Hochdosiertes Zink

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Oft hört man von der positiven Wirkung von hochdosiertem Zink bei Erkältungen, auf unser Immunsystem oder auf unsere Haut und Haare. Wenn du dich zu diesem Thema weiter informieren willst und fundierte und wissenschaftliche Hintergründe schätzt, bist du hier genau richtig.

Wir freuen uns, dass du unserem hochdosierten Zink Test 2021 gefunden hast. Du wirst hier die wichtigsten Informationen zum Thema hochdosiertes Zink finden. Du wirst nicht nur erfahren, wie Zink wirkt, sondern wirst auch über mögliche Nebenwirkungen, Empfehlungen zur Tagesdosis sowie wichtige Kaufkriterien informiert werden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Zink ist ein unentbehrliches Spurenelement. Es spielt eine essentielle Rolle in der Funktion des Immunsystems. Das Zusammenspiel ist hier sehr sensibel, sowohl eine Überdosierung als auch ein Mangel an Zink haben starke Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.
  • Trotz der wichtigen Funktion im Immunsystem gibt es aktuell keine aussagekräftigen Studien, ob hochdosiertes Zink bei Erkältungen helfen kann. Diese oft vermutete und weitverbreitete Aussage ist empirisch zum aktuellen Zeitpunkt nicht belegt.
  • Durch die Wirkungen und Nebenwirkungen von hochdosiertem Zink sollte vor der Supplementierung immer ein Arzt zurate gezogen werden beziehungsweise bereits in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.

Hochdosiertes Zink: Favoriten der Redaktion

Das beste liposomale hochdosierte Zink

Unsere Top-Empfehlung

Bei diesem Produkt von Sundt handelt es sich um ein Zink-Präparat in Kapselform. Um die gesundheitlichen Vorteile des essentiellen Spurenelements zusätzlich zu verstärken ist neben Zink Citrat ebenso MCT Öl enthalten. Somit wird dem Körper pro empfohlener Tagesdosis von einer Kapsel die kombinierte Naturkraft aus beiden zugeführt.

Dies kommt wichtigen Funktionen im Körper zugute, wie etwa dem Wachstum, der Eiweißsynthese und der Stärkung des Immun- sowie des Herz-Kreislauf-Systems. Pro Packungsinhalt von 60 Kapseln ist mit diesem Präparat von sundt eine verlässliche Zink-Zufuhr für circa zwei Monate gesichert.

Dabei wird von Seiten des Herstellers auf höchste Qualität geachtet. Ebenso ist das Präparat frei von Gentechnik, Zucker, Gluten und Laktose und somit unter anderem auch für Allergiker geeignet.

Das beste vegane hochdosierte Zink

Das Zink-Bisglycinat (Zink-Chelat) von Albion® kommt als Dose mit 365 Tabletten mit je 25 mg elementarem Zink. Mit einer Dose hast du somit den Jahresvorrat an Zink gedeckt. Das Zinkpräparat ist streng laborgeprüft und gut verträglich.

Darüber hinaus ist das Nahrungsergänzungsmittel vegan und ohne Zusätze. Es sind hier keinerlei Magnesiumsalze, Farbstoffe, Stabilisatoren oder sonstige Zusatzstoffe enthalten. Außerdem ist es laktosefrei, glutenfrei und enthält keine Konservierungsstoffe.

Das beste hochdosierte Zink mit hoher Bioverfügbarkeit

Das hochdosierte Zink von gloryfeel enthält 25 mg Zink pro Tablette und in einer Dose bekommst du 400 Zink Tabletten. Die Qualitätsprüfung findet in einem Labor statt. Das Produkt ist frei von tierischen Produkten und Zusatzstoffen.

Das Produkt wird für seine besonders hohe Bioverfügbarkeit beworben. Laut gloryfeel mit 40% höherer Bioverfügbarkeit als vergleichbare Produkte, die ihre Produkte mit Zink-Gluconat statt Zink Bisglycinat herstellen. Bei dem Kauf des Produktes gibt es zusätzlich ein E-Book mit den wichtigsten Hintergrundinfos rund um Zink.

