Wird von der CBD Wirkung gesprochen, sollte dies nicht zu Verwechslungen führen. Hältst du Cannabidiol nämlich für ein Rauschmittel, liegst du falsch. Das CBD wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Der für den vermeintlichen Rausch verantwortliche Wirkstoff Tetrahydrocannabinol, kurz THC ist in Nutzhanf nicht enthalten.

CBD ist zwar nicht als Arzneimittel anerkannt, kann aber aufgrund seines breiten Wirkungsspektrums bei einer ganzen Reihe von Krankheiten die Heilung unterstützen.

Das Wichtigste in Kürze

  • CBD hilft gegen Übelkeit, gegen Schlaflosigkeit, gegen Angst und Depressionen, hemmt das Wachstum von Tumoren, bekämpft Akne, wirkt entzündungshemmend, hilft bei der Bekämpfung von Psychosen und wirkt der Entstehung von Krämpfen entgegen
  • CBD wirkt nicht psychoaktiv
  • CBD gibt es in verschiedenen Formen: Öl, Kapseln, Blüten, Cremes, Kristalle, Liquids und Tropfen

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Der Inhalt der Flasche beträgt um die 300 Tropfen. Das in den Produkten verwendete CBD wird aus zertifizierten Hanfpflanzen gewonnen und kann durch Beimischung von Nahrung oder Flüssigkeit eingenommen werden. Wir empfehlen dir, das Nordic Oil® Wiki anzuschauen, um mehr über die Verwendung dieses Öls zu erfahren.

Definition: Was ist CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, welches zu den Cannabinoiden zählt. Enthalten ist die Substanz in der weiblichen Hanfpflanze. In der Cannabispflanze lassen sich zahlreiche verschiedene Stoffe nachweisen. CBD ist eines von 113 Cannabinoiden, welche in der Hanfpflanze nachweisbar sind. Zugleich ist CBD die wohl geläufigste chemische Verbindung des Hanfs.

Während THC bei Haschischkonsum für eine „high“ machende Wirkung sorgt, ist CBD nicht psychoaktiv. Aus diesem Grund sind Produkte auf der Basis von CBD legal in Deutschland.

Denn Cannabidiol wird aus speziellen Hanfsorten gewonnen, deren THC-Gehalt sehr niedrig ist. CBD hat ein breites therapeutisches Spektrum, das aktuell erforscht wird.

CBD Blüten

Cannabinoide haben zahlreiche positive Auswirkungen auf unseren Körper. Da in CBD Blüten kein THC enthalten ist, machen sie dich aber nicht high. (Bildquelle: 123rf.com / 115091577)

Hintergründe: Was du über die Wirkung von CBD wissen solltest

Bevor du CBD einnimmst, solltest du einige Hintergrundinformationen kennen, damit du das Produkt auch richtig anwendest.

Warum ist die Canabidiol Wirkung nicht mit einem Rausch verbunden?

Im Gegensatz zum ebenfalls weithin bekannten THC besitzt CBD keine psychoaktive Wirkung, ganz im Gegenteil, CBD kann sogar beruhigend wirken.

Noch ein Wort zu den beiden Stoffen selbst und zu deren Ursprung. Die beiden chemischen Substanzen CBD und THC lassen sich nicht direkt aus der Hanfpflanze gewinnen. Es gibt mit CBDa und THCa quasi zwei Vorläufer des Ganzen.

Diese beiden Stoffe werden eigentlich von Hanf produziert und verhalten sich recht passiv.

Daher werden sie auch häufig als inaktiv bezeichnet. Dies ändert sich jedoch bei Erhitzung. Während des Kochens, Rauchens oder Verdampfens setzt ein als Decarboxylierung bezeichneter Prozess ein und die Umwandlung in CBD, bzw. THC setzt ein.

Was passiert genau im Gehirn, wenn die CBD Wirkung einsetzt?

Die breit gefächerte Wirkungsweise von CBD lässt sich mit der direkten Einwirkung auf den 5-HT1A-Rezeptor in unserem Gehirn erklären. Dieser Rezeptor nimmt eine wichtige Stellung im zentralen Nervensystem ein. Wissenschaftler nehmen an, dass sich die CBD Wirkung hauptsächlich durch das Einwirken auf diesen Rezeptor erklären lässt.

CBD nimmt direkten Einfluss auf mehrere Systeme in unserem Gehirn.

