondern auch die nützlichen Bakterienstämme angreifen.

Typische Nebenwirkungen von Antibiotika sind:

  • Übelkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Hautrötungen

Die auftretenden Nebenwirkungen sind von der Art des Antibiotikums, der Häufigkeit der Einnahme und dem Gesundheitszustand des Patienten abhängig.

Sind bei Antibiotika Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu beobachten?

Dies ist ein weiterer Nachteil von Antibiotika. Werden Medikamente eingenommen, kann sich deren Wirkung durch die Verabreichung von Antibiotika verstärken oder auch schwächer ausfallen, bzw. ganz ausbleiben.

Wer blutverdünnende Medikamente einnimmt, muss damit rechnen, dass sich die Wirkung verstärkt. Auch die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch Antibiotika herabgesetzt werden.

Die Wirkung von Antibiotika können übrigens auch bestimmte Lebensmittel beeinflussen. Alkoholkonsum sollte bei der Einnahme von Antibiotika unterbleiben. Ansonsten können Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Der Konsum von Milchprodukten kann die Wirkung der Arznei verringern.

Pflanzliche Schmerzmittel – die Hausapotheke der Natur steht bereit

Auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Vitaminen und Mineralstoffen kann die Wirkung des Antibiotikums beeinträchtigen. Einige Antibiotika verstärken die Wirkung von Koffein. Die Folge können Herzrasen, innere Unruhe oder Schlaflosigkeit sein.

Einige Antibiotika und ihre Indikationen

Antibiotikum Anwendungsgebiete
Penicillin G

Meningitis

Tetanus

Milzbrand

Penicillin V

Streptokokkeninfektion der oberen Atemwege

Scharlach

Sinusitis

Ampicillin

Atemwegserkrankungen

Nierenleiden

Harnwegsinfektionen

Clarithromycin

Atemwegserkrankungen

Abszesse

Follikel

Doxycylin

Hauterkrankungen

Entzündungen der Geschlechtsorgane

Malaria Prophylaxe

Metronidazol

Magen-Darm Erkrankungen

Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane

Befall mit einzelligen Parasiten

Die Einnahme von Antibiotika ist längst in die Kritik geraten. Jährlich schlucken die Deutschen etwa 3.000 Tonnen Antibiotika. Die Zahlen sind beängstigend und eine ernst zu nehmende Suche nach Alternativen führt zu den Möglichkeiten der Phytotherapie.

Warum können Antibiotika zur Gefahr werden?

Gänzlich auf Antibiotika verzichten werden wir wohl nicht können. Dennoch werden die Medikamente häufig leichtfertig verordnet und von den Patienten zu früh wieder abgesetzt. Durch den oft unnötigen Einsatz von Antibiotika entwickeln mehr und mehr Keime eine Immunität gegenüber den Medikamenten.

Die Folge sind durch antibiotikaresistente Keime verursachte Erkrankungen, welche pro Jahr in Europa etwa 25.000 Menschen das Leben kosten. Hinzu kommt der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung.

Die Konsumenten verzehren antibiotikahaltiges Fleisch und dies fördert ebenfalls die Resistenzbildung. Schätzungen zufolge wird sich in den nächsten 30 Jahren die Zahl der durch resistente Keime verursachten Todesfälle jährlich auf zehn Millionen weltweit erhöhen.

Warum sollten natürliche Antibiotika eingesetzt werden?

Die Wirkung von Arzneipflanzen ist seit Jahrtausenden bekannt und findet ihre Anwendung in allen Kulturen. In Europa haben die Mönche in den Klöstern großen Anteil daran, Heilpflanzen im Mittelalter zu kultivieren, anzuwenden und deren Wirkungsweise zu studieren.

Auf der Basis dieses Wissens hat die moderne Forschung angesetzt und kam auf der Suche nach einer Alternative zu Antibiotika zu erstaunlichen Erkenntnissen. Die Wirkung zahlreicher natürlicher Antibiotika wurde mittlerweile durch Studien bestätigt.

