Ist eine Migräne im Anflug, helfen meist nur Migräne Tabletten. Spezielle Migräne Tabletten verschaffen dem leidenden Patienten verhältnismäßig schnell Linderung, da die Zusammensetzung speziell auf die Bedürfnisse bei Migräne angepasst ist.

Bei den ersten Anzeichen eines Migräneanfalles empfiehlt sich eine sofortige Einnahme der Migräne Tabletten. Die Schmerzmittel wirken bei frühzeitiger Einnahme effektiver und können somit einen Anfall abschwächen oder in manchen Fällen sogar verhindern.

Etwa 7 Prozent der Männer und 13 Prozent der Frauen leider unter der weit verbreiteten Krankheit Migräne. Eine Migräneattacke trifft dich oft unvorbereitet und du weißt nie, wie heftig der Migräneanfall ausfallen wird. Um hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen, können folgende Fragen das Erkennen eines Migräneanfalles erleichtern.

Was ist eine Migräne?

Ein in unregelmäßigen Abständen wiederkehrender, anfallsartiger Kopfschmerz wird als Migräne bezeichnet. Bewegungen verstärken die Schmerzen der Migräne.

Viele Patienten reagieren auf Wetterumschwünge und Änderungen des Luftdruckes mit Migräne. Migränepatienten müssen häufig bei einer Attacke ihren gewohnten Tagesablauf unterbrechen, da der starke Schmerz ein normales Alltagsleben nicht mehr zulässt.
Oftmals hilft hier nur Bettruhe, möglichst in einem abgedunkelten Raum, und viel Schlaf und Ruhe.

Eine Migräneattacke kommt meistens plötzlich und unverhofft. Besonders Wetterfühlige Menschen leiden darunter. (Bildquelle: pixabay.com / geralt)

Bei Migräne werden sehr oft Triptane eingesetzt. Diese werden vor allem zur Akutbehandlung verwendet. Migräne Tabletten mit Triptanen verschaffen den Betroffenen meist eine schnelle Linderung der Symptome.Ein Migräneanfall kann einen Zeitraum von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen, in der Regel drei, umfassen.

Gibt es unterschiedliche Formen von Migräne?

Migräne äußert sich in vielen unterschiedlichen Arten. Eine sehr bekannte, häufige Form ist Migräne mit Aura. In 80 Prozent der Fälle sind die Kopfschmerzattacken ohne vorherige Aura.

Die Symptome einer Aura sind beispielsweise Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen oder Schwindelgefühle. In manchen Fällen können Sprachstörungen oder Lähmungserscheinungen auftreten.

Bei vielen Migränepatienten kündigt sich eine Attacke vorher an. Diese Vorstufe wird auch als Aura bezeichnet und unterschiedlich wahrgenommen. (Bildquelle: Unsplash.com / Matteo Vistocco)

In den meisten Fällen erstrecken sich die Migräneattacken über einen kurzen Zeitraum in unregelmäßigen Abständen. Die Anfälle sind selten und meist ist der Patient schmerzfrei.

Allerdings kann das Krankheitsbild der Migräne auch chronisch werden. In diesem Fall werden die Attacken immer häufiger bis zum Überwiegen der Tage mit Kopfschmerzen im Vergleich zu Schmerzfreien Tagen.

Welche Ursachen hat Migräne?

Was die Ursache für Migräne ist, konnte bisher noch nicht herausgefunden werden. Allerdings gibt es einige Faktoren, die einen Migräneanfall auslösen können. Diese sogenannten Trigger sind vielseitig und umfangreich.

Ein bekannter Trigger sind körperliche Einflüsse. Vor allem Schlafmangel und Stress sind bekannte Migräneauslöser. Bei Frauen kann ein Migräneanfall auch im Zusammenhang mit der Menstruation stehen.

Weitere Ursachen unterliegen den Einflüssen aus unserer Umwelt. Die häufigsten sind Wetterlage und Reizüberflutung.

Auch die Ernährung kann eine große Rolle für das Auslösen einer Migräne spielen. Um ein paar Beispiele zur Verdeutlichung zu nennen, gehören hierzu Flüssigkeitsmangel, Medikamente, alkoholische Getränke, Koffeinentzug und Fasten.

