Die meisten von uns kennen es bestimmt, ein ziehender Schmerz am Hinterkopf, im Nacken- und dem Schulterbereich. Damit bist du nicht alleine, denn neben den Rückenschmerzen ist das eine der häufigsten Beschwerden in unserem Alltag.

Der Grund dafür: Meistens sind es Verspannungen oder Verkrampfungen an der Halsmuskulatur, aber auch der natürliche Verschleiß oder eine Verletzung können Nackenschmerzen verursachen.

Verspannungen können durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Sie sind nicht nur nervig, sondern beeinträchtigen auch das Wohlbefinden und unsere Bewegungsfreiheit.

In diesem Beitrag werden wir dir erklären wodurch Nackenverspannungen entstehen können. Außerdem erfährst du, was du dagegen tun kannst und erhältst noch zusätzliche Tipps wie du deine Gesundheit verbessern und den Beschwerden vorbeugen kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Nackenverspannungen gehören neben den Rückenschmerzen zu einen der am häufigsten vorkommenden Beschwerden in unserer Gesellschaft. Sie sind nervig, schränken uns in unserer Bewegung ein und fast jeder von uns hatte sie schon mal.
  • Stress und der Mangel an Bewegung in unserem Alltag ist oft der Hauptgrund für die Schmerzen im Nackenbereich. Oft spielen aber noch weitere Faktoren eine Rolle und können die Verspannungen auslösen.
  • Es gibt einige zuverlässige Methoden mit denen du die lästigen Nackenverspannungen wieder lösen kannst. Außerdem können dir zahlreiche Tipps dabei helfen den Beschwerden vorzubeugen.

Definition: Was sind Nackenverspannungen?

Verspannungen und andere Beschwerden werden in unserem Alltag oft begünstigt. Wir sind kaum mehr körperlich aktiv und arbeiten oft über lange Zeit in einer starren Position am Computer.

Diese monotone und bewegungsarme Lebensweise kann nicht nur negative Folgen für unsere Gesundheit haben, sondern wirkt sich auch auf unsere Muskulatur aus.

Muskelverspannungen, besonders im Nackenbereich treten immer häufiger auf und können im Alltag echt nervig werden. (Bildquelle: pixabay.com / filmwithmark)

Wie schon kurz erwähnt ist meistens eine verspannte oder verkrampfte Halsmuskulatur für die Nackenschmerzen verantwortlich. Das nehmen wir als einen ziehenden oder bohrenden Schmerz wahr.

In manchen Fällen erstreckt sich dieser sogar zum Hinterkopf und reicht bis hin zu den Schultern. Jede Bewegung des Kopfes schmerzt und man möchte sich am liebsten gar nicht mehr bewegen.

Hintergründe: Was du über Nackenverspannungen wissen solltest

Es gibt verschiedene Ursachen für die Beschwerden und viele Faktoren spielen bei der Entstehung eine Rolle.

In den folgenden Abschnitten werden wir etwas näher auf die einzelnen Ursachen eingehen und dir diese erklären.

Welche Ursachen haben Nackenverspannungen?

Muskelverspannungen

Eine Muskelverspannung ist oft die häufigste Ursache für die Schmerzen. Diese können durch folgende Punkte hervorgerufen werden:

Körperhaltung

Besonders wenn du lange vor dem Computer sitzt, ist die richtige Sitzposition wichtig.

Aber auch durch die falsche Ausführung einer Übung beim Sport oder eine ungünstige Schlafposition können eine Muskelverspannung auslösen.

Zerrungen und Überanstrengung

Deine Halsmuskulatur reagiert empfindlich auf plötzliche und ruckartige Bewegungen.

Außerdem kann eine Überanstrengung ebenfalls zu Nackenschmerzen führen, das kennt man auch unter den Namen “Steifer Nacken” oder “Schiefhals”.

Zugluft

Vor allem an kalten und gleichzeitig windigen Tagen kann die Zugluft dafür sorgen, dass sich die Muskulatur verkrampft.

Aber auch die Klimaanlage oder das Anlehnen an einen kalten Gegenstand kann zu Nackenverspannungen führen.

Psyche

Das ist vielen Menschen gar nicht bewusst, doch auch deine Psyche und der Gemütszustand kann dafür verantwortlich sein.

Besonders Stress oder eine langanhaltende psychische Anspannung kann sich das auf deine Muskeln übertragen.

Verschleiß

Nackenschmerzen können auch den körperlichen Verschleiß, besonders im fortschreitendem Alter als Ursache haben.

Spondylose

Durch eine degenerative Veränderung der Wirbelsäule kann diese versteifen. Neben den Schmerzen ist auch eine verminderte Mobilität und Bewegungseinschränkung die Folge.

