Willkommen bei unserem großen Kampferöl Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kampferöle. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Kampferöl zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Kampferöl kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kampferöl wird aus dem Holz des Kampferbaums gewonnen und seit Jahrhunderten als natürliches Heilmittel verwendet.
  • Vor allem bei Atemwegserkrankungen und Muskelschmerzen wirkt die Heilpflanze hervorragend.
  • Der Wirkstoff Kampfer kann verräuchert, konsumiert und als Salbe in die Haut einmassiert werden.

Kampferöl Test: Das Ranking

Platz 1: Kräuterhof Pferdebalsam

Der Alleskönner von Kräuterhof bietet deinen strapazierten Muskeln und müden Gelenk Erholung. Der Pferdebalsam fördert die Durchblutung und wärmt die behandelte Fläche. Er bietet dir eine ausgewogene Kombination an Wirkstoffen, darunter auch der Kampfer.

Die kostengünstige 500 ml Dose mit Schraubverschluss hält den Balsam lange frisch und macht ihn zum perfekten Begleiter auf Reisen. Aufgrund der zahlreichen positiven Bewertungen im Internet ist dieses Produkt wärmstens zu empfehlen.

Platz 2: Berk Räucherwerk

Reiner Kampfer in Pulverform, hergestellt aus Kampferbäumen direkt aus der Himalayaregion. In Kombination mit einem Räucherstövchen lässt sich das Pulver verräuchern und wirkt belebend auf die Sinne. Strapazierte Atemwege entspannen sich und die Durchblutung wird angeregt.

Netter Nebeneffekt: Der Duft reinigt die Luft und beseitigt stinkende Gerüche. Zurück bleibt ein frischer, leicht minziger Geruch, der lange anhält.

Platz 3: Mystic Moments Kampferöl

Die flüssige Version des Kampferöls ermöglicht dir eine orale Aufnahme. Für die Produktion des Kampferöls wurde das Holz aus mindestens 50 Jahre alten Kampferbäumen benutzt, da nur diese den hohen Qualitätsstandards genügen.

Anwendung: Füge 2-5 Tropfen auf ein Stück Würfelzucker und lass es im Mund zergehen. Die Dosierung auf keinen Fall erhöhen, da ansonsten Vergiftungserscheinungen auftreten können.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Kampferöl kaufst

Was ist Kampferöl?

Kampferöl wird aus dem Holz des Kampferbaumes gewonnen. Dieser wuchs ursprünglich in Ostasien, vor allem in China und Japan. Mittlerweile findet man den Baum aufgrund hoher Nachfrage auch auf der Nordhalbkugel.

Ein kräftig gewachsener Kampferbaum kann bis zu 1.500 Jahre alt werden. (Bildquelle: pixabay.com/Hans)

Aus 40 Kilogramm Holz erhält man 1 Liter wertvolles Kampferöl. Um den Bestand zu schützen, stellen viele Hersteller den Wirkstoff synthetisch her. Synthetischer Kampfer wird in Pulver- oder Kristallform verkauft.

Wie wirkt Kampferöl?

Das ätherische Öl des Kampferbaumes enthält den Wirkstoff Kampfer (Campher).

Dies ist vor allem der durchblutungsfördernden Wirkung der Heilpflanze zuzuschreiben. Das Abhusten von Sekreten wird gefördert, außerdem wirkt Kampfer beruhigend auf die Bronchien.

Nimmt man diesen Stoff oral auf, durch Schlucken oder Inhalieren, so regt es die Atemwege und den Kreislauf an.

Welche Nebenwirkungen können bei Kampferöl auftreten?

Aus diesem Grund ist es wichtig, alle kampferhältigen Produkte von Säuglingen und Kleinkindern fernzuhalten.

Schwangere und stillende Mütter sollten die Behandlung einer Erkrankung mit Kampferöl ebenfalls vermeiden.

Die Anwendung von Kampfer muss stets mit Vorsicht erfolgen. Schon bei leicht erhöhter Dosierung können Vergiftungserscheinungen auftreten.

Grund dafür ist, dass der Wirkstoff im Mutterleib übertragen und in die Muttermilch aufgenommen wird.

Wo kann ich Kampferöl kaufen?

Kampferöl und andere Produkte mit Kampfer als Inhaltsstoff findest du hier:

  • Amazon.de
  • Dm.de
  • Shop-Apotheke.at
  • Dragonspice.de

Natürlich findest du Kampferprodukte auch in jeder gut sortierten Apotheke. Persönliche Beratung und langjährige Erfahrung des Personals ist bei Produkten wie diesen besonders wichtig, um die bestmöglichen Behandlungsergebnisse erzielen zu können.

Was kostet Kampferöl?

In der angefügten Tabelle findest du eine Preisübersicht über die einzelnen Produktarten sowie den ungefähren Produktpreis. Genaue Vergleiche und Informationen zu den Produktarten findest du im Entscheidungsteil.

Typ Preis
flüssiges Kampferöl 10-60Euro / 100ml
Kampferöl in Kristallform 5 Euro / 100 g
Salben mit Kampferöl 8-15 Euro / 100 ml

Welche Alternativen gibt es zu Kampferöl?

