CBD bekommt in der letzten Zeit sehr viel Aufmerksamkeit, gerade von Menschen, die ein natürliches Arzneimittel suchen. Doch da CBD aus Hanf gewonnen wird, sind sich viele unsicher, ob CBD überhaupt legal ist.

Wir wollen dir mit dem folgenden Artikel die Frage beantworten und auch einige HIntergrundinformationen geben.

Das Wichtigste in Kürze

  • CBD-Produkte sind in Deutschland legal, soweit sie nicht zu einem Drogenkonsum anregen
  • CBD-Produkte dürfen nicht mehr als 0,2% THC enthalten, damit sie legal sind
  • CBD kannst du in verschiedenen Formen erhalten, üblich sind: Öl, Creme, Liquid, Tropfen, Kristalle und Kapseln

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Der Inhalt der Flasche beträgt um die 300 Tropfen. Das in den Produkten verwendete CBD wird aus zertifizierten Hanfpflanzen gewonnen und kann durch Beimischung von Nahrung oder Flüssigkeit eingenommen werden. Wir empfehlen dir, das Nordic Oil® Wiki anzuschauen, um mehr über die Verwendung dieses Öls zu erfahren.

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol. Gewonnen wird der Stoff aus den weiblichen Hanfpflanzen. Es handelt sich also quasi um ein Naturprodukt. Noch vor wenigen Jahrzehnten war CBD praktisch unbekannt. Studien haben dies in den letzten Jahren jedoch schlagartig geändert, denn Cannabidiol besitzt, aus medizinischer Sicht betrachtet, durchaus Bedeutung. Damit hat sich auch die Einstellung über die Bedeutung von Cannabis im Allgemeinen geändert.

CBD Blüten

Cannabinoide haben zahlreiche positive Auswirkungen auf unseren Körper. (Bildquelle: 123rf.com / 115091577)

Wie kann CBD wirken?

CBD selbst soll

  • gegen Entzündungen
  • und Übelkeit helfen,
  • entkrampfend wirken
  • und gegen Angstzustände eingesetzt werden können.

Die Untersuchungen und Studien diesbezüglich sind längst nicht abgeschlossen. Derzeit wird zum Beispiel die antipsychotische Wirkung erforscht. Der Deutsche Hanfverband hat außerdem weitere Einsatzgebiete aufgezählt.

Welche Formen von CBD gibt es?

Du kannst CBD in verschiedenen Formen erhalten. Üblich sind Öl, Creme, Liquid, Tropfen, Kristalle und Kapseln. Öl ist dabei die beliebteste Form, denn diese sind einfach zu dosieren und werden von vielen Herstellern angeboten.

Cremes eignen sich hervorragend für die äußere Behandlung von Schmerzen. Auch in vielen medizinischen Produkten ist CBD enthalten. Kapseln wiederum eignen sich für alle, die den Geschmack von Hanf nicht mögen, aber trotzdem die Vorteile nutzen wollen.

Ist CBD in Deutschland legal?

Da CBD in Deutschland legal ist, erübrigen sich entsprechende rechtliche Verfügungen. Bei der Wahl eines geeigneten Anbieters ist das Analysezertifikat COAs hilfreich.

Bei der Verschreibung muss kein Betäubungsmittelrezept ausgestellt werden. CBD-Produkte, deren CBD-Anteil unter 0,2 % liegt, dürfen frei verkauft werden.

CBD ist nicht psychoaktiv, zumindest nicht im negativen Sinne, denn bei der Behandlung von Depressionen oder Angstzuständen kann dem Produkt eine Wirkung auf die Psyche nicht abgesprochen werden, jedoch nicht im negativen Sinne. Rechtlich gesehen ist CBD kein Betäubungsmittel und fällt daher auch nicht unter die entsprechenden Gesetze.

Die Anwendungsgebiete von CBD sind vielseitig. Cannabidiol wird als

  • Nahrungsergänzungsmittel
  • als Medizinprodukt
  • oder als Kosmetikprodukt

verwendet. Bei der Verwendung als Arzneimittel ist CBD rezeptpflichtig. Du musst dir also CBD vom Arzt verordnen lassen und der Stoff lässt sich lediglich über Apotheken beziehen. Die Kassen übernehmen die Anwendung von CBD meist nicht und du musst dafür in die eigene Tasche greifen.

