Konzentration steigern

Jeder kennt es: Man muss sich konzentrieren, weil man eine wichtige Aufgabe vor sich hat und diese so schnell wie möglich erledigen muss, aber es funktioniert einfach nicht. Konzentrationslosigkeit ist ein heutzutage ein sehr weitverbreitetes Problem, das uns bei unserer Arbeit beeinträchtigen kann.

Deshalb haben wir uns mit diesem Thema genauer beschäftigt und die besten Tipps und Tricks herausgesucht, die dir dabei helfen können, deine Konzentration zu verbessern und zu steigern. Mit diesem Artikel können wir dir dein Problem hoffentlich etwas verkleinern und dir auch dabei helfen, es endgültig aus dem Weg zu schaffen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Konzentrationslosigkeit ist ein weitverbreitetes Problem, das uns bei unserer Arbeit sehr beeinträchtigen kann.
  • Konzentrationslosigkeit kann sowohl durch äußerliche aber auch durch innere Faktoren auftreten. Deshalb solltest du deine Gesundheit und dein Verhalten ständig beobachten, um die Gründe für diese Konzentrationslosigkeit herausfinden zu können.
  • Konzentration kann man durch viele Faktoren, wie Ernährung, Übungen und Hausmittel verbessern und dadurch auch steigern.

Hintergründe: Was du über eine Konzentrationslosigkeit wissen solltest

In dem nachfolgenden Abschnitt werden wir dir Konzentrationslosigkeit genauer erläutern. Außerdem haben wir die wichtigsten Punkte, die du rund um dieses Thema wissen solltest, herausgesucht und genauer erklärt.

Was könnten die Gründe für meine Konzentrationslosigkeit sein?

Es gibt viele Gründe, die Schuld an deiner Konzentrationslosigkeit haben könnten. Ob es nun äußerliche oder innerliche Faktoren sind ändern daran nichts. Die häufigsten Gründe, die deiner Konzentration schaden könnten haben wir dir im nachfolgenden Teil aufgezählt und erklärt.

Schlafprobleme

Ein großes Problem bei Konzentrationslosigkeit könnte dein fehlender Schlaf sein. Viele Leute denken, dass sie, nur weil sie morgens nicht müde sind, auch nicht viel Schlaf benötigen. Aber das stimmt nicht. Schlafmangel zeichnet sich nämlich nicht nur durch Müdigkeit aus.

Zu viel Schlaf kann sich negativ auf deinen Körper auswirken.

Er kann sich auch durch fehlende Konzentration bemerkbar machen.

Deshalb solltest du immer genügend Schlaf haben. Die meisten Erwachsenen benötigen im Schnitt acht Stunden Schlaf. Aber das kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Manche benötigen mehr und manche aber auch weniger Schlaf. Du musst für dich selbst herausfinden, wie viel Schlaf deinem Körper guttut.

Eisenmangel

Eisenmangel ist eine weitverbreitete Krankheit in unserer Gesellschaft. Leider haben schon sehr viele Leute einen Eisenmangel. Eisenmangel zeichnet sich unter anderem durch Müdigkeit, Antriebs- und Konzentrationslosigkeit.

Um herauszufinden, ob du an Eisenmangel leidest, kannst du dich bei deinem Hausarzt mit einen Bluttest testen lassen.

Also könnte das natürlich ein guter Grund sein, wieso du dich nicht konzentrieren kannst. Natürlich muss das jetzt nicht heißen, dass du, sobald du dich nicht konzentrieren kannst, an Eisenmangel leidest. Aber es könnte rein theoretisch ein Grund dafür sein.

Bevor du nun aber befürchtest, an Eisenmangel zu leiden, solltest du auch sehen, ob du andere Symptome ebenfalls vorweisen kannst. Weitere Symptome können zum Beispiel Kopfschmerzen, Müdigkeit, depressive Verstimmung oder brüchige Nägel sein.

Sollten mehrere dieser Symptome bei dir zutreffen, kannst du dich bei deinem Arzt auf Eisenmangel testen lassen.

Falsche Ernährung

Ernährung spielt nicht nur bei unserer Gesundheit eine große Rolle, sondern auch bei unserer Konzentration. Es gibt Lebensmittel, wie Nüsse, Obst etc., die die Konzentration steigern können, aber es gibt auch genau so viel Lebensmittel, die das Gegenteil bewirken, wie zum Beispiel Fast Food. Natürlich solltest du dich sowieso gesund ernähren, aber vor allem bei der Konzentration ist Ernährung sehr wichtig.

