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Magnesium als sogenannter essenzieller Nährstoff ist für viele Körperfunktionen überlebenswichtig. Energiestoffwechsel, Muskel- und Nervenfunktionen werden von einem Magnesiummangel stark beeinträchtigt. Da unser Körper Magnesium selbst nicht herstellen kann, ist es nötig, täglich genügend Magnesium über die Nahrung oder als Magnesium-Präparat zu sich zu nehmen.

Unser hochdosiertes Magnesium Test 2021 zeigt dir auf, welche verschiedenen Arten von hochdosiertem Magnesium es gibt und hilft dir bei der Wahl des richtigen Präparats. Dabei werden wir dir die Unterschiede und die Vor- und Nachteile von organischem sowie anorganischem Magnesium erklären und dich mit interessanten Facts zum Stand der Studien rund um Magnesium versorgen, sodass am Ende hoffentlich keine Fragen mehr offen bleiben.




Das Wichtigste in Kürze

  • Magnesium als essenzieller Nährstoff ist für unseren Körper lebenswichtig, zahlreiche Stoffwechselprozesse sind auf Magnesium angewiesen. Der Körper kann Magnesium nicht selbst herstellen.
  • Der tägliche Magnesium-Bedarf kann zwar über die Nahrung abgedeckt werden, Studien zeigen jedoch, dass dies beim Großteil der Bevölkerung nicht passiert.
  • Organische Magnesium-Verbindungen haben eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit als Anorganische.

Hochdosiertes Magnesium Test: Favoriten der Redaktion

Das beste liposomale Magnesium

Unsere Top-Empfehlung

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Das Supplement ist außerdem liposomal. Das bedeutet, dass die wertvollen Wirkstoffe in Liposome eingebunden werden. Das erhöht die Bioverfügbarkeit des Supplements um ein Vielfaches. So können die Wirkstoffe schneller und besser von deinem Körper aufgenommen und gleichzeitig leichter verarbeitet werden.

Empfohlen wird dieses Produkt zur Unterstützung des Stoffwechsels und zur Regulierung der normalen Muskel- und Nervenfunktionen. Dabei ist das flüssige Produkt vegan, gentechnik- und zuckerfrei. In einem Fläschchen sind 250 ml liposomales Magnesium enthalten, das entspricht rund 50 Portionen.

Die besten hochdosierten Magnesium-Tabletten


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Dieses Magnesium-Präparat besticht vor allem durch seine hohe Bioverfügbarkeit – sowohl Magnesium-Citrat als auch Magnesium-Glutamat sind organische Verbindungen, die gut resorbiert werden. Auch ist dieses Produkt ein Apotheken-Renner. Mit den ca. 300 mg aus den beiden Magnesium-Verbindungen ist die untere Grenze der täglichen Zufuhr-Empfehlung erreicht.

Wenn du nach Tabletten suchst, die nicht unangenehm schmecken (hier eher süßlich) und eine gute Dosierung und Bioverfügbarkeit haben, ist dieses Produkt bestens geeignet. Die Tabletten sind außerdem magensaftresistent und recht klein, daher angenehm zu schlucken.

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In diesem 100 % veganem Produkt hast du zwar nicht die als herkömmlich für gut befundenen organischen Magnesium-Verbindungen, doch die Studienlage zeigte teilweise, dass Magnesiumoxid nach mehrwöchiger Einnahme deutlich besser gespeichert werden konnte als Citrat. In jeder Kapsel befinden sich rund 400 mg elementares Magnesium, was im Vergleich zu anderen Produkten recht hoch dosiert ist.

Du hast Probleme mit Mangelerscheinungen und suchst nach einem wirksamen, hochdosiertem Produkt? Dann ist dieses Präparat die geeignete Wahl. Mit 365 Kapseln hast du deinen Jahresbedarf mit diesem Produkt direkt abgedeckt. Die Kapseln sind nicht sehr groß und schmecken neutral, wodurch sie sich gut schlucken lassen.

Das beste flüssige hochdosierte Magnesiumcitrat

In diesem hochdosiertem Magnesium-Produkt hat man viele Vorteile kombiniert. Zum einen ist es vegan, was bei vielen Kapseln nicht der Fall ist. Mit 300 mg Magnesium liegt man an der unteren Grenze der täglichen Verzehrs Empfehlung, was insofern gut ist, als dass über die Nahrung meist auch noch Magnesium aufgenommen wird.

Wenn du nach einem Produkt suchst, dass angenehm fruchtig (Orange) schmeckt, gut zu dosieren ist und ohne tierische Erzeugnisse auskommt, ist dieses Präparat das Richtige für dich. Zudem hat Magnesium-Citrat eine sehr gute Bioverfügbarkeit. Des Weiteren enthält das Produkt noch den Wirkstoff B6, der das Nervensystem und den Energiestoffwechsel aufrechterhält.

Kauf- und Bewertungskriterien für hochdosiertes Magnesium

Beim Kauf von hochdosiertem Magnesium kannst du auf verschiedene Aspekte achten, wie:

Wenn du dich an diesen Kriterien orientierst, kriegst du sehr wahrscheinlich ein gutes Produkt für dein Geld und erreichst die bestmögliche Wirkung. Im Folgenden erläutern wir dir, was es mit den einzelnen Aspekten auf sich hat.

Darreichungsform

Magnesium kannst du in verschiedenen Darreichungsformen erwerben, z. B. als Tabletten, Dragees oder als Liquid. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Wir zeigen dir hier nun auf, aus was für Möglichkeiten du wählen kannst und erläutern diese kurz:

  1. Magnesium Tabletten: Magnesium Tabletten sind nochmal gesplittet in verschiedene Arten wie Dragees, Filmtabletten und normale Tablette. Filmtabletten haben den Vorteil, dass ein Schutzfilm um die Tabletten vor dem frühzeitigen Zersetzen durch Magensäure schützt. Dragees schmecken meist süßlich und sind daher angenehm einzunehmen.
  2. Magnesium Kapseln: Kapseln werden wie die Tabletten oral eingenommen. Die Kapsel-Hülle ist meist aus Gelatine und im Inneren ist der Wirkstoff in fester oder flüssiger Form. Es gibt auch Kapseln ohne Gelatine, welche sich gut für Veganer eignen.
  3. Magnesium Pulver & Brausetabletten: Brausetabletten werden immer in Wasser aufgelöst und sind daher gut für Menschen, die nicht gut Tabletten schlucken können. Auch Pulver ist häufig in Wasser löslich aber hier gestaltet sich eine genaue Dosierung häufig schwieriger.
  4. Magnesium Liquids & Tropfen: Liquids und Tropfen enthalten den Wirkstoff Magnesium in flüssiger Form und können direkt eingenommen werden. Man muss meist weniger Wirkstoff-Flüssigkeit zu sich nehmen als bei Pulver und Brausetabletten, was je nach Geschmack natürlich angenehmer ist.
  5. Magnesium Öl, Gel, Salbe: Bei diesen Darreichungsformen wird der Wirkstoff über die Haut aufgenommen. Nebenwirkungen wie Durchfall können so vermieden werden und sie sind besonders geeignet zur direkten Anwendung bei beispielsweise Krämpfen.

Bei deiner Kaufentscheidung solltest du dir also überlegen, ob dir eine genaue Dosierung am wichtigsten ist oder du etwa keine Tabletten schlucken kannst und daher lieber auf ein Pulver oder Liquid zurückgreifst. Für den direkten Einsatz beim Sport sind Salben und Gels gut geeignet.

