Hast du auch bereits alles versucht, um überflüssiges Fett loszuwerden, es aber trotzdem noch immer nicht geschafft? Dann solltest du dir diesen Artikel durchlesen.

Denn Intervallfasten ist im Vergleich zu Diäten eine langfristige Ernährungsform, welche dir helfen kann bis zu 90 % deiner Fettmasse abzubauen.

In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Intervallfasten wissen musst, um erfolgreich deine Ernährung umzustellen und die überflüssigen Kilos zu verlieren.




Das Wichtigste in Kürze

  • Intervallfasten ist eine Ernährungsform, bei der man mithilfe von Fastenphasen eine Gewichtsreduktion und eine Verbesserung der Gesundheit erzielen kann.
  • Es gibt verschiedene Methoden des intermittierenden Fastens. Dazu zählen zum Beispiel die 16:8 Diät, 5:2 Diät, 10 in 2 Methode, oder auch die 24 Stunden Diät. Je nach Person und Lebensstil kann eine andere Art des Fastens effektiver sein.
  • Intervallfasten kann nicht nur zu einer Gewichtsreduktion führen, sondern kann ebenso den Insulinspiegel senken, die Lebenserwartung verlängern, oder sogar das Diabetesrisiko verringern.

Unsere Produktempfehlung

Das Buch mit dem Titel “Intervallfasten: Für ein langes Leben – schlank und gesund” von Dr. med Petra Bracht gibt einen Überblick übers Intervallfasten.

Zusätzlich findest du darin ein 14-Tage-Programm inklusive Rezepte und spezielle Übungen für den Einstieg ins intermittierende Fasten.

Zufriedene Kunden schätzen das Buch vor allem, da es sehr aufschlussreich und vielseitig ist. Darüber hinaus loben sie die Wissenschaftlichkeit und die Erfahrung, welche die Autorin in das Buch eingebracht hat.

Sie empfehlen das Buch weiter, da sie mithilfe der Tipps schon einige Kilos verloren haben.

Definition: Was ist Intervallfasten?

Intervallfasten, oder auch intermittierendes Fasten genannt, ist ein Ernährungstrend. Beim Intervallfasten geht es darum, während kurzen Etappen auf Essen zu verzichten.

Es gibt verschiedene Methoden des intermittierenden Fastens:

  • Die 16:8 Diät
  • Die 5:2 Diät
  • Die 10 in 2 Methode
  • Die 24 Stunden Diät

Die beliebteste Methode ist die 16:8 Methode, bei der grob gesagt, einfach das Frühstück ausgelassen wird. Doch mehr zu den verschiedenen Methoden erfährst du weiter unten in diesem Artikel.

Intervallfasten bedeutet, in gewissen Zeitfenstern zu fasten und in der restlichen Zeit normal zu essen. (Bildquelle: 123rf.com / Elvira Koneva)

Das Ziel vom Intervallfasten ist, wie bei den meisten Fastenmethoden einerseits der Gewichtsverlust, andererseits aber auch die Entgiftung des Körpers.

Im Gegensatz zu anderen Arten des Fastens, reicht es beim Intervallfasten schon aus, wenn man vereinzelte Mahlzeiten auslässt.

Mithilfe von intermittierendem Fasten kann man seine Fettmasse bis zu 90 % reduzieren. Bei anderen gängigen Diäten verliert man oftmals nur bis zu 80 % Fett.

Wenn du jedoch mehr zum Thema abnehmen ohne Sport wissen willst, haben wir dir hier unseren Artikel dazu verlinkt.

Hintergründe: Was du über Intervallfasten wissen solltest

Überflüssiges Fett verlieren, ohne zu hungern und obwohl man nichts isst – hört sich gut an? Das verspricht der Abnehm-Trend Intervallfasten.

Doch wie das funktionieren kann und was dahinter steckt erklären wir dir in Folge.

Wie funktioniert Intervallfasten?

Das Intervallfasten ist sogzusagen Fasten 2.0, da man im Gegensatz zum normalen Heilfasten nicht mehr tagelang hungert, sondern nur in einem bestimmten Zeitfenster auf Essen verzichtet. Außerhalb dieses Zeitfensters darf man ganz normal essen.

Der Körper greift nun während den Fastenphasen auf die gespeicherten Reserven zurück, um weiterhin funktionstüchtig zu sein. So verbrennt er das überflüssige Fett und es kommt zu einer Gewichtsreduktion.