Die wichtigsten Dinge, auf die bei deiner Ernährung achten solltest sind:

Stress

Stress ist einer der größten Probleme bei Konzentrationslosigkeit. Natürlich ist klar, dass man Stress manchmal einfach nicht verhindern kann und manchmal gibt uns Stress auch wieder neuen Ansporn, um Dinge zu erledigen.

Viele Menschen leiden unter Stress. Das größte Problem dabei ist aber, dass wir uns meistens selbst Stress zufügen. (Bildquelle: Jeshoots.com / Unsplash)

Aber zu viel Stress kann unserem Körper auch Schaden. Daher ist es am besten, wenn du Dinge nur selten aufschiebst und wichtige Dinge sofort erledigst, damit du nicht zu viel Stress bekommst.

Womit kann ich meine Konzentration verbessern?

Konzentrationslosigkeit kann durch viele Faktoren auftreten. Es könnten sowohl äußerliche Faktoren, als auch innere Faktoren eine Rolle spielen.

Äußere Faktoren, wie zum Beispiel Stress, Multitasking oder Raumtemperatur können natürlich einfacher verhindert oder vermindert werden, als innere Faktoren, denn da kannst du es selbst in die Hand nehmen und immer darauf achten, dass diese Faktoren sind so eine große Rolle bei deiner Arbeit spielen.

Bei inneren Faktoren wiederum ist es etwas schwieriger, diese zu verhindern. Zum Beispiel bei Eisenmangel kannst du selbst nicht viel dagegen unternehmen. Außerdem wissen die wenigsten überhaupt, dass sie Eisenmangel haben. Schlafmangel und Ernährung können aber wieder einfacher verbessert werden und da kannst du auch selbst viel dagegen unternehmen.

Gibt es Medikamente für eine Konzentrationssteigerung?

Natürlich gibt es viele Medikamente, die dir bei einer Konzentrationslosigkeit helfen könnten.

Vor der Einnahme von solchen Medikamenten solltest du dies aber mit einem Arzt besprechen und dir Empfehlungen holen, welche am besten und vor allem am gesündesten sind.

Wir empfehlen dir aber, es zuerst mit Hausmitteln und Übungen zu versuchen, bevor du zu Medikamenten greifst.

Welche Hausmittel gibt es für eine gesteigerte Konzentration?

Es ist immer besser bei deiner Konzentrationslosigkeit zu Hausmitteln zu greifen, bevor du zu Medikamenten greifst. Außerdem gibt es viele verschiedene Hausmittel, die dir bei deiner Konzentratonslosigkeit helfen können.

  • Heilpflanzen: Die sogenannte Ginsengwurzel kann dir sehr gut beim Steigern deiner Konzentration helfen. Sie wird auch sehr oft bei Krankheiten, wie Alzheimer zum Einsatz, da sie die Hirndurchblutung verbessern kann.
  • Ätherische Öle: Ätherische Öle, wie zum Beispiel Lavendel- oder Rosmarinöl können deine Konzentration steigern. Am einfachsten ist es, wenn du dir eine Duftlampe besorgst und dort das Öl aufträgst. Aber du solltest darauf achten, ob du gegen irgendwelche Öle allergisch reagieren könntest.
  • Homöopathie: homöopathische Mittel, wie das sogenannte Avena sativa D3 können dir bei Erschöpfung helfen und dadurch auch deine Konzentration wieder verbessern.
  • Kaugummi kauen: Eine Studie hat herausgefunden, dass Kaugummi kauen die Konzentration steigern kann. Kaugummi kauen kann die geistige Leistung steigern und auch die Konzentration damit länger anhalten. (2)

Kann mir Sport bei meiner Konzentrationslosigkeit helfen?

Sport ist eines der besten Dinge, die man machen kann, um die Konzentration zu steigern. Ds haben auch mehrere Studien herausgefunden. Laut diesen Studien kann Sport die kognitive Leistung steigern. Und das nicht nur auf kurze, sondern auch auf längere Zeit anhalten.

Sport kann dir sehr gut bei deiner Konzentrationssteigerung helfen. Dadurch kannst du auch abschalten und deinem Gehirn eine Pause geben. (Bildquelle: Ev / Unsplash)

Das heißt, dass Menschen, die regelmäßig Sport treiben bessere Gehirnleistungen vorweisen können, als diejenigen, die keinen Sport betreiben. (3, 4)

Ist es für meine Konzentration von Vorteil, wenn ich durchgehend arbeite oder sollte ich regelmäßig Pausen einlegen?

