Fibromyalgie, auch als Fibromyalgiesyndrom (FMS) bekannt, verursacht Schmerzen im ganzen Körper. Schlafstörungen und Erschöpfung sind weitere Symptome.

Die Ursachen Für diese Erkrankung sind bisher unbekannt. Es gibt lediglich ein paar ungestützte Annahmen, die eine genetische Veranlagung, ein falscher Lebensstil oder physische und psychische als Ursache in Betracht ziehen.

Die Krankheit selber ist nicht heilbar. Jedoch können die Symptome behandelt werden, um die Schmerzen (Muskelschmerzen) im ganzen Körper zu lindern. Am häufigsten davon betroffen sind Frauen.

Welche Symptome dich erkennen lassen, dass du an Fibromyalgie leidest, wie du diese behandeln kannst und, was du sonst über die Krankheit wissen musst, erfährst du in diesem Artikel.




Das Wichtigste in Kürze

  • Fibromyalgie ist eine Erkrankung, bei der der Betroffene eine hohe Schmerzempfindlichkeit an bestimmten Schmerzpunkten besitzt. Diese sogenannten Tender Points befinden sich an Rücken, Beinen, Schultern, Hüften und den Armen.
  • Die Krankheit selber ist nicht heilbar. Es lassen sich lediglich die Symptome durch Medikamente, die richtige Ernährung und mehr Bewegung sowie Sport behandeln.
  • Auch die richtige Matratze, Entspannung, der richtige Arzt und eine psychologische Betreuung können dir neben den genannten Therapiemaßnahmen helfen, den Alltag besser zu bewältigen und deine Lebensqualität erheblich zu steigern.

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Auf dieser DVD über Fibromyalgie erfährst du alles rund um das Krankheitsbild und die Linderung der Symptome. Dabei geht es vor allem um die Themen Schlaf, Bewegung und Entspannung.

Außerdem geht es dabei um die Umstellung der Ernährung und es werden verschiedene Entspannungsübungen aus den Bereichen Yoga und Meditation vorgestellt.

Definition: Was ist Fibromyalgie?

Bei den Patienten, die unter dem Fibromyalgiesyndrom leiden, tritt eine hohe Schmerzempfindlichkeit auf.

Die Schmerzverarbeitung in dem Nervensystem ist dabei so gestört, dass das Gehirn den Betroffenen Schmerz signalisiert, obwohl kein Schmerzreiz vorliegt.

Patienten, die unter Fibromyalgie leiden, spüren Schmerzen, obwohl kein Schmerzreiz oder eine Verletzung des Körpers vorliegt. (Bildquelle: 123rf.com / 43388439)

Die Schmerzen sind in den Sehnenansätzen und den Muskeln zu spüren, können aber auch in den im Bindegewebe oder in den Knochen entstehen.

Trotz der Schmerzen werden keine Gelenke oder Strukturen des Bewegungssystems während der Krankheit von Fibromyalgie zerstört oder angegriffen. Es handelt sich bei der Erkrankung lediglich um das Empfinden des Schmerzes.

Du wirst diese Schmerzen spüren, weil du an gewissen Punkten deines Körpers unter erhöhter Druckempfindlichkeit leidest.

Diese Punkte, auch Tender Points, genannt sind Schmerzpunkte an Rücken, Beinen, Schultern, Hüften und Armen. 18 solcher Punkte befinden sich in deinem Körper.

Es gibt keine medikamentöse Behandlung und die Krankheit selber ist auch nicht heilbar. Es können lediglich mögliche Auslöser eliminiert und die Ausprägungen der Fibromyalgie behandelt werden.

Die Lebenserwartung wird durch Fibromyalgie nicht herabgesetzt. Die Symptome mindern vor allem aber die Lebensqualität.

Was ist der Unterschied zwischen Fibromyalgie und einer rheumatischen Erkrankung?

Viele fragen sich, ob Fibromyalgie eine rheumatische Erkrankung ist. Fibromyalgie ist kein direktes Rheuma, gehört aber zu den rheumatischen Formenkreisen und hat auch die Bezeichnung Weichteilrheuma.

Die Betroffenen haben dabei sehr starke Schmerzen an den Muskeln und Sehnen. Fibromyalgie hat ein sehr komplexes Krankheitsbild.