Damit man aber nicht hungern muss, wie beim normalen Heilfasten, darf man nach der Fastenphase ganz normal essen.

Während der Essensphase musst du nicht verzichten, sondern kannst das essen worauf du Lust hast. (Bildquelle: 123rf.com / Darya Petrenko)

Dadurch dass man nicht komplett verzichten muss, ist es einfacher die Ernährungsform dauerhaft durchzuführen. Auch Heißhungerattacken bleiben deshalb beim Intervallfasten aus.

Wie lange die Fastenphasen sind, hängt von der jeweiligen Art des Intervallfastens ab. Im nächsten Abschnitt erklären wir dir einige Arten.

Welche Arten von Intervallfasten gibt es?

Wie schon erwähnt, gibt es einige verschiedene Arten der Intervallfastens. Die Methoden unterscheiden sich in der zeitlichen Dauer der Fasten- und Essensphasen.

Welche Arten es nun gibt und was diese ausmacht erfährst du in Folge.

Die 16:8 Diät

Die 16:8-Intervallfasten-Methode ist die meistangewendete und beliebteste Variante.

Bei der 16:8 Methode darf man täglich in einem Zeitfenster von 8 Stunden Nahrung aufnehmen. In den restlichen 16 Stunden sollte man keine Mahlzeiten zu sich nehmen.

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Überblick 16:8 Methode:

  • Innerhalb von 8 Stunden essen
  • 16 Stunden fasten
  • 2-3 Mahlzeiten

Wie viele Mahlzeiten du innerhalb der 8 Stunden zu dir nimmst, kannst du selbst entscheiden. Dabei solltest du jedoch nicht übertreiben, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Grundsätzlich nehmen die meisten Personen bei der 16:8 Methode ein Mittagessen und ein Abendessen zu sich und lassen einfach das Frühstück aus.

Die 5:2 Diät

Bei der 5 zu 2 Diät, oder auch “The Fast Diet” (Schnelldiät) genannt, isst man an 5 Tagen der Woche ganz normal und fastet jedoch an den restlichen zwei Tagen der Woche.

An den Fasttagen sollte man sich auf 500-600 Kalorien beschränken.

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Überblick 5:2 Diät:

  • An 2 Tagen pro Woche fasten
  • An 5 Tagen pro Woche normal essen
  • Fastentage: 500-600 Kalorien

Bei dieser Variante sollten sich Frauen an eher 500 Kalorien an den Fasttagen halten und Männer an 600 Kalorien. Man kann selber entscheiden, an welchen Tagen man fasten möchte.

Zum Beispiel könntest du an allen Tagen normal essen, außer am Dienstag und Donnerstag. An diesen Tagen nimmst du dann nur zwei kleinere Mahlzeiten zu dir.

Die 10 in 2 Methode

Die 10 in 2 Methode ist eine Art des Intervallfastens, bei der man jeden zweiten Tag fastet. Es gibt verschiedene Varianten der 10-in-2-Methode, die meisten davon erlauben jedoch ca. 500 Kalorien während der Fasttage.

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Überblick 10 in 2 Methode:

  • Jeden 2. Tag fasten
  • Fastentage: rund 500 Kalorien

Diese Methode ist eine fortgeschrittene Variante des intermittierenden Fastens, daher empfehlen wir sie nicht für Anfänger.

Als Steigerung kann man die Kalorien an den Fastentagen noch weiter hinunter schrauben. Das kann so weit gehen, dass man jeden zweiten Tag komplett fastet und gar nichts isst.

Die 24 Stunden Diät

Die 24 Stunden Diät ist eine Variante des intermittierenden Fastens, bei der ein- oder zweimal pro Woche 24 Stunden lang gefastet wird. Das bedeutet, man fastet zum Beispiel an einem Dienstag, ab 19 Uhr, bis Mittwoch 19 Uhr.

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Überblick 24 Stunden Diät:

  • 1-2 mal pro Woche 24 Stunden Fasten
  • 24 Stunden lang keine Nahrung aufnehmen

Bei dieser Fastenmethode richtet es sich nicht nach den einzelnen Tagen, sondern einfach nach der Dauer von 24 Stunden. Diese kannst du sowohl zum Frühstück, Mittagessen oder auch Abendessen starten.

