Immer mehr Menschen leiden an Depressionen oder auch anderen psychischen Erkrankungen. Dabei können sich Stress, Angstzustände und Depressionen schnell gegenseitig auslösen, was nicht unbedingt besonders vorteilhaft ist. Denn genau dieser Teufelskreis ist es, der dir das Leben zunehmend schwerer macht.

Aus ihm herauszukommen ist zum Teil ohne fremde Hilfe oder gänzlich ohne Medikamente nicht machbar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Antidepressiva aber kann dich CBD aus den Depressionen holen, ohne dich in eine neue Abhängigkeit zu manövrieren. Wie es wirkt und was du beachten solltest erfährst du im folgenden Beitrag.

Das Wichtigste in Kürze

  • CBD macht nicht süchtig oder abhängig, da kaum THC enthalten ist
  • CBD kann dir dabei helfen, deine Depressionen in den Griff zu bekommen, du solltest allerdings immer mit einem Arzt sprechen
  • Die Wirkung von CBD ist abhängig von deinem Körper und der Art, wie du CBD zu dir nimmst

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Dieses CBD Öl enthält eine Konzentration von 15% CBD, somit enthält jeder Tropfen des Produktes 5 mg Cannabidiol. Dieses Produkt eignet sich für alle, die ein etwas stärkeres CBD-Öl benutzen wollen.

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Was ist CBD?

Bevor du dich für CBD gegen Depressionen entscheidest, solltest du erst einmal etwas mehr über dieses Cannabidiol wissen. Es ist, ebenso wie das 9-Tetrahydrocannabinol, kurz THC ein Inhaltsstoff der weiblichen Cannabispflanze. Jedoch wirkt das CBD nicht-psychoaktiv. Das bedeutet, dass es dich weder high noch abhängig machen kann.

Hanf und Öl

CBD Öl enthält kein THC und ist deswegen in Deutschland legal erhältlich. (Bildquelle: 123rf.com / 86938902)

CBD wirkt stattdessen entspannend auf deine Muskulatur. Deswegen wird es auch oft als schmerzlindernd bezeichnet und gilt somit schon von alters her als pflanzliches Heilmittel. Allerdings solltest du bedenken, dass dieses Cannabinoid nicht im herkömmlichen Sinne heilen kann.

Es wird also weder dafür sorgen, dass Krebsgeschwüre verschwinden, noch wird es dich von einer Depression befreien können.

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Was sind Depressionen?

Zunächst einmal solltest du natürlich wissen, ob du an einer Depression leidest oder einfach nur ein vorübergehendes Stimmungstief durchläufst. Denn nicht jeder Tag, an dem du dich vielleicht einmal ein wenig abgespannter und lustloser fühlst, ist mit einer Depression gleichzusetzen.

Häufig können solche Phasen nämlich auch an einem unzureichenden oder weniger erholsamen Schlaf liegen, um nur eine Möglichkeit zu nennen. Doch Vorsicht! Sind bei dir zum Beispiel Schlafstörungen an der Tagesordnung, kann sie bereits ein symptomatischer Hinweis auf eine depressive Phase hinweisen.

Depressionen können sehr unterschiedliche Ursachen haben und verlaufen niemals in gleicher Weise. Das liegt vor allem daran, dass es immer verschiedene Faktoren braucht, die in einem bestimmten Zusammenspiel dann eine depressive Erkrankung auslösen können.

Wenn es bei dir also unter Umständen eine genetische Veranlagung im Zusammenhang mit Stressfaktoren ist, kann es bei einem anderen Menschen vielleicht an einem Traumata liegen.

So oder so, wenn du dich schlecht fühlst, gehe zum Arzt und diagnostiziere dich nicht selbst. Depression ist eine ernstzunehmende Krankheit.

Hintergründe: Was du über CBD gegen Depressionen wissen solltest

Bevor du CBD gegen Depressionen verwendest, solltest du einige Dinge wissen. So kann bei der Anwendung und Einnahme nichts schief gehen und du kannst die volle Kraft des CBDs ausnutzen.

Welche Inhaltsstoffe sind im CBD-Öl enthalten?

Das Cannabidiol Öl kann durch seine extrahierte Form am effektivsten gegen Stimmungstiefs oder gar Depressionen wirken. Tröpfchenweise über die Mundschleimhaut aufgenommen, wirst du also recht schnell eine Verbesserung spüren können.

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Zudem sind in diesem CBD-Öl auch andere Inhaltsstoffe enthalten, welche vom menschlichen Körper besonders gut aufgenommen werden können.

Neben mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Proteinen findet man im CBD-Öl auch Vitamine. Im Einzelnen setzt sich also dieses Öl aus folgenden Bestandteilen zusammen:

  • Vitaminen
  • Spurenelementen und Mineralstoffen, wie zum Beispiel Eisen, Mangan, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Zink
  • Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren
  • Gamma-Linolensäure
  • Farbstoff Chlorophyll
  • Carotinoiden

Natürlich kann das CBD-Öl für viele Bereiche oder Beschwerden eingesetzt werden. Es wird aber bei bestimmten Krankheitsbildern niemals ein Gespräch mit dem Arzt oder eine individuelle Therapie ersetzen.