Gehirn-System Wirkungsweise
Dopamin-System Dieses System hat Einfluss auf die Verhaltensweise, die Motivation und das Belohnungs-Verhalten.
Serotonin-System Dieses System ist für die angstlösende und antidepressive Wirkung von CBD verantwortlich.
Opioid-System Dieses System kann Schmerzen lindern und die Auswirkung von chronischen Entzündungen minimieren.

Die Forschungen bezüglich der Neurologie von CBD sind längst nicht abgeschlossen. Die Wissenschaft steht hier vor einer komplexen Aufgabe. Bislang sind die speziellen Reaktionsmechanismen noch nicht hinreichend erforscht.

Welche Inhaltsstoffe sind für die CBD Wirkung verantwortlich?

CBD Öl enthält beispielsweise eine ganze Reihe an Inhaltsstoffen, welche der Körper nicht selbst herstellen kann. Neben Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen sind auch Proteine und essentielle Fettsäuren enthalten.

Besondere Bedeutung kommt dabei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 zu. Diese Fettsäuren benötigt dein Körper, um den Zellaufbau sicherzustellen.

Auch Entzündungen lassen sich durch diese Inhaltsstoffe abschwächen. Übrigens wirkt auch die ebenfalls in CBD enthaltene Gamma Linolensäure Entzündungen entgegen. Erwähnenswert ist ebenfalls die positive Wirkung auf den Blutdruck.

Während der Gewinnung von CBD mithilfe von Kohlendioxid bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe der Cannabispflanze erhalten. Damit baut die CBD Wirkung nicht auf Cannabidiol allein, sondern es sind auch folgende Stoffe daran beteiligt:

  • Cannabichromen
  • Cannabinol
  • Cannabigerol
  • Terpene
  • Flavonoide

Weitere Inhaltsstoffe, welche maßgeblich für die CBD Wirkung verantwortlich sind, haben wir dir in folgender Übersicht aufgelistet.

Inhaltsstoff Erläuterung
Vitamine CBD enthält vorrangig Vitamin E.

Vitamin E ist ein wertvolles Antioxidationsmittel und trägt damit zum Zellschutz bei.

Mineralien und Spurenelemente CBD Öl enthält wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente wie: Kalzium, Kupfer, Zink, Magnesium oder Natrium.
Carotinoide Von den Carotinoiden bekommt CBD Öl seine gelbliche Farbgebung.

Carotinoide helfen, ein jugendliches Hautbild zu bewahren und Herz und Kreislauf zu stabilisieren.

Chlorophyll Chlorophyll kann den Körper bei der Entgiftung-Arbeit unterstützen. Der natürliche Farbstoff kann damit das Immunsystem stabilisieren und weniger angreifbar machen.

Welche Formen von CBD gibt es?

Zwar ist das CBD Öl die gängigste Form des Canabidiol, allerdings gibt es auch einige andere Formen, wie beispielsweise Kapseln, Kristalle, Liquids, Cremes, Blüten und Tropfen. Alle können anders angewendet werden, haben aber immer die gleiche Wirkung.

CBD Öl gegen Schmerzen: Warum und wie Cannabidiol wirkt

CBD Wirkung: Alle wichtigen Fragen und Anwendungsbereiche

Die vielseitige Wirkung von CBD wird einmal mehr deutlich, wenn wir uns die einzelnen Krankheitsbilder näher betrachten, wobei sich eine positive Wirkung feststellen lässt.

CBD hilft gegen Schmerzen

Die beruhigende Wirkung von CBD wird bei Entzündungen und Schmerzen besonders deutlich. Die Dosierung des Produktes sollte dabei der Intensität des Schmerzes angepasst werden. Wenn du noch nie CBD benutzt hast, steige immer mit einer niedrigeren Dosis ein, damit sich der Körper an CBD gewöhnt und du nicht mit Nebenwirkungen rechnen musst.

CBD gegen Schmerzen: Alle wichtigen Fragen und Antworten

CBD hilft gegen Fibromyalgie

Diese Wirkung wurde mehr oder weniger indirekt bestätigt und zwar von der Fibromyalgie Association, welche ihren Sitz in Dänemark hat. CBD wird zur Linderung von Schmerzen empfohlen. In diesem Zusammenhang kämpft die Vereinigung für die Legalisierung von hochdosiertem CBD in Dänemark.