Achte besonders darauf, dass du an den “normalen” Tagen nicht doppelt soviel isst, weil du die nächsten 24 Stunden nichts mehr essen darfst. Das würde dich dabei hindern dein Ergebnis zu erzielen.

Welche Intervallfasten Methode ist die beste?

Vor allem für Anfänger empfehlen wir die 16:8 Methode, da sie für den Beginn perfekt ist. Sie eignet sich besonders gut, da sie einfach in den Alltag zu integrieren ist.

Viele Menschen essen von Haus aus kein Frühstück und praktizieren so unbewusst und instinktiv die 16:8 Methode des intermittierenden Fastens.

Mit dieser Variante kann man in sehr kurzer Zeit zurechtkommen und sie liefert genauso, wie die anderen Arten, ein sehr gutes Ergebnis.

Wer darf Intervallfasten?

Grundsätzlich ist das Intervallfasten für jeden gesunden Menschen geeignet. Ausnahmen sollte man während der Schwangerschaft oder der Stillzeit machen, da es dem Baby schaden könnte.

Auch Menschen mit Essstörungen, wie Anorexie oder Bulimie und Untergewicht sollten auf jeden Fall Intervallfasten vermeiden.

Menschen mit folgenden Erkrankungen sollten unbedingt vor dem Intervallfasten einen Arzt aufsuchen:

  • Niedriger Blutdruck
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Chronische Krankheiten
  • Krebserkrankungen
  • Hohes Lebensalter

Trifft einer der erwähnten Punkte auf dich zu, solltest du bevor du mit dem Intervallfasten beginnst einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dir sagen, ob die Diät ein Problem für dich darstellt, oder du sie ganz einfach starten kannst.

Was sind die Vorteile von Intervallfasten?

Intervallfasten bringt sehr viele Vorteile für unsere Gesundheit mit sich. Man kann mit dieser Ernährungsform nicht nur sein Fett reduzieren, sondern auch sein Risiko für Diabetes Typ 2 verringern.

Denn das Intervallfasten kann die Insulinresistenz reduzieren und den Blutzuckerspiegel senken. Dieser niedrige Blutzuckerwert ist wiederum positiv für den Schutz vor Diabetes.

Durch die Fastenphasen wird der Stoffwechsel und die Fettverbrennung angeregt und du verlierst somit überflüssiges Fett. (Bildquelle: 123rf.com / anetlanda)

Viele Studien zeigen, dass das intermittierende Fasten zahlreiche Risikofaktoren für Herzkrankheiten, wie zum Beispiel Blutdruck, Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin, Bluttriglyceride, Entzündungsmarker und den Blutzuckerspiegel verbessert.

Darüber hinaus ist Intervallfasten auch gut fürs Herz.

Doch intermittierendes Fasten hat noch sehr viele weiter Vorteile. Um dir einen Überblick zu geben, haben wir dir alle Vorteile in der nächsten Liste zusammengefasst:

  • Senkt Insulinspiegel
  • Regt Fettverbrennung an
  • Steigert Stoffwechsel
  • Bessere Entfernung von Abfallstoffen aus den Zellen
  • Verlängert Lebenserwartung
  • Reduziert Diabetesrisiko
  • Reduziert oxidativen Stress und Entzündungen im Körper
  • Senkt Risiko für Herzkrankheiten
  • Löst Autophagie (= zellulärer Reparaturprozess und Stoffwechselvorgang) aus
  • Kann Krebs vorbeugen
  • Steigert Gehirnfunktion
  • Kann Alzheimer verhindern

Wie du sehen kannst, hat das Intervallfasten sehr positive Auswirkungen auf unseren Körper.

Wenn du nun überlegst, selbst mit dem intermittierenden Fasten zu beginnen, findest du weiter unten in diesem Artikel alles was du wissen musst, um erfolgreich zu starten.

Welche Nebenwirkungen hat Intermittierendes Fasten?

Intervallfasten kann bei falscher Anwendung auch Nebenwirkungen mit sich bringen. Vor allem wenn man es übertreibt, oder zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt kann es zu Nebenwirkungen kommen.

Wir haben für dich die möglichen negativen Auswirkungen in der nächsten Tabelle zusammengefasst.

Nebenwirkungen Beschreibung
Abgeschlagenheit und Hunger Zu Beginn der Ernährungsumstellung kann es zu übermäßiger Abgeschlagenheit und Hunger kommen. Das legt sich jedoch nach einer kurzen Eingewöhungsphase.
Müdigkeit Auch eine ausgeprägte Müdigkeit kann vor allem abends auftreten.
Gefahren durch ungesunde Ernährung Ernährst du dich extrem einseitig und ungesund kann es zu Übelkeit, Kopfschmerzen oder auch Mundgeruch kommen.

