Milch galt immer als absolut essentiell in unserer Ernährung. Doch mittlerweile verbreiten sich die Annahmen, dass Milch gar nicht so gesund ist. Vor allem durch den Trend des Veganismus greifen immer mehr Menschen zu pflanzlichen Milchalternativen.

In diesem Artikel fassen wir dir alle wichtigen Fakten zum Thema Milch und Gesundheit zusammen. Du erfährst, ob Milch gesund oder ungesund ist und welche Alternativen es zu tierischen Milchprodukten gibt.




Das Wichtigste in Kürze

  • Milch enthält Wachstumshormone, welche für den erwachsenen Menschen schädlich sein können. Durch die hohe Konzentration des Wachstumshormons im ausgewachsenen Körper kann es zu Genveränderungen kommen.
  • Zu viel Milch kann unter anderem zu Osteoporose, Akne, Prostatakrebs, oder auch Arterienverkalkung führen. Die erwähnten Nebenwirkungen können aufgrund von einer langfristig hohen Milch Einnahme entstehen.
  • Am Markt gibt es immer mehr pflanzliche Alternativen, die sehr gut als Milchersatz dienen können. Man kann die Milch zum Beispiel durch Mandel-, Hafer-, Reis- oder Sojamilch ersetzen.

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Die Mandelmilch von Natumi bietet einen puren Geschmack in Bio-Qualität. Die rein pflanzliche Alternative kommt in einem 6er Pack mit je 1 Liter. Der Drink ist nicht nur laktosefrei, sondern auch glutenfrei und wird ausschließlich in Deutschland hergestellt.

Bisherige Kunden loben vor allem den guten Geschmack und die Möglichkeit den Mandeldrink für den Kaffee aufzuschäumen zu können.

Zusätzlich schätzen sie die schnelle Lieferung und den Fakt, dass die Mandelmilch ungesüßt und ohne unnötige Zusätze ist. Sie würden das Produkt auf jeden Fall weiterempfehlen.

Definition: Was ist Milch?

Milch ist ein sehr vielseitiges Naturprodukt, welches viele Nährstoffe beinhaltet. Sie besteht aus Milchzucker, Milchfett, Milcheiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen und kann verschieden hergestellt werden.

Wenn wir von Milch sprechen, ist meistens Kuhmilch gemeint.Milch kann jedoch von jedem Säugetier gebildet werden, um normalerweise ihre Neugeborenen zu ernähren.

Milchprodukte, wie Butter, Käse, Joghurt oder auch Schlagsahne werden aus weiterverarbeiteter Rohmilch gewonnen. (Bildquelle: 123rf.com / Baiba Opule)

Aufgrund der Züchtungen produzieren unsere Milchkühe jedoch sehr viel mehr Milch als der Nachwuchs benötigt.

Hochleistungskühe können bis zu 4400 Liter Milch pro Jahr produzieren. Diese wird gemolken und als Rohmilch zu vielen weiteren Milchprodukten weiterverarbeitet.

Zum einen wird daraus standardisierte Konsummilch hergestellt, aber zum anderen auch Produkte wie Käse, Butter oder Joghurt.

Milch hat vor allem beim Frühstück einen sehr hohen Stellenwert in unserer Ernährung. Sie wird sowohl im Kaffee oder auch im Müsli verwendet.

So manch einer trinkt sie auch gerne pur. Ob das nun so gesund ist, oder ob Milch vielleicht ungesund für uns Menschen sein kann erfährst du hier in diesem Artikel.

Hintergründe: Was du über Milch und deren Wirkung wissen solltest

Wie du nun schon erfahren hast, gibt es eine Vielzahl an Milchprodukten am Markt, welche als gesund und essentiell promotet werden.

Trotzdem greifen immer mehr Menschen zu pflanzlichen Milchalternativen. Warum auch du darüber nachdenken solltest, die tierischen Milchprodukte aus deiner Ernährung zu streichen erfährst du in Folge.

Was macht Milch ungesund?

Immer mehr Untersuchungen und Studien zeigen, dass Milch nicht so gesund ist, wie sie vermarktet wird. Die Recherche der weißen Flüssigkeit zeigt einige Gründe auf, warum man sie vermeiden sollte.

