Angst ist eine natürliche Reaktion des Körpers und jeder von uns weiß, wovon die Rede ist. Wir alle haben hin und wieder Angst und fürchten uns vor konkreten Dingen oder Situationen.

Für etwa zehn Millionen Menschen ist die Angst jedoch ein ständiger Begleiter, welcher ihr Leben beherrscht und in Form verschiedenster Symptome seinen Tribut fordert.

Angststörungen gelten als zweithäufigste psychische Erkrankung. Die Pharma-Industrie kontert mit einer breiten Produktpalette. Nebenwirkungen und Abhängigkeiten sind die Folge. Wenn Angst krank macht und wie CBD dabei Hilfe verspricht, erfährst du im Folgenden.

Was ist Angst?

Angst ist die natürliche Reaktion auf Bedrohung. Wir werden wachgerüttelt und wappnen uns gegen die drohende Gefahr. Spielt sich eben diese Bedrohung jedoch lediglich im Kopf ab, wird von einer Angststörung gesprochen.

Angst ist eine natürliche Reaktion des Körpers, die wir von unseren Vorfahren geerbt haben. Manchmal wird daraus jedoch eine übersteigerte Angst, welche als Angststörung bezeichnet wird. (Bildquelle: pixabay.com / ambermb)

Manche Menschen leben ständig in Angst. Die Angst beherrscht Denkweise, Körperreaktionen und Verhalten. Dabei nimmt die Angst verschiedene Gesichter an und kann in Form von Panikattacken, Phobien oder generalisierten Angststörungen auftreten. Wir werden noch näher darauf eingehen.

Bleibt die Angst unbehandelt, manifestiert sie sich in Form verschiedenster Beschwerden und beherrscht den Betroffenen mehr und mehr. Häufig münden Angsterkrankungen in schwere Depressionen, Drogen- oder Alkoholabhängigkeit oder Suizidgedanken.

Gegen welche Formen der Angst kann CBD helfen?

CBD kann gegen alle Krankheitsbilder, welche mit Angsterkrankungen in Zusammenhang gebracht werden helfen.

Es gibt eine ganze Reihe an Ängsten und Phobien. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung:

Form der Angst Erläuterung
Alltagsängste Hierbei handelt es sich um eine allgemeine ängstliche Grundhaltung in normalen Alltagssituationen. Diese Angst ist dem Betroffenen häufig nicht bewusst.
Soziale Ängste Der Betroffene fürchtet sich davor, von seinen Mitmenschen nicht beachtet, kritisiert oder zurückgewiesen zu werden.
Agoraphobie Die Betroffenen geraten in Panik, wenn ihnen scheinbar keine Fluchtmöglichkeit bleibt. Auslösende Situationen sind zum Beispiel Flüge, enge Räume oder Menschenmengen.
Isolierte Phobien Diese Ängste lassen sich genau benennen und treten nur in spezifischen Situationen auf. Beispiele hierfür sind Dunkelheit, Alleinsein, Höhe oder Arztbesuche.
Unspezifische Panikstörung Von einer unspezifischen Panikstörung wird gesprochen, wenn die Angst ohne ersichtlichen Grund praktisch aus heiterem Himmel auftaucht.

Weitere Angststörungen

Von einer generalisierten Angststörung wird gesprochen, wenn sich Angstgefühle ohne ersichtlichen Grund einstellen. Die Ängste sind unbegründet und beziehen sich nicht selten auf zukünftige Krankheiten oder Unglücksfälle.

Treten die Attacken ohne ersichtlichen Grund auf, ist die Hilflosigkeit der Betroffenen besonders groß. Sie fühlen sich ausgeliefert und ohnmächtig. Der Arzt kann keine körperlichen Ursachen finden. Viele Betroffene scheuen den Weg zum Arzt. Daher wird vermutet, dass eine hohe Dunkelziffer vorherrscht.