Die erwähnten Nebenwirkungen treten vor allem auf, wenn man sich ungesund ernährt, deshalb haben wir dir in Folge grundlegende Regeln für Intervallfasten eingebaut. Befolgst du diese, solltest du keine Probleme mit Nebenwirkungen haben.

Intervallfasten: Grundlegende Regeln zum Abnehmen mit intermittierendem Fasten

Wie du nun schon erfahren hast, kann Intervallfasten sehr viele positive Auswirkungen auf unseren Körper und die Gesundheit haben.

Doch damit du alles richtig machst und auch wirklich die erwünschten Ziele erreichst, haben wir dir nun die grundlegenden Regeln des intermittierenden Fastens zusammengefasst.

Was darf man beim Intervallfasten essen?

Grundsätzlich ist die Zusammensetzung der Ernährung nicht durchs Intervallfasten vorgegeben, jedoch solltest du trotzdem auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten.

Vor allem wenn dein Ziel eine Gewichtsabnahme ist, solltest du bei den Mahlzeiten darauf achten, dass sie nicht immer größer werden. Selbst wenn du in Folge fastest, sollten die Portionen eine angemessene Größe beibehalten.

Wie bei jeder Diät oder gesunden Ernährungsweise solltest du verarbeitete Lebensmittel streichen und dafür zu hochwertiger Vollwertkost greifen. Mehr pflanzliche Lebensmittel und weniger raffinierter Zucker und Süßungsmittel helfen dir dabei dich gesund zu ernähren.

Gerade die Kombination von Intervallfasten mit Clean Eating kann zu sehr guten Ergebnissen führen.

Was sind die besten Lebensmittel gegen Hunger?

Damit du auch während den Fastenphasen nicht hungern musst, haben wir dir die besten Lebensmittel gegen Hunger herausgesucht. Folgende Lebensmittel füllen den Magen auf gesunde Weise und halten lange satt:

  • Kartoffeln: Kartoffeln sind klassische Sattmacher. Sie enthalten wenig Kalorien und sind aber trotzdem sehr sättigend. Unser Tipp, damit die Kartoffeln noch länger satt machen ist, sie einfach zu kochen und danach abzukühlen. So entsteht resistente Stärke, welche der Körper nur schwer aufspalten kann.
  • Haferflocken: Haferflocken sind besonders für den Start in den Tag geeignet. Sie liefern wertvolle Kohlenhydrate und Eiweiße. Aufgrund der Ballaststoffe, welche im Magen aufquellen, machen auch Haferflocken lange satt.
  • Hülsenfrüchte: Hülsenfrüchte, wie zum Beispiel Bohnen, Quinoa oder Linsen, versorgen den Körper mit sehr viel Eiweiß und machen so sehr lange satt. Sie sind vielfältig einsetzbar, sei es in Suppen, oder auch als Salat. Hülsenfrüchte helfen auch zusätzlich bei der Reinigung des Verdauungstraktes.
  • Magerquark: Quark ist besonders sättigend, da es zum Großteil aus hochwertigen tierischen Eiweißen besteht. Darüber hinaus enthält Magerquark extrem wenig Fett und einen hohen Calciumanteil.
  • Nüsse: Egal ob Walnüsse, Mandel, oder Haselnüsse, Nüsse sind sehr energie- und nährstoffreich. Sie enthalten viele gesunde Fette, hochwertige Eiweiße und viel Vitamin E. Als Snack für Zwischendurch eignen sich Nüsse besonders gut.
  • Vollkornprodukte: Auch Vollkornprodukte eignen sich perfekt fürs Intervallfasten, da sie jede Menge Ballaststoffe enthalten. Dadurch regen sie die Verdauung an, beugen Verstopfungen vor, regulieren die Darmflora und sättigen langfristig.
  • Rohkost: Rohkost ist ebenfalls sehr sättigend. Sie enthält viel Wasser, welches den Magen füllt. Am besten kombinierst du Gemüsesticks mit einem eiweißreichem Kräuterquark oder einen Salat mit Joghurtdressing.
  • Bananen: Bananen sind absolute Allrounder. Sie liefern nicht nur gesunde Vitamine und Ballaststoffe, sondern auch gute Kohlenhydrate. Bananen sind also gesund und halten darüber hinaus noch lange satt.