Viele Pflanzen haben gewisse medizinische Wirkungen, wodurch sie auch Heilpflanzen genannt werden. (Bildquelle: unsplash.com / Matt Montgomery)

Wie wirken natürliche Antibiotika?

Nicht nur Menschen und Tiere, auch Pflanzen wehren sich. Dies geschieht durch Brennhaare oder Dornen, aber nicht zuletzt auch durch wirksame Inhaltsstoffe, welche die Pflanzen vor Fressfeinden bewahren und vor Krankheiten schützen.

Eine ganze Reihe dieser sekundären Pflanzenstoffe besitzt Eigenschaften, welche auch uns Menschen vor Krankheiten bewahren können und häufig sogar ganz ähnlich wie herkömmliche Antibiotika wirken.

Pflanzenstoff Wirkung
Polyphenole

antimikrobiell

antioxidativ

antithrombotisch

immunmodulierend

entzündungshemmend

blutdruckregulierend

blutzuckerregulierend

Sulfide

antimikrobiell

antioxidativ

antithrombotisch

immunmodulierend

entzündungshemmend

blutdruckregulierend

cholesterinsenkend

blutzuckerregulierend

Carotinoide

antikarzerogen

antioxidativ

immunmodulierend

cholesterinsenkend

Phytinsäure

antikarzerogen

antioxidativ

immunmodulierend

cholesterinsenkend

blutzuckerregulierend

Glucosinolate

antimikrobiell

antioxidativ

blutzuckerregulierend  

 

Diese Pflanzenstoffe besitzen viele Vorteile und können in ihrer Wirkungsweise Antibiotika um einiges übertreffen. Wie wir bereits erfahren haben, wirken Antibiotika nur gegen Bakterien. Die pflanzlichen Schutzstoffe bekämpfen jedoch Bakterien, Viren und Pilze gleichermaßen.

Antibiotika greifen auch für uns nützliche Bakterien an. Dies kann zum Beispiel die Darmflora schädigen und zu Verdauungsbeschwerden führen.

Ein natürliches Antibiotikum schadet deinem Körper nicht, sondern fördert die Selbstheilungskräfte und stärkt das Immunsystem.

Warum wirken Pflanzen wie ein natürliches Antibiotikum?

Natürliche Antibiotika sind längst auch für die Wissenschaft zu einer ernstzunehmenden Alternative zu chemischen Medikamenten geworden. Die in den Pflanzen enthaltenen Flavonoide, ätherischen Öl, Bitterstoffe und Gerbstoffe erweisen sich als wirksame Waffe gegen die Verbreitung von Bakterien und Mikroorganismen.

Die Heilwirkung der Pflanzen ist vielfältig. Eine besonders starke antibiotische Wirkung wurde bei Kreuzblütengewächsen und Liliengewächsen nachgewiesen.

Kreuzblütengewächse Liliengewächse

Brokkoli

Kohl

Meerrettich

Kresse

Rettich

Senf

Aloe Vera

Knoblauch

Lauch

Spargel

 

Ein natürliches Antibiotikum kann nicht nur zu einer Linderung der Beschwerden beitragen, sondern wirkt unmittelbar auf die Krankheitserreger ein, unabhängig davon, ob es sich um Bakterien, Viren oder Pilze handelt.

Dabei ist nicht nur ein Wirkstoff allein verantwortlich, sondern die Wirkung eines natürlichen Antibiotikums beruht auf dem Zusammenspiel komplexer Pflanzenstoffe, deren vollständige Wirkung und Zusammensetzung die Wissenschaftler noch über Jahrzehnte beschäftigen wird.

Warum sind Senföle die Geheimwaffe natürlicher Antibiotika?

Wenn du Radieschen, Kresse oder Meerrettich isst, liegen dir die wertvollen Senföle förmlich auf der Zunge. Der scharfe Geschmack ist den Senfölen zuzuschreiben. Diese sekundären Pflanzenstoffe besitzen eine nachgewiesene Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren.