Konzentration

Mit der Konzentration ist die Höhe des Wirkstoffgehalts in den entsprechenden Präparaten gemeint. Zu viel Magnesium kann genauso schlecht sein wie ein Magnesium-Mangel. Von daher empfiehlt es sich, auf die richtige Dosierung zu achten.

Für Erwachsene und Jugendliche ist eine tägliche Magnesium Zufuhr von 300–400 Milligramm pro Tag empfohlen.

Der Normwert von 300–400 Milligramm kann jedoch je nach Lebensumstand und mentaler sowie physischer Gesundheitslage schwanken. In der Schwangerschaft und Stillzeit  oder auch bei Erkrankungen wie Diabetes oder Darmerkrankungen steigt der tägliche Magnesium-Bedarf stark an. Aber auch bei körperlich anstrengender Arbeit, viel Stress oder viel Sport  wird mehr Magnesium benötigt.

Damit du also nicht fünf Tabletten täglich nehmen musst, oder etwa zu hoch dosierte Tabletten hast, achte beim Kauf auf die Wirkstoff-Konzentration.

Reinheit

Wichtig ist bei der Wahl deines Magnesium-Präparats vor allem auch die Reinheit des Inhaltsstoffs. Achte also darauf, dass es möglichst ohne unerwünschte Zusatzprodukte präpariert ist. Diese wären z. B.

  • Magnesiumsalze
  • Aromen
  • Magnesiumstearat
  • Stabilisatoren
  • Füllstoffe
  • Gelatine
  • Gluten
  • Laktose
  • Farbstoffe
  • Trennmittel

Je reiner dein Produkt ist, desto besser ist auch die Wirkung. Es kommt nicht selten vor, dass verschiedene Füllstoffe zum Strecken des Produkts verwendet werden. Achte also gut auf die angegebenen Inhaltsstoffe.

Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit ist eine Messgröße, die auch für andere Arzneimittel jeglicher Art wichtig ist. Als Maßstab kann gesagt werden, dass intravenös verabreichte Arzneimittel eine Bioverfügbarkeit von 100% haben.

Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie viel des eingenommenen Wirkstoffes unverändert im Blutkreislauf zur Verfügung steht.

Sie gibt an, wie viel Wirkstoff im Blutkreislauf angekommen ist. So gibt es zum Beispiel Magnesium Produkte, die zwar sehr hoch dosiert sind, aber eine geringe Bioverfügbarkeit haben. In diesem Fall bringt die hohe Dosierung nichts.

Umso wichtiger ist es, auf die Bioverfügbarkeit zu achten. Manchmal sind Magnesium-Präparate nicht gut löslich und werden daher zum Großteil über den Urin wieder ausgeschieden. Über die im Urin vorhandene Magnesium-Konzentration wird auch die Bioverfügbarkeit getestet. Dieser Rückschluss ist natürlich nicht sonderlich akkurat, aber doch aufschlussreich.

Die Kombination verschiedener Magnesiumverbindungen kann wichtig für eine bessere Verträglichkeit und gleichmäßige Aufnahme sein. Einige Forscher waren sich einig, dass die beste Bioverfügbarkeit durch Magnesiumcitrat gegeben ist.

Auch Magnesiumchlorid und chelatierte Magnesiumverbindungen (Magnesium gebunden an Aminosäuren) könnten eine gute Bioverfügbarkeit aufweisen. Bei Magnesiumoxid sei diese unter Umständen eher niedrig.

Packungsgröße

Die Packungsgröße ist für fast alle Arzneiprodukte interessant. Hier kommt es ganz darauf an, wofür du das Magnesium benötigst. Wenn du es beispielsweise nur für einen kurzen Zeitraum einnehmen willst, weil gerade ein Mangel vorliegt, brauchst du nicht unbedingt eine große Packung. Falls jedoch gesundheitliche Probleme der Grund für deine Einnahme sind und du für einen längeren Zeitraum auf Magnesium angewiesen bist, empfiehlt sich eine Vorratspackung.

Grundsätzlich kann es nie schaden, Magnesium im Haus zu haben. Es kann immer mal vorkommen, dass man aufgrund von schlechter Ernährung oder viel Sport über einen längeren Zeitraum einen Mangel vorweist. Daher empfiehlt es sich, eine Vorratspackung zu kaufen. Meist spart man dadurch sogar noch, weil es Angebotspreise für Vorratspackungen gibt.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema hochdosiertes Magnesium ausführlich beantwortet

Magnesium ist ein großes Thema. Viele Menschen haben mit Mangel-Erscheinungen zu kämpfen oder sind auf eine tägliche Einnahme angewiesen. Damit du den Überblick behältst, haben wir dir hier die wichtigsten Fakten rund um Wirkung, Nebenwirkung, Forschungs- und Studienstand zusammengefasst.

Was ist Magnesium und wie wirkt es?

Magnesium gehört zur Gruppe der Erdalkalimetalle und ist medizinisch-pharmazeutisch von großer Bedeutung. Mangel- oder Störungserscheinungen im Magnesiumhaushalt können starke Einwirkungen auf psychisches und physisches Wohlbefinden haben. Zwar bestehen rund 1,95 % der Erdkruste aus Magnesium, in der Natur kommt es jedoch nie elementar vor, sondern nur in Verbindungen. Zum Beispiel bestehen rund 15 Prozent der Salze im Meer aus Magnesium-Verbindungen.(1, 2)

Magnesium und die Aufnahme im Körper

Neben Kalium gehört Magnesium zu den wichtigsten intrazellulären Elementen im Körper. Bei einem Erwachsenen beträgt der Gesamtkörperstand von Magnesium ca. 24g. Davon befinden sich etwa 95 % intrazellulär.

 In den Knochen befindet sich die größte Magnesiummenge (60%). In den Muskeln finden sich etwa 30 % und der Rest im Weichteilgewebe. In der extrazellulären Flüssigkeit sind nur etwa 5 % vorhanden. (1, 4)

Doch wie wird Magnesium vom Körper aufgenommen und gespeichert? Studien zeigten, dass Magnesium bevorzugt über einen Ionenkanal in der Darmwand aufgenommen wird (2). Nun spielt natürlich auch die Bioverfügbarkeit eine Rolle.
Diese hängt von verschiedensten Faktoren wie der Dosis, der Art und Löslichkeit des Magnesium-Präparats, der verwendeten Magnesium-Verbindungen, Zusammensetzung der Nahrung, Darmmotilität, Interaktionen mit anderen Elementen und der Passagezeit ab. Wichtig ist auch der generelle Versorgungsstatus des Körpers.

Hier haben z. B. körperliche Aktivität, Flüssigkeitsaufnahme aber auch das Lebensalter Bedeutung.(2)
Ausgeschieden wird Magnesium hauptsächlich über die Niere. Dort wird das Magnesium gefiltert und etwa 90 % werden rückresorbiert (im Körper wiederaufgenommen). Nur etwa 3 bis 5 % werden über den Endharn ausgeschieden. Der Körper reguliert dabei gut, wie viel wann ausgeschieden wird. Bei einem Magnesium-Mangel wird deutlich weniger ausgeschieden, als im Normalzustand. Umgekehrt wird bei einer Überdosierung mehr Magnesium wieder ausgeschieden. Neben dem Urin wird Magnensium aber auch teilweise über den Stuhl ausgeschieden. (4)

Magnesium ist überlebenswichtig für den menschlichen Körper, insbesondere für zahlreiche Stoffwechselprozesse.