Diese Faktoren begünstigen eine Migräne. Um die Häufigkeit von Attacken zu verringern, reicht es in vielen Fällen schon aus, wenn du deinen täglichen Lebensgewohnheiten entsprechend umstellst. Somit vermeidest du die Auslöser und reduzierst die Attacken.

Wie entstehen Migräne-Kopfschmerzen?

Die Entstehung der typischen Migräne-Kopfschmerzen ist aktuell noch nicht bis ins Detail geklärt. Offensichtlich handelt es sich bei einem Migräneanfall um Nervennetze, die übermäßig stark erregt sind.

Durch verschiedene Nervenenden werden Vorgänge im Kopfbereich ausgelöst, die eine Entzündungsreaktion mit Reizung der Blutgefäße im Gehirn bewirken.

Die Blutgefäße erweitern sich und ein Botenstoff, namens CGRP leitet Schmerzsignale an unseren Körper weiter. Somit empfinden wir dies als Schmerz.

Wie erkennst du eine Migräneattacke?

Eine Migräneattacke verläuft in verschiedenen Phasen. Durch das vielseitige Krankheitsbild können die einzelnen Phasen unterschiedlich lange andauern oder überhaupt nicht spürbar in Erscheinung treten.

Die ersten Anzeichen einer Migräne sind meist leichte Kopfschmerzen bei Bewegungen. Bei einer Attacke treten häufig zusätzliche Symptome mit auf. Folgende Begleiterscheinungen sind typisch bei Migräne:

  • Gereiztheit
  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Lichtempfindlichkeit
  • Lärmempfindlichkeit
  • Konzentrationsstörungen

Diese Anzeichen können sich bereits kurz vor der Attacke bemerkbar machen. Wenn du in der Vergangenheit schon häufiger mit Migräne geplagt warst, ist das Beachten dieser Anzeichen ratsam.

Die Vorbotenphase geht im Anschluss in die Aura über. Häufig tritt diese Phase auch oft nicht auf. In dieser Phase leidest du als Betroffener unter Wahrnehmungsstörungen. Meist betrifft dies das Sehen. Flimmersehen oder verzerrtes, unscharfes Sehen sind nur einige Punkte der möglichen Auswirkungen einer Aura.

Während einer Aura sind weitere Störungen des Bewusstseins möglich. Empfindungsstörungen, Orientierungsstörungen, Sprachstörungen oder Lähmungs- und Gleichgewichtsstörungen können hier auftreten.

Die Symptome einer Migräne-Aura setzen normal langsam ein und klingen auch langsam wieder ab. Daran lassen dich diese Anzeichen von den Anzeichen eines Schlaganfalles differenzieren.

Diese Phase ist die schmerzhafteste und schlimmste Phase eines Migräneanfalles. Im weiteren Verlauf der Attacke verschlimmert sich der Kopfschmerz, bis hin zu ein pulsierender, stechender, klopfender und drückender Schmerz. Oftmals erstreckt sich der Schmerz über eine Seite der Kopfhälfte.

In diesem Stadium hilft meist nur noch viel Ruhe und Schlaf. Linderung verschafft häufig ein feuchtes, kühles Tuch, welches du dir auf die Stirn legst.

Die Dauer dieser Kopfschmerz-Phase erstreckt sich im Bereich von 4 Stunden bis zu 3 Tagen. Für die Schmerzlinderung sind hier Migräne Tabletten hilfreich. Nachdem die Schmerzphase überstanden ist, folgt die Erholungsphase.

Da eine Migräneattacke den Körper sehr fordert, macht sich die Erschöpfung häufig noch ein paar Tage bemerkbar.Trotz dem Abklingen des Schmerzes und der Begleiterscheinungen ist in dieser Phase noch mit Müdigkeit und Erschöpfung zu rechnen.

Nicht zu verwechseln ist Migräne übrigens mit Kopfschmerzen, die unter anderem entstehen können, wenn du zu wenig trinkst. Empfohlen werden für Erwachsene mindestens 1,5 Liter täglich.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Migräne?