Senföle sind die bislang wohl am besten untersuchten pflanzlichen Inhaltsstoffe mit medizinischem Nutzen. In Studien wurde die entzündungshemmende Wirkung bestätigt. Erwiesen ist auch, dass Senföle Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen oder Blasenleiden längere beschwerdefreie Intervalle verschaffen können.

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Das Wundheilpflaster von der Wiese. . Der Spitzwegerich eignet sich durch seine blutstillende und antientzündliche Wirkung hervorragend als Pflaster bei eingelaufenen Blasen, kleineren Schnittwunden und bei Mückenstichen. . Das enthaltene Aucubin ist ein natürliches Antibiotikum und wirkt entzündungshemmend. . Die Schleimstoffe der Pflanze legen sich wie ein Schutzfilm über die Haut und fördern so die Wundheilung. . Einfach ein Blatt pflücken, kurz anquetschen und auflegen. Der austretende Pflanzensaft legt sich mit seiner heilenden Wirkung kühlend und schmerzlindernd über die Wunde. . . . . . #plantagolanceolata #wundheilpflaster #natürlichemedizin #notfallapotheke #natürlichesantibiotikum #wundheilpflanze #blutstillend #schmerzlindern #wiesenkräuter

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Wo kann ich natürliche Antibiotika kaufen?

Natürliche Antibiotika kannst du in verschiedenen Formen und an verschiedenen Orten kaufen. Wenn du Zimt, Ingwer, Bärlauch und Co. in der Ursprungsform zu dir nehmen willst, dann wirst du ganz einfach im Supermarkt fündig. Allerdings bist du hier auf die saisonalen Gegebenheiten angewiesen.

Du kannst allerdings die meisten pflanzlichen Heilmittel auch in Kapsel- oder Tropfenform kaufen. Hier wirst du im Internet oder in Apotheken fündig.

Wie viel kosten natürliche Antibiotika?

Auch der Preis ist abhängig von der Einnahme. Die natürlichen Produkte in der Ursprungsform kosten meist nicht mehr als 5 €. Wenn du allerdings Kapseln oder Tropfen verwenden willst kostet dies meist um die 10 bis 20 €. Jedoch erhältst du hier meist eine größere Menge.

Entscheidung: Welche Arten von natürlichen Antibiotika gibt es und welche ist die richtige für dich?

Eine ganze Reihe an natürlichen Antibiotika sind weder kostenintensiv, noch müssen sie erst aufwendig besorgt werden. Du kannst die Heilkraft der Natur in jedem Küchenschrank finden.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von natürlichen Antibotika:

  • Salbei
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Gewürznelken
  • Thymian
  • Bärlauch
  • Aloe Vera
  • Schafgarbe
  • Honig
  • Zimt
  • Ingwer
  • Kurkuma
  • Chili
  • Echinacea
  • Meerrettich und Kapuzinerkresse
  • Teebaumöl

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete natürliche Antibiotikum zu finden.

Salbei

Salbei kommt in über 900 Arten vor. Auch die als Superfood ins Gespräch gebrachten Chia-Samen sind übrigens eine Salbeiart. Frischer Salbei wirkt gegen Bakterien und besitzt entzündungshemmende Eigenschaften.

Du kannst mit Salbei gurgeln, wenn deine Mandeln oder dein Zahnfleisch entzündet sind. Auch bei Verdauungsbeschwerden hat sich die Pflanze bewährt. Der eigentümliche Geschmack sollte dich dabei nicht stören. Dieser stammt von den ätherischen Ölen, welche letztlich die Heilwirkung ausmachen.

Zwiebel

Die Zwiebel ist reich an schwefelhaltigen Verbindungen und zählt zu den wenigen natürlichen Antibiotika, welche gezielt gegen Staphylokokken vorgehen. Die Bakterien können Hautentzündungen oder Durchfallerkrankungen verursachen.

