Druck-im-Bauch

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Du kennst es bestimmt, nach dem Essen ein Druck im Bauch, doch du weißt nicht was dahinter steckt und machst dir Sorgen es könnte etwas schlimmes sein? Mit unserem Artikel sollten wir deinen Zweifeln Ruhe bieten.

In diesem Artikel wirst du aufgeklärt was hinter dem Druck im Bauch steht und was du dagegen tun kannst. In unserem Artikel werden dir die möglichen Ursachen genannt, ob der Druck im Bauch mit einer Krankheit in Verbindung steht und ab wann du zum Arzt solltest. Außerdem werden dir auch noch Hausmittel gezeigt, die gegen Druck im Bauch helfen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Druck im Bauch kennt jeder. Nach einem fettigen Essen, fühlt es sich so an als hätte man Steine gegessen. Manchmal liegt es, jedoch nicht nur an dem fettigen Essen.
  • Der Druck im Bauch kann verschiedene Gründe haben von der falschen Ernährung bis hin zu Krankheiten.
  • Glücklicherweise gibt es auch Methoden und Hausmittel, die gegen den Druck im Bauch ankämpfen oder ihn sogar vorbeugen.

Was der Druck im Bauch bedeutet: Was du wissen solltest

Der Druck im Bauch kann echt plagend und anstrengend sein deshalb solltest du alles über das unangenehme Gefühl wissen um am besten zu Reagieren. Oft gibt es keinen Grund zur Sorgen, aber manchmal steckt was ernstes dahinter deshalb haben wir dir alles was du über den Druck im Bauch wissen solltest zusammengestellt.

Welche Ursachen können hinter dem Druck im Bauch stecken?

Ein Druck im Bauch kann durch einige Gründe ausgelöst werden. Doch nicht jeder Grund für den Druck im Bauch ist gefährlich. Wenn du nach dem Essen einen Druck im Bauch spürst liegt das häufig daran, dass du zu viel, zu fettig oder schwer verdauliche Nahrungsmittel wie Kohl, Bohnen und Lauch gegessen hast.

Zu schnell gegessen

Wenn das Essen sich wie Steine im Magen anfühlt liegt es oft daran, dass das Essen zu schnell runtergeschlungen wurde. Dadurch muss der Magen größere Stücke des Essens verarbeiten, was zu einem länger anhaltenden Druck im bauch führt.

Der Bereich in dem der Bauch drückt lässt oft Rückschlüsse auf die Ursache. Treten die Beschwerden im Oberbauch oder in der Magengegend auf, ist die Ernährung schuld.

Reizmagensyndrom

Wenn Druck im unteren Darmabschnitt gemeinsam mit Verstopfungen, Blähungen und Durchfall sich äußert, können die Symptome auf eine Lebensmittelunverträglichkeit weisen.

Falls der Druck im Bauch sich über längere Zeiträume streckt und du unter Schmerzen im Oberbauch, Sodbrennen, Übelkeit, frühes Sättigungsgefühl oder Aufstoßen leidest, kann es sein, dass es an einem Reizmagensyndrom liegt.

Das Reizmagensyndrom hat keine festgelegten Ursachen. Zwischen Experten wird noch diskutiert welche möglichen Auslöser es für das Reizmagensyndrom gibt. Mögliche Ursachen sind, jedoch eine Überempfindlichkeit des Nervensystems, niedriggradige Entzündungszustände und auch Motilitätsstörungen im Magen-Darm-Trakt.

Weitere Ursachen für das Reizmagensyndrom sind Stress oder Depressionen. Beim Reizmagen sind die körperlichen Beschwerden oft psychomatisch orientiert, bedeutet dass diese Beschwerden, keinen körperlichen Hintergrund haben, sondern einen psychischen.

Magenschleimhautentzündung

Ein weiterer Auslöser für Druck im Bauch ist die Magenschleimhautentzündung. Eine Magenschleimhautentzündung oder Gastritis wird verursacht durch übermäßigen Genuss von Alkohol und Nikotin.

Weitere Magenschleimhautentzündungs Verursacher sind Lebensmittel, die den Magen reizen wie Kaffee oder scharfe Gewürze. Ein weiterer möglicher Auslöser für einen Druck im Bauch und einer Magenschleimhautentzündung ist starker und belastender seelischer Stress.

Prinzipiell ist Druck im Bauch harmlos und normal nach einer anspruchsvollen Mahlzeit.

Ab wann sollte man bei Druck im Bauch zum Arzt?

Wenn das Völlegefühl nach dem Essen auftritt und du zuordnen kannst, dass es der XXL-Burger war, dann gibt es keinen Grund zur Sorge. Falls du aber regelmäßig vom Druck im Bauch und Übelkeit geplagt wirst nachdem du auch nur kleine oder leichte Mahlzeiten zu dir genommen hast, hast du einen guten Grund dem Arzt einen Besuch abzustatten.

Es kann sein, dass etwas ernsteres dahinter steckt wie ein Magengeschwür oder eine Magenschleimhautentzündung.