Bei der Behandlung gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten: Die Akuttherapie und die Prophylaxe. Die beiden Behandlungsmöglichkeiten unterscheiden sich im Ansatz der Behandlung.

Bei einer Akuttherapie ist die Behandlung während einer Migräneattacke. Der Patient sollte vor Reizen geschützt werden. Weiterhin verschafft Ruhe in abgedunkelten Räumen eine Linderung der Symptome. In einer akuten Phase der Migräne kommen häufig Migräne Tabletten zum Einsatz.

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Migräne Tabletten sind immer häufiger in homöopathischer Form erhältlich. Neben Tabletten gibt es außerdem findest du in der Homöopathie viele weitere alternative Methoden für den Einsatz bei Migräne.

Bei der Migräneprophylaxe werden Maßnahmen getroffen, um die Häufigkeit, Dauer und Intensität der Kopfschmerzanfälle verringert werden. Zusätzlicher Effekt dieses Ansatzes ist, eine Reduzierung des Medikamentenkonsumes auf Grund seltener Anfälle zu verringern. Eine Prophylaxe kann medikamentös oder mit alternativen Heilungsmöglichkeiten durchgeführt werden.

Ruhe, Entspannung und viel Trinken sind die besten Hausmittel gegen eine Migräneattacke. (Bildquelle: pixabay.com / holdosi)

Eine Prophylaxe kann eine kleine Änderung der Alltagsgewohnheiten sein. Entspannungsübungen oder Entspannungsphasen helfen deinem Körper und Nervensystem den Stress abzubauen. Zusätzlicher Sport und eine ausgewogene Ernährung bieten ein abgerundetes Gesamtbild.

Leidest du häufiger unter Migräneanfällen, kann ein Kopfschmerztagebuch Aufschluss über genauere Details liefern. Damit werden die Umstände, welche zu deiner Migräne führen, deutlicher und damit kannst du im nächsten Schritt diese Auslöser möglichst vermeiden.

Wie reagierst du bei Anzeichen eines Migräneanfalles?

Grundsätzlich solltest du bei den ersten Anzeichen einer Migräne sofort reagieren. Schaffst du es, die Migräne in einem frühen Stadium zu behandeln, schwächen sich die Anfälle meist stark ab oder können sogar teilweise vermieden werden.

Bei einer starken Migräneattacke können auch Schmerzen im Gesicht, am Nacken, in den Augen oder den Zähnen auftreten. (Bildquelle: Unsplash.com / Asdrubal luna)

In der Anfangsphase der Migräne können gängige Schmerzmittel für Abhilfe schaffen. Gegen Übelkeit können sogenannte Antiemetika helfen. Diese wirken stimulierend auf die Magenbewegung und bremsen somit die Migräne. Zusätzlich beschleunigen sie die Aufnahme der Schmerzmittel.

Bei der Dosierung der Schmerzmittel ist eine Überschreitung von mehr als 10 Tagen kontraproduktiv. Statt deine Kopfschmerzen zu lindern, können zu viel der Medikamente genau das Gegenteil bewirken – Kopfschmerzen auslösen.

Ist der Migräneanfall von der schwereren Sorte, nimmst du am besten spezielle Migräne Tabletten ein. Diese enthalten sehr häufig Triptane. Triptane sind bisher am erfolgversprechendsten bei Migräne.
Außer Triptanen werden auch Ergotamine zur Behandlung eingesetzt.

Empfehlenswert sind Ergotamine nur, wenn dir eine Behandlung mit Triptanen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Im Bereich der Naturmedizin werden sehr häufig Schüssler Salze zur Medikation bei einer Migräne eingesetzt. Immer beliebter wird der Einsatz von Cannabidiol (CBD) bei Migräne. Die CBD-Präparate erfreuen sich aufgrund ihrer hervorragenden Wirkung bei Migräne steigender Beliebtheit.

Was sind Triptane?

Triptane ist der aktuell am häufigsten eingesetzte Wirkstoff bei Migräne. Durch das Imitieren der Eigenschaften des körpereigenen Botenstoffes Serotonin werden die Weite der Blutgefäße reguliert. Durch die Verengung der Blutgefäße an den Hirnhäuten wird der Migräneanfall unterbrochen. Sie wirken weiterhin entzündungshemmend und schmerzlindernd. Es gibt verschiedene Arten von Triptanen.

