Anti-Baby-Pille, Hormone, Kalendermethode und vieles mehr. Geschlechtsverkehr und Verhütung sind heutzutage ein wichtiges Thema.

Aber es gibt mittlerweile so viele verschiedene Verhütungsmethoden, dass man schnell den Überblick verlieren kann.

Besonders im Bereich der natürlichen Verhütung herrscht bei vielen Frauen oft Verwirrung und Unsicherheit, welche Methoden sich am besten eignen.

Dieser Artikel beschäftigt sich deshalb mit dem Thema der natürlichen Verhütung und bietet dir neben allen wichtigsten Informationen auch Tipps und Tricks, um die für dich richtige Verhütungsmethode zu finden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unter natürlicher Verhütung versteht man die Verhütung ohne zusätzliche Hormone wie zum Beispiel durch die Anti-Baby-Pille. Dabei verlässt du dich ganz auf die Signale deines Körpers.
  • Die drei bekanntesten natürlichen Methoden sind die Kalendermethode, die Ballings-Methode und das Temperaturmessen.
  • Die Annahme natürliche Verhütung sei unsicher, ist falsch. Sie sind fast so sicher wie hormonelle Präparate, brauchen allerdings ein gewisse Disziplin in ihrer Anwendung.

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Dieses Basaltthermometer bietet eine sichere und einfache natürliche Verhütung.

Du kannst damit jeden morgen deine Temperatur messen und das Gerät schickt deine Daten direkt per Bluetooth an eine kostenlose App auf deinem Handy. Die App berechnet dann deine fruchtbaren Tage und erstellt Temperaturkurven.

Durch intelligente Lernalgorithmen kann das Gerät auch fehlende Werte ersetzen und ist somit auch zuverlässig, wenn du es einmal nicht bist und das Messen vergessen hast.

Viele zufriedenen Kunden haben das Gerät wegen der leichten Bedienbarkeit und der Sicherheit weiterempfohlen.

Definition: Was bedeutet natürliche Verhütung?

Eine natürliche Verhütung bedeutet, eine Schwangerschaft ohne die Zunahme von Hormonen oder chemischen Mittel zu verhindern.

Dabei verlässt du dich ganz auf die Signale, die dein Körper dir vor dem Einsprung gibt und kannst so ausrechnen, wann du schwanger werden kannst.

Diese Tage nennt man fruchtbare Tage. Während dieser Zeit ist eine Empfängnis möglich und Geschlechtsverkehr sollte dann vermieden werden.

Die restlichen Tage, also die in denen du nicht schwanger werden kannst, werden dann unfruchtbare Tage genannt.

Verhütung ist ein wichtiges Thema. Doch nicht jede Frau möchte dies mit Hormonen oder chemischen Mitteln tun. Die natürliche Verhütung bietet eine alternative Verhütungsmethode. (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

Du kannst du natürliche Verhütung natürlich auch dafür nutzen schneller schwanger zu werden. Dies nennt man dann natürliche Familienplanung.

Da du genau weißt, wie du die Signale deines Körpers deuten musst und fruchtbare Tage von unfruchtbaren unterscheiden kannst, ist es natürlich einfacher schwanger zu werden.

Hintergründe: Was du über natürliche Verhütung wissen solltest

Wenn du dich für eine natürliche Verhütung entscheidest, gibt es einiges das beachtet werden muss.

Oft herrscht viel Verwirrung um die einzelnen Begriffe und auch grundlegende Informationen wie zum Beispiel die Sicherheit der einzelnen Verhütungsmethoden.

In den nachfolgenden Abschnitten haben wir dir alle wichtigen Fragen zum Thema natürliche Verhütung beantwortet.

Wie funktioniert eine natürliche Verhütung ohne Hormone?

Bei einer natürlichen Verhütung arbeitest du komplett ohne die Zugabe von Hormonen. Das bedeutet keine Anti-Baby-Pille oder Hormonspirale.

Du verlässt dich nur auf die Signale, die dein Körper dir sendet und die dir aufzeigen, wann er empfängnisbereit ist.

Diese Verhütungsmethoden sind natürlich nicht so einfach zu verstehen, wie zum Beispiel die Pille. Bei einer natürlichen Verhütung solltest du nicht direkt im ersten Monat davon ausgehen, vor einer potenziellen Schwangerschaft geschützt zu sein.

Du brauchst viel Übung und musst deinen Körper erst genau kennenlernen, um seine Signale richtig deuten zu können.

Wie sicher kann eine natürliche Verhütung sein?