Viele Leute denken, dass es besser ist, wenn sie durchgehend und ohne Pause arbeiten, weil es den Irrglauben gibt, dass man durch Pausen den Faden verliert und von vorne anfangen müsste. Aber das stimmt nicht. Eine Studie hat herausgefunden, dass regelmäßige Pausen der Konzentration helfen können und sie steigern. Dabei ist es auch wichtig, dass du Pausen von mehreren Minuten machst. (10)

Solltest du Angst haben, dass du nach der Pause den Faden verlierst, kannst du dir auf einen Zettel deinen letzten Gedankengang notieren. An diesen kannst du dich dann beim Weiterarbeiten orientieren und ohne Probleme weiterarbeiten.

Eine weitere Studie fand heraus, dass das Geheimnis für Produktivität das Verhältnis 52 zu 17 sei. Also solltest du 52 Minuten durch arbeiten, ohne dich durch dein Handy oder andere Dinge ablenken zu lassen und danach 17 Minuten Pause machen solltest, in denen du zum Beispiel Spazieren gehst und einfach einmal abschalten kannst. (5)

Konzentration steigern: Mit diesen Tipps & Tricks wirst du deine Konzentrationslosigkeit los

Jeder kennt es: Man hat eine große Prüfung vor sich oder muss eine wichtige Arbeit erledigen, aber man kann sich einfach nicht konzentrieren. Egal, was man versucht, nichts funktioniert. Falls es dir auch manchmal so gehen sollte, haben wir uns für dich mit dem Thema Konzentrationslosigkeit beschäftigt und uns angesehen, was am besten dagegen helfen kann.

Im nachfolgenden Teil werden wir dir noch einige hilfreiche Tipps und Tricks zeigen. Diese sollen dir dabei helfen, deine Konzentration zu verbessern und dir deine Arbeit zu erleichtern.

Auf diese Dinge solltest du achten, um deine Konzentration verbessern zu können

Ablenkungen vermeiden

Wir alle kennen dieses Problem: Freunde schreiben eine Nachricht, auf Social Media gibt es Neuigkeiten oder man will nur kurz auf das Handy sehen und schon bist du Stunden mit deinem Handy beschäftigt. Daher ist eine der wichtigsten Regeln, um sich nicht ablenken zu lassen, das Handy auszuschalten.

Du musst dein Handy ganz ausschalten, denn nur so kannst du nicht in die Versuchung kommen, ewig am Handy zu sein.

Es hilft auch nichts, wenn du dein Handy nur weglegst. Die Versuchung wird immer groß sein, um nur “kurz” einmal auf das Handy zu sehen.

Eine weitere Ablenkung ist der Fernseher. Du solltest nie neben der Arbeit oder neben dem Lernen fernsehen. Das solltest du als Pause ansehen und nicht als Nebenbeschäftigung. Denn dir könnte immer sehr leicht passieren, dass du immer mehr auf den Fernseher als auf deine Arbeit achtest. Und schon liegst du auf der Couch und siehst nur mehr fern und hast deine ganze Arbeit schon vergessen. Das wird dir bei deiner Konzentration natürlich überhaupt nicht helfen.

Außerdem solltest du auf jeden Fall Multitasking vermeiden. Du solltest dich nur auf eine Arbeit konzentrieren und nicht auf zwei oder drei. Denn dann wirst du bei jeder Arbeit nur einen Teil machen, aber nie eine vollständig beenden. Dir wird bestimmt passieren, dass du, sobald du dich mit einer Arbeit beschäftigst, du dir auch gleichzeitig Gedanken über die anderen Aufgaben machen. Und so wirst du immer wieder zwischen den Arbeiten hin und her switchen und nicht nie ausschließlich auf eine Arbeit konzentrieren und deine gesamte Aufmerksamkeit darauf werfen wirst. (6)

Regelmäßig Pausen einlegen

Viele Leute denken, dass es besser ist, eine Arbeit durchgehend zu machen und erst eine Pause zu machen, wenn man fertig ist. Aber das stimmt nicht ganz. Es ist besser für deine Konzentration, wenn du regelmäßig Pausen einlegst. Denn, wenn du immer weiter arbeitest, obwohl du schon merkst, dass es einfach nicht mehr geht, ist das nicht gerade produktiv für deine Arbeit.

foco

Eine Pause ist außerdem gesund für deine Gehirnleistung.

Denn auch dein Gehirn benötigt Pausen, um produktiv sein zu können.