Die Wirksamkeit der einzelnen Triptane ist unterschiedlich. Aus diesem Grund ist es möglich, dass ein Triptan ohne Wirkung ist, während der Körper auf ein anderes Präparat sehr gut anspricht.

Triptane werden zu Beginn der Kopfschmerz-Phase, nach der Aura, eingenommen. Zwei von den sieben Triptanen sind frei verkäuflich erhältlich: Nara- und Almotriptan.

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) stuft Naratriptan als erste Wahl bei einer Selbstbehandlung einer Migräne ein.

Was sind homöopathische Migränemittel?

In der Homöopathie wird eine Migräne häufig mit der Einnahme von Schüssler Salzen, Bachblüten oder Globuli behandelt. Ein neuer, vielversprechender Weg ist die Behandlung einer Migräne durch CBD.

Ist CBD legal? Aktuelles über die Rechtslage im Jahr 2019

Das pflanzliche CBD hat eine schmerzlindernde und entspannende Wirkung. Neben der Schmerzlinderung hilft das CBD auf natürliche Weise gegen die Begleiterscheinungen von Übelkeit und Erbrechen und hilft die Magen-Darm-Funktion zu regulieren.

Was ist CBD?

Ein Geheimtipp gegen Migräne in der Homöopathie ist CBD. Die Bekanntheit des CBD ist noch relativ gering. Wir erwähnen es deshalb hier separat, da die Wirkung gerade bei Migräne hervorragend ist.
CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol.

Das CBD ist Bestandteil der Cannabis Pflanze und hat sehr positive Wirkung auf den menschlichen Körper. Das Cannabidiol ist freiverkäufliches Nahrungsergänzungsmittel und wirkt nicht psychoaktiv.

CBD Wirkung: Aktueller Überblick über die gesundheitlichen Wirkungen

Experten, internationale Studien und neueste medizinische Auswertungen konnten die schmerzlindernde Wirkung bereits mehrfach feststellen. Vor allem bei Migräne versprechen dir die Mittel mit CBD eine schnelle Linderung der Symptome auf eine natürliche Art und Weise. CDB gegen Migräne ist als Öl erhältlich.

Welche Migräne Tabletten gibt es und welche sind die richtigen?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Typen/Arten von Migräne Tabletten unterscheiden:

  • Frei verkäufliche Migräne Tabletten
  • Verschreibungspflichtige Migräne Tabletten
  • Homöopathische Mittel
  • Mittel zur Linderung der Begleiterscheinungen

Worum handelt es sich bei frei verkäuflichen Migräne Tabletten und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Frei verkäufliche Migräne Tabletten beinhalten meist die Wirkstoffe Paracetamol, Ibuprofen oder Diclofenac. Du kannst bei einem Migräneanfall auf normale Standard-Schmerzmittel zurückgreifen.

Bei leichten Attacken können diese gut helfen, vor allen wenn sie in einem möglichst frühen Stadium des Anfalls eingenommen werden.

Spezielle Migräne Tabletten kannst du in der Apotheke kaufen. Es gibt mittlerweile sogar welche, die Triptane als Wirkstoff beinhalten. Zwei von sieben Triptanen sind mittlerweile in kleinen Mengen frei erhältlich.

Bei Herzpatienten oder mit hohem Blutdruck sollte allerdings vor der Einnahme ärztlicher Rat eingeholt werden, damit unerwünschte Nebenwirkungen ausbleiben.

Vorteile
  • Unkompliziert in der nächsten Apotheke verfügbar
  • Kein vorheriger Arztbesuch notwendig
  • Schmerzmittel können auch für andere Beschwerden eingenommen werden
  • Schmerzmitteldosierung verhältnismäßig gering
  • Kaum unerwünschte Nebenwirkungen
Nachteile
  • Sind nicht auf den individuellen Schmerz angepasst
  • Oftmals keine Wirkung bei starken Migräneattacken
  • Schwache Wirkung bei zu später Einnahme
  • Frei verkäufliche Schmerzmittel helfen oft nicht gegen Begleiterscheinungen
  • Dosierung des Schmerzmittels nicht ausreichend
  • Die Krankheit bleibt aufgrund des fehlenden Arztbesuches unbehandelt

Worum handelt es sich bei verschreibungspflichtigen Migräne Tabletten und worin liegen die Vor-und Nachteile?