Zwiebeln können, roh eingenommen, vorbeugend gegen Magen-Darm-Infekte wirken und können zur Blutdrucksenkung beitragen. Zwiebelsaft ist besonders wirksam gegen Erkrankungen der Atemwege.

Knoblauch

Die Heilwirkung des Knoblauchs ist weithin bekannt. Als eines der beliebtesten pflanzlichen Antibiotika hilft Knoblauch besonders gut bei bakteriellen Infektionen und Erkältungsbeschwerden.

In einer Studie wurde bestätigt, dass Knoblauch Erreger abtöten kann, welche eine Lungenentzündung auslösen. Weiterhin hilft die Knolle bei Bluthochdruck, Herzbeschwerden und Immunschwäche.

Gewürznelke

Die Gewürznelke ist ein beliebtes Hausmittel, wenn urplötzlich Zahnschmerzen auftreten. Wenn du auf eine getrocknete Gewürznelke beißt, lassen sich die Schmerzen lindern, wohlgemerkt, nur bis zum anstehenden Zahnarztbesuch, wo dieser die Schmerzursache abklären sollte.

Gewürznelken wirken auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum antibakteriell.

Thymian

Thymian wirkt antibakteriell und desinfizierend und kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Baden oder Inhalieren mit einem Auszug aus Thymianblättern befreit die Atemwege. Bewährt hat sich Thymian bei Schnupfen, Heiserkeit und Hustenreiz.

Vielleicht hast du ihn noch auf der Zunge, den Geschmack des Hustensaftes deiner Kindheit. Thymian hat sich besonders gegen den Erreger Streptococcus pyogenes bewährt. Diese Bakterien gelten zum Beispiel als Verursacher von Mandelentzündungen.

Studien haben bestätigt, dass Thymian diese Bakterien stark verringern kann und damit in seiner Wirkung in etwa mit dem synthetischen Antibiotikum Amoxicillin gleichzusetzen ist. Thymian kann den Mund- und Rachenraum beruhigen und bei Husten und Bronchitis helfen.

Die ätherischen Öle fungieren als Schleimlöser, wirken entzündungshemmend und stillen den Schmerz. Thymian kann bei Erkältungen in Form von Tee, Bädern, Tropfen oder Pastillen helfen.

Bärlauch

Bärlauch kann zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems eingesetzt werden. Hierzu werden die frischen Blätter vor der Blüte im Frühling gesammelt. Bärlauch enthält wertvolle ätherische Öle und viel Vitamin C.

Aloe Vera

Das Gel der Aloe Vera Pflanze kann die Wundheilung fördern. Aloe Vera wird bevorzugt bei Hautreizungen nach dem Sonnenbad eingesetzt. Das frische Gel kühlt und hemmt die Ausbreitung von Entzündungen.

Das aus den Blättern gewonnene Gel kann Flüssigkeit an sich binden, die Haut beruhigen und die Wundheilung fördern. Die abführende Wirkung des Pflanzensaftes kann zur Entschlackung beitragen und Krankheitserreger ausspülen.

Schafgarbe

Schafgarbe kann gegen Menstruationsbeschwerden helfen. Du findest die Pflanzen auf Feldern oder an Wegrändern. Auch bei Krämpfen oder Verspannungen lässt sich die Heilpflanze einsetzen.

Neben der entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung macht auch der blutstillende Effekt Schafgarbe als natürliches Antibiotikum interessant.

Honig

Honig besitzt verschiedene Heileigenschaften, allerdings gibt es bei diesem Naturprodukt große Qualitätsunterschiede. Honig erweist sich als wirkungsvoll gegenüber Bakterien, Pilzen und Viren.

Handelsübliche Honigprodukte sind häufig stark bearbeitet und filtriert, was die Wirkung beeinträchtigt. Du solltest auf Honig in Imkerqualität vertrauen oder dich für den besonders wirksamen Manukahonig entscheiden.

Zimt

Zimt ist nicht nur bei der Weihnachtsbäckerei unentbehrlich. Das Gewürz ist reich an ätherischen Ölen und kann bei Erkältungen helfen und das Verdauungssystem unterstützen.