Milch wurde früher als Starkmacher und Energielieferant bezeichnet. Heute gehen Experten sogar davon aus, dass Milch krebserregend sein könnte.

Auch der zuvor promotete hohe Calciumwert, welcher die Knochen stärken sollte, ist heute durch die Harvard-Studie aus 2014 widerlegt worden. In der Studie wurde festgestellt, dass Milch trotz des hohen Calciumwertes, eher zu brüchigeren Knochen führt, als sie zu stärken.

Milch ist grundsätzlich von der Natur dafür gedacht, kleinen Kälber in kurzer Zeit zu helfen zu massiven, erwachsenen Kühen heranzuwachsen. Deshalb ist der wichtigste Bestanteil von Milch wachstumsfördernde Hormone.

Diese Wachstumshormone sind logischerweise nicht für einen ausgewachsenen Menschen gemacht und können sogar zu einer Veränderung unserer Gene führen.

Im folgenden Video spricht eine Ärztin über Milch und deren Wirkung auf unsere Gesundheit.

Kann man zu viel Milch trinken?

Milch kann viele verschiedene Folgen mit sich bringen, deshalb ist zu viel Milch nicht gut für unseren Körper.

Ein Schuss Milch im Kaffee oder ein Käsebrot in der Woche sollte kein Problem darstellen, jedoch solltest du deinen Milchkonsum in Maßen halten.

Zusätzlich zu den gesundheitlichen Folgen, die wir schon erwähnt haben, kann zu viel Milch auch die Lust auf abwechslungsreiche Mahlzeiten mindern.

Da Milch sehr sättigend ist, kann dadurch die Gefahr bestehen, dass man weniger isst und so viele Vitalstofflieferanten, wie Gemüse, Obst, Fleisch und Vollkornprodukte zu kurz kommen.

Wir empfehlen dir so gut es geht auch tierische Milch zu verzichten und zu versuchen pflanzliche Milchalternativen in deine Ernährung zu integrieren.

So wirkst du zum einen der Massentierhaltung entgegen und zum anderen förderst du deinen gesunden Lebensstil.

Welche Nebenwirkungen kann zu viel Milch haben?

Die Milchindustrie setzt sehr viel auf die richtigen Werbebotschaften. Dabei ist schon lange bewiesen, dass Milch sehr viele negative Nebenwirkungen auf den Körper hat.

Wir haben dir zum Überblick in der nächsten Liste einige der Auswirkungen von Milch zusammengefasst:

  • Prostatakrebs
  • Osteoporose
  • Diabetes
  • Akne
  • Arterienverkalkung
  • Übergewicht
  • Laktoseintoleranz

Wie du siehst, kann Milch leichtere, aber auch schwerwiegendere Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Studien zufolge kann Milch nicht nur zu Akne, oder Diabetes führen, sondern auch krebserregend sein.

Auch die Laktoseintoleranz ist eine weitverbreitete Stoffwechselstörung, die wiederum zu schwerwiegenden Folgen führen kann.

Wenn du mehr zum Thema Milchunverträglichkeit wissen willst, haben wir dir hier unseren Artikel darüber verlinkt. Du findest darin nicht nur die Symptome, sondern auch effektive Lösungen.

Welche Arten von Milch gibt es?

Die Auswahl an möglichen Milchprodukten ist heutzutage sehr groß. Konsumenten können zwischen folgenden Milchsorten wählen:

Milcharten
Rohmilch
Vorzugsmilch
Vollmilch
Fettarme Milch
Magermilch
Frischmilch
H-Milch
Laktosefreie Milch

Wie du sehen kannst, gibt es zum einen die noch unbehandelte Rohmilch und zum anderen viele weiterverarbeitete Versionen mit jeweils anderen Eigenschaften.

Zum Beispiel hat die Vollmilch einen sehr hohen Fettgehalt, wobei bei der fettarme Milch der Fettanteil reduziert wird.

Nicht nur der Fettgehalt sondern auch die Haltbarkeit wird durch verschiedene Verfahren verändert, um so den Konsumenten eine große Auswahl zu bieten.

Auch für die Verbraucher mit Laktoseintoleranz gibt es eine Milchsorte, die sie trotz der Unverträglichkeit konsumieren können.