Wie du sehen kannst, gibt es eine Menge an Lebensmittel, die besonders sättigend sind und dir so beim Fasten helfen können.

Baust du die erwähnten Nahrungsmittel in deine Ernährung ein, kannst du dir sicher sein, dass du auch während den Fastenphasen nicht verhungerst.

Heißhungerattacken bleiben beim Intervallfasten aus, wenn du dich während der Essensphasen gesund und mit sättigenden Lebensmitteln ernährst. (Bildquelle: 123rf.com / subbotina)

Intervallfasten Rezept – Quinoasalat

Damit du gleich zu Beginn deiner Diät ein wenig Inspiration hast, haben wir dir hier ein Rezept für einen leckeren Quinoasalat eingebaut. Dieser geht sehr schnell und hält lange satt.

Du benötigst folgende Zutaten für eine Portion:

Menge Zutaten
1/4 Tasse Quinoa
1 EL Kokosöl
1/4 Salatgurke
1 Tomate
1/2 Avocado
Etwas frische Petersilie
Prise Salz
Etwas Pfeffer

Für den Salat musst du zu Beginn den Quinoa waschen und danach in einem Topf mit Wasser für etwa 20 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit kannst du die Gurke, Avocado und Tomate in kleine Stücke schneiden und die Petersilie fein hacken.

Danach musst du den gekochten Quinoa unter Wasser abspülen und abtropfen lassen. Zum Schluss kannst du alles Zutaten zusammenwischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig ist der leckere Quinoasalat.

Was darf man beim intermittierenden Fasten trinken?

Grundsätzlich solltest du beim intermittierenden Fasten vor allem reines Wasser, ungesüßten Tee oder auch in Maßen schwarzen Kaffee.

Manchmal können die erwähnten Getränke jedoch etwas langweilig werden, deshalb haben wir dir in Folge noch ein paar erlaubte Drinks eingebaut.

Folgende Getränke sind beim Intervallfasten erlaubt:

  • Reines Wasser
  • Wasser mit Back-Natron
  • Glaubersalz
  • Kräutertee
  • Wasser mit Apfelweinessig
  • Salzwasser
  • Zitronenwasser
  • Gurkenwasser
  • Kaffee

Vor allem reines Wasser kann beim Entschlacken während des Fastens helfen. Während längeren Fastenintervallen können dadurch jedoch auch Mangelerscheinungen auftreten.

Die erwähnten Getränke dienen als kalorienarme Energielieferanten und können dabei helfen, die Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Wie lange sollte man Intervallfasten?

Intervallfasten ist eine Ernährungsform, welche durchaus langfristig durchgeführt werden kann. Stellst du also fest, dass dir diese Art der Ernährung gut tut, kannst du sie am besten dein ganzes Leben lang weiterverfolgen.

Stellst du negative Auswirkungen fest, solltest du so bald wie möglich aufhören.

Bevor du überschnell aufgibst, solltest du jedoch beachten, dass der Körper zu Beginn der Ernährungsumstellung eine gewisse Eingewöhungszeit benötigt.

Nach dieser Phase können kleinere Beschwerden aufhören und die gewünschten Ergebnisse eintreten.

Welche Apps können dir beim Intervallfasten helfen?

Wie bei vielen Diäten und Ernährungskonzepten, gibt es auch zahlreiche Apps fürs intermittierende Fasten. Diese können dir vor allem zu Beginn helfen, die Umstellung schnell und einfach zu gestalten.

Wir empfehlen dir folgende Apps zur Unterstützung des Intervallfastens:

  1. Hirschhausen-Diät von G-J Innovation GmbH
  2. BodyFast Intervallfasten von BodyFast UG
  3. Intervallfasten von 5W Verlag GmbH

Die aufgelisteten Apps bieten Erinnerungen, Motivationen, Rezepte und vieles mehr. So kannst du auch als Anfänger direkt mit dem Intervallfasten durchstarten.