Außerdem kann dir beim Arbeiten ohne Pausen auch passieren, dass du deine Arbeit nicht so gut durchführst, als wenn du regelmäßig Pausen gemacht hättest. Dadurch können dir dann mehrere Fehler passieren, die dir durch deine fehlende Konzentration nicht auffallen. Dann machst du natürlich auch keinen guten Eindruck auf deinen Arbeitgeber oder Lehrer. Und das will natürlich niemand.

Auf die Raumtemperatur achten

Viele Leute vergessen diesen wichtigen Punkt meistens: die Raumtemperatur. Die Raumtemperatur ist aber sehr wichtig, wenn es um Konzentration geht. Denn die Temperatur hilft auch deinem Gehirn beim Arbeiten. Dein Gehirn benötigt Sauerstoff. Deshalb sollte dein Arbeitsplatz immer gut durchlüftet sein.

Dein Arbeitsplatz sollte weder zu kalt, noch zu warm sein. Ist dein Arbeitsplatz zu kalt, wird es für dich nicht angenehm sein, zu arbeiten. Ist er aber zu warm kann sich dein Gehirn immer schwieriger konzentrieren. Aufgrund dessen hat eine Studie herausgefunden, dass dein Arbeitsplatz eine Raumtemperatur von circa 21 bis 22 Grad Celsius haben. (7)

An einem geordneten und sauberen Arbeitsplatz arbeiten

Diesen Punkt vergessen sehr viele, wenn es um Konzentration geht, obwohl es einer der wichtigsten ist: der Arbeitsplatz. Es ist viel einfacher an etwas zu arbeiten, wenn der Arbeitsplatz sauber und geordnet ist, als wenn er so vollgestopft ist, dass man nichts mehr findet. Man arbeitet einfach viel lieber und kann sich viel besser konzentrieren, wenn alles an seinem Platz ist.

In den Schubladen kannst du dann alle eher unwichtigen, aber dennoch unverzichtbaren, Dinge verstauen.

Deshalb ist unser Tipp an dich: bevor du anfängst zu arbeiten, sieh nach, ob dein Arbeitsplatz aufgeräumt ist. Außerdem ist es besser weniger auf dem Arbeitsplatz liegen zu haben, als alle Sachen zu stapeln. Am besten ist, wenn du dir ein Regal mit Schubladen neben deinen Schreibtisch stellst.

Genügend Schlaf

Wie wir schon im oberen Teil erwähnt haben, ist Schlaf ein wichtiger Bestandteil bei deiner Konzentration. Wenn du nämlich nicht genügend Schlaf bekommst, wird deine Konzentration darunter leiden. Deshalb solltest du zuerst herausfinden, wie viel Schlaf du benötigst. Der Durchschnitt des Schlafbedarfs bei Erwachsenen beträgt circa acht Stunden.

Dennoch kann es von Mensch zu Mensch anders sein. Manche brauchen mehr und manche weniger Schlaf. Wenn du das herausgefunden hast, setze dir jeden Tag das Ziel deinem Schlafbedarf so nahe wie möglich zu kommen. Denn, wenn du zu wenig Schlaf bekommst, kannst du dich nur schwer konzentrieren und das will natürlich keiner.

To-do-Listen erstellen

Ein weiterer Tipp für eine verbesserte Konzentration ist, dass du dir To-do-Listen erstellst. Setze dir für jeden Tag gewisse Ziele, die du dir dann notierst. Dadurch gerätst du auch nicht in die Gefahr, dass du Multitasking probierst, sondern du kannst dich immer Schritt für Schritt auf eine einzige Aufgabe konzentrieren.

foco

Aber Achtung!: Übertreibe es mit deinen Zielen nicht.

Du solltest dir realistische Ziele setzen, die du problemlos an einem Tag erledigen kannst.

Erstell die Liste auch am besten am Anfang einer neuen Woche für jeden Tag dieser Woche. So kannst du dir dann deine gesamte Woche einteilen und immer Tag für Tag deine Aufgaben abhaken.

Stressabbau

Stress ist einer der größten Probleme bei deiner Konzentration. Er kann dazu führen, dass du dich nicht mehr auf deine eigenen Aufgaben konzentrieren kannst und nur mehr gestresst bist. Natürlich ist Stress auch für deine Gesundheit nicht gut. Daher solltest du versuchen, dir selbst so wenig Stress wie möglich zu bereiten.