Bei Panikattacken treten körperliche wie psychische Symptome auf, welche von Schweißausbrüchen und Atemnot bis hin zur Angst vor Kontrollverlust oder Tod reichen.

Einige Menschen werden von so heftigen Attacken heimgesucht, dass ihnen nur angstlösende Spritzen helfen können. Bei den meisten Betroffenen verlaufen Panikattacken aber weniger dramatisch

Welche Auslöser für Panikattacken gibt es?

Die Liste möglicher Auslöser ist lang. Die Wissenschaft unterscheidet dabei in Stressoren, welche direkt mit der Angst verbunden sind und in völlig unspezifische Sensoren, welche mit der Angst in keinerlei Zusammenhang zu stehen scheinen.

Mögliche Auslöser können sein:

  • Tod eines nahestehenden Angehörigen
  • Trennung von Partner, Eltern oder Kindern
  • Geburt eines Kindes
  • Verlust des Arbeitsplatzes
  • Krankheit
  • Finanzielle Probleme
  • Streit oder Mobbing
  • Umzug
  • Schlafentzug
  • Alkohol- oder Drogenmissbrauch
  • Krankheit oder Unfall anderer Personen

Welche Symptome weisen auf eine Angststörung hin?

Angst wird von jedem Menschen unterschiedlich stark empfunden. Während einige Menschen nur mit einem leichten “igitt” reagieren, rennen andere beim Anblick einer Spinne schreiend aus dem Zimmer.

Am ehesten lassen sich Ängste anhand der körperlichen Reaktionen messen.

Das Erscheinungsbild von Angst und Panik ist äußerst vielschichtig:

  • Herzklopfen
  • Zittern
  • Atemprobleme
  • Schwindel
  • Erstickungsgefühl
  • Taubheit
  • Schwitzen
  • Übelkeit
  • Unsicherheit
  • Beklemmung
  • Kontrollverlust
  • Persönlichkeitsauflösung

Einer Studie zufolge treten die Beschwerden in nachfolgenden Häufigkeiten auf:

Symptome Häufigkeit in Prozent
Herzklopfen 83,5
Erstickungsgefühl 78,4
Zittern 78,4
Schwindel 75,3
Schwitzen 72,2
Atemnot 55,7
Todesangst 51,5
Ohnmachtsgefühle 43,4
Taubheitsgefühle 42,3

Für besagte Studie wurden die Angaben von 97 Personen ausgewertet, welche innerhalb von drei Wochen mindestens drei Panikattacken hatten.

Wie entsteht Angst im Körper?

Um die Wirkungsweise von CBD zu verstehen, ist es zunächst notwendig, der Angst etwas auf den Grund zu gehen. Die Entstehung von Angst im Körper folgt einem bestimmten Muster.

Am Anfang stehen die Sinnesorgane und ihre Wahrnehmung. Du wirst also etwas sehen, hören, riechen, spüren oder schmecken. Diese Wahrnehmung wandert ins Gehirn. Aufgrund der bereits gemachten Erfahrungen interpretiert die Großhirnrinde die Information als harmlos oder als Bedrohung.

Wird dem limbischen System, bestehend aus Mandelkern und Hippocampus, eine bedrohliche Meldung gemacht, schickt der Hypothalamus an das Nebennierenmark das Signal, sich gegen die Angst zu wappnen und Adrenalin, Kortisol, Noradrenalin und Kortison auszuschütten.

Dieser Prozess vollzieht sich innerhalb von Millisekunden in deinem Körper. Oft kommst du gar nicht dazu, die Wahrnehmung für dich selbst zu interpretieren, sondern bekommst scheinbar grundlos Angst.

Warum ist CBD gegen Angst ein wertvoller Wirkstoff?

CBD besitzt eine breite gesundheitliche Wirkung. Diese beruht auf einer Vielzahl an Inhaltsstoffen, welche unser Körper nicht selbst produzieren kann. Zu nennen wären hierbei Vitamine, Ballaststoffe, Proteine, Mineralstoffe und essentielle Fettsäuren.