Meistgemachten Fehler beim Intervallfasten – warum Erfolge ausbleiben und du nicht abnimmst

Versuchst du schon seit längerer Zeit mit intermittierendem Fasten deine überflüssigen Kilos loszuwerden, hast jedoch Probleme dabei, dein Ziel zu erreichen? Dann könnte es an folgenden Fehlern liegen:

  • Falsche Methode
  • Zu hohe Erwartungen
  • Ungesunde Lebensmittel
  • Zu wenig trinken
  • Zu viel oder zu wenig essen
  • Nicht genügend Bewegung
  • Zu wenig Schlaf

Das sind die meistgemachten Fehler beim Intervallfasten, welche oftmals unentdeckt bleiben und so überschnell aufgegeben wird. Stelle fest, dass du keinen der Fehler während des Fastens machst, um so dein Ziel zu erreichen.

Trivia: Was du sonst noch über Intervallfasten wissen solltest

Ist Intervallfasten gesund?

Intervallfasten kann auf jeden Fall gesund sein, wenn man die Regeln des Fastens beachtet. Wie oben schon erwähnt, hat das intermittierende Fasten sehr viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

Ernährst du dich nun gesund und legst ab und zu Fastenphasen ein, kannst du voll und ganz von den Vorteilen von intermittieredem Fasten profitieren.

Darf man beim Intermittierenden Fasten Kaffee trinken?

Grundsätzlich spricht nichts gegen Kaffee während des Intervallfastens, solange der Kaffee pur getrunken wird. Schwarzer, ungezuckerter Kaffee hat nämlich sehr viele positive Wirkungen auf unseren Körper und unseren Stoffwechsel.

Deshalb und aufgrund seiner Wirkung als Appetitzügler kannst du auf jeden Fall Kaffee während des Intervallfastens trinken.

Ist Kaugummi beim Intervallfasten erlaubt?

Nein, während des Intervallfastens ist Kaugummi nicht erlaubt. Selbst zuckerfreier Kaugummi enthält Kalorien und Zuckerersatzstoffe, welche den Insulinspiegel steigern können.

Zudem ist Kaugummi appetitanregend. Beim Kauen von Kaugummi werden Verdauungssäfte ausgeschüttet, welche dann Heißhunger auslösen. Deshalb solltest du zumindest in den Fastenphasen auf ihn verzichten.

Kann man von Intervallfasten Durchfall bekommen?

Gerade zu Beginn der Ernährungsumstellung können Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, Verstopfung oder Durchfall auftreten. Die Dauer ist jedoch sehr kurz und hängt von der Ausgangssituation ab.

Tritt zu Beginn deiner Ernährungsumstellung Durchfall auf, sollte dich das nicht verunsichern, da sich dein Körper erst an die Umstellung gewöhnt. (Bildquelle: 123rf.com / Andriy Popov)

Ernährst du dich vor der Umstellung sehr ungesund, treten eher Nebenwirkungen auf, als wenn du dich schon längere Zeit gesund ernährst.

Da der Körper das ungesunde Essen gewöhnt ist, kann es schon einmal passieren, dass bei der Umstellung Durchfall auftritt.

Intervallfasten Tagesplan für Anfänger

Damit du dir einen typischen Tag während dem Intervallfasten vorstellen kannst, bzw. direkt starten kannst, haben wir dir in Folge einen möglichen Tagesplan eingebaut.

Mahlzeit Gericht
Frühstück Wasser, Kaffee (schwarz), ungesüßter Tee
Mittagessen Quinoa Salat
Abendessen Gemüsenudeln
Snack Chia-Pudding mit Himbeeren

So könnte ein Tag aussehen, wenn du mit der 16:8 Methode des Intervallfastens beginnst. Du kannst jedoch selbst entscheiden, wie deine Mahlzeiten beim intermittierenden Fasten aussehen.

Dabei sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass Intervallfasten sehr viele positive Auswirkungen auf unseren Körper hat. Sei es die Gewichtsabnahme, die Reduzierung des Diabetesrisikos oder auch das Vorbeugen von Alzheimer.

Intermittierendes Fasten ist sehr einfach in seinen Alltag zu integrieren und kann sehr gute Ergebnisse erzielen.

Mithilfe der erwähnten Regeln sollte es kein Problem sein für dich, deine überflüssigen Kilos loszuwerden und in ein gesundes Leben zu starten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/fm/dgeinfo/DGEinfo-02-2018-Fasten.pdf

[2] https://www.aerzteblatt.de/archiv/205110/Intervallfasten-Essen-mit-Blick-auf-die-Uhr

[3] https://www.medizin-transparent.at/intervallfasten

Bildquelle:123rf.com / everydayplus

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