Die beste hochdosierte Zink Kombination

Der Haut, Haare & Nägel Komplex von InnoNature kombiniert hochdosiertes Zink mit Silizium, Brennnesselsamen-Extrakt, fermentierter Hyaluronsäure, Vitamin C, Vitamin E und Biotin. Diese Kombination von Nährstoffen soll einen Mangel vorbeugen und die Gesundheit in den Vordergrund stellen.

Eine Dose mit 60 Kapseln hält bei der Tagesdosis von 2 Kapseln für 2 Monate. Das Produkt ist frei von Zusatzstoffen und tierischen Produkten. Es wird darüber hinaus in Deutschland unter strengen Qualitätskontrollen hergestellt.

Kauf- und Bewertungskriterien für Keyword

Um dir die Kaufentscheidung zu vereinfachen, geben wir dir anschließend einen Überblick über die wichtigsten Kriterien zum Thema hochdosiertes Zink. Sie sollen dir dabei helfen, eine informierte Entscheidung, abgestimmt auf deine Bedürfnisse, zu treffen. Folgende Kriterien helfen dir dabei, die unzähligen Zink Präparate in hoher Dosierung miteinander zu vergleichen:

Worauf du achten solltest und worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt, zeigen wir dir in den nächsten Abschnitten.

Zusammensetzung

Beim Kauf von Zinkpräparaten sollte man immer ein Auge auf die Inhaltsstoffe haben. Die meisten Präparate bestehen nämlich nicht aus reinem Zink, sondern beinhalten noch andere Stoffe. Einige davon können durchaus eine positive Wirkung haben, nimmt man jedoch zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel ein kann es zu Wechselwirkungen kommen. Auch für Allergiker ist diese Information von großer Bedeutung.

Stoffe, die man häufig in Kombination mit Zink findet, sind:

  • Selen
  • Vitamin C
  • Biotin
  • Vitamin D
  • Histidin

Bei Allergien und der Einnahme von anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln sollte stets der Rat eines Arztes hinzugezogen werden.

Bioverfügbarkeit

Der Begriff Bioverfügbarkeit kommt aus der Pharmakologie. Er gibt Auskunft darüber, wie hoch der prozentuelle Anteil eines Wirkstoffes ist, der tatächlich und unverändert im Kreislauf aufgenommen wird und zur Verfügung stehen (1).

Verschiedene Präparate verfügen über einen unterschiedliche Bioverfügbarkeit. Somit unterscheidet sich, wie schnell und wie effizient ein Präparat wirkt. Lasse dich hier am besten in der Apotheke oder von deinem Arzt beraten.

Dosierung

Zinkpräparate sind in den verschiedensten Dosierungen vorhanden. Deine individuelle Dosierung hängt hier von deinem Bedarf ab. Weiter unten findest du die empfohlenen Tagesmengen für verschiedene Personengruppen. Wir empfehlen an diesem Punkt jedoch trotzdem dich von einem Arzt beraten zu lassen, um mögliche Nebenwirkungen und eine Überdosierung zu vermeiden.

Form

Sowie verschiedene Dosierungen gibt es auch verschiedene Formen von Nahrungsergänzungsmitteln mit Zink. Von Kapseln über Tabletten bis hin zu Pulvern ist alles dabei. Hier kommt es ganz auf deine Präferenzen an.

Wenn du Probleme beim Schlucken von Kapseln hast, findest du wahrscheinlich die Einnahmen in einer anderen Form angenehmer. Auch für Vegetarier und Veganer, die auf tierische Produkte verzichten ist oft die Einnahme von Kapseln keine Option. Es gibt hier zwar schon vegane Alternativen, oft sind aber zum Beispiel Tabletten oder Tropfen eine bessere Alternative.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema hochdosiertes Zink ausführlich beantwortet

Nachdem du nun weißt, was du beim Kauf beachten musst und einige Produktempfehlungen kennst, wollen wir dir im folgenden Teil die wichtigsten Fragen zum Thema hochdosiertes Zink beantworten. Nachdem du den Ratgeber durchgelesen hast, wirst du alle wichtigen Informationen zu diesem Nahrungsergänzungsmittel kennen.