Zu den wertvollen Inhaltsstoffen der Cannabis-Pflanze, welche während der Herstellung von CBD erhalten bleiben zählen auch:

  • Cannabinol
  • Cannabichromen
  • Cannabigerol
  • Terpene
  • Flavonoide

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 werden vom Körper für den Zellaufbau benötigt. Ebenso können die enthaltenen Fettsäuren Entzündungen abschwächen und sich positiv auf den Blutdruck auswirken.

CBD wirkt nicht bei allen gleich. Vielen Menschen hilft es jedoch ihre Symptome zu lindern. (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

Wie wirkt CBD auf Gehirn und Nervensystem?

CBD nimmt direkten Einfluss auf den 5-HT1A-Rezeptor im Gehirn. Da es sich dabei um einen wichtigen Rezeptor im zentralen Nervensystem handelt, erklärt sich die Wissenschaft die Wirkung von CBD bei Angst vorrangig durch diese Tatsache.

CBD kann folgende Systeme im Gehirn direkt beeinflussen:

System im Gehirn Wirkungsweise
Serotonin-System Angstlösend, Antidepressiv
Dopamin-System Verhalten, Motivation, Belohnungsverhalten
Opioid-System Schmerzlindernd, Entzündungshemmend

Das Serotonin-System ist demnach maßgeblich für die Wirkung von CBD gegen Depressionen und Angst.

Warum kann CBD gegen Angst helfen?

Wie bereits erwähnt, verfügt CBD über Cannabinoide, welche dessen Wirkung maßgeblich bestimmen. In jüngeren Forschungsarbeiten wurde bekannt, dass auch unser Körper ein Endocannabinoid-System besitzt und Cannabinoide herstellen kann.

Zurück zur Angst. Diese überfällt die Betroffenen oft aus heiterem Himmel. Es muss keinen bewusst wahrgenommenen Auslöser dafür geben. Die Angst kommt immer wieder und die Angst vor der Angst wird zum Teufelskreis.

Durch eine Panikattacke schafft sich die Angst Raum. Panikattacken entstehen zwar scheinbar spontan, sind aber eigentlich ein längerer Prozess und das Ergebnis ignorierter oder verdrängter Grundängste.

Erhält das Gehirn das Signal “Angst”, tritt das Endocannabinoid-System in Kraft und setzt angstauslösende Botenstoffe frei. Dieser Vorgang ist vollkommen normal und lernt uns, vorsichtiger und umsichtiger zu handeln.

Bei einer Angststörung gerät das Endocannabinoid-System außer Kontrolle. Die Botenstoffe werden viel zu häufig und in viel zu großer Anzahl freigesetzt. Dadurch kommt es in einer scheinbar harmlosen Situation zu übersteigerter Angst.

Nun kommt die CBD Wirkung ins Spiel. CBD greift in diesen Kreislauf ein und gleicht die Fehlfunktion unseres Gehirns aus. In Folge werden weniger angstauslösende Botenstoffe produziert und der Betreffende wird ruhiger.

Kann CBD gegen Angst zu einer Abhängigkeit und Rauschwirkung führen?

Die Frage ist sicher berechtigt, schließlich handelt es sich um Cannabis. Dennoch kann Entwarnung gegeben werden. Schauen wir uns die Hanfpflanze näher an, stoßen wir auf mehr als 100 Cannabinoide.

Die bekanntesten Inhaltsstoffe in Verbindung mit Hanf sind CBD und THC. Während THC für die Rauschwirkung verantwortlich ist, besitzt CBD keinerlei psychoaktive Wirkung und ist sogar in der Lage, eine beruhigende Wirkung herbeizuführen.

CBD wir aus Nutzhanf gewonnen. Dieser besitzt nur einen minimalen Anteil an THC. Damit musst du weder eine Rauschwirkung noch eine Abhängigkeit von CBD befürchten.