Es gibt viele Vorurteile gegen die Sicherheit von natürlichen Verhütungsmethoden.

Es stimmt natürlich, dass andere Produkte wie zum Beispiel eine Hormonspirale eine potenzielle Schwangerschaft sicherer verhindern als natürliche Methoden. Das bedeutet allerdings nicht, dass eine natürliche Verhütung unsicher ist.

Natürliche Verhütungsmethoden funktionieren meist sehr gut, wenn du sie gewissenhaft nutzt und weißt wie sich dein Körper sich während der einzelnen Zyklusphasen verändert.

Was ist der Pearl-Index?

Der Pearl-Index hilft die verschiedenen Verhütungsmethoden in ihrer Sicherheit einzuschätzen. Der Index zeigt an wie viele von 100 sexuell aktiven Frauen in einem Jahr mit einer bestimmten Verhütungsmethode schwanger werden.

Bei einem Pearl-Index von 4 werden zum Beispiel 4 von 100 Frauen in einem Jahr schwanger, die diese Methode benutzen. Das heißt je niedriger der Index, desto unwahrscheinlicher ist eine ungewollte Schwangerschaft.

Methode Pearl-Index
Temperaturmethode 0,8 – 3
Kalendermethode 3 – 9
Billings-Methode 5 – 35
Anti-Baby-Pille 0,1 – 0,9
Hormonimplantat 0 – 0,08
Kondom 2 – 12

Das Hormonimplantat und die Anti-Baby-Pille gelten als sicherste Verhütungsmethoden. Bei einer natürlichen Verhütung ist die Temperaturmethode am sichersten.

Diese kann man aber auch mit anderen Methoden, wie zum Beispiel der Kalendermethode kombinieren.

Welche Vorteile und Nachteile bietet eine natürliche Verhütung?

Jede einzelne Verhütungsmethode hat seine Vorteile und Nachteile. Das ist natürlich nicht zu vermeiden.

Möchtest du deinem Körper allerdings keine Hormone oder andere Fremdkörper zumuten, können alternative Verhütungsmethoden viele Vorteile mit sich bringen.

Vorteile
  • Kostengünstiger
  • Verzicht auf die Zuführung von Hormonen
  • Du lernst deinen Körper besser kennen
Nachteile
  • Etwas unsicherer als Hormonpräparate (siehe Pearl-Index)
  • Müssen gewissenhaft angewandt werden
  • Größerer Zeitaufwand

Was bedeutet NFP?

Unter der Bezeichnung NFP versteht man die sogenannte natürliche Familienplanung. Dabei handelt es sich um alle natürlichen Methoden der Verhütung.

Natürlich können all diese Methoden auch benutzt werden, um eine Schwangerschaft schneller möglich zu machen.

All diese Methoden beruhen auf der Auswertung der natürlichen Signale deines Körpers. Darunter zählen zum Beispiel die Kalendermethode und die Temperaturmethode.

Die natürliche Familienplanung (NFP) kann sowohl zur Verhütung als auch zur Förderung von Schwangerschaften genutzt werden. Bei diesen Methoden werden keine Hormone benutzt, sondern nur auf die Signale deines Körper geachtet. (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

Gibt es auch eine natürliche Verhütung für den Mann?

Es gibt viele Studien und Forschungen in diesem Feld, jedoch gibt es hier bislang kaum Erfolge zu verzeichnen. Hauptverhütungsmittel ist natürlich immer noch das Kondom.

Dieses kann sowohl vor ungewollten Schwangerschaften als auch sexuell übertragbaren Krankheiten Sicherheit verschaffen. Auf dem Pearl-Index schafft es das Kondom aber leider nur mit einem Index von 2 bis 12.

Eine weitere, jedoch sehr unsichere Methode die auch Männer anwenden können ist der sogenannte Coitus Interruptus“.

Dabei wird der Penis beim Geschlechtsverkehr kurz vor dem Orgasmus aus der Vagina der Frau gezogen, um eine Befruchtung der Eizelle zu verhindern.

Wir raten dir aber von dieser Methode ab, da sie eine potenzielle Schwangerschaft nicht effizient verhindern kann.

Denn auch vor dem Orgasmus kommt es zum „Sehnsuchtstropfen“ bei dem Sperma aus dem Penis austritt.

Was tun für eine natürliche Verhütung: Wichtige Tipps und Tricks

Wenn du dich mit einer natürlichen Verhütung wohler fühlst als zum Beispiel mit der Pille, ist dies generell kein Problem und tut auch deinem Körper gut.

Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass bei diesen Methoden kein direkter Schutz möglich ist. Du brauchst Zeit, um die Signale deines Körpers richtig deuten zu können.

Solltest du dich also für eine dieser Methoden entscheiden, ist es wichtig während der „Findungsphase“ auf Verhütungsmittel wie Kondome zurückzugreifen oder ganz auf Sex zu verzichten.

In den folgenden Abschnitten haben wir dir alles wichtige zu den einzelnen Methoden und weiteren möglichen Fragen deinerseits zusammengefasst und beantwortet.

Wie wird durch Temperaturmessen natürlich verhütet?

Bei dieser Methode wird jeden morgen die Aufwachtemperatur (auch Basaltemperatur genannt) gemessen. Durch Unterschiede in deiner Temperatur ist es dir dann möglich deine fruchtbaren Tage abzuschätzen.

Um erfolgreich sagen zu können, wann deine fruchtbaren Tage sind, misst du also jeden Tag deine Temperatur. Ein Temperaturanstieg von mindestens 0,2 Grad nach 6 Tagen niedriger Temperatur zeigt den Eisprung an.

Dabei kann der Eisprung nur rückwirkend verzeichnet werden. Die Temperatur sollte dann drei Tage hintereinander erhöht bleiben, um sicher zu sein, dass ein Eisprung erfolgt ist.

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Der 4. Tag mit erhöhter Temperatur markiert den Anfang der unfruchtbaren Tage. Bei einem normalen Zyklus liegt das Ende der unfruchtbaren Tagen spätestens am 6. Tag des neuen Zyklus.

Solltest du aber einen sehr schwankenden Zyklus haben, ist es sicherer alle Tage der ersten Zyklushälfte als fruchtbare Tage zu betrachten.

Bei dieser Methode gibt es einiges zu beachten, da sonst verfälschte Ergebnisse und somit eine ungewollte Schwangerschaft schnell möglich sind.

  • Thermometer: Dein Thermometer sollte mindestens bis auf 2 Stellen hinter dem Komma messen können, da die Temperaturschwankungen oft nur zwischen 0,2 und 0,5 Grad liegen.
  • Zeit: Du musst deine Temperatur immer zur selben Zeit und direkt nach dem Aufwachen messen (am besten im Liegen). Nur so kannst du genau erkennen, wann sich deine Temperatur verändert.
  • Messort: Du kannst deine Temperatur unter der Zunge, in der Vagina oder im Enddarm messen. Wichtig ist nur, dass du immer an derselben Stelle misst.
  • Unsicherheiten: Um genaue Ergebnisse zu erzielen ist es wichtig, dass du immer mindestens 5 Stunden Schlaf bekommst, keine anderen Medikamente nimmst, nicht krank bist und auch keine Partynacht hinter dir hast. Denn all diese Faktoren können die Basalttemperatur verfälschen und zu einem unsicheren Ergebnis führen.

Was bedeutet Verhütung mit der Kalendermethode?

Die Kalendermethode wird oft auch Knaus-Ogino-Methode genannt und wird zur natürlichen Verhütung benutzt. Dabei wird der Zyklus ganz genau protokolliert, um die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage berechnen zu können.

Da der Zyklus immer wieder schwanken kann, ist diese Methode nur erfolgreich, wenn der Zyklus mindestens 6 Monate (besser aber 1 Jahr) jeden Tag genau protokolliert wurde.

Dabei schreibst du dir genau auf, wann du deine Periode bekommst, wie lange sie dauert und auch jede andere Veränderung in deinem Körper. Hast du dies ein Jahr lang getan, kannst du mit den Berechnungen anfangen.

Mit der Kalendermethode kannst du ohne zusätzliche Hormone verhüten. Dafür solltest du mindestens 6 Monate lang deinen Zyklus dokumentieren, bevor du genau berechnen kannst, wann deine fruchtbaren Tage sind. (Bildquelle: pixabay.com / jarmoluk)

Um deine fruchtbaren Tage zu berechnen, suchst du in deinen Aufzeichnungen nach dem kürzesten Zyklus und ziehst davon 18 Tage ab. Dann suchst du deinen längsten Zyklus und zieht davon 11 Tage ab.

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Ein Beispiel:

Kürzester Zyklus: 26 Tage18 = 8
Längster Zyklus: 30 Tage11 = 19
Fruchtbare Tage: vom 8. bis zum 19. Tag deines Zyklus

Bei dieser Methode solltest du die Lebenszeit von Spermien mit einrechnen. Das bedeutet vor dem ersten fruchtbaren Tag, solltest du noch drei Tage abziehen und nach dem letzten fruchtbaren Tag noch einen hinzufügen.