Was ist hochdosiertes Zink und wie wirkt es?

Zink gehört zu den sogenannten Spurenelementen. Es kommt somit nur in sehr geringer Konzentration im Körper vor. Dennoch ist Zink für den Organismus unentbehrlich. Zink ist ein Bestandteil von unzähligen Enzymen. Das Spurenelement spielt eine Schlüsselrolle in zahlreichen Stoffwechselreaktionen im Körper. Bei den meisten hochdosierten Zinkpräparate liegt die Dosierung in einem Bereich von circa 20 bis 30 mg Zink pro Tablette. (2, 3, 4)

Hochdosiertes Zink gibt es in den verschiedensten Formen und Dosierungen. Die Dosierung sollte hier je nach Bedarf gewählt werden. Bildquelle: unsplash / Nathan Dumlao
  • Einfluss auf das Immunsystem: Zink ist essentiell für ein intaktes Immunsystem. Die Funktion des Immunsystems wird durch den Zink-Spiegel reguliert. Die Beziehung zwischen Zink und dem Immunsystem ist dabei sehr komplex. Sowohl ein Mangel als auch eine Überdosierung von Zink ändern die normalen Funktionen des körperlichen Abwehrsystems. (2, 4, 5)
  • Einfluss auf Erkältungen: Die positive Wirkung von hochdosiertem Zink über einen kürzeren Zeitraum zur Bekämpfung von Erkältungen ist aktuell noch umstritten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung unterstreicht die geringe Menge an Studien, die zu diesem Ergebnis kamen. Unter anderem eine Studie des Cochrane Database Syst. Rev., welches oft zitiert wird und inzwischen bereits zurückgezogen wurde (6). Unter den zahlreichen Studien, so die deutsche Gesellschaft für Ernährung, gäbe es nur einige Einzelstudien, die einen Effekt aufzeigen. (7)
  • Einfluss auf die Haut: Zink spielt eine essentielle Rolle in der Entwicklung und dem Wachstum von verschiedenen menschlichen Geweben, unteranderem die Haut. Gibt es eine Störung des Zinkhaushaltes, kann es zu Hautproblemen kommen (8). Das Spurenelement Zink spielt eine essentielle Rolle bei der im Wundheilungsprozesses. Ein Zinkmangel kann demnach die Wundheilung verändern beziehungsweise verzögern. Eine Supplementierung mit Zink kann den Wundheilungsprozess unterstützen. Die topische Anwendung von Zink scheint der oralen Therapie überlegen zu sein, wenn es um die Wundheilung geht. (9, 10)
  • Einfluss auf das Haarwachstum: Spurenelemente wie Zink, Selen und Kupfer sind essentiell für die Synthese von Schilddrüsenhormonen. Die Hormone der Schilddrüse sind ein Schlüsselelement für die Aufnahme von Zink. Ein Mangel dieser Spurenelemente kann zu einer sogenannten Hypothyreose, einer Schilddrüsenunterfunktion, führen. Diese Unterfunktion kann unter anderem zu Problemen mit dem Haarwuchs führen. Unter anderem können Sprödigkeit, Trockenheit, Pigmentverlust und Alopezia Folge eines solchen Mangels sein. In manchen Fällen kann sich dieser Zustand nicht verbessern, wenn kein Zinkpräparat eingenommen wird. (11)

Wann und für wen ist die Einnahme von hochdosiertem Zink sinnvoll?

Normalerweise enthält der Körper ungefähr zwei bis drei Gramm Zink. Weil die Speicherung aber nur kurzzeitig möglich ist und der Körper das Spurenelement überdies nicht selbst bilden kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. (12)

Vor der Supplementierung mit hochdosiertem Zink sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden, da eine Überdosierung schwere Nebenwirkungen und Folgen haben kann.