Ist CBD gegen Angst zuverlässig in der Wirkung?

Die Forschungen diesbezüglich sind zwar noch nicht abgeschlossen, aber Versuchsreihen an Menschen und Tieren haben zu der Erkenntnis geführt, dass CBD wirkungsvoll gegen Angstzustände, Panikattacken, Depressionen und die Folgen von Stress und Überforderung eingesetzt werden kann.

Ein wissenschaftlicher Ansatz dabei ist, dass CBD die Neuronenaktivität im Hippocampus beeinflussen kann. Es wird angenommen, dass dies eine erhöhte Kalziumkonzentration in den Mitochondrien möglich macht.

Die Wirkungsweise von CBD gegen Angst ist äußerst vielschichtig und wird die Wissenschaft sicher noch über Jahre beschäftigen. Fest steht jedoch, dass es sich bei CBD um ein wirkungsvolles natürliches Präparat handelt, welches eine ernstzunehmende Alternative zu synthetischen Medikamenten darstellt.

Welche Gründe kann es haben, wenn CBD gegen Angst nicht wirkt?

Jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente. Dies trifft auch auf die CBD Anwendung zu. Da es sich um ein natürliches Präparat handelt, könnte die Dosis zu schwach ausfallen und sollte ggf. erhöht werden.

Bleibt CBD ohne Wirkung, sollte von einem Arzt abgeklärt werden, ob es sich tatsächlich um eine Angststörung handelt oder andere Ursachen zu panik ähnlichen Symptomen führen.

Es gibt in der Tat einige Krankheiten, welche ähnliche Symptome auslösen. Bevor von einer Angststörung ausgegangen wird, sollten folgende Krankheitsbilder ausgeschlossen werden:

Erkrankung Symptomatik
Schilddrüsen Über- oder Unterfunktion Eine Überfunktion der Schilddrüse kann Symptome auslösen, welche an einen Panikanfall erinnern. Bei einer Unterfunktion kommt es zu einer Antriebsschwäche und Beschwerden, die leicht mit einer Agoraphobie verwechselt werden können.
Herzerkrankungen Kommt es zu Herzrhythmusstörungen oder leidet jemand unter Angina pectoris, können panik ähnliche Angstgefühle auftreten.
Erkrankungen der Atmungsorgane Auch bei Asthma oder Bronchitis kommt es zu einer zu schnellen und zu flachen Atmung, welche leicht mit den Atemproblemen während einer Angstattacke verwechselt werden können.
Phäochromozytom Dabei handelt es sich um einen selten vorkommenden Tumor im Nebennierenmark. Dabei ist die Adrenalinausschüttung gestört und durch den erhöhten Adrenalinspiegel können panik ähnliche Symptome auftreten.

Auszuschließen sind im Zusammenhang mit Angsterkrankungen auch der Missbrauch von Medikamenten, Alkohol oder Drogen, Nervenleiden wie zum Beispiel Epilepsie oder Schizophrenie, Psychosen und anderer ernsthaften psychiatrischen Erkrankungen.

Kann CBD gegen Angst bedenkenlos eingenommen werden?

Besonders für Angstpatienten ist es häufig schwierig, sich auf neue Dinge und Situationen einzustellen. CBD sollte nicht dazu gehören, denn die Einnahme kann ohne Bedenken geschehen.

Halte dich zunächst an die angegebene Dosierungsempfehlung. Tritt keine Besserung ein und der Arzt hat oben genannte Erkrankungen ausgeschlossen, kannst du die Dosis schrittweise erhöhen und dabei deinen Körper beobachten.

Es kann durchaus eine höhere Dosis notwendig sein, bis CBD die Hirnschranke überwindet und in das Endocannabinoid-System des Körpers eingreift. Dies ist sicher auch von der Intensität der Angstattacke abhängig. Fakt ist, CBD kann Angstattacken in ihrer Intensität abschwächen und die auftretenden Symptome lindern.