Die wohl wichtigste Frage ist, wofür der Körper Magnesium überhaupt braucht. Wie bereits erwähnt ist Magnesium für einige Körperfunktionen lebenswichtig. Dazu zählen zum Beispiel die Muskelkontraktion, Herztätigkeit und auch die Kommunikation zwischen den Nervenzellen und zwischen Nerven- und Muskelzellen.
Auch für den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel ist Magnesium bedeutsam, sowie es am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt ist. Diese Funktionen sind alle nicht unwichtig für unser Wohlbefinden und somit ist eine ausreichende Magnesium-Zufuhr wichtig. (3)

Magnesium und seine Wirkungen

In der Regel handelt es sich bei Magnesium um ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament/Nahrungsergänzungsmittel. Deshalb ist die Aufgabe der Beratung von Apothekern besonders wichtig, da es ein großes und unübersichtliches Angebot auf dem Markt gibt (2). Bei der Wahl deines Magnesium-Präparats ist, wie bereits erwähnt, vor allem die Bioverfügbarkeit wichtig. Als Laie weiß man natürlich nicht, worauf dabei zu achten ist.

Es ist zunächst in organische und anorganische Magnesium-Verbindungen zu unterscheiden. Die organischen wären z. B. Magnesiumcitrat, Aspartat, Aspartat‐hydrochlorid, Gluconat oder Aminosäurekomplexe. Diese haben eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit als anorganische Magnesium-Salze (Carbonat, Oxid, Sulfat) (4). Wenn das richtige Produkt gewählt und richtig eingesetzt wird, kann das Folgende positive Wirkungen mit sich ziehen:

Kopfschmerzen

Einige Studien belegen den Zusammenhang von Magnesium-Mangel und Kopfschmerzen. Somit kann eine Therapie mit erhöhter Magnesium Zufuhr helfen, Kopfschmerzen und Migräne zu lindern. Bei einer Studie wurde beispielsweise festgestellt, dass Migräne-Patienten überdurchschnittlich oft einen Magnesium-Mangel haben.

Die Therapie mit Magnesium Zufuhr half, die Symptome der Migräne zu lindern (6). Doch Vorsicht – Magnesium hilft nicht gegen jegliche Art von Kopfschmerzen, sondern lindert nur diejenigen, die mit einem Magnesium-Mangel einhergehen.

Blutdruck

Der Zusammenhang von Blutdruck und Magnesium wurde in einigen Studien hinterfragt, häufig mit dem Ergebnis: Magnesium fördert die Entspannung der glatten Gefäßmuskulatur und kann daher blutdrucksenkend sein. (7)

Depressionen

Die Wirkung von Magnesium im Hinblick auf Depressionen, depressive und ängstliche Verstimmungen ist sehr umstritten. Häufig werben Produkte damit, Magnesium helfe gegen Depressionen, Ängste und Stress. Diese Aussagen sind mit Vorsicht zu genießen. Dennoch kann dem so sein, denn von einem Magnesium-Mangel sind mitunter dieselben Systeme betroffen, wie bei einer Depression. Hiermit bewies eine Studie, dass ein Mangel an Magnesium eine Depression auslösen könne. (8)

Auch eine weitere Studie stellte bei einigen Teilnehmern eine rasche Verbesserung der depressiven Symptome bei einer Magnesium-Therapie fest. (9) Wer an depressiven Verstimmungen oder gar Depressionen leidet, sollte also zunächst einmal seinen Hausarzt fragen, ob ein Magnesium-Mangel vorliegen könnte.

Verstopfungen

Magnesiumcitrat kann als natürliches Abführmittel unterstützend bei Verstopfungen helfen. Es sorgt dafür, dass Wasser in den Darm gelangt und der Stuhl somit aufweicht. Wer Nierenprobleme hat, sollte jedoch davon absehen und generell ist dies keine langfristige Maßnahme, da es ansonsten zu Durchfall, Blähungen und anderen Nebenwirkungen kommen kann. (10)

Schwangerschaft

Schwangere Frauen haben einen erhöhten Magnesium-Bedarf. Eine wissenschaftliche Studie fand heraus, dass Schwangere häufig zu wenig Magnesium (und Calcium) zu sich nehmen. Ein Mangel der Nährstoffe könne die Entwicklung des Fötus stören und andere gesundheitliche Probleme mit sich ziehen. Somit sei eine erhöhte Magnesium-Zufuhr in der Schwangerschaft besonders wichtig. (11)

Knochen

Gerade im Alter haben viele Menschen mit Osteoporose zu kämpfen. Dass die Knochen ein großer Magnesium-Speicher sind, ist allseits bekannt.
Eine Studie wollte jedoch nun genauer herausfinden, wie wichtig Magnesium für die Knochen und ihre Brüchigkeit ist.Mit dem Ergebnis, dass eine erhöhte Magnesium-Zufuhr das Risiko von Knochenbrüchen eindämmen kann. Hier reiche jedoch die einfache Aufnahme über die Nahrung nicht aus, sondern es müssen zusätzlich Magnesium-Präparate eingenommen werden. (12)

Aufnahme- und Erinnerungsfähigkeit

Viele Magnesium-Produkte kommen mit dem Versprechen, man könne sich besser konzentrieren und sei leistungs- und aufnahmefähiger. Was hat es damit auf sich? Das wollte eine der vielen Studien zu der Wirkung von Magnesium herausfinden. Die Studie wurde an Ratten durchgeführt und befand, dass diese mit stetiger Magnesium-Zufuhr auf kurze und lange Sicht eine bessere Aufnahmefähigkeit und ein besseres Gedächtnis haben.

Daraus kann man schließen, dass auch beim Menschen das Gedächtnis durch eine Magnesium-Einnahme verbessert werden könnte. (13) Auch bei Demenz-Patienten wurde eine Verbesserung der Aufnahme-Fähigkeit und anderer Symptome beobachtet. (14)

Menstruationsbeschwerden

Einige Studien beschäftigten sich mit dem Einfluss von Magnesium auf das Prä-Menstruelle-Syndrom (PMS) sowie Migräne als Menstruationsbeschwerde und anderen Symptomen hinsichtlich der Menstruation. Es gibt einige Hinweise, dass Magnesium bei PMS helfen kann. (15) Auch die Symptome der unter dem Namen Dysmenorrhoe aufgeführte schwierige und schmerzhafte Menstruation könnte Studien zufolge durch eine Magnesium-Einnahme gelindert werden. (16)

Sport

Inwiefern eine Magnesium-Einnahme zu mehr Leistungsfähigkeit beim Sport und Vermeidung von Krämpfen beiträgt, wird sehr kontrovers betrachtet. Einige Studien fanden keine signifikante Besserung bei Muskelkrämpfen in der Nacht durch eine erhöhte Magnesium-Zufuhr. (17) Hier ist jedoch immer die Frage, wodurch die Krämpfe hervorgerufen wurden. Gerade als Extrem- oder Leistungssportler schwitzt man unter Umständen sehr viel, wodurch es zu einem erhöhten Magnesium-Verlust kommen kann. Hier kann eine Magnesium-Einnahme also durchaus sinnvoll sein.