Heilpflanzen bieten meist zahlreiche Anwendungsgebiete. Gerade bei einer anbahnenden Erkältung gibt es viele bewährte Heilpflanzen mit langer Tradition. Hier eine Top 5 der Heilpflanzen, die in keiner Hausapotheke fehlen sollten und dich auf natürliche Weise wieder auf die Beine bringen:

Der Salbei kann als Tee getrunken werden oder als Extrakt in Tropfenform. Er beruhigt den verschleimten Hals und lindert Kopfschmerzen.

Mit reichlich Vitamin C und Eisen belebt der Ingwer Körper und Seele. Ob in Speisen oder als Durstlöscher, die Powerwurzel wirkt entzündungshemmend und kann Schmerzen lindern.

Beruhigend und schmerzlindernd auf den Körper wirkt die Kamille. Viele schätzen den nächtlichen Kamillentee als Einschlafhilfe.

Zur Behandlung von Hauterkrankungen eignet sich der Saft der Aloe Vera Pflanze. Dieser kann aus den frischen Blättern gequetscht, oder als Creme gekauft werden.

 

Entscheidung: Welche Arten von Kampferöl gibt es und welche ist die richtige für dich?

Was ist flüssiges Kampferöl und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Kampferöl im flüssigen Zustand ermöglicht sowohl eine äußere, als auch eine innere Anwendung.

Um das Öl oral einzunehmen, gib 2-5 Tropfen auf ein Stück Würfelzucker und lass es im Mund zergehen.

Niemals pur einnehmen, da die Konzentration des Öls zu starken Reizungen führen kann. Außerdem besteht bei zu hoher Dosierung die Gefahr von Rauschzuständen, Atemnot und Erbrechen. Diese Vergiftungserscheinungen können bereits ab einer Dosierung von 0,2 g auftreten.

Vorteile
  • rasche Einnahme
  • sehr ergiebig
  • gutes Preis/Leistungsverhältnis
Nachteile
  • Dosierungsfehler können zu Vergiftung führen
  • schmaler Anwendungsbereich
  • synthetisch

Was ist Kampferöl in Kristallform und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Als Pulver oder in kleinen Kristallen eignet sich der reine Kampfer hervorragend zum Räuchern. Kampfer lässt sich sehr gut alleine verräuchern, oder fertigen Räuchermischungen beimischen.

Verräuchert wirkt die Heilpflanze gegen gereizte Atemwege und um leichte Erkältungen schnell zu beseitigen. Kampfer reinigt den Geist des Anwenders und befreit ihn von negativen Energien.

Beim Räuchern von Kampfer wird der Geist von allem Negativen befreit und der Alltagsstress verschwindet. (Bildquelle: pixabay.com/4174332)

Nach der Anwendung wird von gesteigertem Selbstbewusstsein berichtet, sowie einer aphrodisierenden Wirkung.  Unangenehme Gerüche werden ebenfalls durch die Räucherung langanhaltend beseitigt. Der Duft hat eine frische, minzig-zitronige Note.

Erfahrungen zufolge erweitert der inhalierte Kampfer die Herzkranzgefäße und kann so bei Herzbeschwerden helfen. Ihm wird eine herzstärkende und blutdrucksteigernde Wirkung zugeschrieben.

Vorteile
  • belebt Körper und Geist
  • beseitigt schlechte Gerüche
  • 100 % rein
Nachteile
  • Räuchern wirkt nicht bei Gelenksschmerzen
  • schmaler Anwendungsbereich

Was ist eine Salbe mit Kampferöl und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Kampfer ist in vielen Salben und Cremes enthalten, du hast vielleicht sogar schon eine zuhause. Die Anwendung ist hier unkomplizierter als die orale Einnahme, da die Dosierung wenig Gefahr birgt. Die einzige mögliche Nebenwirkung ist eine Allergie auf einen der Wirkstoffe.

Die Anwendung einer kampferhaltigen Salbe regt die Durchblutung an und stimuliert so die körpereigenen Heilungskräfte. Viele Läufer schwören auf Pferdebalsam, da dieser kleine „Wehwehchen“ schnell beseitigt.

Auch bei Schulter- und Rückenschmerzen kann die durchblutungsfördernde Eigenschaft Hilfe verschaffen. Einfach mehrmals täglich auftragen und gründlich einmassieren.

Vorteile
  • unkomplizierte Anwendung
  • Kombination aus verschiedener Wirkstoffen
  • auch für Kinder geeignet
Nachteile
  • Atemwegserkrankungen können nicht behandelt werden
  • eventuelle Hautunverträglichkeiten

Menschen, die oft über Engegefühl in der Brust klagen, berichten über positive Ergebnisse nach dem Einreiben der betroffenen Stelle mit einer kampferhältigen Salbe. Die Schmerzlinderung ist vermutlich der gefäßerweiternden Eigenschaft zuzuschreiben, wurde jedoch von wissenschaftlich noch nicht bestätigt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kampferöle vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Kampferöle vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Kampferöl für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Qualität
  • Haltbarkeit
  • Kampferöl-Anteil
  • Anwendungsgebiete

Qualität

Die heilende Wirkung von Kampfer ist sowohl bei der synthetischen, als auch bei der natürlichen Form gegeben.