Bei einer Magenschleimhautentzündung, schüttet der Magen mehr Säure aus als die Schleimhäute vertagen, was Übelkeit und Erbrechen mit sich zieht. Laut Ärzten sollten sich die Beschwerden nach einer Woche legen, wenn man den Magen schont.

Falls eine Woche vergeht und du weiter die Magenschleimhautentzündungs Beschwerden hast dann solltest du einen Arzt kontaktieren.

Falls du langanhaltende Beschwerden im Magenbereich hast, dann kann es sein, dass du unter dem Reizmagensyndrom leidest. Prinzipiell ist das kein Grund den Arzt zu besuchen, aber zur Sicherheit sollte man sich bei solchen Beschwerden vom Arzt untersuchen lassen.

Denn der Arzt kann dir dann therapeutische Maßnahmen verschreiben oder Medikamente, die die Heftigkeit, der Beschwerden mindern.

Welche Krankheiten können hinter Druck im Bauch stecken?

Wenn zusätzlich zum Völlegefühl kurz nach dem Essen Übelkeit und Erbrechen auftreten, deuten die Beschwerden auf eine Magenschleimhautentzündung oder ein Magengeschwür hin.

Der Druck im Bauch ist eines der Symptome für ein Magengeschwür, weitere Beschwerden sind Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit und Blutungen, die aber nicht sichtbar sind. Bei einem Magengeschwür wird anfangs die Magenschleimhaut angegriffen, was zu leichten Blutungen führt.

Schreitet das Geschwür jedoch weiter voran, dringt es in die unter der Magenschleimhaut liegenden Gewebeschichten vor. Falls das Geschwür bis dahin nicht behandelt wird kann es sogar so weit kommen, dass das Magengeschwür bis in die Muskelschicht der Magenwand gelangt.

Bei Verdacht eines Magengeschwürs sollte schnellstens ein Arzt informiert werden, je früher die Behandlung, desto besser.

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Ein Kräutertee hilft oft bei Magenbeschwerden. (Bildquelle: Unsplash / Karol Majewski)

Ein Magengeschwür entsteht durch zu viel Magensäure in Verbindung mit dem Bakterium Helicobacter pylori, außerdem sind Medikamente der Gruppe NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika, wie zum Beispiel Ibuprofen) im Verdacht, bei der Bildung eines Magengeschwüres mitzuhelfen.

Ein Druck im unteren Magenbereich kann auch ein Anzeichen für eine gestörte Magenentleerung sein. Eine Magenlähmung, die häufig bei Diabetikern auftritt kann auch Ursacher sein für das Völlegefühl.

Jedoch sollte der Druck im Bauch bei einer Magenlähmung, das kleinere Problem sein. Denn bei einer Magenlähmung ist die Beweglichkeit des Magens vermindert oder im Extremfall aufgehoben, so dass es zu einer Magenentleerungsstörung kommt.

Stress, ungesunde Ernährung oder eine Schilddrüsenunterfunktion können zu veränderten Darmbewegungen führen und regelmäßiger Alkohol- oder Nikotinkonsum können alles Auslöser für ein Druckgefühl im Bauch und einen gestörten Stuhlgang sein.

Wie fühlt sich Druck im Bauch an?

Unter Druck im Bauch versteht man einen Druck im Magen und Bauch Bereich. Generell wird Druck im Bauch unterschiedlich beschrieben: Von einem unangenehmen Gefühl bis hin zu sehr starken Schmerzen.

Dies liegt an dem individuellen Schmerzempfinden der Betroffenen. Ein weiterer Faktor ist natürlich auch die Ursache.

Menschen mit Druck im Bauch fällt es oft schwer festzustellen, wo genau die Schmerzen beziehungsweise das unangenehme Gefühl sich befinden.

Eine Möglichkeit ist auch das Reizmagensyndrom, bei dem die Betroffenen ohne körperlichen Grund, Schmerzen, Druck oder ein generelles Unwohl Gefühl im Magenbereich fühlen.

Welche weiteren Symptome können zusätzlich zu Druck im Bauch auftreten?

Druck im Bauch erscheint oft nicht alleine. Es ist wichtig auf die Begleitsymptome zu achten, denn nur dadurch kann man erkennen, ob etwas nicht richtig läuft im bauch. Häufige Mitläufer des Drucks im Bauch sind Verstopfungen, Blähungen, Durchfall oder Appetitlosigkeit.

Symptome, die nicht so häufig und auch nicht so Gesund sind Übelkeit und Erbrechen, dies deutet auf eine Magenschleimhautentzündung oder ein Magengeschwür hin.

Des weiteren sind Symptome wie Blut im Stuhl, Fieber, Kreislaufprobleme oder eine plötzliche Gewichtsabnahme absolut kein gutes Zeichen, deshalb raten wir direkt einen Arzt aufzusuchen bei solchen Beschwerden.

Manchmal liegen die Begleitbeschwerden, genauso wie der Druck im Bauch an der Mahlzeit. Manchmal,  jedoch nicht weshalb man vorsichtig sein sollte!

Was kann man gegen Druck im Bauch tun?