CBD wirkt nicht bei allen gleich. Vielen Menschen hilft es jedoch ihre Symptome zu lindern. (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

CBD hilft gegen Parkinson

Natürlich kann CBD Parkinson nicht heilen, aber die Symptome der Erkrankung lindern. So können die Betroffenen nach der CBD Einnahme ihre Muskeln besser kontrollieren und leiden weniger unter Krämpfen und Erschütterungen. Ebenso wirkt CBD schmerzlindernd und regt den Appetit an.

CBD hilft gegen Migräne

Wenn du von Migräne betroffen bist, kann CBD eine Alternative zu herkömmlichen Schmerzmedikamenten darstellen. In den meisten Fällen lässt sich nach der Einnahme eine positive Wirkung beobachten.

Da aber auch einige Fälle aufgetreten sind, wobei es zu einem gehäuften Auftreten der Beschwerden kam, solltest du zunächst mit einer niedrigen Dosis beginnen und deinen Körper beobachten, wie er auf CBD reagiert. Bei täglicher Einnahme sollten sich die Beschwerden nach etwa drei Wochen deutlich gebessert haben.

CBD hilft gegen Angst und Depressionen

Die Wirkung von CBD Öl gegen Stress-Symptome, Depressionen und Angstzustände wurde vermehrt durch Versuchsreihen an Mensch und Tier belegt. So haben Studien gezeigt, dass sich nach der Einnahme von CBD eine Veränderung der für die Kontrolle emotionaler Prozesse zuständigen Gehirnregionen erkennen lässt.

Die Wissenschaftler gehen von der Annahme aus, dass sich durch die Gabe von CBD die Aktivität der Neuronen im für die Kontrolle und Ausbildung des Gedächtnisses zuständigen Hippocampus beeinflussen lässt. Dies geschieht vermutlich durch eine erhöhte Konzentration von Kalzium in den Mitochondrien.

Die Forschungen diesbezüglich sind längst nicht beendet. Fest steht jedoch, dass CBD auf unterschiedlichen Wegen in der Lage ist, Angstsymptome zu lindern und auch gegen Stress und Depressionen zu wirken.

Damit ist mit CBD ein natürliches Präparat gefunden, welches durchaus als Alternative chemischer Medikamentation ins Gespräch gebracht werden kann.

CBD gegen Depressionen: Alle wichtigen Fragen und Antworten

Wie ist die CBD Wirkung bei Schlafstörungen einzuschätzen?

Kannst du am Abend dein Kopfkino nicht abstellen und es fällt dir schwer, in einen entspannten Schlaf zu finden, ist CBD ebenfalls eine Empfehlung wert. Die entspannende Wirkung von CBD machst du dir zunutze, wenn du bereits einige Stunden vor dem Schlafengehen das zu dir nimmst.

Solltest du nämlich CBD zu hoch dosieren, kann genau das Gegenteil eintreten und das Produkt macht dich wach statt schläfrig. Die stimulierende Wirkung von CBD ist in etwa mit der des Koffeins zu vergleichen.

CBD bei Schlafstörungen: Alle wichtigen Fragen und Antworten

Die Dosis, welche dich entspannt, solltest du selbst herausfinden. Die Spanne reicht von wenigen Milligramm bis zu mehr als einem Gramm. Da jeder Körper anders auf den Stoff reagiert, können hier keine klaren Aussagen getroffen werden.

Kann die CBD Wirkung mir auch als Sportler etwas bringen?

Durchaus kannst du Vorteile aus der Einnahme von CBD ziehen. Wie bereits erwähnt, hilft CBD dabei, die Muskulatur zu entkrampfen. Damit wirst du weniger von Muskelkater geplagt und es verbessert sich die allgemeine Beweglichkeit des Körpers. Die CBD Einnahme kannst du vereinfachen, indem du das Produkt einfach deinem täglichen Müsli oder Smoothie zugibst.

CBD hilft deinen Muskeln, dass diese sich entspannen. (Bildquelle: pexels.com / Bruce Mars)

Hier sei noch erwähnt, dass es vorteilhaft ist, das CBD dir direkt in den Mund zu träufeln und dort einige Zeit zu belassen, damit es bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann.

Da das Öl einen bitteren Geschmack besitzt, wird dies nicht unbedingt zu einem Geschmackserlebnis. Wie wir dir weiter oben bereits erklärt haben, gibt es auch noch andere Formen von CBD, wie Kapseln, mit diesen umgehst du den bitteren Geschmack.

