Willkommen bei unserem großen CBD Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten CBD Produkte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten CBD Produkte – egal ob CBD Öl, CBD Kristalle oder CBD Kapseln – zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Cannabidiol Produkte kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. Dieser nicht psychoaktive Wirkstoff aus der Hanfpflanze kann bei einem breiten Spektrum von Beschwerden und chronischen Krankheitsbildern eingesetzt werden.
  • CBD ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Cannabidiol in unterschiedlichen Dosierungen wird als Tropfen, Öl, Kristalle, Blüten sowie als Kapseln, Creme oder Paste angeboten.
  • Der Erwerb und Konsum von CBD ist in Deutschland legal. Unter Umständen kann der Arzt Cannabidiol verschreiben.

CBD Test: Das Ranking

Platz 1: CBD Hanföl (15 %) von NordicOil

Redaktionelle Einschätzung

Dieses besondere Öl mit 15% CBD Anteil ist unser Favorit. Ein Tropfen CBD Öl (15%) enthält 5mg CBD. Der Inhalt der Flasche beträgt um die 300 Tropfen. Das in den Produkten verwendete CBD wird aus zertifizierten Hanfpflanzen gewonnen und kann durch Beimischung von Nahrung oder Flüssigkeit eingenommen werden.

Platz 2: Nereus CBD Öl Vaporizer

Platz 3: Breathe-Organics Premium CBD Liquid Blueberry Kush

Platz 4: hemptouch Hanf Salbe Hanföl Balsam für Irriterte Haut

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du CBD kaufst

Wofür steht CBD und wobei handelt es sich eigentlich?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, das zu den Cannabinoiden zählt. Enthalten ist die Substanz in der weiblichen Hanfpflanze. Es gibt mehrere Methoden, CBD zu gewinnen. Am häufigsten ist die Extraktion mithilfe von CO2. CBD wird oft mit THC verwechselt. Bei beiden handelt es sich um Cannabinoide.

Während THC bei Haschischkonsum für eine „high“ machende Wirkung sorgt, ist CBD nicht psychoaktiv. Aus diesem Grund sind Produkte auf der Basis von CBD legal in Deutschland.

Denn Cannabidiol wird aus speziellen Hanfsorten gewonnen, deren THC-Gehalt sehr niedrig ist. CBD hat ein breites therapeutisches Spektrum, das aktuell erforscht wird. Es wirkt entkrampfend, angstlösend, beruhigend, antientzündlich und antiviral. Vor allem in der Krebstherapie ruhen aktuell viele Hoffnungen auf Cannabidiol.

Nach der Einnahme von Cannabidiol ist es problemlos möglich, Auto zu fahren. Es gibt allerdings Mediziner, die aus grundsätzlichen Erwägungen davon abraten. Trotzdem gilt nach der Einnahme von CBD, wie bei anderen Medikamenten auch:

Wer sich in der Lage fühlt, Auto zu fahren, kann sich hinters Steuer setzen. In der Schweiz verhält sich das ähnlich. Hier kam es allerdings schon zu zwei Fällen von Führerscheinentzug, wobei das weniger an der Substanz selbst lag, sondern schlichtweg an der Willkür der Beamten.

Wer mit CBD Produkten verreisen will, sollte sich generell über die Bestimmungen im Zielland kundig machen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Was bewirkt CBD im Körper?

CBD wirkt hemmend und blockierend. Das bedeutet, es hat auf das Nervensystem eine beruhigende Wirkung. Neben einer entzündungshemmenden Wirkung ist mittlerweile auch ein anti-psychotischer Effekt nachgewiesen. Nach der Einnahme wird der Wirkstoff ins Gehirn transportiert.

Dort spricht CBD verschiedene Rezeptoren wie CB11 oder 5-HT1A an, wo das physische und psychische Gleichgewicht im Organismus geregelt wird. Das passiert über den Austausch sogenannter Botenstoffe. Dieser Prozess lässt sich beeinflussen. Prominentes Beispiel ist Alkoholkonsum. Die Substanz löst Euphorie aus und verstärkt Emotionen.

Zudem können die Rezeptoren durch Cannabidiol angeregt werden, körpereigene Wirkstoffe verstärkt auszuschütten. Das bedeutet unter dem Strich nichts anderes, als dir CBD wie eine Kopfschmerztablette vorzustellen, die, einmal eingenommen, langsam aber zuverlässig im Organismus ihren Dienst tut.

Durch die antioxidative Wirkung ist Cannabidiol in der Lage, Erbgut und Zellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Es wurde mittlerweile im Labor nachgewiesen, dass Cannabidiol das Wachstum von Krebszellen verhindern kann.