Wenn du laktoseintolerant bist und nach der für dich perfekten Milch suchst, dann haben wir dir hier unseren Vergleich der besten laktosefreien Milch eingebaut.

Welche Milch Alternativen gibt es?

Die Auswahl an pflanzliche Milchalternativen im Supermarkt steigt immer mehr. Damit du einen Überblick bekommst, was es so gibt, haben wir dir im Folgenden einige pflanzliche Milchalternativen aufgelistet.

Mandelmilch

Mandelmilch ist mit gerade einmal 30 Kalorien und 2,5 Gramm Fett pro Tasse die perfekte gesunde Alternative für Kuhmilch. Die “Milch” wird aus gestanzten Mandeln und Wasser zu einer milchigen Flüssigkeit verarbeitet.

Wenn du jedoch Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalist legst, solltest du eher zu einer anderen Alternative greifen.

Sojamilch

Sojamilch ist der klassische und wohl bekannteste Milchersatz. Sojadrinks enthalten gesunde Stoffe wie Folsäure und pflanzliche Proteine.

Vereinzelte Anbieter stellen auch Sojamilch mit einer extra Portion Calcium her.

Reismilch

Reismilch zählt so wie die Hafermilch zu den Getreidedrinks. Jedoch unterscheidet sie sich aufgrund des Geschmacks und der Konsistenz sehr.

Reismilch ist proteinärmer als die anderen Milchalternativen. Sie ist jedoch auch allregenärmer und glutenfrei.

So ist sie nicht nur für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet, sondern auch für Menschen mit Zöliakie, Soja- oder Nussallergie.

Kokosmilch

Kokosnussmilch ist sehr beliebt in Smoothies oder im Müsli, aber auch in herzhaften Gerichten, wie zum Beispiel Currys.

Sie ist von Natur aus süß und kommt daher meist ungesüßt in den Handel.

Hanfmilch

Hanfmilch wird aus Hanfsamen gewonnen und ist eine eher seltenere Alternative.

Sie enthält jedoch viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren und ist zudem gluten- und cholesterinfrei, weshalb auch die Hanfmilch in Zukunft mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte.

Hafermilch

Hafermilch ist groß im Kommen, da sie regional ist und die Herstellung nachhaltiger ist als zum Beispiel die der Mandelmilch.

Hafermilch eignet sich als Milchalternative, weil sie keine Laktose, kein Milcheiweiß und keine Sojabestandteile enthält.

Welche pflanzliche Milch schmeckt am besten?

Grundsätzlich schmeckt jede pflanzliche Milchalternative anders. Wenn du gerne einen nussigen Geschmack hast, solltest du eher zu Mandel- oder Haselnussmilch greifen.

Sojadrinks schmecken etwas getreidig, aber auch ein wenig nussig. Hafermilch und andere Milchalternativen aus Getreide schmecken meist leicht süß und getreidig.

Hanfmilch schmeckt sehr ähnlich wie fettarme Kuhmilch, weshalb sie sehr gut zum pur trinken ist.

Je nach deinen Vorlieben ist eine andere Milch die beste für deinen Geschmack. Bei den Milchalternativen und dem Geschmack scheiden sich die Meinungen.

Zusätzlich zu den natürlichen Varianten gibt es auch die meisten Sorten mit Vanille oder Schokolade Geschmack.

Welche vegane Milch Alternative ist am gesündesten?

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Top 3 der gesündesten Milchalternativen Soja-, Mandel- und Hafermilch sind.

Diese sind wahrscheinlich auch die bekanntesten pflanzlichen Milchsorten. Wir würden dir zur Mandelmilch empfehlen, da sie gerade einmal halb so viele Kalorien wie Kuhmilch oder Sojamilch hat.

Sie lässt sich sehr gut aufschäumen und ist daher gut für deinen Kaffee. Mandelmilch eignet sich aber auch genauso gut für Müsli, Smoothie, oder auch als goldene Milch.

Mandelmilch hat einen sehr nusseigen Geschmack und ist eine der gesündesten pflanzlichen Milchalternativen. (Bildquelle: 123rf.com / Anawat Sudchanham)

Milch ungesund: Gründe und wissenschaftliche Fakten

Wie du nun schon erfahren hast, gibt es einige Auswirkungen von Milch auf unseren Körper, die nicht gerade positiv sind.