Natürlich kann man Stress manchmal einfach nicht vermeiden und das ist in der Arbeitswelt auch normal, da er dir auch Ansporn geben kann. Aber du musst immer darauf achten, dass du nicht zu viel Stress hast. Am besten ist, wenn du dir wirklich jeden Tag Ziele setzt, die du erreichen möchtest. Denn so kannst du es auch verhindern, dass du Dinge bis zum letzten Drücker aufschiebst.

Nahrung für dein Gehirn: die fünf besten Ernährungstipps, die deine Konzentration steigern

Ernährung spielt eine große Rolle, wenn es um deine Konzentration geht. Deshalb haben wir dir die fünf besten Ernährungstipps herausgesucht, die dir dabei helfen können, deine Konzentration zu steigern.

Viel Wasser trinken

Ganz wichtig für dein Gehirn und sowieso deinen gesamten Körper ist: Hydrierung. Du solltest pro Tag zwei bis drei Liter zu dir nehmen. Wasser kann nicht nur deiner Konzentration helfen, sondern auch deiner Müdigkeit. Denn Dehydrierung kann zu Müdigkeit und Anspannung führen und ist so auch sehr wichtig für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. (8)

Obst und Gemüse

Obst und Gemüse enthalten viele Vitamine. Deshalb können sie bei der Konzentrationssteigerung eine große Rolle spielen. Sie liefern dir Energie und verhindern, dass du früh erschöpft bist. Du solltest nur bei Obst darauf achten, dass du nicht zu viel zu dir nimmst, da es sehr viel Zucker von Natur aus enthält und das bei zu viel Einnahme wieder negative Folgen haben könnte.

Nüsse

Nüsse enthalten gute, ungesättigte Fettsäuren. Dadurch liefern sie dir und deinem Körper das Fett, das für dich lebensnotwendig ist. Außerdem haben Nüsse viele Inhaltsstoffe, die deine Gehirnleistung steigern können. Dadurch wird auch deine Leistung gesteigert und du bist mehr produktiver. Also sind Nüsse ein Pflichtprodukt, wenn du einen Snack zu dir nehmen willst.

Grüner Tee

Grüner Tee enthält einen größeren Anteil an Koffein. Allerdings wirkt das Koffein im grünen Tee sanfter auf den Körper als das Koffein im Kaffee. Denn aufgrund des Inhaltsstoffes L-Theanin hat das Koffein im Tee keine nervöse oder aufputschende Wirkung wie Kaffee. Dennoch kann grüner Tee dir Energie liefern, die zu einer verbesserten Konzentration führen kann.

Eier

Eier enthalten Vitamin B und Lecithin. Dadurch liefern sie gute gesättigte Fettsäuren. Außerdem sind in dem Eigelb noch hohe Anteile von Cholin. Cholin ist ein wichtiger Bestandteil der Gehirnzellen und kann dadurch die Gehirnleistung steigern und benötigte Energie liefern.

Übungen, die dir bei deiner Konzentrationslosigkeit helfen könnten

Meditation

Meditationsübungen können die Konzentration immens steigern. Dadurch kann man sich, wenn man Meditation beherrscht viel besser auf eine einzige Sache fokussieren. Natürlich muss man Meditation auch erlernen und üben, damit man dieses Ergebnis erreicht. Eine Studie fand heraus, dass Meditation tatsächlich beim Fokussieren helfen kann, wenn man die Meditation richtig beherrscht. (9)

Rätsel

Bei deinen Pausen während der Arbeit kannst du dein Gehirn dennoch weiterhin beschäftigt. Du kannst am besten einfach ein Kreuzworträtsel oder Sudoku machen. Dadurch kannst du zwar einmal richtig abschalten, aber dein Gehirn wird dennoch weiter gefordert. Rätsel helfen auch bei der Steigerung der Gehirnleistung helfen und du hast somit positive Auswirkungen, die auch auf längere Zeit wirken.

Atemübungen

Es gibt viele Atemübungen, die dir bei der Konzentration helfen können. Zwei, für uns sehr effektive, Atemübungen haben wir dir nun genauer erklärt:

  • Atem zählen: Dabei musst du einfach, bei geschlossenen Augen, beim Einatmen von eins bis zehn und dann beim Ausatmen von zehn bis eins zählen. Das solltest du fünfmal wiederholen.
  • Finger atmen: Dabei solltest du deine Fingerkuppen bei insgesamt zehn Atemzügen fest gegeneinander drücken.