Wann die Wirkung von Cannabidiol tatsächlich einsetzt, hängt von der Krankheit und dem Beschwerdebild individuell ab. Eine pauschale Aussagen zu treffen fällt daher schwer. Nebenwirkungen von CBD sind kaum bekannt, vor allem nicht in Bezug auf eine alltägliche Dosierung. Lediglich bei einigen Epilepsiepatienten, die im Rahmen einer Studie eine extrem hohe Gabe von CBD erhielten, traten Müdigkeit und leichter Durchfall auf.

Anders sieht das bei den Wechselwirkungen aus. Denn Cannabidiol hemmt die beiden Enzyme CYP2C19 und CYP2D6, die in der Leber für Medikamentenabbau zuständig sind. Arzneimittel wie Diazepram oder Omeprazol werden von diesen Enzymen abgebaut. Unter der Gabe von CBD kann es daher passieren, dass diese Präparate nicht mehr richtig wirken.

Mann raucht E-Zigarette

Rauchen ist eine weit verbreitete Option, um CBD einzunehmen. Als flüssige Form kannst du es auch deinen Liquids beimengen. (Foto: lindsayfox / pixabay.com)

Wie kann CBD eingenommen werden?

CBD kannst du ganz klassisch als Tropfen einnehmen oder zur Kapselform greifen. Sagt dir das weniger zu, kannst du auch zu Kristallen oder Blüten greifen, die du rauchen oder in einem Vaporizer verdampfen kannst.

Manche mischen CBD auch in die Liquids ihrer E-Zigaretten. Andere schwören darauf, die Substanz zusammen mit Lebensmitteln wie Brot oder einem Smoothie zu konsumieren. Daneben gibt es noch CBD Paste oder Creme.

Wie sollte ich CBD dosieren?

Die Dosierung von CBD Öl ist abhängig vom Beschwerdebild sowie der Konzentration des Öls. Dosierungsempfehlungen können daher nur Richtwerte sein. Du musst dich individuell herantasten. Am besten fängst du mit einer niedrigen Dosierung an, die du dann kontinuierlich steigerst, falls es notwendig sein sollte. Als Anhaltspunkt können dir die folgenden Angaben dienen:

  • Nahrungsergänzung: Morgens und abends jeweils drei Tropfen CBD-Öl.
  • Bei Angstzuständen und Panikattacken: drei Mal am Tag jeweils drei Tropfen.
  • Bei leichten Beschwerden: dreimal am Tag jeweils drei bis fünf Tropfen.Fange am besten mit drei Tropfen an und steigere die Dosis über einen Zeitraum von zwei Wochen auf fünf Tropfen, wenn dir die Menge nicht ausreicht.
  • Bei chronischen Beschwerden: Hier wählst du ein hoch konzentriertes Öl und nimmst davon zweimal täglich vier bis fünf Tropfen ein.

Wenn dir der Geschmack des Öls nicht zusagt, kannst du versuchen, es auf ein Stück Brot zu träufeln. Hast du eine Dosis gewählt, behalte sie über mehrere Tage bei. Nur so kannst du herausfinden, ob die Menge für dich passend ist. Das gilt auch, wenn du CBD Kristalle oder CBD Blüten anwenden möchtest. Hier ist auch weniger zunächst mehr.

Wo kann man CBD kaufen?

Cannabidiol mit einem Gehalt von unter 0,2 Prozent THC zu konsumieren, ist in Deutschland legal. Der Arzt kann dir ein Rezept ausstellen und du beziehst ein Präparat entsprechend über eine Apotheke. Du kannst dir auch im Internet selbst Produkte kaufen. Wenn du auf der Suche nach Blüten bist, wirst du oft bei deinem lokalen Hanfshop fündig.

Hanfblüten, -blätter getrocknet

Cannabidiol ist ein Extrakt aus der weiblichen Hanfpflanze. Es kann gegen eine Reihe von Beschwerden eingesetzt werden, um diese zu lindern. (Foto: SirGreen / pixabay.com)

Gegen welche Krankheiten hilft CBD?

CBD hat ein breites Anwendungsspektrum. Nicht nur, dass sich die Wirkung bei zahlreichen Beschwerden immer mehr in wissenschaftlichen Studien zu bestätigen scheint.

Das Internet ist gleichzeitig voll mit Erfolgserlebnissen von Patienten, die gemäß den Traditionen der Erfahrungsmedizin Cannabidiol ergänzend zu schulmedizinischen Therapien bei zahlreichen Beschwerden erfolgreich eingesetzt haben. Positive Erfahrungen liegen vor bei.