Ein schwerer Zinkmangel tritt in Industrieländern nur sehr selten auf. Es gibt jedoch Personengruppen, mit erhöhten Zinkbedarf. Hierzu zählen zum Beispiel Schwangere und Stillende. Dieser erhöhte Bedarf kann jedoch mit der Nahrung aufgenommen werden. Andere Personengruppen mit einem gewissen Gesundheits- oder Versorgungszustand können einen Zinkmangel aufweisen. Dazu gehören unter anderem Senioren oder Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. (13)

Was sind mögliche Nebenwirkungen von hochdosiertem Zink?

Obwohl Zink ein essentielles Spurenelement ist, kann es dennoch zu Nebenwirkungen oder auch zu einer Überdosierung kommen. Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem Müdigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall.

Bei dem Supplementieren von Zink ist Vorsicht geboten. Man sollte hier immer auf die empfohlenen Referenzmengen achten und im Zweifelsfall einen Arzt hinzuziehen. Bildquelle: unsplash / Sharon McCutcheon

Überschreitet man die empfohlene tägliche Referenzmenge, kann es zu einer Überdosierung von Zink kommen. Es kann hier zu einer Störung des Immunsystems sowie des Fettstoffwechsels kommen. Durch die Wechselwirkung von Zink und Kupfer kann es bei einer Supplementierung mit Zink, welche über der empfohlenen Tageszufuhr liegt, außerdem zu einem Kupfermangel kommen.

Eine Überdosierung von Zink kann schwere Folgen nach sich ziehen.

Ein solcher Mangel kann unter anderem zu Anämie führen. Zur Blutarmut kommt es durch das Zusammenspiel von Eisen und Kupfer. Kupfer spielt nämlich eine wichtige Rolle für eine bessere Eisenaufnahme.

Ein Kupfermangel kann darüber hinaus zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Pigmentstörungen führen. Neutropenie sowie neurologischen Schäden sind weitere mögliche Folgen. (14, 15, 16)

Was kosten hochdosierte Zink Produkte?

Wie auch bei anderen Nahrungsergänzungsmitteln gibt es bei hochdosierten Zinkpräparaten eine sehr große Preisspanne. Dabei scheint die Dosierung nur wenig Einfluss auf den Preis zu haben.

In unseren Nachforschungen haben folgende Durchschnittspreise und Preispannen ergeben:

Art Durchschnittspreis pro Tagesdosis Preisspanne
Kapseln 10,6 Cent 6 Cent – 20,8 Cent
Tabletten 5,3 Cent 2,7 Cent- 12,5 Cent
Tropfen 14,3 Cent 4,1 Cent – 24,2 Cent
Pulver 67,5 Cent 4,7 Cent – 1,33 Euro

Ganze Dosen bekommst du meist zwischen 10 und 20 Euro, wobei du hier immer auf den Inhalt achten solltest, denn wie in der Tabelle ersichtlich, gibt es bei den einzelnen Produkten eine sehr große Preisspanne. Besonders groß ist diese bei Pulvern. Diese werden oft nur in Kombination mit anderen Spurenelementen und Vitaminen angeboten.

Wo kann ich hochdosierte Zink Produkte kaufen?

Zink Präparate mit hoher Dosierung bekommt man relativ einfach. Sie sind meist im Sortiment eines jeden Drogeriemarktes zu finden. Außerdem findest du eine große Auswahl der Nahrungsergänzungsmittel auf Amazon. Apotheken und Online Apotheken sind darüber hinaus immer eine gute Anlaufstelle, wenn es um Präparate und besondere Nahrungsergänzungsmittel geht.

Folgend findest du eine Liste von Geschäften und Onlineshops, die hochdosierte Zinkpräparate führen:

Physische Shops

  • Apotheken
  • Bipa
  • dm
  • Rossmann
  • Müller
  • Physische Shops der Hersteller

Online Shops

  • Amazon
  • Shop Apotheke
  • Apotheke.de
  • Online Shops der Hersteller

Idealerweise lässt du dich vor dem Kauf von geschultem Personal, Apotheken Mitarbeitern oder deinem Arzt vor beraten.