Verschreibungspflichtige Migräne Tabletten beinhalten eine höhere und stärkere Dosierung der Schmerzmittel. Aus diesem Grund muss vor der Einnahme eine ärztliche Untersuchung zur Feststellung der Notwendigkeit des Einsatzes dieser Medikamente durchgeführt werden.

Die Migräne Tabletten enthalten meist Triptane und werden bereits bei den ersten Anzeichen eines Migräneanfalles, nach der Aura, eingenommen. Bleibt eine Wirkung aus, ist der Rat des Arztes hinzuzuziehen. Helfen Triptane als Wirkstoff nicht, werden sogenannte Mutterkornalkaloide (Ergotamine) eingesetzt.

Triptane sind mit dem körpereigenen Botenstoff Serotonin zu vergleichen, welcher bei der Migräne-Entstehung eine entscheidende Funktion hat. (Bildquelle: pixabay.com / rtdisoho)

Ergotamine werden aus dem Mutterkorn-Pilz gewonnen du haben eine große Wirkungspalette. Allerdings können Begleiterscheinungen, wie Übelkeit und Erbrechen damit nicht behandelt werden. Diese werden aber wegen ihrer Nebenwirkungen nur in seltenen Fällen verschrieben.

Vorteile
  • Deutlich schnellere und bessere Wirkung
  • Die Medikamentierung wird individuell angepasst
  • Übelkeit und Erbrechen als Begleiterscheinung werden verringert
  • Medikamenteanpassung speziell an die Symptome einer Migräne
Nachteile
  • Höhere Dosierung der Schmerzmittel
  • Je nach Medikament mehrere Nebenwirkungen möglich
  • Arztbesuch erforderlich

Worum handelt es sich bei homöopathischen Migräne Tabletten und worin liegen die Vor-und Nachteile?

In der Apotheke findest du immer häufiger homöopathische Migräne Tabletten oder alternative Präparate zur Linderung einer Migräne. Diese Präparate basieren meist auf pflanzlicher Basis und schonen den Körper vor den unerwünschten Nebenwirkungen eines Schmerzmittels. Durch natürliche Bestandteile wird der Körper weniger belastet und zur Selbstheilung angeregt.

Alternativ zu Medikamenten gibt es in der Homöopathie noch viele weitere Möglichkeiten zur Behandlung einer Migräne. Oftmals werden Akupunktur oder Akupressur bei Migräne erfolgreich angewendet. Bei der Suche nach der für dich richtigen Behandlung berät dich ein guter Heilpraktiker.

Vorteile
  • Geringere körperliche Belastung durch Schmerzmittel
  • Nebenwirkungen sind sehr gering oder treten gar nicht erst auf
  • Verschiedene Mittel sind in Apotheken, Reformhäusern oder Drogerien erhältlich
  • Heilpraktiker bietet einen Ansprechpartner zur individuellen Migränebehandlung
Nachteile
  • Es kann die Einnahme mehreren verschiedenen Medikamente notwendig sein
  • Einsatz der Wirkung kann etwas Zeit beanspruchen
  • Bei manchen Therapien ist die Konsultation eines Heilpraktikers notwendig

Anhand dieser Faktoren kannst du Migräne Tabletten vergleichen und bewerten

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Akutbehandlung oder Prophylaxe
  • Häufigkeit der Migräneanfälle
  • Natürliche oder chemische Medikamentation
  • Konsultierung eines Arztes bzw. Heilpraktikers

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Migräne Tabletten vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich bestimmte Migräne Tabletten für dich eignen oder nicht.

Akutbehandlung oder Prophylaxe?

Es stellt sich die Frage, für welchen Fall du die Migräne Tabletten benötigst. Bei einem plötzlichen Migräneanfall sind andere Medikamente notwendig, als zur Vorbeugung solcher Anfälle.