Arthrose

Dabei wird die Knorpelschicht eines Gelenks zunehmend zerstört. Das kann sich auch auf die Halswirbelsäule auswirken und dadurch zu Nackenverspannungen und Schmerzen führen.

Bandscheibenvorfall

Auch in der Halswirbelsäule ist ein Bandscheibenvorfall möglich. Dieser kann durch einen Unfall zu Stande kommen oder bei einer langen körperlichen Fehlhaltung  auftreten.

Verletzungen

Auch Verletzungen durch Unfälle oder starke Belastungen können zu Verspannungen am Nacken führen.

Schleudertrauma

Wird verursacht durch eine ungewohnt starke Belastung der Halswirbelsäule. Neben den Schmerzen im Nacken sind auch Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Übelkeit möglich.

Wirbelbruch

Hier ist auf jeden Fall besondere Vorsicht geboten, weil eine Querschnittslähmung die Folge sein kann. Diese Verletzung sollte sofort von einem Arzt untersucht und behandelt werden.

Welche Folgen haben Nackenverspannungen?

Nun, die Folgen einer Nackenverspannung sehen oft gleich aus, jede Bewegung ist mit Schmerzen verbunden und beeinträchtigt uns in unserem täglichen Alltag.

Außerdem sind aber auch Kopfschmerzen nicht selten, das ist zusätzlich nervig und wirkt sich negativ auf unseren Gemütszustand aus.

Wer in diesem Fall häufig zu Schmerzmittel greift, kann außerdem seine Nieren schädigen.

Viele Menschen vermeiden bei den Schmerzen jegliche Bewegung. Das ist aber der falsche Weg, denn durch die starre Haltung werden die Muskeln noch zusätzlich angespannt.

Das führt nur noch zu mehr Schmerzen. Außerdem können dadurch noch Schulter- oder Rückenschmerzen die Folge davon sein.

Besonders Menschen, die viel Zeit am Schreibtisch oder dem Computer verbringen, leiden oft unter Nackenverspannungen. Nicht selten kommen zusätzlich noch Kopfschmerzen dazu. (Bildquelle: pixabay.com / lukasbieri)

Welche Symptome treten bei Nackenverspannungen auf?

Du kannst Verspannungen im Nackenbereich an bestimmten Symptomen erkennen.

In den folgenden Abschnitten werden wir dir die gängigsten und auch eher seltene aber mögliche Symptome und Folgeerscheinungen nennen.

Schmerzen im Nacken- und Hinterkopfbereich

Das ist natürlich das bekannteste Symptom. Durch die Verspannung der Muskeln entsteht ein ziehender oder bohrender Schmerz.

Der Schmerz kann sich bis zum Hinterkopf und zu den Schultern ausbreiten. Werden dabei zusätzlich noch Nerven beeinträchtigt, kann dies sogar bis hin zu einem Taubheitsgefühl in den Fingern führen.

Kopfschmerzen

Durch die ständige Anspannung im Nackenbereich treten nicht selten auch Spannungskopfschmerzen auf.

Das wird besonders durch Stress in der Arbeit oder eine innere Unruhe gefördert.

Schiefhals

Viele Menschen reagieren auf starke Schmerzen mit einer angespannten und starren Körperhaltung.

In diesem Fall kann sich dies sehr kontraproduktiv auswirken. Durch die eingeschränkte Bewegung und die starre Position ist oft ein Schielfhals oder auch Steifer Nacken die Folge.

Schwindelgefühl

Auch ein Schwindelgefühl kann in manchen Fällen ein Symptom für Nackenschmerzen sein.

Meisten ist dafür ein eingeklemmter Nerv verantwortlich, der die Signalübertragung zwischen Ohren, Augen und die Bewegung mit dem Hals übernimmt.

Das Schwindelgefühl kann zusätzlich noch zur Übelkeit und folglich auch dem Erbrechen führen.

Eingeschränkte Bewegung

Durch die verspannten Muskeln ist eine Bewegung mit dem Kopf nur eingeschränkt möglich und jede kleine Bewegung schmerzt.

Wir verharren in einer starren Position, was sich zusätzlich negativ auf die Verspannung auswirkt.

Weitere Symptome

Neben den oben genannten können aber noch weitere Symptome auftreten.

Um dir das Ganze etwas besser zu verdeutlichen, haben wir als Übersicht eine Tabelle mit einigen weiteren möglichen Symptomen erstellt.