Welche Arten von hochdosiertem Zink gibt es?

Hochdosierte Zinkpräparate gibt es in den verschiedensten Formen. Hier sollte jeder die passende Form für sich finden können.

Art Beschreibung
Hochdosiertes Zink in Tablettenform Es gibt verschiedene Formen von Tabletten. Meist kann man sich zwischen Brausetabletten, Lutschtabletten oder Tabletten zum Schlucken entscheiden.
Hochdosiertes Zink als Kapseln Bei hochdosiertem Zink in Kapselform, ist die Kapselhülle oft aus Gelatine gefertigt. Für Vegetarier und Veganer ist also Vorsicht geboten. Es gibt allerdings auch vegane Alternativen, die ohne Gelatine auskommen.
Hochdosiertes Zink in flüssiger Form Flüssige Zinkpräparate bekommt man meist in Form von Tropfen. Diese werden üblicherweise in ein Glas Wasser oder ein anderes Getränk gemischt.
Hochdosiertes Zink in Pulverform Wer Probleme mit Kapseln und Tabletten hat, hat die Möglichkeit Zink in Pulverform einzunehmen. Auch dieses Präparat wird meist mit Wasser eingenommen.
Hochdosiertes Zink als Creme Zink Cremen sind zur topischen Anwendung gedacht. Sie sollen die Wundheilung beschleunigen und verbessern.

Wenn du in deinem Drogeriemarkt oder deiner Apotheke kein Zinkpräparat in Pulver- oder flüssiger Form findest und du Schwierigkeiten beim Schlucken von Kapseln und Tabletten hast, gibt es noch eine andere Möglichkeit. In den meisten Fällen kannst du Kapseln aufbrechen und das enthaltene Pulver ganz einfach einnehmen. Lies hierzu jedoch am besten die Packungsbeilage oder frag im Zweifelsfall deinen Arzt.

Wie ist hochdosiertes Zink zu dosieren?

Der Bedarf von Zink ist abhängig von Geschlecht und Alter. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt folgende Referenzwerte für den Tagesbedarf von Zink an.

Referenzmengen für Säuglinge

Bereits Säuglinge haben einen gewissen Bedarf an Zink, wobei dieser natürlich deutlich niedriger ist, als der von Erwachsenen und Kindern.

Alter empfohlener Zink Tagesbedarf
von 0 bis unter 4 Monate 1,5 mg
von 4 bis unter 12 Monate 2,5 mg

Referenzmengen für Kinder und Jugendliche

Mit dem Alter steigt üblicherweise auch der Bedarf an Zink für den menschlichen Organismus. Ab einem Alter von 10 Jahren wird außerdem nach Geschlecht unterschieden.

Alter und Geschlecht empfohlener Zink Tagesbedarf
von 1 bis unter 4 Jahre 3 mg
von 4 bis unter 7 Jahre 4 mg
von 7 bis unter 10 Jahre 6 mg
Mädchen: von 10 bis unter 13 Jahre 8 mg
Jungen: von 10 bis unter 13 Jahre 9 mg
Mädchen: von 13 bis unter 15 Jahre 10 mg
Jungen: von 13 bis unter 15 Jahre 12 mg
Mädchen: von 15 bis unter 19 11 mg
Jungen: von 15 bis unter 19 14 mg

Referenzmengen für Erwachsene

Die Aufnahme von Zink ist stark abhängig von der Phytatzufuhr. Der Phytatgehalt von Lebensmitteln ist der wichtigste Faktor bei der Zinkaufnahme in den Organismus. Bei hoher Phytatzufuhr kann die Absorption von Zink bis zu 45% verringert werden. Aufgrund dessen sind die Referenzmengen bei Erwachsenen immer in Verhältnis mit der Phytatzufur anzugeben.

Alter und Geschlecht empfohlener Zink Tagesbedarf
Frauen ab 19 7-10 mg*
Männer ab 19 11-16 mg*

Referenzmengen für Schwangere und Stillende

Schwangere und Stillende Frauen haben üblicherweise einen erhöhten Bedarf an Zink. Auch hier spielt der Phytatgehalt der konsumierten Lebensmittel wieder eine wichtige Rolle.