Hintergründe: Was du über Fibromyalgie wissen solltest

Ob du unter Fibromyalgie leidest, kannst du anhand verschiedener Anzeichen erkennen.

Die genauen Ursachen für diese Erkrankung sind bis heute allerdings ungeklärt – es konnten lediglich ein paar Annahmen identifiziert werden.

Wie du durch einen Selbsttest herausfinden kannst, ob du an Fibromyalgie leidest, welche Ursachen dafür in Frage kommen und, was es mit dem Schmerzempfinden auf sich hat, erfährst du in diesem Abschnitt.

Welche Symptome treten bei einer Erkrankung an Fibromyalgie auf?

Ein Selbsttest dabei kann helfen festzustellen, ob du an Fibromyalgie leidest. Beantwortest du die folgenden Fragen mit Ja, so kann eine Fibromyalgie vorliegen.

  • Hast du seit über drei Monaten Schmerzen in mehreren Körperregionen?
  • Haben Untersuchungen beim Arzt, Röntgenaufnahmen und Laboruntersuchungen nichts ergeben?
  • Bist du oft erschöpft, müde, hast keinen erholsamen Schlaf und am Morgen sind deine Glieder steif und du hast das Gefühl, dass deine Hände, Füße und das Gesicht geschwollen sind?

Wenn du die drei Fragen mit Ja beantwortet hast, kann es sein, dass du an Fibromyalgie leidest. Sicherer kann die Diagnose mit einem Drucktest am Körper festgestellt werden.

Am Körper gibt es 18 Druckpunkte. Werden 11 vom Arzt als abnorm bezeichnet, dann liegt Fibromyalgiesyndrom vor.

Symptome können verschieden auftreten. Die Schmerzen können chronisch sein und über mehrere Monate oder Jahre hinweg und in mehreren Körperregionen auftreten.

Der Körper ist müde, du hast keinen erholsamen und ungestörten Schlaf und du fühlst dich erschöpft.

Fibromyalgie kann von einem Arzt mit einem Drucktest an bestimmten Körperpunkten festgestellt werden. (Bildquelle: 123rf.com / 30111819)

Dazu kommen Muskel- und Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Zerschlagenheit am Morgen oder auch Morgensteifheit.

Deine Leistungsfähigkeit lässt nach, du wirst vergesslicher und du kannst dich schlecht konzentrieren. Zwischen 62 % und 86 % der Patienten zeigen Anzeichen von Depressionen.

Diffuse und chronische Schmerzen sind in den Sehnenansätzen und Muskeln zu spüren.

Alles, nicht nur die Arme und Beine, sondern auch der Rücken und Rumpf sind betroffen. Besonders bei körperlicher Belastung ist dies zu spüren.

Die Schmerzen sind brennend, dumpf, bohrend oder schneidend und das großflächig und fließend.

Dazu kommt auch noch, dass du das Gefühl hast, als ob die Weichteile angeschwollen sind.

Bewegung, wie Sport oder Massagen können die Schmerzen zwar lindern oder aber auch verstärken. Das hängt immer von der jeweiligen Person ab.

Folgende Symptome können dazu noch auftreten:

  • Morgensteifheit
  • Schlafstörung
  • Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Angstzustände
  • Zittern
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen
  • Reizdarm

Was sind die Ursachen einer Fibromyalgie?

Bei der Fibromyalgie sind die Ursachen unbekannt. Viele Wissenschaftler arbeiten daran, um die Ursache für diese Erkrankung zu erforschen und um deine Krankheit zu lindern.

Über einige Möglichkeiten für die Ursache der Fibromyalgie beraten die Wissenschaftler ständig. Hier ein paar kurze Angaben für eventuelle Ursachen deiner Fibromyalgie:

  • Schäden in einigen bestimmten Nervenfasern
  • Rheumatische-entzündliche Systemerkrankungen
  • Durch Vererbung (genetische Veranlagung)
  • Unfälle
  • Vitamin-D-Mangel
  • Operationen
  • Schmerzgedächtnis ist beeinträchtigt (Störungen)
  • Psychosomatische Ursachen
  • Soziale Einflüsse
  • Depressive Störungen
  • Lebensstil – Übergewicht, keine körperlichen Aktivitäten und rauchen
  • Biologische Einflüsse
  • Psychische Ursachen (Missbrauch und körperliche Gewalt in der Kindheit oder körperliche Gewalt und sexueller Missbrauch im Erwachsenenalter)

Es wird immer mehr Fibromyalgie in Familien beobachtet. Ob die Faktoren jedoch durch Vererbung oder psychosomatisch (Lernmechanismus) verursacht werden, konnte bis jetzt noch nicht geklärt werden.