Eine Akutbehandlung erfolgt meist mit verschiedenen Schmerzmittel, während eine Prophylaxe auf eine Vorbeugende Maßnahme zur Vermeidung von Migräneattacken abzielt.

Neben Medikamenteneinsatz setzt die Prophylaxe auf Verhaltenstherapie und Entspannungsphasen im Alltag. Auch mehr Sport und Bewegung ist hierbei oftmals enthalten. Die Prophylaxe ist langfristig und die Erfolge stellen sich erst nach und nach mit dem Fortschritt der Behandlung ein.

Die Therapie ist erfolgsversprechend, dass sie dir als starken Migränepatienten langfristig eine deutliche Linderung der Anfälle bzw. längere Schmerzfreie Phasen verschaffen kann.

Häufigkeit der Migräneanfälle

Bei der Wahl der Migräne Tabletten stellt sich die Frage, wie häufig deine Migräneanfälle auftreten. Die Einnahme der Schmerzmittel belastet den Körper. Bei häufigeren Anfällen gilt es eine ungewollte Überdosierung der Schmerzmittel zu vermeiden.

Bei häufigeren Attacke ist es ratsam, Rücksprache zur Medikamenteneinnahme mit deinem Arzt zu halten. Die Einnahme der Schmerzmittel kann ungewollte Nebenwirkungen haben, in manchen Fällen sogar die Auslösung von Migräneanfällen fördern.

Treten Migräneanfälle häufiger bei dir auf, gilt es abzuklären, welche Faktoren zu deiner Migräne führen. Liegt eine chronische Migräne bei dir vor, sind andere Medikamente notwendig, als bei einem seltenen akuten Migräneanfall.

Natürliche oder chemische Medikation?

Als nächstes gilt zu klären, auf welche Methode du zurückgreifen möchtest. Natürliche Mittel belasten den Körper weniger.Die Nebenwirkungen sind meist minimal oder gar nicht vorhanden. Das Interesse im Bereich der Homöopathie liegt meist darin, die Ursachen der Krankheit herauszufinden.

Somit kann die Ursache beseitigt und auf diesem Weg die Krankheit geheilt werden. Homöopathie beruht auf eine ganzheitliche Betrachtung. Heilpraktiker und manche Apotheken haben sich darauf spezialisiert.

Die Homöopathie gehört zu den beliebtesten alternativen Heilverfahren. Rund 38 Prozent der Deutschen haben schon einmal ein homöopathisches Mittel eingesetzt. (Bildquelle: pixabay.com / silviarita)

Chemische Medikamente verschaffen meist schnelle und deutliche Linderung. Zudem sind diese vergleichsweise einfach in der Apotheke erhältlich. Der Arzt oder Apotheker bietet Hilfestellung bei der Suche nach dem individuell richtigen Medikament. Die Dosierung der einzelnen Medikamente kann entsprechend der Schwere des Anfalles angepasst werden.

Konsultierung eines Arztes bzw. Heilpraktikers

Liegen bei dir häufigere und stärkere Migräneanfälle vor, hilft dir der Arzt bzw. Heilpraktiker das richtige Medikament zu finden.

Der Arzt oder Heilpraktiker lokalisiert den Schmerz, forscht nach Ursachen und spezifiziert den Schmerz, damit du die für dich und deinen Schmerz wirkungsvollste Therapie bekommst. Die Migräne Tabletten werden auf deine Anfälle abgestimmt und zu erhält gegebenenfalls das benötigte Rezept zur Behandlung der Migräne.

Fazit

Es gibt viele verschiedenen Arten und Wege eine Migräne zu behandeln. Migräne Tabletten haben unterschiedliche Wirkstoffe, die oft sehr schnell deutliche Linderung verschaffen. Als homöopathisches Wundermittel gegen Migräne gilt aktuell CBD.

Die Migräne Tabletten nimmst du am besten schon bei den ersten Anzeichen einer Migräne ein, damit die Tabletten schnellstmöglich ihre Wirkung entfalten und somit im Idealfall einen schlimmeren Anfall vermeiden.