Trimester empfohlener Zink Tagesbedarf
1. Trimester 7-11 mg*
2. und 3. Trimester 9-13 mg*
Stillende 11-14 mg*

(13, 17)

*abhängig von der täglichen Phytatzufuhr

Wie du siehst, liegen all diese Referenzwerte unter der durchschnittlichen Dosis eines hochdosierten Zinkpräparates. All diese Werte beziehen sich auf den durchschnittlichen Bedarf von gesunden Menschen. Besteht ein Mangel oder liegt eine Krankheit vor, kann sich ein anderer Tagesbedarf ergeben. Daher solltest du vor der Einnahme von Präparaten immer deinen Arzt befragen.

Welche Alternative gibt es zu hochdosierten Zink Präparaten?

Wie bereits erwähnt, ist bei Personen in Industrieländern nur sehr selten ein Mangel vorhanden. Eine ausgewogene Ernährung reicht in den meisten Fällen, um den täglichen Zinkbedarf zu decken.

Die sicherste Variante, um genügend Zink im Organismus zu haben, ist eine ausgewogene Ernährung. Hier besteht eine sehr geringe Gefahr der Überdosierung. Bildquelle: unsplash / logan jeffrey

Gute Zinkquellen sind dabei vor allem tierische Produkte wie Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Milch und Eier. Jedoch gibt es auch pflanzliche Zinklieferanten, was besonders für Vegetarier und Veganer wichtig ist.

Vollkornprodukte enthalten meist Zink, wobei mit höherem Ausmahlungsgrad der Gehalt an Zink geringer wird. Weitere pflanzliche Lebensmittel mit Zink sind unter anderem Nüsse, wie zum Beispiel Cashew- und Pekannüsse, Hülsenfrüchte, wie Linsen und Kichererbsen sowie diverse Samen und Kerne. (13, 18)

Bildquelle: kenishirotie/ 123rf.com

Einzelnachweise (18)

1. Verbraucherzentrale. (2020, 22. Januar). Glossar Nahrungsergänzungsmittel. Verbraucherzentrale.de.
Quelle

2. Rink, L. (2000). Zinc and the immune system. Proceedings of the Nutrition Society, 59(4), 541–552. https://doi.org/10.1017/s0029665100000781
Quelle

3. Saper, R. B. & Rash, R. (2009). Zinc: An Essential Micronutrient. Am Fam Physician, 79(9), 768–778.
Quelle

4. Dardenne, M. (2002). Zinc and immune function. European Journal of Clinical Nutrition, 56(3), 20–23. https://doi.org/10.1038/sj.ejcn.1601479
Quelle

5. Hojyo, S. & Fukada, T. (2016). Roles of Zinc Signaling in the Immune System. Journal of Immunology Research, 2016, 1–21. https://doi.org/10.1155/2016/6762343
Quelle

6. Marshall, I. I. R. (2007). Zinc for the common cold. Cochrane Database of Systematic Reviews. https://doi.org/10.1002/14651858.cd001364.pub2
Quelle

7. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2008, 22. Oktober). Vitamin C- und Zink-Tabletten verhindern oder heilen Erkältung nicht.
Quelle

8. Glutsch, V., Hamm, H. & Goebeler, M. (2019). Zinc and skin: an update. JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, 17(6), 589–596. https://doi.org/10.1111/ddg.13811
Quelle

9. Lansdown, A. B. G., Mirastschijski, U., Stubbs, N., Scanlon, E. & Ågren, M. S. (2007). Zinc in wound healing: Theoretical, experimental, and clinical aspects. Wound Repair and Regeneration, 15(1), 2–16. https://doi.org/10.1111/j.1524-475x.2006.00179.x
Quelle

10. Lin, P.-H., Sermersheim, M., Li, H., Lee, P., Steinberg, S. & Ma, J. (2017). Zinc in Wound Healing Modulation. Nutrients, 10(1), 16. https://doi.org/10.3390/nu10010016
Quelle