Die sportliche Performance, so befand eine Studie, werde jedoch durch eine Magnesium-Einnahme nicht gesteigert, ebenso wenig wie eine schnellere Erholung. (18) Genauso beliebt ist die Aussage, Magnesium helfe gegen Muskelkater. Diese Aussage ist nicht bewiesen und per se auch nicht logisch, weil Muskelkater durch feine Risse im Muskelgewebe entsteht. Diese können durch Magnesium natürlich nicht verhindert werden. Hier hilft eher ein gründliches Aufwärmen und Dehnen.

Zum Einfluss von Magnesium auf das Training gibt es viele Mythen. Wenn du jedoch über den Schweiß viel Magnesium verlierst, kann eine zusätzliche Magnesium-Einnahme sinnvoll sein. (Bildquelle: unsplash / John Arano)

Mittlerweile gibt es so viele Studien und wissenschaftliche Untersuchungen zu Magnesium, dass diese aufgeführten Wirkungen nur einen kleinen Ausschnitt darstellen. Es ergibt in jedem Fall Sinn, sich noch einmal zu informieren, bevor man sich auf herkömmliche Werbe-Slogans verlässt.
Viele Wirkungen von Magnesium sind, wie oben zu sehen, klinisch untersucht und bewiesen. Bei anderen fehlen jedoch noch genügend Beweise. Wenn ein Magnesium-Mangel vorliegt, ist eine zusätzliche Magnesium-Einnahme jedoch grundsätzlich immer wichtig.

Was ist das Besondere an hochdosiertem Magnesium?

Der Name verrät es schon – die Magnesium-Produkte, die als “hochdosiert” gelten, sind in der Dosis höher. Das kann erstmal etwas Positives sein, weil es auf dem Markt viele Magnesium-Produkte gibt, die so gering dosiert sind und vielleicht zusätzlich noch eine geringe Bioverfügbarkeit haben, dass man kaum eine Wirkung durch die Einnahme erzielen kann.

Jedoch ist auch Vorsicht bei hochdosierten Magnesium Produkten geboten, denn mehr ist nicht immer gleich besser.

Die empfohlene Höchstdosis bei Magnesium liegt zwischen 300 (Frauen) und 350 Milligramm (Männer) pro Tag. (3)

Bei einem Magnesiummangel, veränderter Lebensumstände (Schwangerschaft, Stillzeit, Krankheit), Leistungssport oder anderer Faktoren kann der Magnesium-Bedarf jedoch ansteigen. (3) Am besten ist die Absprache mit einem Arzt oder Apotheker. Wenn jedoch keine akuten Mangelerscheinungen auftreten, kann sich in der Regel an die empfohlene Höchstdosis gehalten werden.

Welche Arten von hochdosiertem Magnesium gibt es?

Magnesium lässt sich vor allem in organisches und anorganisches Magnesium unterteilen, was im Folgenden noch genauer erklärt wird. Hinzu kommt, dass es in verschiedenen Darreichungsformen angeboten wird, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Organisches und anorganisches Magnesium

Grundsätzlich stehen die Magnesium-Salze in anorganischen Bindungen (Magnesium-Oxid, -Carbonat, -Sulfat, -Phosphat) denen in organischen Bindungen (Magnesium-Citrat, -Aspartat. -Aspartathydrochlorid, -Glutamat, -Orotat) gegenüber. Bei der Wirkung dieser spielt ihre Bioverfügbarkeit eine große Rolle. Es hat viele Tests und Studien zur Resorption verschiedener Magnesium-Präparate gegeben. Die Ergebnisse werden dir hier nun kurz aufgeführt.

Typ Wirksamkeit
Anorganische Magnesium-Bindungen Studien zeigten, dass die Bioverfügbarkeit von anorganischen Magnesium-Salzen (außer Magnesium-Chlorid) eine im Vergleich zu organischen Bindungen geringe Bioverfügbarkeit aufweisen (4) 
Organische Magnesium-Bindungen Organisches Magnesium kann deutlich besser vom Körper resorbiert werden. Besonders gut schnitten in Studien das Citrat, Aspartat, Aspartathydrochlorid, Gluconat und Aminosäurekomplexe ab (4)

Die Ergebnisse sind recht eindeutig, sodass man daraus schließen kann, dass Nahrungsergänzungsmittel mit organischen Magnesium-Verbindungen denen mit anorganischen Verbindungen vorzuziehen sind.

Magnesium gibt es in den unterschiedlichsten Darreichungsformen. Jede hat ihre Vor-und Nachteile. (Bildquelle: unsplash / Volodymyr Hryshchenko)

Im Folgenden wirst du nun erfahren, in welchen Darreichungsformen du die organischen und anorganischen Magnesium-Verbindungen kaufen kannst.

Darreichungsformen

In den Kaufkriterien hast du schon erfahren, welche verschiedenen Darreichungsformen es für hochdosiertes Magnesium gibt. Hier wird nochmal im Detail auf die verschiedenen Arten und deren Vor- sowie Nachteile eingegangen.

Magnesium Tabletten

Tabletten sind wohl die bekannteste orale Einnahme-Form der Nahrungsergänzungsmittel. Es gibt natürlich auch noch einige Unterarten wie z. B. Dragees, Filmtabletten oder herkömmliche Tablette. Grundsätzlich haben Filmtabletten den Vorteil, dass ein Schutzfilm um die Tabletten vor dem frühzeitigen Zersetzen durch Magensäure schützt. Wie bereits aufgeführt, wird Magnesium nämlich vor allem über den Darm aufgenommen/resorbiert.

Dragees schmecken gegenüber anderer Tabletten eher süßlich und sind daher angenehm einzunehmen. Hier sollte besonders auf die Inhaltsstoffe geachtet werden, weil die Tabletten auch häufig aus anorganischen Verbindungen bestehen.

Vorteile
  • überall erhältlich
  • günstig
  • großes Angebot
Nachteile
  • Tabletten schlucken für Einige unangenehm
  • sehr große Qualitätsunterschiede im großen Angebot
Magnesium Kapseln

Auch Magnesium-Kapseln werden oral eingenommen. Der Wirkstoff innerhalb der Kapsel kann flüssig oder fest sein, die Hülle ist meist aus Gelatine, weshalb Vegetarier häufig von Kapseln absehen. Es gibt jedoch auch einige ohne Gelatine. Auch hier schützt die Hülle/Kapsel vor einem vorzeitigen Zersetzen durch die Magensäure. Es gibt eine große Auswahl auf dem Markt, jedoch sind auch hier Qualitätsunterschiede zu vermerken. Achte also unbedingt auf die Bioverfügbarkeit, wenn du dich für dieses Produkt entscheidest.

Vorteile
  • großes Angebot
  • mit oder ohne Gelatine
  • große Packungen
Nachteile
  • Kapseln schlucken manchmal unangenehmer als Tabletten
  • Qualitätsunterschiede
Magnesium Pulver & Brausetabletten

Mit Magnesium Pulver oder Brausetabletten kann man das Tabletten-Schlucken entgehen. Brausetabletten werden in Wasser aufgelöst und können getrunken werden. Auch Pulver ist häufig in Wasser löslich aber hier gestaltet sich eine genaue Dosierung häufig schwieriger. Viele finden das angenehmer, andere mögen den Geschmack der Lösung überhaupt nicht.  Doch hier gibt es beispielsweise auch Präparate, die mit einem zusätzlichen Frucht-Geschmack oder ähnlichem versetzt sind.