Was ist die Billings-Methode?

Die Billings-Methode wurde vom australischen Neurologen John Billings erfunden. Dieser fand heraus, dass sich der Schleim (Zervixschleim) am Muttermund verändert, wenn ein Eisprung kurz bevor steht.

Durch eine genaue Beobachtung kann dann der Zeitraum der fruchtbaren Tage bestimmt werden.

Bei dieser Methode solltest du jeden Tag den Zervixschleim testen, indem du etwas davon zwischen den Fingern verreibst und diese dann auseinander ziehst.

Je nach Konsistenz des Zervixschleims kannst du dann erkennen welche fruchtbare und welche Tage unfruchtbar sind.

Konsistenz Bedeutung
Zäh Unfruchtbare Tage
Flüssig Je flüssiger der Zervixschleim wird, desto näher rückt der Eissprung.
Fadenziehend Hoch fruchtbare Tage

Die Billings-Methode ist jedoch recht unsicher und sollte deshalb in Kombination mit der Kalendermethode oder der Temperaturmethode benutzt werden.

Wie verhüte ich während der Stillzeit?

Nach der Geburt deines Kindes stellt sich sehr schnell wieder die Frage nach der richtigen Verhütung.

Das liegt daran, dass Frauen schon 6 Wochen nach der Geburt wieder schwanger werden können und vorher benutzte hormonelle Präparate sind nicht immer für die Stillphase geeignet.

Natürliche Verhütungsmethoden haben natürlich den Vorteil, dass sie nicht in die Milchproduktion eingreifen wie es manche hormonelle Präparate tun.

Wenn du mit diesen Methoden jedoch noch keinerlei Erfahrung gemacht hast, ist die Stillzeit nicht der richtige Zeitpunkt um anzufangen.

Das liegt daran, dass du bei natürlichen Verhütungsmethoden erst einmal keinen Körper kennenlernen musst und dieser nach der Schwangerschaft oft noch etwas verrückt spielt.

Um die richtige Verhütungsmethode während der Stillzeit zu finden, solltest du dich auf jeden Fall mit deiner Frauenärztin besprechen.

Nicht jede Verhütungsmethode ist für die Stillzeit geeignet. Einige hormonelle Präparate können dabei der Milchproduktion schaden. (Bildquelle: unsplash.com / jwwhitt)

Wie berechne ich richtig meinen Eisprung?

Um den Eisprung richtig zu berechnen, gibt es verschiedene Methoden wie zum Beispiel die Kalendermethode, die Billings-Methode oder die Temperaturmethode.

Dabei hat jede einzelne Methode ihre eigenen Vor- und Nachteile und du musst durch Ausprobieren herausfinden, mit welcher Methode du dich am wohlsten fühlst.

Bei solchen wichtigen Fragen ist es immer hilfreich, wenn du deinen Frauenarzt aufsuchst und diesen um weitere Informationen bittest. Er oder sie kann dir dann bei der Entscheidungsfindung helfen.

Welche Apps können bei der Verhütung helfen?

Mit der heutigen Technik kommen auch viele Apps die dir bei der Verhütung helfen können.

Du kannst zum Beispiel deine Temperatur oder den Zeitraum deiner letzten Periode ganz einfach eingeben und die Apps sagen dir, wann du fruchtbar bist und wann nicht.

Beachte jedoch das diese Apps nur als Unterstützung dienen sollen. Verlasse dich nie einfach auf eine App, sondern achte bei der natürlichen Verhütung auch auf deinen Körper und die Signale die dieser dir gibt.

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Du fragst Dich, was es mit den vielen verschiedenen Verhütungs-Apps auf sich hat? Möchtest Du mal eine ausprobieren, weißt aber nicht, welche? Und fragst Du Dich, ob Verhütungs-Apps sicher sind und Du nicht schwanger wirst? Wie überall, gilt auch hier: App ist nicht gleich App. Die zugrundeliegenden Methoden und Algorithmen könnten oftmals unterschiedlicher nicht sein. Es gibt mittlerweile einige Zyklus-Apps, die damit werben, die fruchtbaren Tage und den Eisprungtag zu berechnen. Darunter Temperatur-Apps, die nach der Temperaturmethode messen und wieder andere, denen die symptothermale Methode zugrunde liegt. Wir haben für Dich einen kurzen Überblick in unserem Beitrag zusammengestellt. Den Link findest Du wie immer in der Bio. #cyclotest #verhütung #verhütungsapp #smartphone #verhüten #natürlichverhüten #ichbinmirsicher #ichbinmirwichtig #mondaymorning #monday #montag #montagmorgen #mondaymotivation #zyklus #zyklusapp #temperatur

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Trivia: Was du noch über natürliche Verhütung wissen solltest

Über das Thema Verhütung gibt es immer wieder neue Dinge zu lernen. Sowohl für sich selbst als auch in der Forschung. Wir haben in den nächsten Abschnitten noch eine weitere interessante Informationen für dich gesammelt.