Weitere mögliche Symptome Beschreibung
Ohrenschmerzen Diese Beschwerden treten öfter auf als man glaubt, denn die Verspannungen der Muskeln können sich auch auf diese Region auswirken.
Tinnitus Die Nervenbahnen unseres Hörsinns verlaufen unter anderem auch durch unsere Halswirbelsäule. So können die Verspannungen in dem Bereich auch das lästige Geräusch im Ohr verursachen.
Nervenschädigungen Durch die Halswirbelsäule verlaufen viele Nerven, so kann eine Verspannung der Halsmuskeln für eine Verschiebung einzelner Wirbel sorgen und dadurch die Nerven schädigen.
Durchblutungsstörungen Besonders beim Schiefhals nimmt man eine unnatürliche Kopfhaltung ein, dies kann dazu führen, dass einzelne Blutgefäße blockiert werden.
Ohnmacht Manche Menschen reagieren sehr empfindlich auf Schmerzen. Sind diese zu intensiv, so kann es vereinzelt zu einer Ohnmacht führen.

Wann solltest du mit Nackenverspannungen zum Arzt?

Die meisten Nackenverspannungen lösen sich in der Regel nach einiger Zeit von selbst, jedoch empfiehlt es sich in einigen Fällen trotzdem einen Arzt aufzusuchen.

Es ist vor allem ratsam sich medizinischen Rat zu holen, wenn die Beschwerden häufig auftreten und die Ursache für das Problem unbekannt ist.

Außerdem können die Schmerzen auch andere Krankheiten als Ursachen haben, die sich durch bestimmte Begleitsymptome äußern können.

Beispiele dafür sind:

  • Fieber
  • Motorische Ausfälle
  • Lähmungen oder Bewusstseinsstörungen
  • Gangstörungen

Besonders nach einem Unfall oder Schleudertrauma solltest du dich zur Sicherheit auf jeden Fall untersuchen lassen!

Was tun gegen Nackenverspannungen: Behandlung und Tipps zur Vorbeugung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Verspannungen wieder zu lösen. In den folgenden Abschnitten werden wir dir einige Lösungen für das Problem nennen.

Hier erfährst du die besten Methoden zum Lösen von Nackenverspannungen und erhältst zusätzlich noch hilfreiche Tipps zur Vorbeugung.

Behandlung bzw. Lösen von Verspannungen

Es gibt unterschiedliche Methoden um die lästigen Verspannungen zuverlässig wieder loszuwerden. Dabei muss es nicht immer der Griff zu einem Schmerzmittel sein.

Es gibt viele schonende und trotzdem sehr effektive Möglichkeiten um gegen Nackenverspannungen vorzugehen.

Die unangenehmen Schmerzen im Nacken möchte man natürlich so schnell wie möglich wieder loswerden. Hierbei gibt es verschiedene Lösungsansätze. (Bildquelle: unsplash.com / Toa Heftiba)

Physiotherapie

Bei einer Physiotherapie durch einen erfahrenen Therapeuten werden die Verspannungen gezielt mit Massagen oder bestimmten Handgriffen gelöst.

Es ist besonders für Leute empfehlenswert, die an chronischen Nackenverspannungen leiden.

Durch gezielte Übungen werden noch zusätzlich die betroffenen Muskelgruppen trainiert und sind dadurch in Zukunft weniger anfällig auf Verspannungen.

Wärme

Wärme ist ein gutes Mittel um Verspannungen zuverlässig zu lösen. Die erhöhte Temperatur sorgt dafür, dass die Durchblutung angeregt wird und die Muskeln sich entspannen.

Außerdem hat dies eine leichte schmerzlindernde Wirkung in unserem Gehirn, wodurch das Schmerzempfinden etwas gesenkt wird.

Dabei kann man auf unterschiedliche Mittel zurückgreifen, sei es ein heißes Bad, ein dicker Schal oder ein Wärmepflaster. Auch gibt es einige Hausmittel, die dir dabei behilflich sein können.

Verspannungen selber lösen

Besonders in stressigen Situation ist es wichtig einige Ruhephasen einzubauen. Nimm dir also die Zeit und entspann dich. Das ist nicht nur gut für deinen Gemütszustand, sondern wirkt sich auch positiv auf die Verspannungen aus.

Auch kannst du deinen Partner um eine Massage bitten um die Muskeln zu entspannen. Falls gerade keiner da ist, kannst du natürlich stattdessen einfach selber Hand anlegen.

Dabei reicht es schon manchmal für ein paar Minuten die betroffenen Stellen mit sanftem Druck und Kreisbewegungen zu massieren.

Besonders wichtig ist es bei Verspannungen nicht in der Schonhaltung zu verharren, sondern sich etwas zu bewegen. Seien es einfache Übungen zu Hause oder ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft.

