Gelassenheit zu lernen hilft dir in allen Lebenslagen. Sie hilft dir, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst und die Dinge anzugehen, die dein Leben positiv beeinflussen können. So kannst du dich von äußeren Einflüssen lösen und immer mehr du selbst sein.

Im folgenden Artikel findest du eine Definition des Begriffes Gelassenheit und eine Beschreibung, was gelassene Menschen genau ausmacht. Außerdem findest du hier sinnvolle Methoden und Ideen, die dir dabei helfen, Gelassenheit zu lernen und zu üben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gelassenheit kann dein Leben verbessern. Die ruhige Geisteshaltung lässt dich bessere Entscheidungen treffen und wirkt sich positiv auf deine Gesundheit aus.
  • Gelassenheit kann man über verschiedene Methoden trainieren. Dazu zählen zum Beispiel Meditation und Achtsamkeit. Aber auch Sport und Wellness können hilfreich sein.
  • Gelassenheit wird sich nicht von einem auf den anderen Tag einstellen. Aber mit einem stetigen Training wird es immer leichter innerlich und äußerlich ruhig zu bleiben.

Was ist Gelassenheit?

Gelassenheit ist ein Ausdruck für einen emotionalen Zustand von innerer Ruhe. Sie ist als Gegensatz zu Stress, Unruhe, Nervosität oder Aufgeregtheit zu verstehen. Gelassenheit kann dir helfen in schwierigen Situationen emotional ausgeglichen zu bleiben.

Gelassenheit hilft dir dabei, herausfordernde Situationen mit Ruhe und Bedacht zu meistern. (Bildquelle: pixabay.com / Radu Florin)

Andere Begriffe für Gelassenheit sind Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe.

In herausfordernden Situationen kann dir Gelassenheit helfen, angemessen und besonnen zu reagieren. Wenn du gelassen bist, neigst du nicht zu überstürzten Handlungen oder dazu, andere Menschen anzugreifen.

Stattdessen kannst du in Ruhe nach einer guten Lösung suchen und anderen zuhören. Gelassene Menschen können äußere Schwierigkeiten annehmen und trotzdem nach dem Positiven in jeder Situation suchen.

Aus dieser Geisteshaltung heraus kannst du aus Fehlern lernen und Krisen annehmen. Dadurch wirst du in der Lage sein, deine Fähigkeiten voll zu entfalten und kreativ zu sein.

Langfristig kann dir Gelassenheit dabei helfen, besser mit Stress umzugehen und mit deinen Kräften haushalten zu können. Äußere Einflüsse werden weniger Macht über dich haben, wodurch du einfacher du selbst sein kannst.

Auch im Umgang mit anderen Menschen wirst du weniger impulsiv handeln und so zu einer Verbesserung deiner Beziehungen beitragen. Darüber hinaus hilft dir Gelassenheit nicht nur emotional, sondern kann auch deine körperliche Gesundheit verbessern.

Das liegt daran, dass die dauerhafte Ausschüttung von Stresshormonen viele Körpersysteme wie zum Beispiel das Immunsystem stört. Gelassene Menschen leben deshalb sogar länger als innerlich unruhige Zeitgenossen.

Hintergründe: Was du über das Lernen der Gelassenheit wissen solltest

Gelassenheit hat also viele Vorteile und kann das Leben spürbar verbessern. Daher lohnt es sich sehr, wenn du dir die Zeit nimmst und dich um deine innere Gelassenheit bemühst.

Dafür musst du dir zunächst Wissen rund um die innere Ausgeglichenheit aneignen. Mit ein paar Tipps und einer für dich passenden Entspannungstechnik kannst du dann Gelassenheit lernen und üben.

Lässt sich Gelassenheit überhaupt erlernen?

Wie wir Menschen auf Stress reagieren wird hauptsächlich in der Kindheit gelernt. Unsere Eltern sind in ihrem Verhalten ein stetes Vorbild.

Dazu zählt auch der Umgang mit unerwünschten Gefühlen wie Wut und Traurigkeit. Auch die Neigung zu Gelassenheit oder zu Impulsivität wird von den Eltern vorgelebt.