Autoimmunerkrankungen und virale Infekte gehen meist einer Fibromyalgie voraus. Diese sind auch als entzündlich-rheumatische Systemerkrankungen bekannt.

Tumorerkrankungen, einseitige Belastung, Unfälle und Operationen können aber auch die Symptome auslösen und zu einer Fibromyalgie führen. Die Schmerzen bleiben meist nach dem Unfall oder der Operation weiter bestehen.

Schmerzgedächtnis

Außerdem kann eine Störung deines Schmerzgedächtnisses eine Ursache für Fibromyalgie sein.

Signalisiert, das Gehirn dauerhaft ein Signal von Schmerzen an die Nervenzellen, so kann es dazu führen, dass die Empfindlichkeit so hoch ausgeprägt ist, dass die Schmerzen auch ohne Signal aktiv bleiben.

Das Gehirn kann die Schmerzverarbeitung nicht richtig signalisieren, woher die Schmerzen kommen.

Die Schmerzen entstehen nicht in dem betroffenen Bereich des Körpers, sondern im Gehirn, wo die Schmerzverarbeitung nicht mehr richtig funktioniert.

Nervenfasern

Schäden im Bereich der Nervenfasern (das Ende der Nervenfasern befinden sich in der Haut), kann auch zu Fibromyalgie Symptome führen.

Die Schmerzen können durch Schäden im Bereich der Nervenfasern entstehen. Einige Faktoren können deine Schmerzen noch verstärken:

  • Müdigkeit
  • Stress
  • Schwere Arbeiten, die anhaltend sind
  • Kälte

Nimmst du eine Schonhaltung ein, um die Schmerzen zu reduzieren, kann die Schonhaltung die Schmerzen jedoch noch verschlimmern.

Durch die Schonhaltung nimmt die Kondition des Körpers ab und dein Körper wird schneller müde.

Durch diese Ruhephase fällt es dir schneller auf und du konzentrierst dich mehr auf die Schmerzen. Dadurch können sich deine Schmerzen noch mehr verstärken.

Fibromyalgie hängt auch mit dem Schlaf eng zusammen. Bei der Fibromyalgie schläfst du schlecht und am Morgen wachst du wie gerädert auf.

Psychosomatische Ursachen

Das vegetative Nervensystem spielt zwischen Körper und Psyche eine große Rolle.

Durch Angst- und Stresssituationen erhöht sich der Herzschlag und die Durchblutung im Körper wird gesteigert.

Halten die Angst- und Stresssituationen zu lange an, kann es zu psychosomatischen Störungen kommen.

Das kann durch dauerhafte Schmerzen erkennbar sein und die dauerhafte Belastung kann zu Stress führen.

Auch können dadurch Depressionen entstehen, weil unter den chronischen Schmerzen, die bei der Fibromyalgie entstehen, deine Psyche leidet. Die Schmerzempfindungen im Gehirn ändern sich durch die Fibromyalgie.

Zudem mangelt es dem Körper an bestimmten Stoffen, wie zum Beispiel dem Glückshormon (Serotonin).

Diese werden im Gehirn nicht mehr so viel produziert und andere Stoffe, wie Dopamin und Katecholaminen werden hingegen im Überschuss produziert.

Ein Stoff, zum Beispiel die Substanz P (Botenstoff) kann eventuell dazu beitragen, dass die Schmerzen an das Gehirn weitergeleitet werden.

Sind die Schmerzen bei einer Fibromyalgie real oder Einbildung?

Es gibt zwei Varianten der Fibromyalgie, die primäre und sekundäre Form. Es konnte bis jetzt noch nicht festgestellt werden, ob diese organische Veränderung des Nervensystems eine primär psychosomatische Erkrankung ist.

Fibromyalgie könnte eine Stoffwechselerkrankung vom Gehirn (charakteristisch für psychosomatische Störung und Schmerzen) sein oder, ob sich der Betroffene nach und nach verändert.