  • Bluthochdruck
  • Migräne
  • Angststörungen
  • Begleitend zu einer Krebstherapie
  • Rheuma
  • Chronischen Schmerzen
  • Multiple Sklerose
  • Depressionen
  • Epilepsie
  • Panikattacken
  • Parkinson
  • Psychosen
  • Schizophrenie
  • Übergewicht

Cannabidiol kann zudem erfolgreich in der Behandlung von Tieren eingesetzt werden. Auch Kinder sprechen sehr gut auf die Gabe des Präparates an. Besonders bewährt hat sich Cannabidiol hier bei ADHS.

Was kostet CBD?

Der Preis für CBD Öl hängt nicht nur vom Herstellungsverfahren, sondern auch von der Konzentration des Cannabidiol ab. Zwischen 20 und 150 Euro musst du für ein Fläschchen rechnen. Bei Kapseln gestaltet sich die Preisspanne ähnlich. CBD Kristalle erhältst du ab etwa 30 Euro, Dosen mit Kleinstmengen an Blüten ab 20 Euro.

Entscheidung: Welche Arten von CBD Produkten gibt es und welche sind die richtigen für dich?

CBD Kapseln

CBD Öl erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit und ist in ganz unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich, die individuell dosiert werden. Da es einige Anwender jedoch schätzen, Cannabidiol in einer standardisierten Dosis einzunehmen, hat der Markt entsprechend reagiert und bietet Cannabidiol auch in Form von Kapseln oder Tabletten an.

Viele Kunden sind jedoch verunsichert, ob CBD Öl und Kapseln ähnlich effektiv sind oder fragen sich, ob die Einnahme der CBD Kapseln nicht sogar einen Vorteil gegenüber CBD Öl hat.

Worum handelt es sich bei CBD Kapseln?

Im Gegensatz zu CBD Öl, das nach Belieben und abhängig von den Beschwerden dosiert werden kann, beinhalten CBD Kapseln den Wirkstoff Cannabidiol in einer ganz bestimmten Dosis. Das Öl wird bei den Kapseln von einem leicht verdaulichen, natürlichen Material ummantelt.

Dieses Softgel ist frei von tierischen Inhaltsstoffen, sodass du CBD Kapseln auch problemlos anwenden kannst, falls du vegan lebst. Das Prinzip kennst du von anderen Medikamenten, die du vielleicht schon früher in Kapselform einnehmen musstest. Die Magensäure sorgt schnell dafür, dass die Kapsel sich zersetzt und der Organismus die Wirkstoffe aufnehmen kann.

Bevor Cannabidiol in die Kapsel gelangt, muss jedoch zunächst das Öl gewonnen werden. In den letzten Jahren haben sich die Produktionsmethoden sehr verbessert, wobei standardmäßig drei verschiedene Verfahren angewendet werden.

Relativ aufwendig und somit recht teuer ist die sogenannte überkritische CO2-Extraktion. CBD Öl wird gewonnen, indem durch die Gabe von Kohlenstoffdioxid (CO2) die wertvollen Inhaltsstoffe von der Hanfpflanze getrennt und anschließend in einem Pflanzenöl gelöst werden. Das gewährt einen hohen Reinheitsgrad.

Bei der Extraktion wird das fettlösliche Harz der Hanfpflanze, in dem sich die höchste Konzentration an CBD befindet, in einer Trägersubstanz aufgelöst und anschließend extrahiert. Hierbei handelt es sich um ein sehr schonendes, biologisches Verfahren.

Noch immer gibt es Produzenten von CBD Öl, die auf Masse statt Klasse setzen und Lösungsmittel auf alkoholischer Basis verwenden, um das Cannabidiol aus der Hanfpflanze zu lösen. Das so gewonnene CBD Öl ist deutlich unreiner als das in anderen Verfahren hergestellte Produkt, sodass namhafte Hersteller sich von dieser Methode mittlerweile distanziert haben.

Die meisten Hersteller wenden die Extraktion mittels CO2 an. Das so gewonnene Öl wird in der vorhergesehenen Dosierung in die Kapseln abgefüllt, die dann entsprechend verpackt werden. Beim Kauf der Kapseln ist darauf zu achten, dass CBD aus Nutzhanfpflanzen aus der Europäischen Union (EU) verwendet wird.