Die Verwendung ist in Pulverform oder als ätherisches Öl möglich. Behandelt werden können Erkältungen oder Verdauungsbeschwerden. Um die höchstmögliche Qualität des Produktes zu nutzen, solltest du Ceylon-Zimt verwenden.

Ingwer

Für den scharfen Geschmack des Ingwers und die gesundheitsfördernden Eigenschaften ist der Hauptwirkstoff Gingerol verantwortlich. Die Ingwerwurzel besitzt verdauungsfördernde Eigenschaften und kann die Wundheilung begünstigen.

Der hohe Schwefelgehalt macht eine Verwendung als Antiseptikum möglich. Ingwer kurbelt den Stoffwechsel an und löst Verkrampfungen. Gegen Übelkeit ist ein Stück frische Ingwerwurzel die erste Wahl.

Kurkuma

Die Heilkraft von Kurkuma ist im asiatischen Raum seit Jahrtausenden bekannt. Kurkuma Tee oder Kurkuma Kapseln werden auch in Europa seit einigen Jahren angeboten.

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Kurkuma hemmt Entzündungen und wirkt antibakteriell. Verdauungsbeschwerden, Infektionen der Harnwege oder Allergien lassen sich damit lindern. Studien haben bestätigt, dass Gelbwurz nicht nur beim Menschen Wirkung zeigt, sondern Kurkuma für Tiere ebenfalls angewandt werden kann.

Chili

Die Chili kann mit ihrer Schärfe die Durchblutung fördern und uns damit widerstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern machen. Chili enthält wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle.

Besonders in Verbindung mit Ingwer kann Chili stark durchblutungsfördernd wirken. Die Schärfe der Chili löst den Schleim und wirkt beruhigend auf die Atemwege. Die ätherischen Öle und sekundären Pflanzenstoffe schützen vor freien Radikalen und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Zellschutz.

Echinacea

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Sonnenhutes verbergen sich in der Pflanzenwurzel. Leidest du unter einer Halsentzündung, kann dir ein Spray aus Sonnenhut und Salbei ähnliche Dienste leisten wie ein synthetisches Produkt. Dies konnte in Studien bestätigt werden.

Das frische Kraut der Sonnenhutpflanze hilft als Tee getrunken bei Erkältungen. Hierfür sollten die Blätter mit heißem Wasser übergossen werden. Der Tee sollte etwa zehn Minuten zugedeckt ziehen. Im Handel erhältlich sind auch Tropfen, Tabletten oder Salben.

Meerrettich und Kapuzinerkresse

Bei der Behandlung von Harnwegsentzündungen hat sich eine Wirkstoffkombination bewährt. Kapuzinerkresse in Verbindung mit Meerrettich kann bei leichten Infekten der Harnwege helfen. Dies lässt sich auf die enthaltenen Senföle zurückführen. Die Wirkung ist mit einem herkömmlichen Antibiotikum zu vergleichen.

Am Universitätsklinikum in Freiburg wurde nachgewiesen, dass die in Meerrettich und Kapuzinerkresse enthaltenen Senföle die Ausbreitung von 13 Bakterienarten hemmen. Darunter befindet sich auch der multiresistente MRSA-Keim, welcher jährlich in Europa für tausende Todesfälle in Krankenhäusern oder Pflegeheimen verantwortlich ist.

Teebaumöl

Die ätherischen Öle des Teebaumöls sind reich an Terpenen, welche gegen Bakterien, Viren und Pilzen Wirkung zeigen. Teebaumöl lässt sich äußerlich bei Herpes, Akne oder Nagelpilz anwenden.

Teebaumöl Test 2019: Die besten Teebaumöle im Vergleich

Wenn du Teebaumöl auf die entzündeten Hautstellen aufträgst, sollte es vorher verdünnt werden. Vor der Anwendung solltest du an einer unauffälligen Hautstelle einen Allergietest durchführen. Hierfür gibst du einige Tropfen Öl auf die Hautstelle und beobachtest, ob sich innerhalb der nächsten Stunden eine Reaktion zeigt.