Leider ist die Dosierung bei Brausetabletten, besonders aus dem Supermarkt, sehr gering. Hierauf muss beim Kauf also unbedingt geachtet werden. Es empfehlen sich hochwertigere Produkte. Wer eine sehr genaue Dosierung möchte, sollte eher auf Tabletten zurückgreifen.

Vorteile
  • großes Angebot
  • kein Tabletten-Schlucken
Nachteile
  • Geschmack ist gewöhnungsbedürftig
  • häufig gering dosiert
  • Dosierung generell ungenauer als bei Tabletten
Magnesium Liquids & Tropfen

Liquids und Tropfen enthalten auch den Wirkstoff Magnesium in flüssiger Form, müssen aber im Gegensatz zu Brausetabletten nicht erst in Wasser aufgelöst werden. Sie können direkt eingenommen werden. Auch hier kann der Geschmack als unangenehm wahrgenommen werden, dadurch dass aber in der Regel nur ein paar Tropfen eingenommen werden, ist dies besser erträglich.

Durch die flüssige Form ist auch hier eine Dosierung eher ungenau. Da sind die Liquids, die in kleinen Flaschen angeboten werden noch genauer als Tropfen. Preislich sind diese Produkte etwas gehobener als herkömmliche Tabletten, jedoch immer noch bezahlbar.

Vorteile
  • kein Tabletten-Schlucken
  • Liquids besonders praktisch
  • muss nur wenig Lösung eingenommen werden
Nachteile
  • Geschmack vielleicht unangenehm
  • Tropfen ungenau dosiert
  • preislich etwas teurer
Magnesium Öl, Gel, Salbe

Bei diesen Darreichungsformen von Magnesium wird entgegen der oralen Formen der Wirkstoff über die Haut aufgenommen. Die Dosierung ist dadurch natürlich erheblich ungenauer als bei den anderen Formen. Für Leute, die weder gut Tabletten schlucken können, noch sich mit dem Geschmack von flüssigen Magnesium-Formen anfreunden können, ist dies vielleicht die Lösung.
Auch können Nebenwirkungen wie Durchfall so vermieden werden. Besonders gut einsetzbar sind Cremes und Salben im Sport, zur direkten Verwendung bei Krämpfen.

Vorteile
  • kein Tabletten-Schlucken
  • kein unangenehmer Geschmack
  • Durchfall als Nebenwirkung nicht möglich
  • gut für direkten Einsatz im Sport
Nachteile
  • ungenau dosiert
  • recht teurer
  • wenig Studien dazu

Eigentlich sind die Darreichungsformen für die Wirksamkeit für Magnesium eher nebensächlich.

Anorganische Magnesium-Verbindungen haben zum Teil nur eine 65%tige Bioverfügbarkeit im Vergleich zu Organischen

Hier geht es nur um persönliche Präferenzen bei der Einnahme-Form, sowie ein geringes oder höheres Budget. Am Wichtigsten ist in jedem Fall die Bioverfügbarkeit der Produkte.

Diese kannst du vor allem über die Magnesium-Verbindungen abwägen. Wie bereits erwähnt, haben etliche Studien gezeigt, dass die Bioverfügbarkeit bei Produkten mit organischen Verbindungen um einiges höher ist als bei solchen mit anorganischen Magnesium-Verbindungen.

Für wen eignet sich hochdosiertes Magnesium?

Grundsätzlich ist Magnesium für jeden geeignet, weil der Körper Magnesium braucht, um normal zu funktionieren. Der Bedarf kann in vielen Fällen auch mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung abgedeckt werden.

Hochdosiertes Magnesium eignet sich besonders für Menschen, die an einem Magnesium-Mangel leiden oder aus anderen Gründen auf eine erhöhte Magnesium-Zufuhr angewiesen sind. Mit hochdosiertem Magnesium ist der Tagesbedarf schnell abgedeckt, was häufig jedoch nicht zusätzlich zur Nahrung nötig ist.

Auch kann hochdosiertes Magnesium nicht erst im Problemfall, sondern auch vorbeugend eingenommen werden. Zum Beispiel als Extremsportler, um den Magnesium-Verlust über den Schweiß abzudecken, oder in der Schwangerschaft, um eine gesunde Entwicklung des Fötus zu unterstützen. In den nun aufgeführten Fällen könnte eine Magnesium-Einnahme sinnvoll sein:

  • Menstruationsbeschwerden (Unterleibsschmerzen,  Kopfschmerzen/Migräne)
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • nach starken Durchfällen (doch, Vorsicht: Magnesium kann Durchfälle noch begünstigen!)
  • viel Magnesium-Verlust über den Schweiß (Leistungssport)
  • Alkoholkonsum (viel Magnesium-Verlust über den Urin)
  • hoher Blutdruck
  • Alter (Knochen)
  • Depressionen/depressive Verstimmungen (Magnesium hilft nicht unbedingt dagegen, ein Mangel kann jedoch eine Ursache sein)
  • Mangel-Erscheinungen wie: Kopfschmerzen, fehlende Konzentration, Krämpfe usw. (siehe unten)

Die Symptome einer Mangelerscheinung können jedoch auch andere Ursachen haben. Von daher empfiehlt sich die Absprache mit einem Arzt oder Apotheker. Dennoch sind sie gute Warnzeichen für einen eventuellen Magnesium-Mangel.

Wie macht sich ein Magnesium-Mangel bemerkbar?

Magnesium-Mangel ist keine Seltenheit. Eine Studie mit 16.000 deutschen Teilnehmer befand bei rund 14,5 % der Beteiligten einen Magnesium-Mangel. (5) Meistens macht sich ein Magnesium-Mangel jedoch bemerkbar, sodass man ihn selbst “diagnostizieren” kann. Hier sind ein paar typische Symptome:

  • Krämpfe der Muskulatur
  • Kribbeln und Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen
  • Körpertemperatur kann sinken
  • Müdigkeit
  • Herzrhythmus-Störungen
  • Migräne, Hinterkopfschmerzen, Kopfdruck
  • Schwindel
  • Nervosität
  • Konzentrationsschwäche (1)

Wenn über einen sehr langen Zeitraum ein Magnesium-Mangel vorliegt, kann das zur Verkalkung von Blutgefäßen und Nieren führen. (1) Jedoch sind diese Warnzeichen auch mit Vorsicht zu genießen. Bei jedem Anzeichen kann es unter Umständen auch einen anderen Auslöser gegeben haben. Wenn jedoch mehrerer dieser Anzeichen parallel auftreten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Magnesium-Mangel vorliegt. Ein Magnesium-Mangel kann am besten von einem Arzt diagnostiziert werden.

Da jedoch unsere Knochen ein großer Magnesium-Speicher sind und auch die Nieren mithelfen, ein zu starkes Absinken der Magnesiumkonzentration zu verhindern, sind starke Mangel-Symptome eher selten. Wenn der Magnesium-Mangel jedoch über einen zu langen Zeitraum vorliegt und ggf. noch zusätzlich durch bspw. erhöhtes Schwitzen Magnesium verloren wird, kann es zu eben diesen Symptomen kommen. (2)

Was sind die Ursachen für einen Magnesium-Mangel?