Deshalb haben wir dir in Folge genauer beschrieben, wie viel, welche und wann Milch ungesund ist.

Wann ist Milch ungesund?

Gerade wenn du an einer Laktoseintoleranz leidest, solltest du auf jeden Fall auf Milch verzichten. Da dein Körper die in der Milch vorhandenen Laktose nicht verarbeiten kann.

Ignorierst du dies, kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen.

Doch selbst wenn du nicht an einer Laktoseintoleranz leidest, solltest du Milch nur in geringen Mengen oder im besten Fall gar nicht zu dir nehmen.

Bei einer Studie wurden die Auswirkungen von Milch an 15.000 Frauen und 10.000 Männern getestet.

Die Forscher ermittelten einen Zusammenhang zwischen dem Milchkonsum und einer früheren Sterberate. Vor allem bei Frauen war diese Auswirkung stärker als bei den Männern dieser Studie.

Auch wenn du von Natur aus schon zu Akne tendierst, solltest du Milch vermeiden. Studien haben gezeigt, dass Milchtrinker eine viel höhere Chance haben, Akne zu entwickeln.

Das ist auf die starke Steigerung des Insulinspiegels aufgrund der Einnahme von Milch zurückzuführen.

Chronische Durchfälle ohne erkennbare Ursache können ebenfalls oftmals auf die Einnahme von Milchprodukten zurück geführt werden.

Deshalb solltest du als Erste-Hilfe-Maßnahme beim Auftreten von Durchfall erstmals auf Milch verzichten. Du könntest eine bisher nicht identifizierte Laktoseintoleranz haben.

Gerade wenn du laktoseintolerant bist, solltest du Milchprodukte vermeiden. (Bildquelle: 123rf.com / belchonock)

Welche Milch ist ungesund?

Grundsätzlich gilt, je mehr verarbeitet, umso schlechter ist die Milch für uns. Die sogenannte “Pasture” Langzeitstudie, die im Oktober 2014 erschienen ist, zeigte, dass vor allem H-Milch sehr ungesund ist.

Bei der Studie wurden rund 8.000 Kinder in Österreich, Finnland, Frankreich, Deutschland und der Schweiz beobachtet.

Jene, die am meisten H-Milch tranken, hatten einen viel höheren CRP-Wert (Entzündungswerte) im Blut als jene, die Rohmilch tranken.

Nichtsdestotrotz solltest du auf jegliche Milchsorte verzichten bzw. sie in Maßen zu dir nehmen. Wie viel Milch zu viel ist, erfährst du im nächsten Absatz.

Wieviel Milch ist ungesund?

Wie schon erwähnt, ist gar keine tierische Milch am besten. Solltest du jedoch nicht komplett verzichten wollen, haben wir dir in Folge die täglich empfohlene Höchstmenge eingebaut.

Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollte man täglich nicht mehr als 200 bis 250 ml fettarme Milch und/oder Milchprodukte zu sich nehmen.

Solltest du dich an diese Richtlinien halten und zusätzlich milchfreie Tage in deine Ernährung einbauen, brauchst du dir keine Gedanken darüber machen, zu viel Milch zu dir zu nehmen.

Für wen ist Milch ungesund?

Im Grunde ist Milch langfristig für jeden Menschen ungesund. Damit du jedoch genauer weißt, welche Auswirkungen Milch auf verschiedene Personen haben kann, haben wir dir in Folge jeweils Beschreibungen eingefügt.

Erwachsene

Bei Erwachsenen kann Milch, die weiter oben schon erwähnten Nebenwirkungen hervorrufen. Akne, Arterienverkalkung, Diabetes, Übergewicht, Krebs und neurodegenerative Krankheiten könnten in Verbindung mit der Einnahme von Milch stehen.

Die Milch, welche eigentlich zur Wachstumssteigerung von Kälbern gedacht ist, sorgt bei Erwachsenen für eine Steigerung der Konzentration des Wachstumsfaktors IGF-1.