Bei all diesen Ausführungen sind immer die verarbeiteten Formen von CBD gemeint. Öle und Cremes sind in der Regel legal. CBD-Blüten jedoch sind umstritten und die Rechtslage wird kompliziert.

Es gilt die Regel, dass die Form des Produktes nicht Rauschzustände und Drogenkonsum fördern darf.

Wo auf der Welt ist CBD legal bzw. illegal?

Da CBD nicht als Rauschmittel zu verstehen ist, wurde der Stoff in vielen Ländern legalisiert. Bereits 23 Staaten haben CBD als Medizin anerkannt. Hinzu kommen elf CBD-Staaten. In all diesen Ländern kann CBD als gesundheitsförderndes Produkt verkauft werden, ohne das sich Polizei oder Gericht damit beschäftigen.

CBD ist in Form von Cremes oder Ölen in der Regel legal. Wird das Cannabis in Blütenform verkauft, sieht die Rechtslage etwas anders aus, da Cannabis verboten ist.

Hier besteht allerdings die Ausnahme der zertifizierten Nutzhanf-Sorten oder Cannabis, dessen THC-Gehalt unter 0,2 %  liegt, da hier keine berauschende Wirkung erfolgt und somit für den Rauschmissbrauch ausgeschlossen werden kann.

Durch die Regelung des §2(3) des deutschen Arzneimittelgesetzes ist CBD nicht als Arzneimittel zugelassen. CBD wird durch die vielen gesundheitsfördernden Wirkungen zu den Nahrungsergänzungsmitteln gezählt.

Du kannst CBD-Produkte also jederzeit kaufen oder im Internet bestellen. Die einzige Voraussetzung hierfür, dass du mindestens 18 Jahre alt bist.

Die EU-Nahrungsergänzungsmittel-Richtlinie 2002/46/EG sieht die Verwendung von ernährungsfördernden Pflanzen, zu denen du das CBD zählen kannst, eindeutig und ausdrücklich als Gegenstand einer Nahrungsergänzung.

Dieser Fakt lässt CBD als Nahrungsergänzungsmittel zur Verwendung zu. Eine Zertifizierung über die Herstellung und Gewinnung des CBD-Produktes kann dir weitere Zuverlässigkeit darüber geben.

Auch die Herkunft der Produkte ist geregelt. In Deutschland legalisiertes CBD muss aus Nutzhanf stammen. Dieser besitzt nur einen geringen Anteil an THC.

Medizinisches Cannabis ist in

  • Spanien
  • Italien
  • Österreich
  • Belgien
  • den Niederlanden
  • Rumänien
  • und Dänemark

legal. In den meisten europäischen Ländern ist der Anbau von Industriehanf legal. In Großbritannien ist CBD ebenfalls legal und fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Cannabinoid ist frei verkäuflich. Aus Cannabis-Pflanzen gewonnenes CBD ist jedoch illegal.

Auch die Schweiz vertritt eine eigene Gesetzeslage. THC ist illegal. CBD fällt auch hier nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Die Herstellung und der Verkauf von Cannabisprodukten mit einem THC-Anteil von weniger als einem Prozent ist erlaubt.

CBD ist in vielen Ländern legal. Es darf nur nicht mehr als 0,2% THC enthalten. (Bildquelle: unsplash.com / Kyle Glenn)

Trivia: Wissenswertes und Fakten rund um das Thema der Legalität von CBD

Nachdem wir die Frage geklärt haben, ob CBD legal ist, findest du im folgenden Abschnitt einige interessante Fakten rund um das Thema Legalität von CBD.

Was unterscheidet CBD von gewöhnlichem Marihuana?

CBD ist eine natürliche Verbindung, enthalten in Cannabis und Hanf. Hast du schon einmal Marihuana geraucht? Dann hast du auch CBD konsumiert. In diesem Fall aber nur in sehr kleinen Dosen. THC ist in diesem Zusammenhang weit bekannter und nicht umsonst das geläufigste Cannabinoid. THC steht für den Rausch, der durch den Cannabis Konsum ausgelöst wird. Vom Aufbau her ähneln sich CBD und THC stark, beide sehen und riechen ähnlich, sogar die chemische Formel ist identisch.