Ein Magnesium-Mangel kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Daher ist z. B. nicht immer für die Prävention oder Diagnose zu sagen, dass auf eine höhere Aufnahme über die Nahrung geachtet werden sollte. Hier eine Übersicht über mögliche Ursachen für einen Magnesium-Mangel:

  1. fehlende/zu geringe Zufuhr über die Nahrung (hier darauf achten, dass mehr Lebensmittel mit hohem Magnesium-Gehalt verzehrt werden)
  2. verstärkte Verluste über den Stuhl, Urin oder Schweiß (Bsp. Durchfälle, Leistungssport)
  3. gesteigerter Magnesium-Bedarf des Gewebes (4)

Die Symptome eines Magnesium-Mangels treten besonders verstärkt/beschleunigt auf, wenn die Magnesium-Speicher bereits fast geleert sind. Das passiert, wenn über einen zu langen Zeitraum ein Ungleichgewicht zwischen Zufuhr und Verlusten herrschte.
Bezüglich mangelhafter Magnesium-Aufnahme über die Nahrung ist zu sagen, dass hier die Bioverfügbarkeit eine große Rolle spielt. Diese wird unter anderem durch Phytinsäure, Fett oder Proteine beeinträchtigt. Besonders Lebensmittel mit hohem Magnesium-Gehalt weisen diese Bestandteile vermehrt auf. Vollkornprodukte z. B. sind reich an Phytinsäure, sowie Nüsse, Schokolade und Sojaerzeugnisse häufig viel Fett und Proteine aufweisen. (4)

Eine erhöhte Ausscheidung über den Stuhl tritt dann auf, wenn Durchfall über einen langen Zeitraum anhält oder Laxanzien eingenommen werden. Auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen können Ursache für einen Magnesium-Mangel sein.

Die Magnesium-Konzentration im Schweiß beträgt zwischen 35 und 120mg/L (4)

Über den Urin wird Magnesium besonders dann erhöht ausgeschieden, wenn Alkohol konsumiert wurde.

Auch Diabetiker können Probleme diesbezüglich haben, sowie auch verschiedene Medikamente die Ausscheidung über den Urin steigern können. (4)

Mit einer erhöhten Magnesium-Ausscheidung über den Schweiß haben insbesondere Ausdauersportler zu kämpfen. Sportliche Tätigkeiten fördern außerdem auch die Ausscheidung über den Urin.

Wie dosiere ich hochdosiertes Magnesium?

Die Dosier-Empfehlung von hochdosiertem Magnesium ist nicht pauschal zu nennen. Sie hängt ganz von den individuellen Gründen für die Magnesium-Einnahme, von der Zufuhr über die Nahrung und der körperlichen Beschaffenheit ab.

Grundsätzlich sollte sich jedoch an die empfohlene Tages-Höchstdosis von 300 bis 400 mg gehalten werden. In der Schwangerschaft oder Stillzeit, im Falle eines extremen Magnesium-Mangels oder einiger anderer Gründe kann diese abweichen. Hier empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Hausarzt.

Wo kann ich hochdosiertes Magnesium kaufen?

Hochdosiertes Magnesium gibt es an den verschiedensten Orten zu kaufen. Ein Gang zum Supermarkt reicht in der Regel aus, um an hochdosiertes Magnesium zu kommen. Genauso gibt es dieses aber in Drogeriemärkten und Apotheken, sowie Onlineshops.

Supermärkte (Aldi, Kaufland, Rewe, Edeka)

Vorteile
  • günstig
  • kein Extra-Gang zur Apotheke
Nachteile
  • keine fachkompetente Beratung
  • einige Produkte sehr gering dosiert
  • manchmal niedrige Bioverfügbarkeit bzw. schlechte Qualität

Drogerien (Rossmann, DM)

Vorteile
  • günstig
  • bessere Produkte als Supermarkt
  • größere Auswahl
Nachteile
  • keine fachkompetente Beratung
  • einige Produkte gering dosiert oder von schlechter Qualität

Apotheke

Vorteile
  • qualitative Produkte
  • fachkompetente Beratung
  • große Auswahl
Nachteile
  • evtl. teurer als im Supermarkt

Onlineshops (Amazon.de, eBay.de, Online-Apotheken)

Vorteile
  • große Produktauswahl
  • Kundenrezensionen
  • Preisspanne von günstig bis teuer
  • Lieferung nach Hause
Nachteile
  • keine fachkompetente Beratung
  • Verwirrung durch großes Angebot

Wo du dein hochdosiertes Magnesium kaufst, darauf kommt es am Ende vielleicht gar nicht so sehr an. Wenn du schon weißt, welches Produkt du brauchst, empfiehlt es sich immer mal online die Preise zu vergleichen und ggf. nach Vorratspackungen zu schauen. Falls du dir jedoch noch total unsicher bist, welches Produkt für dein Anliegen das Beste ist, frag am besten erstmal in der Apotheke nach.

Wie teuer ist hochdosiertes Magnesium?

Die Preisspanne bei Magnesium-Produkten unterscheidet sich natürlich sehr aufgrund verschiedener Arten, Hersteller, Menge und Qualität. Dennoch lässt sich für die verschiedenen Darreichungsformen der Preis ganz gut einrahmen. (Preis je 100 Gramm)

Typ Preis
Pulver und Brausetabletten ab 1 Euro
Tabletten ab 4 Euro
Kapseln ab 6 Euro
Liquids und Tropfen ab 8 Euro
Öl, Gel, Salbe ab 3, ab 6, ab 10 Euro

Kann Magnesium auch ausreichend über die Nahrung aufgenommen werden?

Selbstverständlich kann Magnesium neben einer Zufuhr über Tabletten o. ä. auch über die Nahrung aufgenommen werden. Doch, reicht das aus? Diese Frage ist nur individuell zu beantworten. Die tägliche Magnesiumzufuhr sollte bei Erwachsenen zwischen 300 und 400 mg betragen.

Laut der Nationalen Verzehrsstudie machen alkoholfreien Getränken, Bier und Brot einen hohen Anteil der Magnesiumaufnahme aus. Viele erreichen über die Nahrung die empfohlene Tages-Dosis. Jedoch sei dies bei rund 28,6 % der Frauen und 26,1 % der Männer nicht der Fall. Besonders hoch sei die Zahl derer, die zu wenig Magnesium verzehren, bei 14 bis 18-jährigen jungen Frauen, mit 56,4 %.

Rund 10 % der erwachsenen Gesamtbevölkerung wiesen einen erheblichen Magnesium-Mangel auf.(1) Diese VERA-Studie ist jedoch vom Anfang der 1990er Jahre und somit nicht mehr höchst aktuell. Doch auch heute, wie oben bereits erwähnt, beweisen einige Studien, dass deutlich zu wenig Magnesium aufgenommen wird.

Grundsätzlich gilt, dass nur etwa 30-50 % des täglich über die Nahrung zugeführten Magnesiums vom Körper aufgenommen werden.  (3)

Magnesium ist zunächst einmal in sehr vielen Lebensmitteln enthalten und ein gesunder Mensch kann seinen Tagesbedarf auch mit einer ausgewogenen Ernährung decken. Wie viel Magnesium jedoch wirklich aufgenommen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wären:

  • der Versorgungsstatus des Körpers
  • die angebotene Menge (hierzu ist zu sagen, dass häufige, kleinere Mengen besser aufgenommen werden)
  • die Löslichkeit des Magnesiumsalzes
  • die Zusammensetzung der Nahrung (3)

Ein gesunder Mensch braucht sich also in der Regel keine Gedanken über eine zusätzliche Magnesium-Zufuhr machen. Eine ausgewogene Ernährung reicht da meistens aus. Wer jedoch akute Mangelerscheinungen hat, sich in einer veränderten Lebenssituation befindet (Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit), Leistungssport betreibt oder aufgrund von Krankheiten wie Diabetes, Depressionen usw. auf eine hohe Magnesium-Zufuhr angewiesen ist, für den ist hochdosiertes Magnesium unter Umständen eine gute Wahl.