Als allererstes keine Panik! Einen Druck im Bauch hatte sicherlich schon jeder nach einer heftigeren Mahlzeit, jedoch muss das nicht immer so sein. Um den Druck im Bauch vorzubeugen gibt es einige Tipps, die dir helfen können. Diese Empfehlungen sind generell Tipps um den Magen beziehungsweise den Darm in guter Form beizubehalten.

Wie kann man Druck im Bauch vorbeugen?

Wenn du den Druck im Bauch vorbeugen willst, haben wir einige Aspekte, die du beachten solltest für dich runtergeschrieben.

  • Bewusst und regelmäßig Essen: Vermeide schweres und fettreiches Essen am Abend, iss langsam und kau gut, das verhindert, dass du Luft mit schluckst, was zu Blähungen und dem Völlegefühl führt.
  • Bewegung nach dem Essen: Nach dem Essen ein Nickerchen ist für viele selbstverständlich, jedoch ist es nicht so gut als Bewegung.
    Gehe ein bisschen Spazieren oder mache einige Yoga- Übungen, dadurch wird die Verdauung angeregt und dadurch kommt es nicht mal zum Druck im Bauch.
  • Viel trinken: Ausreichend Flüssigkeit ist sehr wichtig für eine optimale Verdauung, denn dadurch wird die Darmfunktion aufrecht erhalten. Ausreichend Flüssigkeit sorgt auch dafür, dass der Darm es leichter hat beim Bewegen und Aufspalten des Nahrungsbreis. Ganz wichtig, jedoch ist, dass du mehr zu Wasser als zu Softdrinks greifst.
  • Nikotin und Alkohol vermeiden: Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass ein Glas Schnaps oder eine Zigarette nach dem Essen die Verdauung fördert. Es ist sogar ganz im Gegenteil Alkohol und Nikotin verlangsamen Magen und Darm – und je länger die Organe arbeiten müssen, desto länger bleibt das Völlegefühl.
  • Pflanzliche Arzneimittel: Zur Linderung des Druckes im Bauches können diese Mittel (mit Kümmel- und Pfefferminzöl oder Artischockenextrakt) eingesetzt werden. Die Mittel haben auch krampflösende Wirkstoffe, im Rahmen des Reizmagensyndroms bewährt.

Als nächstes haben wir dir einige Hausmittel aufgelistet, die dir dabei helfen gegen den unangenehmen Druck im Bauch vorzugehen oder ihn sogar vorzubeugen.

6 Hausmittel, die den Magen entspannen

Diese Hausmittel helfen dir gegen einen Druck im Bauch. Die meisten hier aufgelisteten Hausmittel wirken entspannend gegenüber des Magens, manche fördern sogar den Verdauungsprozess.

  1. Wärme: Eine Wärmflasche oder eine warme Wickel auf dem Bauch wirkt entkrampfend und entspannend gegenüber dem Verdauungstrakt. Das gilt auch für Kern- oder Getreidekissen, die man mit leichtigkeit in der Mikrowelle erhitzen kann.
  2. Artischocken: Die Bitterstoffe enthalten in der Pflanze unterstützen die Fettverbrennung und mindern das Völlegefühl nach dem Essen.
  3. Rote bete: Die rote Bete unterstützt den Körper beim Entgiften, die enthaltenen Antioxidantien und Ballaststoffe stärken die Darmwand.
  4. Sauerkraut: Sauerkraut enthält Milchsäurebakterien, diese Bakterien unterstützen den Aufbau einer gesunden Darmflora. Sehr Empfehlenswert nach der Einnahme von Medikamenten und Antibiotika.
  5. Trockenpflaumen: Der hohe Ballaststoffgehalt der Dörrfrüchte fördert die Darmgesundheit. Als Schlemmertipp die getrockneten Pflaumen über Nacht in Wasser quellen lassen und morgens dann ins Müsli dazu geben.
  6. Kräuter: Einige Kräuter wirken entblähend, dazu gehören Fenchel, Kümmel, Anis und Pfefferminze bei Verdauungsbeschwerden können diese Kräuter als Tee getrunken werden und manche passen sogar als Gewürz zum kochen. Kräutertee kann man auch in seine Diät einbeziehen, denn der Kräutertee ist generell sehr Gesund.

Wenn du diese Lebensmittel zu dir nimmst, kannst du den Druck im Bauch verringern oder vorbeugen.

Fazit

Jetzt solltest du alles über den Druck im Bauch wissen. Der Druck im Bauch ist nicht immer gefährlich, oft liegt einfach nur an der falschen Ernährung. Bei einer Unterschätzung kann es, jedoch ernst werden. Krankheiten wie eine Magenschleimhautentzündung oder ein Magengeschwür können gefährlich werden, und mit einem einfachen Völlegefühl sogar verwechselt werden.

Damit du auf der sicheren Seite bleibst, solltest du auf die Zigarette nach dem Essen verzichten und eine Runde um den Block machen. Dazu könntest du etwas auf die Ernährung achten und langsam und sicher kauen so, sollte der Druck im Bauch keine Sorge mehr sein. Falls er doch auftritt kannst du dir dann sicherer sein, dass es nicht am Essen, sondern eher an was ernsterem liegt.

Bildquelle: chajamp / 123rf

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