Die Fibromyalgie Symptome (Stellen der Schmerzen) sind nicht organisch verändert oder entzündet. In dem Bereich, der dir schmerzt, werden keine Verletzungen gefunden.

Die Schmerzempfindungen im Gehirn, die durch Fibromyalgie verändert sind, sagt dir jedoch, dass du an dieser Stelle Schmerzen hast.

Nach Erkrankungen (organischen), entzündlichen-rheumatischen Systemerkrankungen, Infektionserkrankungen (Hepatitis C) und Autoimmunerkrankungen kommt es oft zu der sekundären Form der Fibromyalgie. Aber auch Tumore und Operationen lösen diese Krankheit aus.

Kann ich gegen Fibromyalgie vorbeugen?

Gegen die Krankheit, Fibromyalgie, kannst du nicht direkt vorbeugen, da auch die Forscher noch keine Ursache gegen Fibromyalgiesyndrom gefunden haben.

Die genauen Ursachen von Fibromyalgie sind noch unklar, werden aber kontinuierlich erforscht. (Bildquelle: 123rf.com / 108817776)

Forscher denken, dass es ein genetischer Fehler ist, der in der Familie liegt. Treten starke Schmerzen nach Operationen oder Unfällen auf, solltest du trotzdem etwas dagegen tun.

Beispielsweise kannst du Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, damit sich die Schmerzen nicht im Schmerzgedächtnis einnisten können und am Ende chronisch werden.

Was zahlt die Krankenkasse bei Fibromyalgie?

Fibromyalgie und Rente – Fibromyalgie kann dein Leben sehr stark beeinträchtigen. Fast wie bei einer schweren rheumatischen Erkrankung.

Bei sehr starker Beeinträchtigung kann es möglich sein, dass eine Schwerbehinderung festgestellt wird.

Wie hoch der Nachteilsausgleich ist, hängt ganz von der Stärke der Beschwerden und wie der Alltag dadurch beeinflusst wird.

Dein Arzt hilft dir dabei und schätzt deine Situation ein. Nach der ärztlichen Einschätzung kannst du deinen Antrag auf Nachteilsausgleich bei dem Versorgungsamt, was für dich zuständig ist beantragen.

Fibromyalgie: Behandlungsmethoden und Vorteile

Bei einer Erkrankung an Fibromyalgie kannst du zwar keine Heilung herbeiführen, jedoch kannst du die Symptome, die die Krankheit mit sich bringt, lindern.

Dabei gibt es Tipps auf ganz vielen verschiedene Ebenen, die du aber in deinem Alltag auf jeden Fall umsetzen solltest, um mit Fibromyalgie beschwerdefreier Leben zu können.

Medikamente

Zur Behandlung sind übliche Schmerzmittel nicht geeignet. Die Fibromyalgie hat keine entzündliche Veränderung des Körper zur Folge, deshalb sollten diese Schmerzmittel nicht eingenommen werden.

Starke opioidhaltige Schmerzmittel machen abhängig, deshalb wird davon ebenfalls abgeraten.

Es gibt allerdings auch ein schwächeres Opiod, welches zur Schmerzreduktion eingenommen werden kann.

Was vielen Betroffenen allerdings hilft, sind Antidepressiva. Dabei gibt es bestimmte Formen, die bei chronischen und neuropathischen Schmerzen zur Behandlung eingesetzt werden können.

Die Einnahme von Medikamenten solltest du allerdings immer mit deinem Arzt besprechen.

Er kann dir am besten sagen, welche Mittel dir bei den Ausprägungen und Symptomen am besten helfen können.

Ernährung

Bei der Erkrankung an Fibromyalgie ist die richtige Ernährung und die Versorgung deines Körpers mit allen wichtigen Stoffen essentiell.

Dabei gibt es verschiedene Nährstoffe, die in deiner Ernährung auf keinen Fall fehlen sollten, um deinem Körper in den Zeiten erhöhter Belastung alle wichtigen Vitamine und Vitalstoffe zuzuführen.

Vitalstofftherapie

Zur Behandlung und auch schon zur Vorbeugung kann bei der Erkrankung an Fibromylgie die Vitalstofftherapie in Betracht gezogen werden.

Dabei geht es hauptsächlich um die richtige Ernährung mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spuren- und sonstige Elemente, die dein Körper unbedingt braucht, um alle wichtigen Funktionen auszuführen.