Dieser steigert normalerweise in der Kindheit und Jugend das Wachstum, während er bei Erwachsenen das Risiko für Zivilisationskrankheiten erhöht.

Männer

Vor allem Männer sollten zu hohe Mengen an Milch vermeiden, da sie das Risiko für Prostatakrebs erhöhen kann. Durch die zu hohe Konzentration des Wachstumshormons kann es bei Männern auch zur Bildung von Tumoren oder einer Männerbrust kommen.

Kinder und Säuglinge

Gerade bei Kindern und Säuglingen sollte man besonders acht geben, wie viel, oder ob man ihnen tierische Milch gibt. Denn Milch kann sogar Algerien auslösen, zu chronischen Infekten führen und Hautprobleme, inklusive Neurodermitis hervorrufen.

Darüber hinaus kann es bei Kindern Asthma, Diabetes und sogar Krebs fördern. Der Grund dafür könnten die artfremden Proteine der tierischen Milch sein, gegen welche sich der Körper wehrt.

Auch Kinder können schon im jungen Alter eine Laktoseintoleranz entwickeln. In dem Fall solltest du auf jeden Fall darauf achten, Milchprodukte aus der Ernährung deines Kindes zu streichen. (Bildquelle: 123rf.com / belchonock)

Hunde und Katzen

Hunde und Katzen sollten, genau wie Menschen nur in den ersten Lebenswochen, während der Stillzeit Milch zu sich nehmen.

Am Ende der Stillzeit wird das Enzym Laktase, welches zur Verwertung von Milch gebraucht wird immer weniger produziert.

Deshalb können Hunde oder Katzen im Laufe der Zeit immer weniger Milch verdauen. Wenn der Hund oder die Katze keine Laktase mehr produziert und somit gar keine Milch mehr verarbeiten kann, spricht man von einer Laktoseintoleranz.

Diabetiker

Tierische Milch gilt nicht nur als Auslöser für Diabetes, sondern ist auch für einen Diabetiker ein Risikofaktor. Es kann passieren, dass vor allem Milcheiweiße unverdaut in die Blutbahn von Diabetiker geraten.

Der Körper klassifiziert dieses fremde Eiweiß als Eindringling und baut Antikörper zur Bekämpfung auf.

Die Antikörper wirbeln dann durch den ganzen Körper auf der Suche nach den fremden Eiweißen. Das Problem dabei ist das unsere Körpereigenen Beta-Zellen eine ähnliche Aminosäurenabfolge haben, wie Milchprotein.

So passiert es, dass die Antikörper nicht nur die fremden Milcheiweiße zerstören, sondern auch die körpereigenen Beta-Zellen. Deshalb sollten Diabetiker auf Milchprodukte verzichten.

Warum ist Milch krebserregend?

Besonders pasteurisierte Kuhmilch enthält eine große Menge an Östrogen, den weiblichen Geschlechtshormonen.

Diese wurden in einer Studie der Harvard University mit hormonbedingten Krebserkrankungen verglichen.

In Deutschland ist Prostatakrebs mit ca. 25 % die häufigste Krebserkrankung von Männern. (Bildquelle: 123rf.com / Pornpan Chinnapong)

Das Ergebnis war, dass das Östrogen ein etwa 100.000 Mal höheren Potential hat, krebserregend zu sein, als hormonähnliche Substanzen in Pestiziden.

Sie konnten das Östrogen in Verbindung mit Hoden-, Prostata- und Brustkrebs bringen.

Trivia: Was du sonst noch über Milch und Gesundheit wissen solltest

Ist Milch gefährlich?

Wie du nun schon erfahren hast, kann Milch langfristig schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Milch vereinzelt in geringen Maße gefährlich ist. Wie so oft in der Ernährung, ist die Menge das ausschlaggebende Kriterium.

Ernährst du dich also ausgewogen und trinkst ab und zu einmal etwas Milch oder isst manchmal Milchprodukte, sollte das deinen Körper nicht schaden.

Warum ist Kaffee mit Milch ungesund?

Grundsätzlich macht es nichts, wenn du ab und zu deinen Kaffee mit Milch trinkst. Dabei ist aber zu erwähnen, dass schwarzer Kaffee ohne Milch gesünder ist.