Im Internet und auf Youtube findest du noch zusätzlich viele hilfreiche Übungen. Dort werden dir einzelne Ausführungen genau erklärt und du findest gute Anleitungen um deine Muskulatur zu unterstützen.

Im folgenden Video kannst du dir etwas Inspiration für hilfreiche Dehnübungen holen:

Medikamente

Viele Menschen greifen bei Nackenschmerzen auf Medikamente zurück. Die Helfer gibt es als Salben, Tabletten oder als Flüssigkeit zum Einnehmen.

Am häufigsten werden dabei Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol verwendet. Sie besitzen eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung.

Medikamente sind zwar eine schnelle und zuverlässige Lösung für die Schmerzen, sie sollten jedoch nicht zu oft verwendet werden.

Manche Schmerzmittel können bei übermäßiger Einnahme erhebliche Nebenwirkungen aufweisen und bei zu langer Einnahmedauer abhängig machen.

Tipps zur Vermeidung von Nackenverspannungen

Neben den unterschiedlich Methoden zum Lösen von Verspannungen gibt es  einige hilfreiche Tipps zum Vorbeugen von Beschwerden im Nacken.

Kleinere Übungen lassen sich gut in deinen täglichen Ablauf einbauen und benötigen kein stundenlanges Training oder sonstiges Equipment.

Gezielte Übungen im Alltag

Du kannst verschiedene körperliche Übungen in deinen Alltag einbauen, sie dauern nicht lange und du brauchst auch kein spezielles Equipment dafür.

Es reicht schon, wenn du dir ein paar Minuten Zeit nimmst und zum Beispiel deinen Kopf einige Male behutsam nach oben und unten senkst.

Zusätzlich kannst du deine Halsmuskulatur auch nach links und rechts zur Seite dehnen. Achte darauf diese Übungen stets kontrolliert und langsam auszuführen.

Ruckartige Bewegungen solltest du auf jeden Fall vermeiden. Um den Dehnungseffekt zu verstärken kannst du auch deine Hände mitbenutzen.

Eine weitere gute Möglichkeit deine Muskeln zu entspannen ist es auch deine Arme gleichzeitig und langsam für 10 bis 20 Mal zu schwingen.

Das bringt nicht nur deinen Kreislauf wieder in Schwung, sondern kann auch zusätzlich Verspannungen an den Schultermuskeln vorbeugen.

Optimale Schlafposition

Du solltest es vermeiden auf dem Bauch zu schlafen, wenn du unter Verspannungen im Nacken leidest.

In dieser Position wird nämlich dein Hals sehr stark eingeknickt und es ist möglich, dass du den nächsten Tag schon mit Schmerzen starten musst.

Es empfiehlt sich ein gutes ergonomisches Kissen und eine passende Matratze.

Richtige Körperhaltung

Achte bewusst auf deine Körperhaltung, egal ob beim Autofahren, auf der Arbeit oder zu Hause auf der Couch. Eine natürliche und entspannte Haltung kann dir viele Probleme ersparen.

Das hat nicht nur eine positive Wirkung auf den Nacken, sondern auch für andere Muskelgruppen wie etwa dem Rücken oder den Schultern. Dein Körper wird es dir danken.

Sitzposition wechseln

Auch wenn ihr ehemaliger Schullehrer sie stets dazu ermahnt hat immer nur gerade und still zu sitzen, so hat der ständige Wechsel der Sitzposition einige positive Eigenschaften.

Du vermeidest eine starre Sitzhaltung und belastest außerdem noch unterschiedliche Muskelgruppen im stetigen Wechsel.

Die regelmäßige Be- und Entlastung sind förderlich für die Durchblutung und können Verspannungen gut vorbeugen.

Vermeide langes Arbeiten ohne Pausen

Achte darauf, immer wieder kleinere Pausen einzulegen und dich dabei etwas zu bewegen.

Das bringt nicht nur den Blutkreislauf etwas in Schwung und du fühlst dich frischer, sondern ist auch gut für deine Muskeln.

Sitzball

Ein Sitzball mag zwar sehr unbequem beim Sitzen sein, doch genau darum geht es.

Damit vermeidest du eine starre Sitzposition und musst ständig mit kleinen Bewegungen dafür sorgen, nicht vom Ball zu fallen.

Das ist eine super Möglichkeit deinen Alltag auch im Büro aktiver zu gestalten.

Trivia: Was du sonst noch über Nackenverspannungen wissen solltest

Können bestimmte Vitamine Nackenverspannungen vorbeugen?