Bei einer Fibromyalgie ist dein Körper erhöhtem Stress ausgesetzt. Daher wird er in dieser Zeit mehr Stoffe verbrauchen, als üblich.

Um Entzündungen vorzubeugen und zu lindern können bestimmte Stoffe abhilfe schaffen. Dazu gehören vor allem:

  • Zink
  • Selen
  • Magnesium
  • Omega-3-Fettsäuren
  • B-Vitamine

Bisher konnte durch die Forschung noch kein Zusammenhang zur Linderung der Schmerzen durch eine Ernährungsumstellung oder spezielle Ernährung nachgewiesen werden.

Auch keine Heilung des Fibromyalgiesyndroms kann dadurch erzielt werden. Einige Patienten stellen trotzdem die Ernährung um bzw. nehmen Nahrungsergänzungsmittel zu sich.

Vielleicht nimmst auch du Nahrungsergänzungsmittel, wie Vitamin D, Magnesium, L-Carnitin oder Vitaminen zusätzlich noch ein. Nährstoffe spielen allgemein für die Gesundheit eine wichtige Rolle.

Magnesium

Magnesium ist besonders wichtig für deine Gesundheit und für den Stoffwechselprozess im Körper.

Magnesium wird für 300 Prozesse für den Stoffwechsel benötigt. Deshalb ist es wichtig zusätzliches Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen.

Magnesium Malat ist hilfreich gegen Erschöpfung und fördert die Muskel- und Nervenfunktion.

Durch Magnesium Malat kann auch die Sensibilität, der Schmerzen und Depressionen vermindern werden.

Außerdem ist es wirksam gegen Verstopfung. An das Salz der Äpfelsäure wird das Magnesium gebunden. Magnesium Malat ist besonders gut für folgende Beschwerden geeignet:

  • Wirksam gegen Herzrhythmusstörungen
  • Muskelkraft, Muskelentspannung und Muskelausdauer wird gefördert
  • Chronische Erschöpfung und Ermüdung wird reduziert
  • Nervensystem wird Leistungsfähiger
  • Unterstützt das seelische Gleichgewicht
  • Knochen und Zähne werden erhalten
  • Elektrolytgleichgewicht und Eiweißsynthese werden unterstützt

Jedoch können daraus noch keine Empfehlungen abgeleitet werden. Finde für dich heraus, was am besten ist.

Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist aber immer das Beste und tust dir bei der Erkrankung von Fibromyalgie damit definitiv etwas Gutes.

Eine Ernährungsumstellung ist nicht leicht. Mit den richtigen Tipps und einer gesunden Einstellung gelingt sie aber meist.

Die richtige Matratze

Bei Fibromyalgie ist der Schlaf besonders wichtig. Zu einem erholsamen und ruhigen Schlaf gehört jedoch auch die richtige Matratze.

Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung der Muskeln und Gelenke.

Besonders gut für diese Krankheit, auch wie bei Bandscheibenvorfall, sind Matratzen aus Naturlatex oder Bio Kaltschaummatratze mit 7-Zonen-Körper Stützsystem.

Wichtig ist dabei auch auf den Härtegrad der Matratze zu achten, jeder Hersteller hat andere Angaben.

Auch die Schlafposition spielt bei der Auswahl der Matratze eine wichtige Rolle. Bist du Seitenschläfer, Rückenschläfer oder Bauchschläfer, eignet sich eine andere Matratze für dich.

Schildere dem Mitarbeiter im Fachhandel dein Problem und lasse dich ausreichend beraten. So findest du sicher die beste Matratze für einen gesunden, schmerzbefreiten und erholsamen Schlaf.

Sport und Bewegung

Durch Sport und etwas mehr Bewegung soll vor allem die Lebensqualität der Patienten gesteigert werden.

Das zielt vor allem auf die Vermeidung von erhöhter Müdigkeit und bestimmter Schmerzen ab.

Da das Herz-Kreislauf-System bei den Erkrankten oft schwach ist, sollte die sportliche Betätigung langsam über einen längeren Zeitraum gesteigert werden.

Besonders gut geeignet sind dabei folgende Ausdauersportarten:

  • Rad fahren
  • Nordic Walking
  • Schwimmen
  • Aquajogging

Auch ein einfacher Spaziergang kann dir schon helfen, Energie zu tanken und deine Bewegungsabläufe zu steigern.