Deshalb können auch Kinder schon davon profitieren Gelassenheit aktiv zu lernen und zu üben. Sie müssen das Gefühl gewinnen, dass sie ihre Umwelt und sich selbst aktiv steuern können.

Dieses Gefühl nennt man Selbstwirksamkeit und sie gibt uns das Gefühl, unser Leben im Griff zu haben.

Um es zu erreichen müssen Eltern ihren Kindern auch die Möglichkeit geben, im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten, selbstständig Entscheidungen zu treffen.

Als Erwachsener musst du dir zunächst bewusst werden, in welchen Situationen du aus der Haut fährst und warum. Viele automatische Reaktionen sind über die Jahre hinweg zu festen Gewohnheiten geworden und wir nehmen sie kaum noch wahr.

Außerdem glauben wir auch oft nicht mehr daran, dass es wirklich in unserer Macht liegt, diese Reaktionen zu steuern.

Gelassenheit zu erlernen braucht Zeit und Einsatz. Du musst dich bewusst dazu entscheiden sie zu trainieren.

Bringst du dann aber die nötige Geduld mit, wird dir die gelassene Einstellung gegenüber deinen täglichen großen und kleinen Herausforderungen immer leichter fallen.

So erreichst du auch als Erwachsener noch das stärkende Gefühl von Selbstwirksamkeit und Gelassenheit.

Was ist die innere Gelassenheit?

Der Begriff Gelassenheit umfasst zwei Aspekte. Zum einen ist das die äußerlich wahrnehmbare Ruhe ausgeglichener Menschen.

Gelassene Menschen erkennt man daran, dass sie gut mit Stress umgehen können. Sie sind flexibel und passen sich leicht an Veränderungen an.

Nichts scheint sie aus der Ruhe bringen zu können und sie werden kaum panisch oder aggressiv.

Körperlich gesehen äußert sich Gelassenheit in folgenden Anzeichen:

  • tiefe Atmung
  • ruhiger Puls
  • guter Schlaf
  • keine Verspannungen
  • wenig Schmerzen

Wenn du selbst ein ausgeglichener Mensch werden willst, ist es aber viel wichtiger zu verstehen, was die innere Gelassenheit ist. Sie zeichnet sich unter anderem durch folgende Gefühle aus:

  • ein gutes Selbstwertgefühl
  • ein Selbstwirksamkeitsgefühl
  • eine starke Fehlertoleranz
  • Zuversicht
  • wenig Ängste
  • Optimismus

Allgemein gesagt, sind sich gelassene Menschen ihrer eigenen Gefühle bewusst. Sie können sie realistisch einschätzen und kennen Strategien um mit ihnen passend umzugehen.

Dadurch können innerlich gelassene Menschen besser entscheiden, wie sie klugerweise in stressigen Situationen reagieren können.

Was tun zum Gelassenheit lernen: von Büchern bis hin zu Seminaren

Gelassenheit kannst du über verschiedene Wege lernen und trainieren. Dabei solltest du immer darauf achten, dass der Weg den du nutzt auch wirklich zu dir passt.

Echte Gelassenheit zu erreichen braucht Zeit und es nutzt dir nichts, wenn du schon nach kurzer Zeit wieder aufgibst.

Gelassenheit kannst du über mentale Trainingsmethoden üben und zusätzlich durch körperliche Entspannungstechniken erleichtern.

Zu den mentalen Techniken gehören zum Beispiel autogenes Training und Achtsamkeit. Auf der physischen Ebene kann Sport und Wellness dabei behilflich sein innere Ruhe zu erreichen.

Manche Sportarten, wie zum Beispiel Yoga oder Tai chi, sind so angelegt, dass mit ihnen auch die mentale Gelassenheit trainiert werden kann.

Wenn du etwas Neues lernen willst, ist es immer gut, dir Hilfe von anderen Personen zu holen. Für den Anfang kann es schon hilfreich sein, wenn du dir einen gelassenen Menschen zum Vorbild nimmst. Denn das Lernen am Modell ist häufig erfolgreich.