Du solltest CBD immer nur unterstützend zu den ärztlichen Maßnahmen verwenden.

Wie kannst du eine Depression erkennen?

Mediziner unterscheiden bei den Ursachen nach psychosozialen oder neurobiologischen Aspekten. Es kommt also immer ein wenig darauf an, ob du in Depressionen verfällst, weil es die genetische Veranlagung bei dir so mit sich bringt. Oder ob diese psychische Erkrankung bei dir aufgrund von traumatischen Erlebnissen entstanden ist.

Bei der Ursachenforschung kannst und solltest du die Hilfe von Fachkräften in Anspruch nehmen. Denn nicht immer wirst du als Laie es richtig einstufen können, woher deine depressive Stimmung kommt.

Erkennbar ist eine Depression häufig an den folgenden Symptomen, die durchaus auch etwas untypisch erscheinen können:

  • unerklärliche Schmerzen im Kopf und im Bauch
  • Energie- und Antriebslosigkeit
  • ständige Müdigkeit und Abgespanntheit
  • nachlassende sexuelle Lust
  • schnelle Reizbarkeit
  • Angstzustände
  • stetig wachsende Lustlosigkeit und Motivationslosigkeit bei allem
  • traurige und missmutige Stimmungslage
  • Schlaflosigkeit und/oder Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit

Wenn du diese Symptome an mehreren Tagen hintereinander oder in sehr kurzen Abständen bei dir feststellst, wäre es angebracht, mit einem Arzt deines Vertrauens einmal zu sprechen. Dabei kannst du auch gleich zusammen mit dem Hausarzt oder dem Psychologen auf Ursachenforschung gehen.

Denn nur wenn du die Ursachen beziehungsweise Auslöser für deine Depression bekämpfen kannst, wirst du schnell wieder auf dem Weg der Besserung sein.

Bei einer Depression fühlen sich viele Menschen wie eine leere Hülle. Aber bedenke: jede Depression ist anders. (Bildquelle: unsplash.com / Gabriele)

CBD gegen Depressionen: Alle wichtigen Anwendungstipps und Tricks

Du willst CBD gegen Depressionen verwenden? Sehr gut, dann haben wir dir im Folgenden einige wichtige Anwendungshinweise und Tricks zusammengestellt.

Wie wirkt CBD gegen Depressionen?

CBD kann gerade bei psychischen Erkrankungen hilfreich sein und die anderen Therapieformen wirkungsvoll unterstützen.

Als CBD-Öl verwendet und eingenommen, kann Cannabidiol folgende Wirkungen in deinem Körper erzielen:

  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • zellerneuernd
  • antiemetisch gegen Übelkeit, Erbrechen oder auch Krebs-Beschwerden
  • antibakteriell
  • leicht psychoaktiv, um beispielsweise Angstzustände und Panikattacken zu lindern

Um CBD gegen Depressionen an zu wenden, musst du nicht gleich einen Joint rauchen. Dieser wäre in dem Fall ohnehin nicht unbedingt förderlich, da der dabei entstehende Rausch dich schnell noch tiefer in die nächste depressive Phase bringen kann. Aus diesem Grund ist es hier immer sinnvoller, wenn du CBD-Öl verwendest, um Angstzustände oder auch Depressionen zu bekämpfen.

Wie kann dir CBD-Öl bei einer Depression helfen?

Sehr oft kommt es zu depressiven Phasen, wenn dir Angst und Stress besonders stark zusetzen. Das bedeutet, dass es durchaus eine besonders hektische Zeit im Berufsleben oder auch ein größeres Problem im privaten Bereich sein kann, um bei dir die Symptome für eine Depression auszulösen.

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Häufig sind es dabei sogar Ereignisse, die du vorher schon mehrmals genauso erlebt hast. Doch irgendwann ist der Punkt erreicht, wo du unter Umständen überfordert bist mit einer Situation.

Forscher haben übrigens herausgefunden, dass bei den Betroffenen ein Mangel an Serotonin und Dopamin herrscht. Es fehlen also dann die wichtigen Botenstoffe, die für dein Wohlbefinden und deine Glücksgefühle zuständig sind. Deswegen nennt man sie umgangssprachlich auch gern die Glückshormone.

Nutzt du nun zu den Maßnahmen deines Arztes auch das CBD-Öl, um deine Depression abzubauen und hinter dir zu lassen, so geschieht im Grunde folgendes:

  • es kommt zu einem erhöhten Serotoninspiegel in deinem Gehirn, wodurch Umwelteinflüsse oder auch physikalische Aspekte verringert werden
  • der erhöhte Serotoninspiegel sorgt dafür, dass du vieles wieder positiver erleben und empfinden kannst
  • Angstzustände werden dadurch abgebaut, da du dich zunehmend wohler und glücklicher fühlst
  • durch die Einnahme von CBD-Öl kannst du wieder besser schlafen, was auch die Erholung und Regeneration für deinen Körper und deinen Geist wieder in die richtige Richtung bringt
  • durch seine entzündungshemmende Wirkung kann das CBD-Öl darauf einwirken, dass der Verlust von Dopamin gestoppt wird

So wie die Ursachen für eine Depression niemals nur von einem Faktor abhängen, so steht auch bei der Behandlung alles in einem engen Zusammenhang. Du solltest also niemals nur ein Symptom bekämpfen, sondern auch die Ursachen und auslösenden Faktoren.