Fazit

Konzentrationslosigkeit kann bei jedem Menschen manchmal vorkommen. Vor allem dann, wenn man schon sehr viel Arbeit hinter sich hat, kann es sehr oft dazu kommen, dass die Gehirnleistung einfach geschwächt wird. Deshalb sind regelmäßige Pausen für dich und dein Gehirn sehr wichtig. Du solltest dich bei diesen Pausen auch ganz entspannen und keinen Gedanken an deine Arbeit verschwenden.

Lass dich auch nicht zu sehr stressen. Denn dann konzentrierst du dich nur mehr auf den Stress oder deine Probleme und gar nicht mehr auf deine Aufgaben. Deshalb ist unser wichtigster Tipp an dich: Lass dich nicht unterkriegen und finde auch genügend Zeit für dich selbst. Denn nur wenn es dir selbst gut geht, kannst du dich konzentrieren und deine Arbeit so verrichten, wie sonst auch.

Bildquelle: Davydov/ 123rf.com

Einzelnachweise (10)

1. Universität von Connecticut (USA): Armstrong et al. 2011: 153f.
Quelle

2. Kate Morgan (University of Cardiff) et al., British Journal of Psychology, doi: 10.1111/bjop.12025 © wissenschaft.de
Quelle

3. „Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung durch Sport in der Grundschule“, Walter, N, Schriften zur pädagogischen Psychologie, 2012
Quelle

4. „Bewegtes Alter“, Voelcker-Rehage, C, Jacobs University Bremen, 2008
Quelle

5. Gifford, J. (2014) „About the DeskTime study: The Rule of 52 and 17: It's Random, But it Ups Your Productivity“.
Quelle

6. Atchley, P. (2010): You Can't Multitask, So Stop Trying.
Quelle

7. "Study links warm offices to fewer typing errors and higher productivity", Alan Hedge, Cornell University , october 2004
Quelle

8. Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd: Petra Lührmann, Birte Dohnke
Quelle

9. Meditation experience is associated with differences in default mode network activity and connectivity Judson A. Brewer, Patrick D. Worhunsky, Jeremy R. Gray, Yi-Yuan Tang, Jochen Weber, Hedy Kober Proceedings of the National Academy of Sciences Dec 2011, 108 (50) 20254-20259; DOI: 10.1073/pnas.1112029108
Quelle

10. Henning, R., Pierre, J. (2010): Frequent short rest breaks from computer work: effects on productivity and well-being at two field sites.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Flüssigkeitsmangel wirkt sich negativ auf das Erinnerungsvermögen und die Lernfähigkeit aus
Universität von Connecticut (USA): Armstrong et al. 2011: 153f.
Gehe zur Quelle
Kaugummi als Lernhilfe
Kate Morgan (University of Cardiff) et al., British Journal of Psychology, doi: 10.1111/bjop.12025 © wissenschaft.de
Gehe zur Quelle
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung durch Sport in der Grundschule
„Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung durch Sport in der Grundschule“, Walter, N, Schriften zur pädagogischen Psychologie, 2012
Gehe zur Quelle
Bewegtes Alter
„Bewegtes Alter“, Voelcker-Rehage, C, Jacobs University Bremen, 2008
Gehe zur Quelle
About the DeskTime study: The Rule of 52 and 17: It's Random, But it Ups Your Productivity
Gifford, J. (2014) „About the DeskTime study: The Rule of 52 and 17: It's Random, But it Ups Your Productivity“.
Gehe zur Quelle
You Can't Multitask, So Stop Trying
Atchley, P. (2010): You Can't Multitask, So Stop Trying.
Gehe zur Quelle
Study links warm offices to fewer typing errors and higher productivity
"Study links warm offices to fewer typing errors and higher productivity", Alan Hedge, Cornell University , october 2004
Gehe zur Quelle
Schüler, die im Unterricht trinken, können sich besser konzentrieren
Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd: Petra Lührmann, Birte Dohnke
Gehe zur Quelle
Meditation experience is associated with differences in default mode network activity and connectivity
Meditation experience is associated with differences in default mode network activity and connectivity Judson A. Brewer, Patrick D. Worhunsky, Jeremy R. Gray, Yi-Yuan Tang, Jochen Weber, Hedy Kober Proceedings of the National Academy of Sciences Dec 2011, 108 (50) 20254-20259; DOI: 10.1073/pnas.1112029108
Gehe zur Quelle
Frequent short rest breaks from computer work: effects on productivity and well-being at two field sites.
Henning, R., Pierre, J. (2010): Frequent short rest breaks from computer work: effects on productivity and well-being at two field sites.
Gehe zur Quelle