Wie muss ich CBD gegen Angst dosieren?

Die Wirksamkeit kann sich, wie bereits erwähnt, von Fall zu Fall unterscheiden. Für die erste Anwendung kann mit einer fünfprozentigen Lösung begonnen werden. Nun wird zunächst abgewartet, ob eine Verbesserung spürbar wird.

Ist dies nicht der Fall, kann die Dosierung langsam gesteigert werden, bis sich eine Wirkung beobachten lässt. Sind die Angstattacken besonders häufig und heftig, kann auch ein CBD Öl mit einer zehnprozentigen Konzentration eingenommen werden.

Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ist bei schweren Angststörungen ratsam. Auch wenn du bereits regelmäßig Medikamente einnimmst, sollte der Arzt informiert werden. So kann die Dosis besser abgewogen werden und Wechselwirkungen mit anderen Präparaten lassen sich ausschließen.

Was ist bei der Einnahme von CBD gegen Angst zu beachten?

Da Panikattacken urplötzlich auftreten können, ist schnelle Hilfe gefragt. Wird CBD direkt unter die Zunge gegeben und im Mund belassen, kann der Stoff über die Mundschleimhaut aufgenommen und schnell ins Gehirn weitergeleitet werden.

Damit die Wirkung schnell einsetzen kann und nicht behindert wird, solltest du etwa eine halbe Stunde nach der Einnahme von CBD nichts essen oder trinken.

In welchen Studien wurde die Wirkung von CBD gegen Angst nachgewiesen?

Die Forschungsarbeit zu CBD weist definitiv noch Lücken auf. Weit häufiger hat man sich in den vergangenen Jahren mit THC beschäftigt. Die breit gefächerten Wirkungsfelder von CBD erfordern ein Umdenken und eine intensive zukünftige wissenschaftliche Arbeit.

Einen bedeutenden Schritt unternahmen Forscher im Jahre 2011. Damals wurde in Studien an Tieren und Menschen, welche in Brasilien durchgeführt wurden, nachgewiesen, dass CBD angstlösende Effekte besitzt.

Einer Gruppe von Angstpatienten wurde CBD verabreicht. Eine zweite Gruppe von Patienten, die unter Angststörungen litten, bekamen ein Placebo. In der zweiten Sitzung wurde die Medikation umgekehrt. Das Ergebnis zeigte eindeutige Hinweise darauf, dass CBD Ängste reduziert.

Im selben Jahr und ebenfalls in Brasilien wurde die Wirkung von CBD bei Ängsten vor öffentlichen Auftritten untersucht. Bereits bei einer einzelnen Gabe CBD sprachen die Testpersonen vor Publikum viel freier und hatten weniger Angst-Probleme in der Öffentlichkeit.

Das körpereigene Endocannabinoid-System und die Produktion von Cannabinoiden war im Jahre 2015 Gegenstand einer Studie in den USA. Im Tierversuch konnten erstmalig die Cannabinoidrezeptoren im Mandelkern nachgewiesen werden.

Die aktuellste Studie zum Thema wurde in Spanien durchgeführt. Im Tierversuch wurde herausgefunden, dass CBD durch die Aktivierung des 5-HT1A-Rezeptors die Serotonin-Signalisierung verstärkt. Damit rückte CBD als mögliches natürliches Antidepressivum noch stärker in den Fokus.

Welche CBD Produkte gegen Angst gibt es?

Der Markt an CBD Produkten ist mittlerweile recht umfangreich. Für die akute Behandlung von Angst hat sich CBD Spray bestens bewährt. Dieser kann bequem auch unterwegs zum Einsatz kommen und wirkt durch den direkten Auftrag auf die Mundschleimhaut besonders zügig.