Noch besser ist es allerdings, wenn du dir die Zeit nimmst an Kursen und Seminaren zu passenden Themen teilzunehmen. Auch Bücher können häufig hilfreiche Impulse geben.

Gelassenheit lernen durch Meditation und Achtsamkeit

Übung macht den Meister. Das stimmt auch für die innere Gelassenheit. Je öfter du bewusst einen Zustand von innerer Ruhe erreichst und ihn wahrnimmst, umso leichter wird es dir auch in stressigen Situationen fallen gelassen zu bleiben.

Hilfreiche Techniken zum Erlernen und Trainieren von innerer Ruhe sind Meditation und Achtsamkeit. Beide Methoden sind wissenschaftlich erforscht und anerkannt.

Meditation hat in vielen unterschiedlichen Kulturen einen festen Platz. Sie ist hilfreich um die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. In der Kunst der Meditation geübte Menschen beschreiben sogar häufig einen bewusstseinserweiternden Effekt.

Meditation ist ein wirksames Mittel zur Steigerung der inneren Ruhe und Gelassenheit. (Bildquelle: unsplash.com / Jared Rice)

Mediation sieht jedoch nicht immer gleich aus. Die meisten Menschen kennen vor allem Meditationsformen, die in Stille und Bewegungslosigkeit durchgeführt werden.

Andere Formen nutzen jedoch auch Bewegung, zum Beispiel in Form eines Tanzes. Zusätzlich können auch verschiedene musikalische Elemente, wie zum Beispiel Trommeln, einen Platz in einer Meditation haben.

Welche Meditationsform genau zu dir passt, solltest du durch Ausprobieren herausfinden.

Der Begriff Achtsamkeit ist heutzutage zu einem regelrechten Modewort geworden. Dabei ist sie auch ein Teil vieler alter Meditationsformen.

Der grundlegende Aspekt der Achtsamkeit ist die Konzentration auf das Hier und Jetzt. Zukunftssorgen und Pläne, aber auch das Verhaften der Gedanken in der Vergangenheit, sollen ausgeblendet werden.

Gleichzeitig ist es wichtig, die einzelnen Sinneseindrücke nicht zu bewerten.

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Methoden zum Achtsamkeitstraining, die man in Seminaren und Kursen erlernen kann. Es ist jedoch auch schon hilfreich immer mal wieder bewusst Achtsamkeit in den Tagesablauf einzubauen.

Folgende Dinge können zum Beispiel als einfache Achtsamkeitsübungen genutzt werden:

  • konzentriere dich beim Essen nur auf den Geschmack und die Textur
  • spüre beim Duschen das Gefühl des warmen Wassers auf deiner Haut
  • nimm auf dem Weg zur Arbeit in Bus oder Bahn bewusst die Umgebungsgeräusche wahr
  • konzentriere dich beim Putzen nur auf die aktuelle Aufgabe

Für die innere und äußere Gelassenheit sind beide Techniken hilfreich. Es ist damit einfacher, sich in stressigen Situationen nicht von seinen Gefühlen überwältigen zu lassen.

Dadurch ist auch ein Realitätscheck einfach. Du kannst eine Situation so wahrnehmen wie sie wirklich ist und einfach eine angemessene Reaktion finden.

Gelassenheit lernen durch autogenes Training und Muskelentspannung

Neben Meditation und Achtsamkeit sind auch das autogene Training und die die progressive Muskelentspannung nach Jacobson bekannte und weit verbreitete Methoden zum Trainieren von innerer Ruhe und Gelassenheit.

Auch sie zeigen die besten Erfolge erst durch ein gründliches Erlernen und konsequentes Trainieren.

Autogenes Training basiert auf der sogenannten Autosuggestion, einer Form von Selbsthypnose. Es wurde 1932 von dem deutschen Arzt Johannes H. Schultz entwickelt.