Natürliches Antibiotikum Einsatzgebiet
Salbei
  • Mund- und Rachenraum
  • Verdauungsbeschwerden
Zwiebel
  • Hautentzündungen
  • Husten
  • Durchfall
  • Niedriger Blutdruck
  • Ohrenschmerzen
Knoblauch
  • Erkältung
  • Bluthochdruck
  • Hohe Cholesterinwerte
Gewürznelken
  • Zahnschmerzen
  • Mundraum
Thymian
  • Husten
  • Heiserkeit
Bärlauch
  • Immunsystem
Aloe Vera
  • Sonnenbrand
  • Wundheilung
Schafgarbe
  • Menstruationsbeschwerden
  • Krämpfe
  • Verspannungen
  • Durchfall
Zimt
  • Hautentzündungen
  • Verdauungsbeschwerden
Ingwer
  • Erkältung
  • Verdauungsbeschwerden
  • Immunsystem
Kurkuma
  • Atmung
  • Immunsystem
  • Harnwege
  • Verdauung
Chilli
  • Immunsystem
  • Durchblutung
  • Atemwege
Echinacea
  • Erkältung
  • Halsentzündung
Meerrettich und Kapuzinerkresse
  • Harnwegsentzündung
Teebaumöl
  • Herpes
  • Akne
  • Nagelpilz

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du natürliche Antibiotika vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du natürliche Antibiotika vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Bio-Qualität
  • Einsatzgebiet
  • Form
  • Reinheit

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Bio-Qualität

Da es sich um natürliche Antibiotika dreht, solltest du immer auf eine Bio-Qualität achten. Achte darauf, dass das Produkt ein Bio-Zertifikat hat. Du kannst auch meist erfahren, wo der Hersteller das Produkt produziert, wie er es produziert und ob die Produktion kontrolliert wird. Achtest du auf diese Dinge, kannst du dir sicher sein, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt.

Einsatzgebiet

Wie du in unserem Ratgeber lesen konntest, gibt es die verschiedensten natürlichen Antibiotika, welche alle unterschiedliche Einsatzgebiete haben. Lese dich vorher ein, was gegen dein spezifisches Problem helfen könnte und wähle dann das richtige natürliche Antibiotika aus.

Form

Willst du lieber die natürlichen Helfer in deinen Ernährungsplan integrieren oder doch lieber Kapseln zu dir nehmen? Kapseln sind vorteilhaft, da sie meist in einer größeren Menge zu erhalten sind und länger haltbar. Dafür ist die Ursprungsform der Heilpflanzen meist etwas günstiger.

Reinheit

Kaufst du ein fertiges Produkt, solltest du genau darauf achten, ob es Zusatzstoffe, Bindemittel oder Farbstoffe enthält. Das hat alles nichts in einem natürlichen Antibiotikum zu suchen. Falls du Vegetarier oder Veganer bist, solltest du zudem darauf achten, dass keine Gelatine oder andere tierische Produkte enthalten sind.

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Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema natürliches Antibiotikum

Wie kann ich mit natürlichen Antibiotika gezielt gegen Beschwerden vorgehen?

Durch die Auswahl des passenden natürlichen Antibiotikums lassen sich verschiedene Beschwerden ganz gezielt bekämpfen.

Durch den richtigen Einsatz von natürlichen Antibiotika kannst du wieder fit werden und dein Leben in vollen Zügen genießen, ohne chemische Medikamente genommen zu haben. (Bildquelle: unsplash.com / Marion Michele)

Wie kann ich natürliche Antibiotika in die tägliche Ernährung integrieren?

Wir haben bereits auf einige natürliche Antibiotika hingewiesen, welche sich leicht in die tägliche Ernährung einbauen lassen. Täglich Knoblauch zu essen, würde bei deinen Mitmenschen wahrscheinlich nicht auf Begeisterung stoßen.