Diese sollten dir einen größeren Überblick über das Thema Verhütung verschaffen und noch offenen Fragen beantworten.

Welche anderen Verhütungsmethoden gibt es?

Nicht immer ist die natürliche Verhütung das Richtige. Deshalb haben wir dir hier noch einmal die häufigsten anderen Verhütungsmethoden und ihre Anwendung zusammengefasst.

Verhütungsmethode Anwendung Vorteile
Pille Wird jeden Tag zur selben Zeit eingenommen. Sehr guter Schutz. Kann Menstruationsbeschwerden lindern.
Hormonspirale Wird in die Gebärmutter eingesetzt und gibt dort Hormone ab. Wirkt bis zu drei oder fünf Jahre (je nach Art).
Dreimonatsspritze Durch das gespritzte Hormon wird der Eisprung verhindert Drei Monate Schutz. Kann auch während der Stillzeit angewendet werden.

Es gibt natürlich noch weitere Methoden zur Verhütung. Solltest du dich für eine entscheiden kann es hilfreich sein, diese vorher mit deinem Frauenarzt zu besprechen.

Mythen rund um das Thema Verhütung

Es gibt viele Mythen die sich um das Thema Verhütung und Geschlechtsverkehr gebildet haben. Dies liegt unter anderem am Internet, in dem jeder seine Meinung Kund geben kannauch wenn diese nicht immer richtig ist.

Andere Mythen haben sich auch einfach über Jahre eingeschlichen und du hast dich vielleicht nie gefragt, was daran dran ist.

Wir haben dir in den nächsten Abschnitten neben einem Video ein paar wichtige Mythen zusammengefasst.

Frauen müssen jeden Monat bluten

Falsch.

Aus medizinischer Sicht hat die Regelblutung selbst keine Vorteile, also auch keine Nachteile, wenn sie einmal oder öfter ausbleibt.

Durch die Einnahme bestimmter hormoneller Präparate kann es zu einer verkürzten oder ganz ausbleibenden Blutung kommen und dies hat für dich keinerlei Nachteile.

Du kannst während deiner Periode nicht schwanger werden

Falsch.

Da jeder Menstruationszyklus anders ist und auch die Lebensdauer von Spermien mehrere Tage beträgt, kannst du nicht sicher davon ausgehen während deiner Periode geschützt zu sein.

Heißes Wasser tötet Spermien

Falsch.

Es stimmt zwar das Spermien in hohen Temperaturen nicht gut zurechtkommen. Doch du kannst davon ausgehen, dass auch ein paar Kämpfer unterwegs sind und auch bei höheren Temperaturen wie heißem Badewasser ihr Ziel finden werden.

Durch die Einnahme der Pille wirst du dick

Falsch.

Studien haben erwiesen, dass die Einnahme der Anti-Baby-Pille nichts mit einer Gewichtszunahme zu tun hat.

Dies war nur zum Anfang der Pille manchmal der Fall, da damals oft eine höhere Dosis Östrogen in der Pille enthalten war. Diese hat zu einem höheren Appetit geführt.

Fazit

Die natürliche Verhütung ist eine geeignete Alternative für alle die keine Hormone zur Verhütung zu sich nehmen wollen.

Mit der richtigen Anwendung und Disziplin können diese Methoden genauso sicher und effizient sein wie zum Beispiel die Anti-Baby-Pille.

Wer sich für diese Art der Verhütung entscheidet, lernt außerdem seinen Körper besser kennen und lernt, sich auf seine Signale verlassen zu können.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/natuerliche-methoden/

[2] https://www.gala.de/lifestyle/instagram–matiamubysofia–starke-akne-nach-absetzen-der-antibabypille-22086320.html

[3] https://www.cosmopolitan.de/pille-absetzen-was-du-beim-umstieg-von-pille-auf-natuerliche-verhuetung-beachten-musst-84302.html

Bildquelle: 123rf.com / puhhha

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