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist wichtig für einen guten Magnesium-Haushalt. Nüsse, Bananen und Vollkornprodukte eignen sich besonders gut. (Bildquelle: unsplash / Franziska Haßler)

Die Verbraucherzentrale macht darauf aufmerksam, in welchen Lebensmitteln viel Magnesium enthalten ist. Dies sei besonders bei pflanzlichen Lebensmitteln der Fall.

Dabei wird eine Verzehrempfehlung von zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse täglich ausgesprochen. Auch Nüsse und Sonnenblumenkerne seien gute Magnesium-Quellen, eine kleine Handvoll am Tag sei zu empfehlen. (3) Zur Übersicht kannst du hier mal durch eine Liste der Lebensmittel schauen, die besonders viel Magnesium enthalten:

  • Bohnen
  • Erbsen
  • Vollkornprodukte aus Weizen, Dinkel, Gerste, Roggen, Hafer oder Buchweizen
  • Nüsse
  • Bananen
  • “hartes” Leitungswasser
  • magnesiumhaltiges Mineralwasser (liefert ca 50 mg Magnesium pro Liter)
  • Tierische Lebensmittel (Milchprodukte und Fleisch) enthalten Magnesium in geringeren Mengen (3)

Die Verbraucherzentrale ist der Meinung, dass eine zusätzliche Magnesium-Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel selten nötig ist, im Durchschnitt reiche die Magnesiumzufuhr in allen Altersgruppen aus. Mit Ausnahme von Frauen im Alter von 14–18 Jahren. Hier gehen die Meinungen jedoch stark auseinander.

Ein wichtiger Tipp zur Magnesium-Aufnahme über die Nahrung: In unverarbeiteten Lebensmitteln ist der Magnesiumgehalt weit höher als in zubereiteten!(1)

Also: Ja, man kann auch über die Nahrung ausreichend Magnesium aufnehmen. Hierfür ist jedoch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Nüssen wichtig. Und was auch ganz klar gilt: Wer Mangelerscheinungen hat oder aus anderen Gründen auf eine erhöhte Magnesium-Zufuhr angewiesen ist, für den ist hochdosiertes Magnesium klar von Vorteil.

Was muss ich bei der Einnahme von hochdosiertem Magnesium beachten?

Am Wichtigsten ist, dass sich an die empfohlene Tages-Höchstdosis gehalten wird. Wenn diese nicht signifikant überschritten wird, hat man in der Regel keine Nebenwirkungen zu befürchten. Außerdem sollte man sich am besten bezüglich der Dauer und der Dosis der Einnahme mit seinem Hausarzt oder Apotheker absprechen.

Auch können Wechselwirkungen mit anderen Stoffen/Medikamenten entstehen. Kalzium ist der Magnesium-Antagonist. Werden diese Stoffe parallel hochdosiert eingenommen, können sie sich im Darm gegenseitig beeinträchtigen. Achte also darauf, diese beiden Stoffe nicht parallel, und wenn, mit ein paar Stunden Abstand einzunehmen.

Bezüglich der bekannten Nebenwirkungen von Magnesium ist als Einzige erwähnenswerte zu nennen, dass es zu Stuhlaufweichung kommen kann. Wird dies erkannt und weiterhin zu viel Magnesium konsumiert, können Durchfälle entstehen. Wenn jedoch dementsprechend geringer dosiert wird oder das Magnesium abgesetzt wird, verschwindet diese Nebenwirkung. (1)

Wie lange sollte hochdosiertes Magnesium eingenommen werden?

Die Dauer der Einnahme hängt ganz davon ab, warum man mit der Einnahme begonnen hat. Wer einen Magnesiummangel hat, ist einigen Risiken ausgesetzt. Um die Magnesiumkonzentration langfristig zu stabilisieren, muss die Einnahme so lange geschehen, bis auch der Magnesiumspeicher im Knochen aufgefüllt wird.

Hier empfiehlt sich ein Einnahme-Zeitraum von mindestens vier Wochen. Dabei ist die Einnahme in Form des Salzes der Zitronensäure, also Magnesiumcitrat, sinnvoll. Dieses ist für den Organismus besonders gut verfügbar.(1)

Bildquelle: Dudziski/ 123rf.com

Einzelnachweise (18)

1. Vormann, Jürgen: Magnesium – ein bedeutender Mineralstoff für Prävention und Therapie (Peer-Review-Beitrag). In: Ernährungsumschau, Nr. 726. 2008/01/01.
Quelle

2. Ude, C. and Schubert‐Zsilavecz, M. (2009), Eisen‐, Calcium‐ und Magnesium‐Salze. Chemie und Eigenschaften. Pharmazie in unserer Zeit, 38: 224-231.
Quelle

3. Verbraucherzentrale: Magnesium – was ist zu beachten?. Artikel im Rahmen des Online-Angebots „Klartext-Nahrungsergänzung“. Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. 2020/06/29.
Quelle

4. Eder, K. (2009), Magnesium‐Verbindungen. Aufnahme, Funktionen und therapeutische Aspekte. Pharmazie in unserer Zeit, 38: 262-267.
Quelle

5. Schimatschek HF, Rempis R. Prevalence of hypomagnesemia in an unselected German population of 16,000 individuals. Magnes Res. 2001 Dec;14(4):283-90. PMID: 11794636.
Quelle

6. Mauskop A, Varughese J. Why all migraine patients should be treated with magnesium. J Neural Transm (Vienna). 2012 May;119(5):575-9. doi: 10.1007/s00702-012-0790-2. Epub 2012 Mar 18. PMID: 22426836.
Quelle

7. Satake K, Lee JD, Shimizu H, Uzui H, Mitsuke Y, Yue H, Ueda T. Effects of magnesium on prostacyclin synthesis and intracellular free calcium concentration in vascular cells. Magnes Res. 2004 Mar;17(1):20-7.
Quelle

8. Murck H. Magnesium and affective disorders. Nutr Neurosci. 2002 Dec;5(6):375-89.
Quelle

9. Eby GA, Eby KL. Rapid recovery from major depression using magnesium treatment. Med Hypotheses. 2006;67(2):362-70. doi: 10.1016/j.mehy.2006.01.047. Epub 2006 Mar 20. PMID: 16542786.
Quelle

10. Hoy, Sheridan M., et al. "Sodium Picosulfate/magnesium Citrate: a Review of Its Use as a Colorectal Cleanser." Drugs, vol. 69, no. 1, 2009, pp. 123-36.
Quelle

11. Kocyłowski R, Lewicka I, Grzesiak M, Gaj Z, Sobańska A, Poznaniak J, von Kaisenberg C, Suliburska J. Assessment of dietary intake and mineral status in pregnant women. Arch Gynecol Obstet. 2018 Jun;297(6):1433-1440. doi: 10.1007/s00404-018-4744-2. Epub 2018 Mar 14. PMID: 29541858; PMCID: PMC5945726.
Quelle