Diese Frage lässt sich pauschal nur schwer beantworten. Trotzdem solltest du dir klar machen, dass ein stressiger Alltag und eine ungesunde Lebensweise weder förderlich für deine Gesundheit, noch besonders gut für die Verspannungen ist.

Achte deswegen auch in stressigen Situation auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Denn um alle Aufgaben zu gut zu bewerkstelligen und stets vital zu sein, brauch unser Körper die passenden Nährwerte.

Oft wird bei Krämpfen, besonders im Wadenbereich der Mineralstoff Magnesium empfohlen. Zusätzlich werden einige Verspannungen auch durch einen Eisen- oder Kaliummangel begründet.

Diese Nährstoffe sind sehr wichtig für unseren Körper und unsere Muskulatur. Es ist also möglich, dass sie eine positive Wirkung auch auf die Nackenverspannungen haben können.

Welche Aufgaben die einzelnen Nährstoffe in unserem Körper übernehmen, kannst du in der folgenden Tabelle nachlesen.

Nährstoff Beschreibung
Magnesium Ist bei der Eiweißsynthese beteiligt.  Außerdem ist der Mineralstoff wichtig für viele Muskelfunktionen, die Nervenreizbarkeit und spielt auch eine Rolle beim Aufbau von Sehnen.
Kalium Ist ein wichtiger Mineralstoff bei der Funktion von Muskeln und den Nerven. Außerdem ist es unter anderem für die Stärke und Knochendichte der einzelnen Wirbel verantwortlich.
Eisen Wird für den Transport von Sauerstoff im Körper benötigt. Durch einen Mangel an Eisen können Muskeln negativ in ihren Aufgaben beeinflusst werden.

Was tun bei Kindern mit Nackenverspannungen?

Ach bei Kindern können Nackenverspannungen vorkommen und für große Schmerzen sorgen.

In einigen Fällen ist die Ursache dafür eine Überanstrengung der Halsmuskulatur, die kommt vor allem beim Sport oder beim exzessiven Spielen vor.

Häufig ist aber die Schultasche der Grund dafür. Entweder wurde eine falsche Größe ausgewählt oder der Ranzen ist schlicht und einfach zu schwer.

Dazu kommt auch der stressige Alltag in dem sich viele Kinder wiederfinden, ausgelöst durch hohe Anforderungen der Eltern und dem Leistungsdruck.

Aber auch eine falsche Sitzhaltung oder etwa ein schlechter Schlaf können Nackenverspannungen bei Kindern begünstigen.

In akuten Notfällen kann man mit speziellen Medikamenten eine Lösung der Verspannung erreichen. Es empfiehlt sich aber viel mehr die Nackenschmerzen erstmals mit alternativen Methoden zu bekämpfen.

Vor allem Wärme kann hier eine gute Lösung für das Problem sein. Sprich eine Wärmeflasche, ein dicker Schal um den Hals oder auch ein Wärmepflaster sorgen dafür, dass die Muskeln sich entspannen und die Verspannung gelöst wird.

Wichtig ist in dem Fall auch Bewegung, denn wie du bereits weißt ist eine Schonhaltung oder eine starre Position bei Verspannungen genau der falsche Weg und kann die Beschwerden noch zusätzlich verschlimmern.

Dazu kannst du mit deinem Kind spielen oder etwas Zeit im Freien verbringen.

Fazit

Wie du herauslesen konntest, gibt es für Nackenverspannungen unterschiedlich Ursachen. Es ist ratsam genau an diesen Ursachen anzusetzen und nicht nur bloß die Symptome zu behandeln.

Um die Beschwerden loszuwerden solltest du nur in Ausnahmefällen zu Medikamenten greifen, denn es gibt viel schonende und zuverlässigere Alternativen.

Mit den zusätzlichen Tipps kannst du nicht nur den lästigen Verspannungen vorbeugen, sondern tust auch etwas Gutes für deine Gesundheit. Achte auf jeden Fall auf eine gesunde Ernährung und auf eine gesunde Lebensweise!

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.netdoktor.de/symptome/nackenschmerzen/

[2] https://www.ergotopia.de/blog/richtig-sitzen

[3] https://www.schmerz-im-nacken.de/symptome-bei-nackenschmerzen/

Bildquelle: 123rf.com / 59478524

Warum kannst du mir vertrauen?

Anna hat sich auf medizinischen Journalismus spezialisiert und schreibt nicht nur über den menschlichen Körper, sondern kennt sich auch im Bereich Nahrungsergänzungsmittel sehr gut aus. Durch ihr Studium in Sportwissenschaften besitzt sie ein fundiertes theoretisches Hintergrundwissen über die Materie.