Viele Personen konsumieren Marihuana, damit sie besser schlafen können. Auch hierfür ist THC verantwortlich. CBD bewirkt jedoch genau das Gegenteil und ist eher ein Muntermacher. Der Körper wird entspannt, die Wirkung auf das Gehirn bleibt aus.

Herkömmliches „Gras“ wird aus den getrockneten Pflanzenteilen der weiblichen Cannabispflanze gewonnen. Häufig wird Marihuana illegal verkauft. Man läuft Gefahr, dass den Produkten

  • Blei
  • Glas
  • Sand
  • oder andere gesundheitsschädigende Stoffe

zugesetzt sind. Eine besondere Gefahr für den Konsumenten stellt die Zusetzung von „Brix“ dar. Die Cannabisblüten werden hierfür in ein Kunststoff-Zucker-Hormon-Gemisch getaucht.

Der größte Unterschied zwischen Marihuana und CBD besteht darin, dass CBD dich nicht high macht. Der Stoff ist nicht-psychoaktiv. Dies bedeutet, CBD wirkt nicht auf das zentrale Nervensystem ein und hat keinen Einfluss auf die Wahrnehmung oder die Auffassungsgabe. Legales Cannabis besitzt zwar einen Restanteil an THC. Dieser ist jedoch viel zu gering, um einen Rausch auszulösen.

Ist CBD ein Rauschmittel?

Nun wirst du vielleicht meinen, CBD sei ein Rauschmittel. Doch dies ist nicht der Fall. Ganz gleich, wie viel Cannabidiol du einnehmen würdest, es würde kein Rauschzustand eintreten. Warum CBD nicht high macht, ist einfach erklärt. CBD enthält kein THC und besitzt daher auch keine Rauschwirkung.

Person zündet Pfeife an

Weibliche Hanfpflanzen enthalten kein THC, sind also nicht rauschauslösend. Deshalb kann man sie auch legal rauchen. (Bildquelle: unsplash.com / Sharon McCutcheon)

CBD wirkt erst, wenn es entsprechend dosiert wird. Medizinisch anerkannt ist Cannabidiol bislang nicht, aber aufgrund der fehlenden psychoaktiven Wirkung ist der Stoff weitgehend legalisiert.

Auch wenn die medizinische Wirkung bislang nicht zweifelsfrei gesichert ist, vertreten viele Ärzte und Wissenschaftler die Ansicht, dass damit eine wirksame natürliche Waffe gegen

  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Übelkeit
  • Epilepsie
  • Schlafstörungen
  • und sogar Krebs

gefunden sein könnte.

Fazit

CBD ist in Deutschland und vielen weiteren Ländern legal. Dafür sprechen eine ganze Reihe positiver Aspekte, zum Beispiel die entzündungshemmende Wirkung, die entkrampfende und angstlösende Wirkung, der schmerzlindernde Aspekt oder die blutdruckregulierenden Eigenschaften.

Ein Problem ist allerdings vorhanden. Auch wenn es sich um legales CBD- Gras handelt, mit bloßen Augen ist dies leider nicht erkennbar.

Kämst du also theoretisch in eine Polizeikontrolle und hast legales Cannabis aus Nutzhanf bei dir, würde dieses zunächst wohl beschlagnahmt und genau analysiert werden. Erst wenn sicher feststeht, dass der THC-Gehalt unter einem Prozent liegt, bekommst du dein Gras zurück.

Zahlreiche Studien bestätigen bereits den hohen gesundheitlichen Nutzen von CBD. Demnächst wird das Unternehmen GW Pharmaceuticals das erste zugelassene CBD-Produkt auf den Markt bringen. Dies soll bei der Behandlung von Epilepsie eingesetzt werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.leafly.de/cbd-aktueller-stand-studien/

[2] https://www.thc.guide/cannabis-gerichtsurteile-im-fokus-1274/

[3] https://cbd360.de/studien/

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabidiol

[5] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/04/10/cannabidiol-produkte-bald-in-der-apotheken-freiwahl

[6] https://hanfverband.de/node/3430

[7] https://www.universitatsmedizin-goettingen.de/cannabidiol-oder-cbd-vorteile-fuer-schmerzen-geisteskrankheit-und-angst/

[8] https://www.thc.guide/cannabis-gerichtsurteile-im-fokus-1274/

[9] https://hanfverband.de/node/3430

Bildquelle: unsplash.com / Sharon McCutcheon

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