12. Kunutsor, S.K., Whitehouse, M.R., Blom, A.W. et al. Low serum magnesium levels are associated with increased risk of fractures: a long-term prospective cohort study. Eur J Epidemiol 32, 593–603 (2017).
Quelle

13. Inna Slutsky, Nashat Abumaria, Long-Jun Wu, Chao Huang, Ling Zhang, Bo Li, Xiang Zhao, Arvind Govindarajan, Ming-Gao Zhao, Min Zhuo, Susumu Tonegawa, Guosong Liu: Enhancement of Learning and Memory by Elevating Brain Magnesium. Neuron, Volume 65, Issue 2. 2010/01/28: Pages 165-177.
Quelle

14. Ozturk S, Cillier AE. Magnesium supplementation in the treatment of dementia patients. Med Hypotheses. 2006;67(5):1223-5. doi: 10.1016/j.mehy.2006.04.047. Epub 2006 Jun 21. PMID: 16790324.
Quelle

15. Allais G, Castagnoli Gabellari I, Burzio C, Rolando S, De Lorenzo C, Mana O, Benedetto C. Premenstrual syndrome and migraine. Neurol Sci. 2012 May;33 Suppl 1:S111-5. doi: 10.1007/s10072-012-1054-5. PMID: 22644184.
Quelle

16. Parazzini F, Di Martino M, Pellegrino P. Magnesium in the gynecological practice: a literature review. Magnes Res. 2017 Feb 1;30(1):1-7. English. doi: 10.1684/mrh.2017.0419. PMID: 28392498.
Quelle

17. Roguin Maor N, Alperin M, Shturman E, et al. Effect of Magnesium Oxide Supplementation on Nocturnal Leg Cramps: A Randomized Clinical Trial. JAMA Intern Med. 2017;177(5):617–623.
Quelle

18. Terblanche S, Noakes TD, Dennis SC, Marais D, Eckert M. Failure of magnesium supplementation to influence marathon running performance or recovery in magnesium-replete subjects. Int J Sport Nutr. 1992 Jun;2(2):154-64.
Quelle

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Wissenschaftlicher Artikel
Vormann, Jürgen: Magnesium – ein bedeutender Mineralstoff für Prävention und Therapie (Peer-Review-Beitrag). In: Ernährungsumschau, Nr. 726. 2008/01/01.
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Wissenschaftlicher Artikel
Ude, C. and Schubert‐Zsilavecz, M. (2009), Eisen‐, Calcium‐ und Magnesium‐Salze. Chemie und Eigenschaften. Pharmazie in unserer Zeit, 38: 224-231.
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Wissenschaftlicher Artikel
Verbraucherzentrale: Magnesium – was ist zu beachten?. Artikel im Rahmen des Online-Angebots „Klartext-Nahrungsergänzung“. Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. 2020/06/29.
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Wissenschaftlicher Artikel
Eder, K. (2009), Magnesium‐Verbindungen. Aufnahme, Funktionen und therapeutische Aspekte. Pharmazie in unserer Zeit, 38: 262-267.
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Klinische Studie (Magnesiummangel)
Schimatschek HF, Rempis R. Prevalence of hypomagnesemia in an unselected German population of 16,000 individuals. Magnes Res. 2001 Dec;14(4):283-90. PMID: 11794636.
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Klinische Studie Migräne
Mauskop A, Varughese J. Why all migraine patients should be treated with magnesium. J Neural Transm (Vienna). 2012 May;119(5):575-9. doi: 10.1007/s00702-012-0790-2. Epub 2012 Mar 18. PMID: 22426836.
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Wissenschaftliche Untersuchung Blutdruck 7
Satake K, Lee JD, Shimizu H, Uzui H, Mitsuke Y, Yue H, Ueda T. Effects of magnesium on prostacyclin synthesis and intracellular free calcium concentration in vascular cells. Magnes Res. 2004 Mar;17(1):20-7.
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Klinische Studie Depression 8
Murck H. Magnesium and affective disorders. Nutr Neurosci. 2002 Dec;5(6):375-89.
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Klinische Studie Depression 9
Eby GA, Eby KL. Rapid recovery from major depression using magnesium treatment. Med Hypotheses. 2006;67(2):362-70. doi: 10.1016/j.mehy.2006.01.047. Epub 2006 Mar 20. PMID: 16542786.
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Klinische Studie Verstopfung 10
Hoy, Sheridan M., et al. "Sodium Picosulfate/magnesium Citrate: a Review of Its Use as a Colorectal Cleanser." Drugs, vol. 69, no. 1, 2009, pp. 123-36.
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Klinische Studie Schwangerschaft 11
Kocyłowski R, Lewicka I, Grzesiak M, Gaj Z, Sobańska A, Poznaniak J, von Kaisenberg C, Suliburska J. Assessment of dietary intake and mineral status in pregnant women. Arch Gynecol Obstet. 2018 Jun;297(6):1433-1440. doi: 10.1007/s00404-018-4744-2. Epub 2018 Mar 14. PMID: 29541858; PMCID: PMC5945726.
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Klinische Studie Knochen 12
Kunutsor, S.K., Whitehouse, M.R., Blom, A.W. et al. Low serum magnesium levels are associated with increased risk of fractures: a long-term prospective cohort study. Eur J Epidemiol 32, 593–603 (2017).
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Klinische Studie Erinnerung 13
Inna Slutsky, Nashat Abumaria, Long-Jun Wu, Chao Huang, Ling Zhang, Bo Li, Xiang Zhao, Arvind Govindarajan, Ming-Gao Zhao, Min Zhuo, Susumu Tonegawa, Guosong Liu: Enhancement of Learning and Memory by Elevating Brain Magnesium. Neuron, Volume 65, Issue 2. 2010/01/28: Pages 165-177.
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Klinische Studie Demenz 14
Ozturk S, Cillier AE. Magnesium supplementation in the treatment of dementia patients. Med Hypotheses. 2006;67(5):1223-5. doi: 10.1016/j.mehy.2006.04.047. Epub 2006 Jun 21. PMID: 16790324.
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Wissenschaftliche Untersuchung PMS 15
Allais G, Castagnoli Gabellari I, Burzio C, Rolando S, De Lorenzo C, Mana O, Benedetto C. Premenstrual syndrome and migraine. Neurol Sci. 2012 May;33 Suppl 1:S111-5. doi: 10.1007/s10072-012-1054-5. PMID: 22644184.
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Klinische Studie Menstruation 16
Parazzini F, Di Martino M, Pellegrino P. Magnesium in the gynecological practice: a literature review. Magnes Res. 2017 Feb 1;30(1):1-7. English. doi: 10.1684/mrh.2017.0419. PMID: 28392498.
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Klinische Studie Muskelkrämpfe nacht 17
Roguin Maor N, Alperin M, Shturman E, et al. Effect of Magnesium Oxide Supplementation on Nocturnal Leg Cramps: A Randomized Clinical Trial. JAMA Intern Med. 2017;177(5):617–623.
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Klinische Studie Sport 18
Terblanche S, Noakes TD, Dennis SC, Marais D, Eckert M. Failure of magnesium supplementation to influence marathon running performance or recovery in magnesium-replete subjects. Int J Sport Nutr. 1992 Jun;2(2):154-64.
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