11. Binitha, M. P., Sarita, S. & Betsy, A. (2013). Zinc deficiency associated with hypothyroidism: An overlooked cause of severe alopecia. International Journal of Trichology, 5(1), 40. https://doi.org/10.4103/0974-7753.114714
Quelle

12. Maret, W. & Sandstead, H. H. (2006). Zinc requirements and the risks and benefits of zinc supplementation. Journal of Trace Elements in Medicine and Biology, 20(1), 3–18. https://doi.org/10.1016/j.jtemb.2006.01.006
Quelle

13. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2019, Juli). Ausgewählte Fragen und Antworten zu Zink. DGE.
Quelle

14. Maret, W. & Sandstead, H. H. (2014). Zinkbedarf und Risiko und Nutzen einer Zinksupplementierung. Perspectives in Medicine, 2(1–4), 3–18. https://doi.org/10.1016/j.permed.2013.09.002
Quelle

15. Duncan, A., Yacoubian, C., Watson, N. & Morrison, I. (2015). The risk of copper deficiency in patients prescribed zinc supplements. Journal of Clinical Pathology, 68(9), 723–725. https://doi.org/10.1136/jclinpath-2014-202837
Quelle

16. Willis, M. S., Monaghan, S. A., Miller, M. L., McKenna, R. W., Perkins, W. D., Levinson, B. S., Bhushan, V. & Kroft, S. H. (2005). Zinc-Induced Copper Deficiency. American Journal of Clinical Pathology, 123(1), 125–131. https://doi.org/10.1309/v6gvyw2qtyd5c5pj
Quelle

17. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2020). Zink - Empfohlene Zufuhr. DGE. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/zink/?L=0
Quelle

18. Öffentliches Gesundheitsportal Österreich & Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. (2020, 27. Juli). Zink - Alles zu Bedarf, Quellen und Mangel. Öffentliches Gesundheitsportal Österreich.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Glossar
Verbraucherzentrale. (2020, 22. Januar). Glossar Nahrungsergänzungsmittel. Verbraucherzentrale.de.
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Wissenschaftlicher Artikel
Rink, L. (2000). Zinc and the immune system. Proceedings of the Nutrition Society, 59(4), 541–552. https://doi.org/10.1017/s0029665100000781
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Wissenschaftlicher Artikel
Saper, R. B. & Rash, R. (2009). Zinc: An Essential Micronutrient. Am Fam Physician, 79(9), 768–778.
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
Hojyo, S. & Fukada, T. (2016). Roles of Zinc Signaling in the Immune System. Journal of Immunology Research, 2016, 1–21. https://doi.org/10.1155/2016/6762343
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Marshall, I. I. R. (2007). Zinc for the common cold. Cochrane Database of Systematic Reviews. https://doi.org/10.1002/14651858.cd001364.pub2
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Pressemeldung
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Wissenschaftlicher Artikel
Glutsch, V., Hamm, H. & Goebeler, M. (2019). Zinc and skin: an update. JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, 17(6), 589–596. https://doi.org/10.1111/ddg.13811
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
Duncan, A., Yacoubian, C., Watson, N. & Morrison, I. (2015). The risk of copper deficiency in patients prescribed zinc supplements. Journal of Clinical Pathology, 68(9), 723–725. https://doi.org/10.1136/jclinpath-2014-202837
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Wissenschaftlicher Artikel
Willis, M. S., Monaghan, S. A., Miller, M. L., McKenna, R. W., Perkins, W. D., Levinson, B. S., Bhushan, V. & Kroft, S. H. (2005). Zinc-Induced Copper Deficiency. American Journal of Clinical Pathology, 123(1), 125–131. https://doi.org/10.1309/v6gvyw2qtyd5c5pj
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Website
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2020). Zink - Empfohlene Zufuhr. DGE. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/zink/?L=0
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Website
Öffentliches Gesundheitsportal Österreich & Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. (2020, 27. Juli). Zink - Alles zu Bedarf, Quellen und Mangel. Öffentliches Gesundheitsportal Österreich.
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Testberichte