Laut einer Grazer Studie wurde festgestellt, dass die Zugabe von Milch im schwarzen Kaffee eine negative Auswirkung auf den Autophagie-Prozess hat.

Autophagie ist ein Prozess, der vom schwarzen Kaffee angeregt wird. Der Prozess baut alte abgestorbene Zellen ab und lässt neue gesunde Zellen entstehen.

Eine reibungslos arbeitende Autophagie kann vor Parkinson, Alzheimer und Demenz schützen. Darüber hinaus kann sie Krebs- und Herzkrankheiten vorbeugen.

Durch die Zugabe von Milch, sorgen die darin enthaltenen tierischen Proteine, dafür, dass die Anregung der Autophagie vom Kaffee hemmt.

Deshalb solltest du entweder zu purem schwarzen Kaffee greifen, oder die schon erwähnten pflanzlichen Milchalternativen verwenden.

Wenn du mehr zum Thema Kaffee und Gesundheit wissen möchtest, dann haben wir dir hier einen Link zu unserem Artikel dazu eingebaut.

Ist Milch ungesund für die Knochen?

Schon als Kind lernt man, dass Milch gesund für unsere Knochen sein soll, doch Studien zeigen, dass das nicht der Fall ist.

Schon im April 2009 stellte eine Studie des Fachjournals Osteoporosen International fest, dass die Knochendichte von vegan lebenden Studienteilnehmern absolut identisch ist mit der Knochendichte der “normal” essenden Teilnehmern.

Milch enthält zwar viel Calcium, welches gut für die Knochen ist, jedoch bedeutet das nicht gleich, dass die Knochen das Calcium der Milch auch nutzen.

Auch eine weitere Studie vom Oktober 2014 fand heraus, dass Milch vollkommen nutzlos für die Knochen ist. Sie stellten sogar fest, dass Milch das Knochenbruchrisiko erhöhen kann.

Ist Milch ungesund für die Zähne?

Der in der Milch enthaltene Milchzucker schädigt die Zähne. Wie du wahrscheinlich weißt, kann Zucker zu Karies führen. So ist es auch mit dem in der Milch enthaltenen Milchzucker.

Das ist vor allem bei Kleinkindern problematisch. Nuckeln sie die ganze Zeit an ihrem Milchfläschchen, so sind die Zähne dauerhaft von Milch und Milchzucker umgeben.

Das ist schädlich für die Zähne und fördert ganz klar Karies. Aufgrund dessen solltest du deinem Kind nur zuckerfreie Getränke ins Fläschchen füllen.

Ist Milch ungesund für die Haut?

Du bist, was du isst – du kennst den Spruch sicher auch. Das bezieht sich auch auf Milch, denn die Einnahme von Milch wird schon lange mit der Hautgesundheit in Verbindung gebracht.

Gerade wenn du viel Käse, Joghurt oder Milch zu dir nimmst, kann es sein, dass du zu unreiner Haut tendierst.

Auch Akne ist kein seltenes Phänomen, wenn man zu viel Milch trinkt. Umso älter wir werden, umso weniger kann unser Körper die Laktose verdauen und umso mehr Probleme bekommen wir deswegen.

Zusätzlich können auch geschwollene Augenringe, dunkle Augenringe, Irritationen und Blässe die Folge sein.

Mehr zum Thema Auswirkung der Milch auf die Haut, findest du in dem verlinkten Video.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Verzicht auf Milch viele positive Auswirkungen haben kann. Damit kämpft man nicht nur gegen die Massentierhaltung an, sondern unterstützt auch noch die eigene Gesundheit.

Der Verzicht ist sehr einfach, da es heutzutage schon so viele pflanzliche Alternativen gibt. Sei es Mandel-, Hafer-, Reis- oder auch Sojamilch, all diese Ersatzprodukte sind schon in fast jedem Supermarkt vertreten.

Wenn du dich durch die Auswahl durchprobierst, findest du mit Sicherheit auch die perfekte Milchalternative für dich.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/Gesundheit/Milch-und-Milchprodukte.pdf?__blob=publicationFile

[2] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ungesunde-milch-ia.html

[3] https://www.sein.de/die-milchluege-warum-milch-ungesund-ist/

Bildquelle: 123rf.com / 92369882

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