Denn diese Pflanzen weisen einen Gehalt des psychoaktiven THC von weniger als 0,2 Prozent auf, wodurch die Einnahme absolut legal ist. Ebenfalls zu achten ist auf die Konzentration von CBD selbst. Denn die kann abhängig vom Hersteller zwischen 3 und 24 Prozent betragen.

Wir werden CBD Kapseln eingenommen?

Die Einnahme der Kapseln kann zu jeder Tageszeit erfolgen. Du musst auch nicht darauf achten, sie vor den Mahlzeiten zu nehmen. Im Gegensatz zu Öl, das über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, entfaltet sich die Wirkung der CBD Kapseln erst in deinem Magen.

Daher erfolgt die Aufnahme von Cannabidiol weniger schnell als über die orale Einnahme. Das hat aber auch den Vorteil, dass der Wirkungszeitraum bei den Kapseln länger sein kann.

Wenn du Cannabidiol als Nahrungsergänzungsmittel nehmen willst, ist die Kapselform eine gute Wahl für dich. Passt die Dosierung der Kapseln auf spezifische Beschwerden und du magst zudem den Geruch oder Geschmack von CBD nicht, hast du in den Kapseln eine gute Alternative. Denn die haben keinen Eigengeschmack.

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Kapseln enthalten eine feste Dosierung des Öls, was die Einnahme planbar macht.
Die Kapseln sind magenfreundlich und meistens vegan. Der THC-Gehalt beträgt bei verwendetem europäischem Nutzhanf weniger als 0,2 Prozent, was die Einnahme legal macht.

Worin liegen die Vor- und Nachteile von CBD Kapseln?

Die Einnahme von CBD Kapseln hat gegenüber der Anwendung des Öls einige Vorteile, aber auch Nachteile. Die folgenden Abschnitte helfen dir, für dich herauszufinden, ob du eher der Typ für Kapseln bist oder dein Öl lieber selbst dosierst.

Die in den Kapseln enthaltene Dosierung ist vorgegeben, was die Einnahme planbar macht. Die Kapselform ist zudem ideal für unterwegs. Die Kapseln sind geruchs- und geschmacksneutral, was wichtig ist, wenn dich der Geruch oder der Geschmack des Öls stört.

Da die Dosierung der Kapseln feststeht, kannst Du nicht einfach die Menge an CBD erhöhen oder reduzieren, wenn du merkst, dass es für dich so nicht passt. Dieser Faktor ist gerade dann entscheidend, wenn Du CBD aufgrund eines spezifischen Beschwerdebild einnehmen willst. Die Kapsel zersetzt sich erst im Magen. Daher tritt die Wirkung des Öls langsamer als bei der direkten Einnahme über die Mundschleimhaut ein. Manche Menschen haben einfach Probleme, eine Kapsel zu schlucken. Wenn du diesbezüglich sensibel bist, ist CBD Öl die bessere Wahl.

Vorteile
  • Vorgegebene Dosierung
  • Ideal für unterwegs
  • Geruchs- und geschmacksneutral
Nachteile
  • Menge nicht veränderbar
  • Wirkung tritt langsamer ein
  • Kann schwierig zu schlucken sein

CBD Blüten

Die höchste Konzentration an Cannabinoiden, den spezifischen Wirkstoffen der Hanfpflanze, befindet sich in den Blüten. Einige Nutzer greifen daher direkt auf die Blüten zurück, da sie sofort verwendet werden können. Manche nennen die Blüten auch CBD Gras.

Worum handelt es sich bei CBD Blüten?

Bei CBD Blüten handelt es sich um die Blüten und Knospen THC-armer, zertifizierter europäischer Nutzhanfpflanzen. Neben dem Harz ist die Konzentration an Cannabidiol in den Blüten am höchsten. Gewöhnlich werden die Blüten gesammelt und dann weiter zu CBD Öl verarbeitet. Wenn du es jedoch authentisch und unverarbeitet magst, sind die Blüten dein Produkt der Wahl.

Nutzhanf wird unter ganz bestimmten Bedingungen angebaut. Zum einen müssen Unternehmen und Saatgut zertifiziert sein, zum anderen brauchen die Pflanzen eine optimale Pflege und Betreuung, um einen möglichst hohen Gehalt an CBD ausbilden zu können.

Unter Umständen arbeiten die Hersteller hierfür nicht nur mit Bewässerungsanlagen, sondern setzen auch künstliches Licht während des Wachstumsprozesses ein. Zur Erntezeit werden die Blüten sorgfältig von der übrigen Pflanze abgetrennt und zum Trocknen aufgehängt. Irgendwelche Zusätze sind nicht nötig. Blüten sind ein komplettes Naturprodukt.