Das Ziel des autogenen Trainings ist es, einen Zustand von Entspannung über Selbstbeeinflussung zu erreichen. Die Wirksamkeit dieser Selbstbeeinflussung ist wissenschaftlich belegt.

Sie funktioniert, indem man sich bestimmte geistige und körperliche Zustände vorstellt und sie darüber auch erreicht. Diese Suggestionen können über Kurse erlernt und anschließend auch ohne äußere Hilfe genutzt werden.

Häufig genutzte Vorstellungen sind zum Beispiel:

  • schwere verschiedener Körperteile
  • Wärme im Körper
  • innere Ruhe
  • ruhige Atmung

Eine weiter gute und sinnvolle Möglichkeit Entspannung zu trainieren, bietet die progressive Muskelentspannung nach Jacobson.

Ihr Erfinder ist, wie der Name schon andeutet, der amerikanische Physiologe Edmund Jacobson. Die Wirksamkeit dieser Methode ist wissenschaftlich gut erforscht.

Diese Entspannungstechnik funktioniert über die gezielte Anspannung und anschließende abrupte Entspannung einzelner Muskelgruppen.

Diese Entspannung wird von Muskelgruppe zu Muskelgruppe übertragen und wirkt sich auch auf weitere Körperbereiche und Gefühle aus:

  • der Blutdruck sinkt
  • der Pulsschlag wird ruhiger
  • die Darmtätigkeit verringert sich
  • die Atmung wird ruhiger
  • Unruhe und Erregung werden reduziert
  • Ängste verringern sich

Gelassenheit lernen durch Bewegung und Entspannung

Achtsamkeit lässt sich nicht nur auf der mentalen Ebene trainieren. Auch unsere physische Verfassung trägt mit dazu bei, ob wir gelassen oder angespannt sind.

Dabei kommt es weniger darauf an, was genau du unternimmst, um dich besser zu fühlen. Vielmehr ist es wichtig, dass du deinen eigenen Weg findest.

Ein ganz wichtiger Ansatz für mehr Gelassenheit durch ein verbessertes Körpergefühl ist sportliche Betätigung. Dabei kommt es weniger darauf an, ein strenges Trainingsprogramm zu absolvieren oder bestimmte Sportarten auszuüben.

Sport ist ein bekanntes und altbewährtes Mittel zur Stressreduzierung. Welche Sportart du ausübst ist dabei zweitrangig. (Bildquelle: unsplash.com / Jakob Postuma)

Du solltest dir eine Sportart suchen, an der du Spaß hast und in deinem eigenen Tempo trainieren. Denn wenn du dich zum Sport zwingen musst, wirst du das Programm nicht lange durchhalten.

Auch bei moderater Bewegung kann man schon die positiven Effekte von Fitness und Bewegung beobachten:

  • Steigerung des Wohlbefinden
  • Anspannung wird abgebaut
  • Stress wird reduziert
  • das Selbstbewusstsein wird gestärkt
  • Distanz zu den Alltagsproblemen wird erzeugt

Neben Sport ist auch Wellness ein gutes Mittel um Stress abzubauen.

Wichtiger und wirksamer als ein einmaliger Besuch in einem Wellnesshotel ist es dabei regelmäßig entspannende Elemente in den Alltag einzubauen. Dazu können zum Beispiel folgende Punkte zählen:

  • Entspannungsbäder
  • eine Sauna besuchen
  • Massagen
  • Kosmetische Anwendungen
  • Fußreflexzonenmassage
  • Spaziergänge
  • Entspannungsmusik

Die richtige Gesellschaft kann auf dem Weg zu mehr Gelassenheit auch enorm wichtig sein. Gemeinsames Lachen und Reden hilft zum Beispiel bei der Verarbeitung von Stress.

Auch Hobbies können entspannend wirken. Dabei ist es egal, ob sie in Gesellschaft oder alleine ausgeübt werden. Musizieren, Malen und Zeichnen sind nur einige Beispiele für entspannende Hobbies.

Spaß zu haben ist generell ein gutes Mittel um Stress abzubauen und gelassener zu werden. Hierzu zählen auch Sex und Selbstbefriedigung.