Verschiedene Behandlungsmethoden

Frei verkäufliche Migräne Tabletten bieten dir eine schnelle Linderung der Symptome der Krankheit. Wenn du allerdings öfter an leichten oder schweren Migräneanfällen leidest, empfiehlt sich trotzdem ein Arztbesuch.

Diese Tabletten erhältst du in jeder Apotheke ohne Rezept. Die Dosierung und Handhabung ist meist einfach und die Einholung ärztlichen Rates nicht notwendig. Beratung erhältst du bei den Mitarbeitern in der Apotheke, damit du die für dich passenden Tabletten findest.

In der Migränetherapie kommen Methoden der medikamentösen Akuttherapie, sowie der medikamentösen und nicht-medikamentösen Prophylaxe zum Einsatz. (Bilquelle: Unsplash.com / Hermes Rivera )

Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten benötigst du ein Rezept von deinem behandelnden Arzt. Da die Wirkung der Medikamente bei verschreibungspflichtigen Tabletten meist umfangreicher ist, ist es wichtig, die richtigen Medikamente und Dosierung einzunehmen. Die Bezeichnung verschreibungspflichtig gibt jedoch keinerlei Hinweis auf eine Kostenübernahme der Medikamente durch die Krankenkasse.

Die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente werden nicht automatisch von deiner Krankenkasse übernommen. Im Zweifelsfall hilft eine kurze Rücksprache mit der jeweiligen Krankenkasse zur Kostenübernahme.

Bei einer Therapie mit Hilfe der Homöopathie wird der Fokus im ersten Schritt auf die sofortige Linderung der Symptome gelegt. Im zweiten Schritt erfolgt eine Langzeitbehandlung während der schmerzfreien Phasen, mit dem Ziel, die Migräne möglichst gänzlich zu vermeiden. Daher solltest du eine homöopathische Therapie immer mit dem Langzeitziel vor Augen beginnen.

Natürliche Wege aus der Migräne

Natürliche Mittel gegen Migräne sind vielseitig erhältlich. So kannst du dir diese sowohl in der Apotheke, als auch in Reformhäusern, Drogerien oder bei Heilpraktikern besorgen.

Je Nachdem wie deine Kenntnisse im Bereich der Homöopathie sind, ist es sinnvoll eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Heilpraktiker oder Apotheken mit Schwerpunkt Homöopathie bieten dir eine gute Anlaufstelle hierfür.

Diese Mittel sind keine direkten Migräne Tabletten. Sie werden hier unter diesem Punkt dennoch mit aufgeführt, dass die Begleiterscheinungen einer Migräne durch die sogenannten Antiemetika gelindert werden. Da sehr oft Begleiterscheinungen mit der Migräne einhergehen, empfiehlt es sich ein Antiemetikum zusätzlich mit einzunehmen.

Natürliche Helfer gegen Kopfschmerzen

Antiemetika helfen nicht nur gegen Übelkeit, sondern verstärken außerdem die Wirkung von Schmerzmittel. Durch diese Linderung fallen die Attacken nicht so heftig aus oder können im Idealfall sogar eine Migräneattacke ausbremsen. Oftmals verbessern diese Mittel gegen Übelkeit die Verbesserung der Wirkung der anderen Medikamente.

Bei einem Migräneanfall gönnst du dir viel Ruhe und Schlaf im abgedunkelten Raum. Treten häufiger Migräneattacken bei dir auf, empfehlen wir dir eine Prophylaxe gegen Migräneanfälle, damit du langfristig möglichst auf Migräne Tabletten weitestgehend verzichten kannst.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.netdoktor.de/krankheiten/migraene/was-hilft-gegen-migraene/

[2] https://www.apotheken-umschau.de/Migraene

[3] https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Triptane

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Triptane

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabidiol

[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Migr%C3%A4ne

[7] https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/migraene/was-ist-migraene/

[8] http://www.dmkg.de/patienten/medikamente-gegen-spannungskopfschmerzen.html

[9] https://www.alles-ueber-migraene.de/behandlung/hilfe-aus-der-natur/

Bildquelle: Unsplash.com / Anh Nguyen

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