Auch ein spezialisierter Physiotherapeut kann dir durch Trockenübungen und verschiedene gymnastische Übungen im Wasser helfen, die Schmerzen zu lindern.

Patientenschulungen

Du solltest lernen, mit deiner Krankheit Fibromyalgie im täglichen Leben umzugehen. Dabei können Patientenschulungen helfen.

Psychologen und Ärzte bieten dies an. Dabei werden das Krankheitsbild, der Verlauf der Krankheit und eine eventuelle Therapie besprochen, um mit den Schmerzen klarzukommen und sie zu verarbeiten.

Jeder Betroffene sollte herausfinden, was für ihn das Beste ist, um die Schmerzen zu lindern.

Auch andere Bewegungstherapien können noch ausprobiert werden. Du kannst deine eigenen Grenzen und Faktoren für den Stress kennenlernen und daran arbeiten.

Der richtige Arzt

Es sollte der Arzt sein, der sich mit den Behandlungsmethoden für das Fibromyalgiesyndrom auskennt.

Auch spielt das Vertrauen zu dem Arzt eine wichtige Rolle. Es gibt schon Hausärzte, die sich auf diesem Gebiet spezialisieren, um den Patienten zu helfen.

Einige Patienten werden vom Rheumatologen behandelt. Versuche, einfach mehrere Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen zu konsultieren.

Auch Psycho-, Physio- und Ergotherapeuten können dabei helfen. Besonders wichtig dabei ist, dass der behandelnde Arzt eine genaue Krankheitsgeschichte kennt.

Auch eine gründliche Untersuchung des Patienten ist wichtig. Ärzte haben schon Fragebögen, wo die Beschwerden systematisch abgefragt werden.

Besonders die Schmerzpunkte werden berücksichtigt (Nacken, Rücken, Schultern, Hüfte). Blutwerte und Röntgenbilder geben keine Auskunft über deine Fibromyalgiekrankheit.

Eher konzentriert er sich auf die Schilddrüse, wie hoch die Konzentration an Hormonen in der Schilddrüse ist.

Entspannung

In Kombination mit den anderen Therapiemaßnahmen können verschiedene Arten von Entspannungsübungen auch zu einer Verbesserung führen.

Dabei geht es vor allem um die Bewältigung von Stress und der Muskelentspannung.

Hier eignen sich besonders Meditation, Yoga oder autogenes Training. Ob das was für dich ist und, ob es dir hilft besser mit der Krankheit umzugehen, musst du für dich allein herausfinden.

Ressourcen: Einstiegsmöglichkeiten für ein Leben mit Fibromyalgie

Welche bekannten Bücher über Fibromyalgie gibt es?

Leben und Behandlung bei Fibromyalgie

In diesem Buch von Johann A. Bauer erfährst du mehr über die Krankheit Fibromyalgie und über verschiedene Diagnosekriterien der Krankheit.

Außerdem werden dir verschiedene Therapie- und Selbsthilfekonzepte vorgestellt, mit der sich Fibromyalgie erkennen und behandeln lässt.

Kursbuch Fibromyalgie

Dieses Kursbuch zu Fibromyalgie behandelt alle Themen, die rund um die Krankheit wichtig sind.

Dabei geht es vor allem um die Symptome, anhand derer du die Krankheit diagnostizieren kannst und die verschiedenen Behandlungsmethoden.

Außerdem werden dir verwandte Krankheitsbilder, wie chronische Schmerzen oder funktionelle Störungen vorgestellt und erklärt und dafür ebenfalls Tipps mit auf den Weg gegeben.

Fibromyalgie Ratgeber

Dieser Ratgeber über Fibromyalgie präsentiert dir die neuesten Erkenntnisse bezüglich der Behandlung und Ursachen der Krankheit. Vielmehr geht es aber darum zu lernen, mit der Krankheit zu leben und umzugehen.

Außerdem sind verschiedene Lebensgeschichten von Betroffenen in diesem Buch enthalten, die dir verschiedene Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, den Alltag und das Leben mit der Krankheit zu meistern.

Geschichte eines Betroffenen

Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte und der Weg der Heilung eines Betroffenen mit Fibromyalgie.

Der Autor präsentiert seine ganz eigenen Erkenntnisse über die Krankheit und Lösungen, wie er die Krankheit besiegen konnte.