Gelassenheit lernen durch Yoga und weitere Bewegungsformen

Viele Sportarten sind schon vom Grundprinzip her darauf ausgelegt, neben der körperlichen Fitness, auch Entspannung und Gelassenheit zu fördern. Dazu zählen unter anderem folgende Bewegungsarten:

  • Yoga
  • Qigong/Chigong
  • Tai chi
  • EFT
  • Jin Shin Jyutsu

Die meisten dieser Bewegungsformen und Techniken kommen aus dem asiatischen Raum. Sie sind darauf ausgelegt, den Energiefluss im Körper auf positive Art zu beeinflussen.

View this post on Instagram

✨✨Gestern hatte ich einen schlechten Tag, einfach so, ohne Grund. Das kommt ab und zu vor und ist auch total okay. Aber was mache ich an solchen Tagen? Ich neige dazu, noch mehr von den Dingen zu machen, von denen ich weiß, dass sie mir nicht gut tun. Mehr Kaffee, mehr Arbeit, mehr Handy, keine Pause…..Macht es das besser? Nein, im Gegenteil. Aber warum mache ich es dann? . . . . ✨✨Durch „Zufall“ habe ich dann gestern wieder vom „Law of Attraction“ gelesen – like attracts like. Wer glaubt schon an „Zufälle“…..Wenn wir uns nicht in Balance fühlen, dann werden wir uns weiterhin zu den Dingen hingezogen fühlen, die uns noch mehr aus dem Gleichgewicht werfen – Essen, Menschen, Gewohnheiten….. Genauso ist es auch, wenn wir uns toll und voller Inspiration fühlen, dann werden wir keine Dinge tun, die uns das nehmen und aus der Mitte bringen, wir werden vielmehr Entscheidungen treffen, die uns in Balance halten. . . . . ✨✨Ich bin dann aus der Situation ausgebrochen, habe meditiert, gejournalt und ruhige Musik gehört. Wenn du also mal einen schlechten Tag haben solltest und dich fragst, wieso du es eigentlich immer nur noch schlimmer anstatt besser machst, werde dir des Grundsatzes „like attracts like“ bewusst. Versuch aus der Situation auszubrechen und statt destruktiven Verhaltensweisen solche zu wählen, die dich wieder zu deiner Mitte zurückbringen. . . . . . . #yogainspo #yogamagic #beachyogagirl #yogapracticedaily #yogiofinstagram #yogilife #yogagirl #yogaflow #yogainbali#baligasm #updog #backbends #yogastrength #backbending #bewusstleben #achtsamkeit #persönlichkeitsentwicklung #achtsam #mindful #higherselfon #selfcare #lawofattraction #higherself

A post shared by yogaandjuliet (@yogaandjuliet) on

Dabei wird darauf geachtet, dass die Bewegungen fließend, ruhig und genau ausgeführt werden. Dadurch wird automatisch die innere und äußere Gelassenheit trainiert.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gelassenheit lernen

Neben den bereits aufgezeigten Methoden und Techniken für ein gelassenes Leben ist es auch wichtig sich mit den Auslösern für deinen ganz persönlichen Stress zu beschäftigen.

Dabei hilft es, mit anderen Menschen über Sorgen und Ängste zu sprechen.

Achte dabei besonders darauf, wie sehr sich die Wahrnehmung anderer Personen von deiner eigenen unterscheiden kann. Denn jeder nimmt nur einen Teil der Realität wahr.

Welche bekannten Bücher gibt es über das Thema Gelassenheit?

Um Gelassenheit zu lernen kannst du Kurse und Seminare zu den verschiedenen hier vorgestellten Teilaspekten besuchen.

Aber es ist auch möglich Gelassenheit durch ein Buch zu lernen. Das bietet den großen Vorteil, dass du überall und wann du willst an deiner inneren Ruhe arbeiten kannst. Die folgenden Bücher bieten einen Überblick über das Thema Gelassenheit und wie man sie lernen kann:

Gelassenheit lernen

In diesem Buch wird beschrieben, welchen Einfluss du selbst auf dein Denken und dein Kommunikationsverhalten hast. Dadurch reagierst du auch in stressigen Situationen gelassener.