Hilfreich ist hier immer eine umfassende Behandlung. Es reicht also nicht, wenn du nur dafür sorgst, dass du dich wohler fühlst und mehr Glücksmomente erleben kannst. Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist unter anderem mindestens genauso wichtig. Denn dadurch erlangst du zum Beispiel wieder mehr Energie.

Was gibt es bei der Dosierung von CBD-Öl zu beachten?

Es ist natürlich vollkommen klar, dass jeder Mensch anders ist. Das gilt bei der Wirkungsweise von CBD gegen Depressionen ebenso. Doch in der Regel empfiehlt es sich, wenn du pro Tag 25 Milligramm einnimmst. Doch hier musst du ein wenig darauf achten, welches Öl du verwendest beziehungsweise wie stark es extrahiert wurde.

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Wenn du nach etwa einer Woche merkst, dass die Wirkung nicht mehr so stark ist oder aber deine Symptome sich wieder verstärken, dann kannst du die Dosis etwas erhöhen. Um wieviel musst du austesten. In keinem Fall aber solltest du sie weiter steigern, wenn du schon merkst, dass es dir wieder besser geht.

CBD Öl

CBD Öl kann durch seine besonderen Inhaltsstoffe dazu beitragen, die Depression zu lindern. (Bildquelle: 123rf.com / 87296394)

Eine Erhöhung der täglichen Dosis ist auch dann nicht notwendig, wenn du das Gefühl hast, dass es dir besser geht. Selbst wenn dieser Zustand über einen etwas längeren Zeitraum praktisch gleich bleibt.

Im Übrigen hat es sich bewährt, wenn man das CBD-Öl tröpfchenweise unter die Zunge gibt, es dort für etwa 1 Minute lässt und dann hinunter schluckt. Auf diese Weise wirkt es besonders gut. Du kannst aber deine Tagesdosis auch in deinem Essen untermischen, wenn dir das lieber ist.

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Ab wann tritt die Wirkung von CBD ein und wie lange wirkt CBD?

Der Eintritt der Wirkung und die Wirkungsdauer von CBD ist abhängig von deinem Körper und von der Art, wie du CBD zu dir nimmst. Im Folgenden haben wir dir zunächst eine übersichtliche Tabelle zusammengestellt, die die Art der Einnahme und Wirkungsdauer angibt.

Art der Einnahme Eintritt der Wirkung Dauer der Wirkung
Öl Nach paar Minuten 4-6 Stunden
Cremes Nach 1 Stunde 6 Stunden
Rauchen Direkt 4 Stunden

Die genannten Werte sind allerdings abhängig von deinem Gewicht, Geschlecht, Alter und deiner generellen körperlichen Verfassung.

Hilft CBD auch bei Stress, Panikattacken und anderen Angstzuständen?

Kurz: Ja. CBD kann dir bei vielen psychischen Dingen eine große Hilfe sein. Durch die Beruhigung des Amygdala, wo Stress und Angst entstehen, wirst du ruhiger und entspannter.

Allerdings sollte dir klar sein, dass gerade bei Stress und Angstzuständen deine Umwelt eine große Rolle spielt. Suche also auch hier nach Auslöser, um das Problem im Kern bekämpfen zu können.

Du kannst CBD übrigens auch gegen Schmerzen verwenden.

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Fazit

Das CBD-Öl wird deine Depression nicht grundsätzlich heilen können. Es kann dir nur dabei helfen, die Symptome zu minimieren, um erst einmal wieder bessere Laune zu bekommen, um wieder mehr Energie für die alltäglichen Dinge zu haben und um dich generell wieder glücklicher und angstfreier zu fühlen.

Mache die erfolgreiche Behandlung niemals nur vom CBD-Öl abhängig. Sondern ändere deine Lebensgewohnheiten. Denn auch der tägliche Aufenthalt im Freien kann dazu führen, dass vermehrt Glückshormone in deinem Gehirn ausgeschüttet werden.

Besonders gut funktioniert das bei Sonnenschein. Doch auch an trüben Tagen kann die Bewegung an der frischen Luft dafür sorgen, dass du dich besser fühlst. Vielleicht ist eine Freiluft-Sportart eine idealer Ergänzung zum CBD-Öl und den anderen Maßnahmen, die dein Arzt dir nahe legt?

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/ursachen-und-ausloeser

[2] https://www.apotheken-umschau.de/Depression/Depressionen-Ursachen-Symptome-Hilfe-551273.html

[3] https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/ursachen/

[4] https://medizin-aspekte.de/102677-cbd-wundermittel-oder-marketingschwindel/

[5] https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/fruehsymptome/

Bildquelle: 123rf.com / 40342895

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