Es enthält verschiedene Tipps, die du im Alltag umsetzen kannst und erklärt, welche Ursachen wirklich für sein Krankheitsbild verantwortlich waren.

4 Tipps für ein Leben mit Fibromyalgie

Ernährung

Die richtige Ernährung spielt bei einer Erkrankung an Fibromyalgie eine sehr wichtige Rolle.

Wie oben bereits erwähnt ist die ausreichende Versorgung durch alle für den Körper wichtigen Nährstoffe essentiell, um den Körper nicht noch mehr zu belasten.

Dabei kann eine Vitalstofftherapie Entzündungen vorbeugen und etwas lindern und die Einnahme von Magnesium die Muskeln entspannen und dich vor Erschöpfung und Müdigkeit schützen.

Außerdem wirken sich Magnesium und eine ausgewogene Ernährung positiv auf dein Herz-Kreislauf-System aus.

Entspannung

Entspannungsübungen können in Kombination mit allen anderen Therapiemaßnahmen angewendet werden, um die Schmerzen etwas zu lindern und vor allem Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen.

Versuche zwischendurch Zeit für dich zu finden und gönne dir dabei viel Ruhe. Finde dabei für dich heraus, ob es dir gut tut oder nicht.

Zu Entspannung zählt auch ein erholsamer und guter Schlaf. Dabei ist, wie oben bereits erwähnt, die richtige Matratze das A und O, um Schmerzen nicht zu verschlimmern und möglichst frei davon zu schlafen.

Wenn es dir schwer fällt abzuschalten und dich zu entspannen kannst du alternativ auch pflanzliche Beruhigungsmittel einnehmen. Sie fördern das Einschlafen und können auf viele verschiedene Arten und Weisen angewendet werden.

Bewegung

Im Alltag solltest du versuchen, etwas mehr Bewegung einzubringen, als bisher. Das können kleine Sporteinheiten sein, Spaziergänge oder auch physiotherapeutische Übungen.

Bewegung soll vor allem gegen Müdigkeit und Erschöpfung helfen und den Kreislauf in Schwung bringen. Wichtig ist dabei nur, nicht zu übertreiben und dich langsam zu steigern.

Psychologische Betreuung

Um besser mit der Krankheit umgehen zu können ist es oft ratsam, eine psychologische Betreuung in Anspruch zu nehmen.

Dabei geht es vor allem um die psychische Komponente, die Krankheit in deinen Alltag bestmöglich zu integrieren und zu akzeptieren.

Es geht aber auch um die Beseitigung aller anderen Beschwerden, die die Krankheit mit sich bringt, beispielsweise Stress, Unwohlsein oder andere alltägliche Probleme.

Fazit

Eine Erkrankung an Fibromyalgie schränkt das Leben der Betroffenen, besonders im Alltag, sehr ein.

Da die Krankheit bisher nicht heilbar ist und auch keine fundierten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die genauen Ursachen vorliegen, können lediglich die Symptome und die Ausprägungen der Krankheit behandelt werden.

Obwohl die Krankheit nicht heilbar ist, können jedoch verschiedene Methoden die Schmerzen lindern.

Dabei spielt die richtige Ernährung eine wichtige Rolle, um dem gestressten und angespannten Körper alle nötigen Nährstoffe zur Verfügung zu stellen.

Aber auch Sport, mehr Bewegung im Alltag, Entspannung und das Aufsuchen eines Psychologen kann Betroffenen helfen, den Alltag zu bestreiten und das Leben trotzdem zu genießen.

Weiterführende Literatur: Quellen, Studien und interessante Links

[1] https://www.aerzteblatt.de/archiv/191947/Fibromyalgie-Bewegen-bis-der-Schmerz-weggeht

[2] https://www.rheuma-liga.de/fibromyalgie/

[3] https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/fibromyalgie-ist-kein-rhuema-11106/

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31453538

[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31453531

Bildquelle: 123rf.com / 52660727

Warum kannst du mir vertrauen?

Anna hat sich auf medizinischen Journalismus spezialisiert und schreibt nicht nur über den menschlichen Körper, sondern kennt sich auch im Bereich Nahrungsergänzungsmittel sehr gut aus. Durch ihr Studium in Sportwissenschaften besitzt sie ein fundiertes theoretisches Hintergrundwissen über die Materie.