Die Blüten sind zur Inhalation gedacht. Du kannst dir ganz klassisch Zigaretten drehen oder das Gras in der Pfeife rauchen. Manche nehmen auch eine Shisha oder arabische Wasserpfeife. Vorab musst du die Blüten zerkleinern. Dabei musst du dir allerdings bewusst sein, dass es immer schädlich für die Atemwege ist, wenn du rauchst. Auch, wenn es in diesem Fall kein Tabak ist.

Mediziner, die in ihrer Praxis regelmäßig CBD einsetzen, empfehlen, die Blüten mit einem Vaporizer zu inhalieren. Dieser Verdampfer erhitzt die Blüten deutlich schonender als es beim Verbrennen einer Zigarette der Fall ist. So werden die Inhaltsstoffe herausgelöst und du kannst sie inhalieren, ohne dass Rauch durch das Verbrennen der festen Blütenbestandteile entsteht.

Rein theoretisch könntest du die Blüten auch in einen Smoothie mischen oder anderweitig mit der Nahrung zu dir nehmen. Das ist vielleicht für das ein oder andere Experiment in Ordnung, doch für den Dauergebrauch ist sind Cannabidiol Öl oder Kapseln besser.

Sind CBD Blüten legal?

Gerade bei den Blüten stellt sich die Frage nach der Legalität. Zwar gilt Cannabidiol nicht als psychoaktiv wie das ebenfalls in der Hanfpflanze enthaltene, high machende THC, was Erwerb und Konsum erst einmal legal macht.

Trotzdem finden sich die Blüten eher selten auf dem Markt, da es vorkommen kann, dass der THC-Gehalt über den gesetzlich gestatteten 0,2 Prozent liegt. Es ist jedoch abzusehen, dass sich dieser Zustand bald ändert. Rund um die Zucht der Hanfpflanzen tut sich gerade jede Menge, was sich auch auf den THC-Gehalt der Blüten auswirken wird.

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CBD Blüten weisen die höchste Konzentration an Cannabidiol auf. Die meisten Konsumenten zerkleinern die Blüten und rauchen sie ähnlich einer Zigarette. Mediziner raten zum Gebrauch eines Vaporizers.

CBD Blüten sind oft schwer erhältlich, da der THC-Gehalt oft die erlaubten 0,2 Prozent übersteigt.

Worin liegen die Vor- und Nachteile von CBD Blüten?

Blüten sind das natürlichste aller Cannabidiol Produkte. Neben einige Vorteilen musst du allerdings auch gewisse Nachteile akzeptieren, wenn du dich für den Konsum der Blüten entscheidest.

In Blüten liegt die höchste Konzentration an Cannabinoiden vor. Durch Extraktionen sind keine Wirkstoffe verloren gegangen. Das macht sie höchst effektiv. CBD Blüten sind ein reines, unverarbeitetes Naturprodukt. Die Blüten sind vielseitig einsetzbar. Sie können nicht nur geraucht werden, sondern sogar Kekse backen ist mit ihnen möglich.

Die Blüten sind aber leider schwer erhältlich in Deutschland und der EU. Das kann auch daran liegen, dass der THC-Gehalt oft die legalen 0,2 Prozent übersteigt. Durch das Rauchen können die Atemwege geschädigt werden.

Vorteile
  • Hoch konzentriert
  • Naturprodukt
  • Divers verwendbar
Nachteile
  • Schwer erhältlich
  • THC-Gehalt teilweise zu hoch
  • Rauchen birgt Nebeneffekte

CBD Öl

CBD Öl oder CBD Tropfen sind die populärste Darreichungsform von Cannabidiol.
Allerdings ist Öl nicht gleich Öl. Das betrifft zum einen das Herstellungsverfahren, aber auch den Gehalt an CBD.

Worum handelt es sich bei CBD Öl?

Bei CBD Öl handelt es sich um hochwertige, neutrale Pflanzenöle, die mit Cannabidiol, meist in Form von CBD Kristallen, versetzt werden. CBD Öl ist nicht mit Hanföl zu verwechseln, das du zum Beispiel auch zur Zubereitung von Speisen verwenden kannst.

Zur Gewinnung von Hanföl werden lediglich die Samen der Pflanze gepresst, wobei die medizinisch wirksamen Stoffe nahezu völlig verloren gehen.Hanföl als neutrales Pflanzenöl ist jedoch eine ideale Trägersubstanz für die CBD Kristalle.

Abzugrenzen ist CBD Öl weiterhin von Cannabis Öl. Denn diese Variante enthält hohe Mengen des psychoaktiven Cannabidiols THC, was den Verkauf und Erwerb in den meisten Ländern illegal macht.