Wenn du unbedingt Öl einnehmen willst, dann gibt es mittlerweile auch CBD Öle mit Fruchtgeschmack.

CBD für Sportler: Antworten und Anwendungstipps

CBD für Tiere

CBD ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere geeignet. Prinzipiell gelten dort die gleichen Wirkmechanismen wie beim Menschen.

CBD kann bei Tieren zur Wundbehandlung bzw. auch zur Behandlung von akuten Schmerzen angewendet werden. Im Idealfall sollte das Verabreichen aber mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

CBD für Tiere: Alle wichtigen Fragen und Antworten

Kann die CBD Wirkung mit Nebenwirkungen verbunden sein?

Dies ist nicht komplett auszuschließen, besonders, wenn du erstmals CBD konsumierst und sich dein Körper erst an das Öl gewöhnen muss. Treten Nebenwirkungen auf, verschwinden diese in der Regel nach wenigen Tagen.

Mögliche Nebenwirkungen bei einer CBD Einnahme sind

  • Mundtrockenheit
  • Müdigkeit
  • ŸBenommenheit
  • erhöhte Zitter-Anfälligkeit bei Parkinson-Patienten
  • Schläfrigkeit

Viele Studien haben die CBD Wirkung bestätigt. Gleichzeitig wurde bestätigt, dass die Einnahme des Produkts sicher und praktisch erscheint. Die Nebenwirkungen sind als gering einzustufen. Für Mensch und Tier bestehen durch die Einnahme keine Gefahren, wichtige körperliche Aspekte, wie Herzschlag oder Körpertemperatur werden von CBD nicht berührt.

Mögliche Nebenwirkungen können den Arzneimittel-Stoffwechsel betreffen. Im Versuch kam es zu einer Reaktion von CBD mit verschiedenen Arzneimitteln.

Wird CBD hoch dosiert, kann es zu einer Hemmung bestimmter Enzyme in der Leber kommen und es verändert sich die gewohnte Verstoffwechslung der Medikamente. Wenn du Medikamente nimmst und gleichzeitig CBD Öl konsumieren möchtest, spreche zur Sicherheit vorab mit einem Arzt.

Über die CBD Nebenwirkungen liegen noch keine umfassenden Studienergebnisse vor. Es fehlt bislang an entsprechenden Langzeitstudien. Die Unbedenklichkeit der Einnahme für Mensch und Tier ist durch eine Metastudie  jedoch hinreichend belegt.

Fazit

Der Deutsche Hanfverband hat eine Übersicht herausgegeben, welche die CBD Wirkung sehr gut zusammenfasst:

  • CBD wirkt entzündungshemmend.
  • CBD lässt sich als Antioxidationsmittel einsetzen.
  • CBD wirkt gegen Ängste und Depressionen.
  • CBD kann Übelkeit reduzieren.
  • CBD hilft bei der Bekämpfung von Psychosen.
  • CBD kann das Wachstum von Krebszellen eindämmen.
  • CBD wirkt der Entstehung von Krämpfen entgegen.

Wir fassen die Wirkung von CBD wie folgt zusammen: CBD hilft gegen Übelkeit, CBD hilft gegen Schlaflosigkeit, CBD hilft gegen Angst und Depressionen, CBD hemmt das Wachstum von Tumoren und CBD bekämpft Akne.

CBD ist also ein vielseitiges pflanzliches Produkt, welches dir teilweise helfen kann, chemische Medikamente zu ersetzen. Allerdings solltest du gerade bei der Dosierung vorsichtig sein, denn häufig können genau gegensätzliche Wirkungen eintreten.

Spreche immer mit einem Arzt und beachte, dass CBD dich bei einer Behandlung unterstützen kann, aber nie ersetzend wirkt.

Cannabisöl gegen Krebs: Wie wird Cannabisöl in der Krebstherapie eingesetzt?

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://hempamed.de/blogs/news/cbd-und-die-wirkung-auf-den-korper

[2] https://www.natur-kompendium.com/cbd-oel/

[3] https://www.naturheilkunde-krebs.de/cannabidiol-cbd-bei-krebs/wirkung-von-cannabidiol-cbd-studien/

[4] https://www.watson.ch/schweiz/wirtschaft/310242516-cbd-ist-das-gras-der-stunde-10-fakten-die-du-darueber-wissen-musst

[5] https://www.cbdaktiv.de/cbd-wirkung/

Bildquelle: 123rf.com / 29780484

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