Um den Bestand an Kampferbäumen nicht weiter zu reduzieren, wechselten viele Hersteller auf synthetisch hergestelltes Kampferöl. Auf natürliche Weise wird dem Holz des Baumes mittels Wasserdestillation das ätherische Öl und damit der Wirkstoff entzogen.

Haltbarkeit

Beim Pferdebalsam liegt das Mindesthaltbarkeitsdatum bei 12 Monaten. Bei anderen Salben solltest du auf der Verpackung das Haltbarkeitsdatum ablesen können, hier kann es von Produkt zu Produkt variieren.

In Pulver- und Kristallform hält der Wirkstoff mindestens 2 Jahre. Ätherische Öle hingegen sollten innerhalb von 9-10 Monaten aufgebraucht werden, da der Wirkstoff ansonsten oxidiert und die Haut und Schleimhäute nur unnötig gereizt werden.

Kampferöl-Anteil

Kampferöle und Pulver sind 100 % rein. Aufgrund der Konzentration muss bei diesen Produktarten besonders auf die Dosierung geachtet werden, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

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Das nächste #Erkältungsbalsam ist fertig. Es ist kalt und wir sind mitten in der #Erkältungszeit . Die #Kinder lieben das #Balsam und es riecht herrlich angenehm. Der perfekte #Begleiter zu der #Jahreszeit. Auch für uns #Erwachsene ✌😊 Enthalten sind: 10 Gramm #Johanniskrautöl 140 Gramm #Mandelöl 15 Gramm #Kakaobutter 15 Gramm #Bienenwachs 15 Tropfen #Thymianöl 10 Tropfen #Rosmarinöl 10 Tropfen #Majoranöl 10 Tropfen #Kampferöl Das Öl mit dem Bienenwachs und der Kakaobutter im #Wasserbad schmelzen lassen und zum Schluss die #ätherischen #Öle untermischen. In die entsprechenden Behälter füllen und ganz wichtig abkühlen lassen bevor man die Deckel drauf setzt. Die #Salbe hält sich gekühlt bis zu 12 Monate. Die Menge ergab 6 1/2 Dosen a 35ml

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Bei der Salbenherstellung ist der Kampferöl-Anteil wesentlich geringer. Hier setzt man mehr auf die Kombination von vielen Heilpflanzen. Durch eine niedrigere Konzentration treten wesentlich weniger Hautunverträglichkeiten auf.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete sind beim Kampferöl, verglichen mit anderen ätherischen Ölen, etwas weniger breit gefächert. In der nachfolgenden Liste werden mögliche Erkrankungen und Probleme aufgezeigt, die durch ein Kampferölprodukt behandelt werden können.

  • Rheuma & Muskelschmerzen
  • Herzbeschwerden
  • Atemwegserkrankungen
  • leichte Erkältungen

Einige Heilerfolge sind bei diesem Wirkstoff nicht wissenschaftlich bestätigt, die durchwegs positiven Erfahrungsberichte von Patienten sprechen jedoch für sich.

Grundsätzlich gilt: vor der oralen Anwendung solltest du deinen Hausarzt kontaktieren, um Überdosierungen und damit einhergehende gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kampferöl

Tradition von Kampfer

Ihren Weg nach Europa fand die Heilpflanze bereits im 9. oder 10. Jahrhundert, vermutlich aufgrund von Empfehlungen arabischer Ärzte.

Hildegard von Bingen wandte den Wirkstoff zusammen mit einer Mixtur aus wildem Majoran, Kampfer und Tormentillwurzeln als Heilmittel gegen Fieber bereits im 12. Jahrhundert an.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist Kampher ein sehr bedeutender Wirkstoff um Energiebahnen zu öffnen und die Sinne zu beleben. Nachdem die antiseptische Wirkung entdeckt wurde, entwickelte sich Kampfer im 19. Jahrhundert zu einem begehrten Handelsprodukt.

Kampfer als Naturdroge

Der Kampferbaum zählt zu den psychoaktiven Pflanzen, daher kann es beim Konsum von großen Mengen Kampfer zu einem rauschähnlichen Zustand kommen. Dieser äußert sich mit Bewegungsdrang, Hautkribbeln sowie Sinnestäuschungen.

Ebenso wie beim Alkohol ist der Organismus bestrebt den Wirkstoff aus dem Körper zu entfernen, daher kommt es häufig zu Übelkeit und Erbrechen.

Die tödliche Dosis wird ab einer Menge von 0,1 g/kg Körpergewicht erreicht.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/erkaeltungs-tipps/wissenswertes-ueber-campher-kleine-pflanzenkunde-der-kampferbaum/

[2] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/02/12/wie-waermesalben-schmerzen-und-verspannungen-einhalt-gebieten

Bildquelle: 123rf.com / monrudee

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