Weiterhin stehen folgende Produkte zur Auswahl:

  • CBD Kapseln
  • CBD Kristalle
  • CBD Zäpfchen
  • CBD Pasten

CBD Kapseln

CBD Kapseln enthalten CBD Öl und sind in ihrer Wirkung mit CBD Spray vergleichbar. Die Kapseln sind ebenfalls gut für unterwegs geeignet und können bei Bedarf schnell eingenommen werden. Die Wirkung wird jedoch etwas länger auf sich warten lassen, da das Öl erst vom Körper aufgenommen wird, wenn sich die Kapselhülle aufgelöst hat.

CBD Kristalle

CBD Kristalle gewinnen zusehends an Beliebtheit. Die Einnahme kann mittels Verdampfen über die Schleimhäute erfolgen. Das an Puderzucker erinnernde Pulver kann auch bequem in Müsli oder Getränke gemischt werden.

CBD Zäpfchen

CBD Zäpfchen werden eher selten angewendet. Wer keine Kapseln schlucken möchte und den Geschmack von CBD nicht mag, findet hier jedoch eine Alternative.

CBD Paste

CBD Pasten enthalten einen besonders hochkonzentrierten Wirkstoff. Sollte CBD Öl in marktüblicher Konzentration nicht wirken und es sich um eine massive Angststörung handeln, kann CBD Paste eine Alternative darstellen. Die dickflüssige Paste wird meist in Plastikspritzen vertrieben und kann direkt unter die Zunge gegeben werden.

Wenn du dich nicht an den Geschmack von CBD gewöhnen kannst, sind übrigens auch CBD Sprays mit Fruchtgeschmack im Handel. Hierbei ist es jedoch gut möglich, dass die Wirkung weniger schnell eintritt, als beim puren CBD Produkt.

CBD wird wie das normale Canabis aus der weiblichen Hanfplaze gewonnen. Somit kann es auch ganz normal geraucht werden. Der Unterschied ist jedoch, dass CBD kaum psychoaktive Stoffe enthält. (Bildquelle: pixabay.com / John Miller)

Besitzt CBD Nebenwirkungen?

Es wurde häufiger berichtet, dass sich Personen nach der Einnahme weniger Tropfen CBD Öl unruhig und ängstlich fühlen. Angstpatienten werden der CBD-Einnahme generell skeptisch gegenüberstehen, denn sie fürchten sich vor der Konfrontation mit Neuem und Unbekannten.

Aufgrund übersteigerter Erwartungen und einer gehörigen Portion Einbildung kann es zu Überreaktionen des Körpers kommen, welche sich in einer unterschiedlichen Symptomatik äußern können.

CBD selbst ist nicht Auslöser dieser Beschwerden. Die Einnahme von CBD Produkten ist unbedenklich. Es treten keine Nebenwirkungen auf und auch eine Rauschwirkung muss niemand fürchten.

Für Angstpatienten ist CBD eine ernstzunehmende Alternative. Die allgemeine Stressempfindlichkeit lässt sich bereits durch den regelmäßigen Gebrauch eines fünfprozentigen CBD Öls lindern.

Bei einer akuten Panikattacke sollten etwa zehn Tropfen eingenommen werden. Die Dosierung lässt sich auch erhöhen. Bei einem zehnprozentigen Öl wirst du weniger Tropfen benötigen.

Da jeder Körper unterschiedlich reagiert und auch die Angst verschiedene Formen und Ausprägungen kennt, solltest du mit einer niedrigen Dosis CBD beginnen und diese dann langsam steigern, bis die Wirkung einsetzt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Vera Pfeiffer “Ängste überwinden”

[2] Christian Heimerl “Frei von Angst und Panikattacken”

[3] https://biocbd.de/wirkt-cbd-oel-gegen-angst/

[4] https://www.cbd-journal.ch/wirkung-angst.html

[5] https://www.meinwegausderangst.de/pflanzliches-mittel-gegen-angst-natuerlich-rezeptfrei-02/

[6] https://cbd-blog.at/cbd-wirkung/

Bildquelle: pexels.com / pixabay

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