Das kleine Buch der Ruhe und Gelassenheit: Ganz entspannt die Stürme des Alltags meistern

Hier werden einfache Übungen vorgestellt, die in Minutenschnelle zu einer gelasseneren Haltung verhelfen. Dabei wird auch auf unterschiedliche stressige Situationen eingegangen.

Gelassenheit lernen für Anfänger (GU Mind & Soul Einzeltitel)

Ausgebildete und in Gelassenheit geübte Fachleute zeigen in zehn Einheiten praktische Tipps und Methoden für ein gelassenes Leben.

Gelassenheit lernen für Dummies

Hier werden viele konkrete Tipps beschrieben um den eigenen Weg zu mehr Gelassenheit zu finden.

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg: Wie sich dein Leben verbessert, wenn du dich endlich locker machst

Die Autorin Alexandra Reinwarth schreibt in diesem Buch darüber wie sie durch das Loslassen von unwichtigen Dingen und schwierigen Menschen an Gelassenheit gewonnen hat.

Sie zeigt auf, wie auch kleine Entscheidungen einen großen Effekt auf die Lebensqualität haben können.

5 Tipps zum Lernen der Gelassenheit

Wenn du dich dazu entschlossen hast, Gelassenheit zu lernen, solltest du mit kleinen und einfachen Schritten anfangen.

Diese Schritte solltest du zunächst einfach halten, damit dir das Trainieren und Üben auch gelingt und du durch Erfolge motiviert bleibst. Die folgenden Tipps können dir als Inspirationsquelle für die ersten Schritte dienen:

Herausforderung Tipps
Beziehung Wenn dein Partner dich nervt, solltest du überlegen, ob du deine Erwartungen wirklich klar kommuniziert hast., Unausgesprochene Wünsche können von niemandem erfüllt werden.
Kinder Du solltest dir immer wieder klar machen, dass Kinder nichts machen um dich zu ärgern., Zum Beispiel trödeln sie immer wieder, weil ihr Zeitgefühl sich von dem erwachsener Menschen unterscheidet.
Job Vermeide es, wichtige Entscheidungen innerhalb von Sekunden zu fällen., Gerade Zeitintensive Aufgaben solltest du nur dann übernehmen, wenn du in Ruhe abwägen konntest.
Social Media Setze dir bewusst Zeiten, die du auf sozialen Netzwerken verbringst und halte dich daran., Mach dir bewusst, dass immer nur einzelne und meist positive Aspekte des Lebens auf sozialen Netzwerken geteilt werden.
Freizeitgestaltung Achte darauf, deine Freizeit so zu gestalten, dass sie dir hilft dich zu entspannen und dir Energie zurückgibt.

Fazit

Es lohnt sich, wenn du dich darauf einlässt Gelassenheit zu lernen. Sie kann dir durch die verschiedenen mentalen Techniken mehr Kontrolle über dein Leben geben.

Du triffst bewusste Entscheidungen und kannst die Beziehungen zu deinen Mitmenschen verbessern. Auf lange Sicht gesehen, kann dir eine gelassene Geisteshaltung auch zu mehr Erfolg im Arbeitsleben verhelfen.

Gelassen wirst du nicht einfach über Nacht. Aber es ist gut möglich, diese Geisteshaltung zu erlernen und zu trainieren. Und mit der Zeit wird es immer einfacher werden in den meisten Situationen mit Ruhe und Gelassenheit zu reagieren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.lernen.net/artikel/gelassenheit-lernen-mit-15-tipps-und-uebungen-zu-mehr-ausgeglichenheit-919/

[2] https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/achtsamkeit/index.html

[3 https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/therapie/entspannungsverfahren/autogenes-training/

Bildquelle: unsplash.com / GREG KANTRA

Bewerte diesen Artikel


31 Bewertung(en), Durchschnitt: 5,00 von 5