Die heute in Deutschland und der EU erhältlichen CBD-Produkte werden aus einheimischen Hanfpflanzen gewonnen, die aus kontrolliertem und zertifiziertem Saatgut stammen. Diese Pflanzen sind so gezüchtet, dass der Gehalt an THC unter der legalen Grenze von 0,2 Prozent liegt.

Zur Herstellung von CBD Öl werden unterschiedliche Verfahren angewendet. Die qualitativ hochwertigsten Produkte werden durch Extraktionsverfahren unter der Zuhilfenahme von CO2 gewonnen.

Durch Druck und Temperatur des Gases lösen sich das Cannabidiol von den übrigen Bestandteilen der Hanfpflanze. Diese Methode ist allerdings recht teuer, verspricht aber ein Öl von hohem Reinheitsgrad. Alternativ ist es möglich, zerkleinerte Pflanzenteile in Trägeröle einzulegen.

Das Fett sorgt dafür, das CBD aus den Blüten herauszulösen. Dieses sehr natürlich Endprodukt weist leider nur eine begrenzte Haltbarkeit auf. Abstand nehmen solltest du von CBD Öl, das mit Lösungsmitteln wie Alkohol gewonnen wurde. Reinheit und Qualität lassen meist zu wünschen übrig.

Flakons mit CBD-Öl

Öl ist eine Variante, wie du CBD konsumieren kannst. Aus Kristallen kann es zudem ganz einfach selbst hergestellt werden. Aber Vorsicht: Geschmack und Geruch können störend sein. (Foto: rgbspace / 123RF.com)

Wie wird CBD Öl eingenommen?

Für die Einnahme der Tropfen gibt es keine bestimmten Vorschriften. Manche lassen das Öl erst etwas im Mund zergehen, damit die Wirkstoffe gut über die Schleimhaut aufgenommen werden können.

Andere bevorzugen es, das Öl direkt zu schlucken. Wie du es handhabst, ist dir überlassen. Du musst die CBD Tropfen auch nicht zu den Mahlzeiten einnehmen. Manche Anwender mögen den Geruch oder Geschmack des Öls nicht. In diesem Fall kannst du auf Kapseln zurückgreifen.

Auf dem Markt ist CBD in ganz unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich. Wenn du das Öl lediglich als Nahrungsergänzungsmittel nehmen möchtest, benötigst du nicht unbedingt die höchste Zusammensetzung.

Bei einer Einnahme aus medizinischen Gründen sieht das anders aus. Möglicherweise musst du am Anfang mit der Dosis experimentieren, bis du die für dich richtige Menge herausgefunden hast. Grundsätzlich gilt: Lieber erst zu niedrig, taste dich langsam vor.

Auf der Basis von CBD Öl werden weitere Produkte wie Tinkturen oder Mundspray hergestellt. Je nachdem, wofür du das Öl anwenden willst, kannst du auch direkt darauf zurückgreifen.

Es gibt jedoch auch Anwender, die sich ihre ganz eigenen Mischungen und Produkte bis hin zur Kosmetik mit CBD selbst herstellen. Wenn du mit verschiedenen Dosierungen experimentieren willst, ist CBD Öl auf jeden Fall die beste Wahl für dich.

Ist CBD Öl legal?

Da CBD im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv ist, brauchst du dir um die Legalität des Produktes keine Gedanken zu machen. Es werden spezielle Hanfpflanzen zur Herstellung von Cannabidiol Öl verwendet. Deren Gehalt an THC liegt immer unter 0,2 Prozent, weshalb diese Produkte in Deutschland frei verkäuflich sind. Das Produkt wird sehr gut vertragen und es kommt ganz selten zu Nebenwirkungen.

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CBD Öl erfreut sich steigender Popularität als Nahrungsergänzungsmittel und wird vielfach erfolgreich als Ergänzung zu schulmedizinischen Behandlungen eingesetzt. Die Tropfen lassen sich sehr gut und auf die persönlichen Bedürfnisse zurechtgeschnitten dosieren. Bei oraler Einnahme ist die Wirksamkeit am größten und schnellsten.

Worin liegen die Vor- und Nachteile von CBD Öl?

Bei CBD Öl handelt es sich um den Verkaufsschlager unter den Produkten, die Cannabidiol enthalten. Dafür gibt es natürlich viele gute Gründe. Trotzdem eignet sich das Öl auch nicht für jeden oder zu jeder Zeit.