Ingwer oder Kurkuma können bedenkenlos täglich verzehrt werden. Mit Kurkuma lassen sich viele Speisen würzen. Aus Ingwerwurzel lässt sich ein leckerer Tee zubereiten, welcher sich mit Zitrone und Honig verfeinern lässt.

Einen schmackhaften Brotaufstrich bereitest du dir aus geraspelten Ingwer, Kurkuma und Knoblauch. In Verbindung mit Leinöl und Pfeffer können die Stoffe besonders gut vom Körper aufgenommen werden.

Kresse und Knoblauch sind ebenso ein leckerer Brotbelag. Rosenkohl oder Brokkoli solltest du möglichst roh zu dir nehmen. Ein Salat aus Rucola und Radieschen, dekoriert mit einigen Blüten der Kapuzinerkresse versorgt dich mit wertvollen Antioxidantien und macht fit und leistungsfähig.

Kann es bei natürlichen Antibiotika zu einer Resistenz kommen?

Resistenzen gegenüber pflanzlichen Antibiotika sind praktisch ausgeschlossen. Dies lässt sich mit der Vielzahl an komplexen Inhaltsstoffen erklären. Chemische Präparate bestehen aus einzelnen Inhaltsstoffen. Mikroorganismen haben hierbei leichtes Spiel. Gegen die Wirkstoffgruppen pflanzlicher Antibiotika anzukommen, ist den Keimen jedoch kaum möglich.

Gibt es auch körpereigene Antibiotika?

Die Frage könnte auftauchen, denn schließlich war bereits vom Selbstschutz der Pflanzen die Rede. In der Tat kann auch der menschliche Körper eine Art Antibiotikum selbst herstellen.

Dabei handelt es sich um Peptide. Diese körpereigenen Eiweiße sind auf Haut und Schleimhäuten zu finden. Peptide wirken gegen Viren und bleiben auch gegenüber resistenten Keimen nicht wirkungslos.

In Aktion treten unsere körpereigenen Schutzstoffe jedoch nur, wenn auch das Immunsystem intakt ist. Ernährst du dich bewusst und hältst an einer gesunden Lebensweise fest, kannst du deine eigenen Schutzengel bei Laune halten.

Wo liegen die Grenzen natürlicher Antibiotika?

Natürliche Antibiotika können ihren Einsatz bei leichten bis mittelschweren Infektionen finden. Hierbei sind besonders Atemwegserkrankungen oder beginnende Harnwegsinfektionen zu nennen.

Da viele Infektionen von Viren statt Bakterien verursacht werden, bleiben synthetische Antibiotika wirkungslos und es ist durchaus empfehlenswert, auf die Pflanzenheilkunde auszuweichen. Dies sollte wenn möglich in Absprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker geschehen.

Bei gefährlichen Infektionen werden herkömmliche Antibiotika weiterhin notwendig sein. Es sollte jedoch allgemein davon abgesehen werden, chemische Präparate leichtfertig und ohne ausgereifte Diagnose zu verordnen.

Bei vielen natürlichen Antibiotika ist die Wirkung wissenschaftliche bestätigt. Damit ist eine wirkungsvolle Alternative gegenüber synthetischen Präparaten gefunden. Von einer eigenständigen Medikation über einen längeren Zeitraum ist allerdings abzuraten. Bessern sich die Symptome nicht und du bekommst hohes Fieber, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflanzliche-antibiotika-bei-infekten-co.html

[2] https://so-gesund.com/gruene-kraft/

[3] https://www.lifeline.de/medikamente/antibiotika/galerie-natur-antibiotika-id162428.html

[4] https://www.kurkuma-superfood.info/natuerliches-antibiotikum

[5] https://kneipp.ch/zeitschrift-kneipp/top-themen/natuerliche-antibiotika-aus-der-natur/

[6]  https://www.smarticular.net/pflanzliche-antibiotika-die-deinem-koerper-sanft-und-effektiv-helfen/

Bildquelle: 123rf.com / kerdkanno

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