CBD Öl ist ein ganzheitlich einsetzbares Nahrungsergänzungsmittel, für das auch im medizinischen Bereich sehr gute Erfahrungswerte und Studien bei diversen Krankheiten und Beschwerden vorliegen. Zudem ist es individuell dosierbar und somit bei bestimmten Behandlungsplänen optimal anpassbar. Cannabidiol Öl ist zudem sehr gut verträglich.

Für unterwegs würden wir es aber nicht unbedingt empfehlen. Die Anwendung ist dafür nicht so geeignet, möglicherweise patzt du dann doch etwas herum. Weiters wichtig: nicht jeder mag den Geruch oder Geschmack des Öls, das müsstest du erstmal für dich testen. Bei minderwertigen Produkten ist das Öl eventuell nicht rein oder der CBD Gehalt nur sehr gering.

Vorteile
  • Ganzheitlich einsetzbar
  • Exakt zu dosieren
  • Verträglichkeit
Nachteile
  • Nicht für unterwegs
  • Geruch und Geschmack können stören
  • Gefahr von Unreinheiten

CBD Kristalle

Unter all den Produkten gewinnen in letzter Zeit die CBD Kristalle zunehmend an Beliebtheit. Doch welche Vorteile hat diese CBD Variante?

Worum handelt es sich bei CBD Kristallen?

Der Stoff Cannabidiol befindet sich in der Hanfpflanze ursprünglich in fester Form. Durch ein spezielles Extraktionsverfahren entsteht am Ende ein Pulver, das von seiner Konsistenz her stark an Puderzucker erinnert. Aus diesen CBD Kristallen wird später auch das Öl hergestellt. Mittlerweile werden CBD Kristalle jedoch auch solo überall in Deutschland angeboten.

Der aus kontrollierten, in der EU angebauten Hanfpflanzen gewonnene Rohstoff durchläuft nach der Ernte das Verfahren der sogenannten kritischen Extraktion. Dabei wird aus den Blüten und Blättern der Saft gezogen und mithilfe von Lösungsmitteln in seine Bestandteile aufgespalten.

Nach dem Trocknen entstehen Kristalle, die einen sehr hohen Gehalt an Cannabidiol aufweisen. Mit 98 % reinem CBD sind die Spuren anderer Cannabinoide sowie der Terpene genannten Reststoffe minimal. Einen hohen Gehalt an psychoaktiv wirkendem THC braucht niemand zu befürchten, denn es werden nur kontrollierte Hanfsorten verwendet.

Selbst wenn du schon andere CBD Produkte verwendest, dürfte die Einnahme der CBD Kristalle Neuland für dich sein. Dabei ist deren Anwendung sehr flexibel. Du kannst sie direkt oral einnehmen und die CBD Kristalle auf der Mundschleimhaut zergehen lassen. Das garantiert dir eine schnelle und sehr ergiebige Aufnahme der Wirkstoffe.

Du kannst die CBD Kristalle jedoch auch in dein Müsli oder deinen Joghurt mischen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Diese Methode wirkt etwas langsamer, da die Aufnahme des Cannabidiols erst über die Magenschleimhaut erfolgt. Daneben hast du die Möglichkeit, die Kristalle im Vaporizer zu verdampfen und zu inhalieren.

Wenn du so wenig THC wie möglich aufnehmen willst, solltest du zu den CBD Kristallen greifen. Durch die hohe Konzentration an Cannabidiol und die Reinheit der CBD Kristalle greifen chronische Schmerzpatienten und Epileptiker besonders gerne zu dieser Darreichungsform.

Oft passiert das unter ärztlicher Aufsicht. Bei entsprechender Dosierung kannst du die CBD Kristalle auch bei allen anderen Beschwerden sowie als Nahrungsergänzungsmittel anwenden.

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  • CBD Kristalle weisen einen Reinheitsgehalt von 98 Prozent auf
  • CBD Kristalle werden durch Extraktionsverfahren gewonnen und erinnern von der Konsistenz her an Puderzucker.
  • CBD Kristalle können oral eingenommen oder im Vaporizer verdampft werden.

Die Vor- und Nachteile von CBD Kristallen

CBD Kristalle werden immer beliebter. Hat diese Darreichungsform nur Vorteile oder gibt es auch Punkte, bei denen sich die CBD Kristalle weniger gut zur Einnahme eignen?

CBD Kristalle haben von allen CBD Produkten mit 98 Prozent den höchsten Reinheitsgehalt. Das macht sie beliebt. CBD Kristalle lassen sich zudem auf verschiedene Arten einnehmen wodurch du deine liebste Art herausfinden kannst und flexibel bist. Bei Bedarf lässt sich aus CBD Kristallen sogar selbst das Öl in der gewünschten Stärke herstellen.

Um die Kristalle zu verdampfen, sind aber auf jeden Fall Investitionen in Zubehör erforderlich. Das musst du einmalig beim Preis einberechnen. Werden die CBD Kristalle zusammen mit Nahrung konsumiert, dauert es bis zu zwei Stunden bis eine Wirkung eintritt. Auch dies musst du bedenken. Beim Rauchen der Kristalle können sich natürlich Gesundheitsrisiken ergeben.

Vorteile
  • Höchstmögliche Reinheit
  • Verschieden einnehmbar
  • Können in Öl verwandelt werden
Nachteile
  • Für Verdampfen Zubehör nötig
  • Verzögerte Wirkung bei Einnahme mit Nahrung
  • Rauchen birgt Nebenwirkungen

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema CBD

Wann wurde CBD entdeckt?

Hanf ist eine uralte Nutz- und Heilpflanze. Seine Wirkungen wurden bereits von den alten Chinesen lange vor der Zeitenwende beschrieben. Auch das europäische Mittelalter wusste sich der Pflanze und ihrer besonderes Wirkstoffe zu bedienen.

Mit dem Siegeszug der modernen Pharmaindustrie gerieten solche Naturheilmittel ins Hintertreffen. Jahrzehntelang interessierte sich niemand für die vergessene Pflanze. Hanf war allenfalls noch als Jutebeutel präsent im Alltag.

Erst in den 1970er Jahren gelang es Wissenschaftlern, die Struktur von Cannabidiol und THC zu entschlüsseln. Diese Cannabinoide ließen Hanf wieder für moderne Mediziner interessant werden. Doch Studien fördern erst nach und nach zutage, welch riesiges Potenzial in Cannabinoiden gegen zahlreiche Krankheiten steckt.

Trotzdem könnte die Forschung intensiver sein. Das liegt jedoch nicht an den Wissenschaftlern selbst, sondern an der übermächtigen Pharmabranche. Die hätte ein milliardenschweres Problem, wenn plötzlich ein reines Naturprodukt teure, chemische Medikamente ins Abseits schießt.

Da die meisten wissenschaftlichen Studien in Zusammenarbeit mit Pharmakonzernen laufen oder sogar ganz von ihnen finanziert werden, ist so schnell auch keine Änderung in Sicht.

Hanfpflanze

CBD kann nicht aus jeder beliebigen Pflanze gewonnen werden. Informiere dich also genau, bevor du dir Hanfpflanzen zulegst. (Foto: Michael Fischer / pexels.com)

Wie wird CBD hergestellt?

Nicht jede Hanfsorte wird zum Anbau zugelassen, um Cannabidiol zu gewinnen. Zwischen Juli und September werden die Hanfsamen geerntet. Die Blüten werden getrocknet und sind danach zur Verwendung bereit.

Zur Herstellung des Öls wird CBD mithilfe einer Trägersubstanz aus den Samen herausgelöst oder durch einen Verdampfungsvorgang mit Gabe von CO2 extrahiert. Dabei entstehen CBD Kristalle, die nun mit einem neutralen Pflanzenöl vermischt werden können, um die CBD Tropfen herzustellen.

Wer CBD Kristalle zur Hand hat, kann sich das Öl zu Hause auch selbst machen. Dafür wird lediglich lebensmittelechter Alkohol benötigt. Paste in Eigenregie herzustellen wird ebenfalls immer beliebter.

Was passiert nach der Einnahme von CBD bei einem Drogentest?

Die von den Behörden verwendeten Drogentests suchen nach dem psychoaktiven THC und nicht nach Cannabidiol. In einem Urintest bei der Polizei würde dein Konsum von CBD Öl überhaupt nicht bemerkt werden.

Da CBD legal und frei verkäuflich ist, besteht zudem keine Drogenproblematik. Solange du Cannabidiol nicht selbst in einer Verkehrskontrolle zum Thema machst, wird es auch keines.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.akdae.de/Stellungnahmen/Weitere/20160114.pdf


[2] https://www.aerzteblatt.de/archiv/127598/Das-therapeutische-Potenzial-von-Cannabis-und-Cannabinoiden


[3] https://pronaturheilkunde.eu/cannabidiol-cbd-bei-schizophrenie/


[4] https://www.medicalnewstoday.com/articles/317221.php


[5] http://haleighshope.co/blog/17-compelling-studies-cbd-2017/

Bildnachweis: Rick Proctor / unsplash.com

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