Willkommen bei unserem großen Blasenpflaster Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Blasenpflaster. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Blasenpflaster zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Blasenpflaster kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Blasenpflaster basieren auf dem Prinzip der feuchten Wundheilung und benutzen in der Regel das Aktiv-Gel Hydrokolloid um eine schnelle Heilung zu begünstigen. Sie sind das beste Mittel gegen Blasen
  • Blasen entstehen durch eine Mischung von Reibung, Hitze und Feuchtigkeit, die zum Beispiel bei zu engen oder nicht eingelaufenen Schuhen entsteht
  • Blasenpflaster kannst du bei offenen und geschlossen Blasen verwenden und tragen bis sie sich von alleine lösen. Bei Eiter solltest du allerdings einen Arzt aufsuchen

Blasenpflaster Test: Das Ranking

Platz 1: Compeed Blasenpflaster Extreme, 5 Stück, 6,8 x 4,2 cm

Bei großen Blasen am Fuß und Ferse helfen diese Blasenpflaster von Compeed laut etlicher Kundenbewertungen am besten. Auch wenn sie stückmäßig etwas teurer sind, sind Käufer von ihnen begeistert und investieren gerne das Geld dafür. Sie loben neben der guten Wirkung des Hydrokolloid-Systems auch die gute Haftfähigkeit.

Die Erfahrungen mit Compeed Blasenpflastern sind überwiegend positiv und Compeed bietet auch etliche Abwandlungen und Größen für jede Blase an. Aber auch die präventative Wirkung von Compeed wird sehr herausgestellt, da bei frühzeitiger Anwendung erst gar keine Blasen entstehen.

Amazon versendet diesen Artikel allerdings nur nach Deutschland und nicht nach Österreich oder in die Schweiz.

Platz 2: Hansaplast Blasenpflaster, 6 Stück, klein

Die Blasenpflaster von Hansaplatz halten in der Regel 48 Stunden und sind wasserfest. Die Haftfähigkeit kann allerdings individuell abweichen, Käufer empfehlen, dass Pflaster mit der Hand vor dem Aufkleben etwas anzuwärmen, da das diese besser haften lässt. Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, stellen zudem die gute Wirkung des Aktiv-Gels Hyrokolloid heraus und loben wie effektiv die Pflaster Blasen verheilen, aber auch vorbeugen.

Stückmäßig ist Hansaplast etwas teurer, dafür verspricht der Verkäufer aber eine sofortige Schmerzlinderung sowie einen hochwirksamen Druckschutz vor weiterer Reibung. Die Größe dieser Blasenpflaster ist speziell für kleinere Blasen oder für Blasen und gereizte Stellen am Zeh geeignet. Für größere Blasen, beispielsweise an der Ferse, sind die Pflaster eher ungeeignet.

Platz 3: Medrull SMART Blasenpflaster, 12 Stück, Mixpack

Die Blasenpflaster von Medrull kommen in zwei Größen: große Hyrdokolloid-Pflaster für die Ferse und kleine für die Zehen. Der Verkäufer verspricht eine schnelle Abhilfe und sofortige Schmerzlinderung durch dieses Aktiv-Gel. Käufer sind außerdem besonders von der guten Haftfähigkeit der großen Blasenpflaster angesichts des Preis-Leistungs-Verhältnis angetan.

Die transparenten und wasserfesten Medrull SMART Blasenpflaster gehören der unteren Preisklasse an. Laut Verkäufer und Erfahrungen der Kunden fördern sie ebenso verlässlich die Wundheilung und sorgen schnell wieder für ein unbeschwertes Laufgefühl.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Blasenpflaster kaufst

Nachfolgend erfährst du nicht nur, wie Blasen entstehen und wie Blasenpflaster die Wundheilung fördern, sondern was du alles im Umgang mit Blasenpflastern beachten solltest.

Unsere Füße tragen uns ein Leben lang, doch manchmal beanspruchen wir sie zu viel. Dann bilden sich schmerzhafte Blasen, die wir behandeln müssen—am besten mit Blasenpflastern (Bildquelle: unsplash / Michał Parzuchowski).

Was sind Blasenpflaster?

Blasenpflaster sind spezielle Pflaster gegen Blasen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pflastern basieren sie auf dem Prinzip der feuchten Wundheilung.

Sie sind mit einem Aktiv-Gel, meistens Hydrokolloid, gepolstert, welches für ein feuchtes Milieu und damit eine bessere und schnellere Wundheilung sorgt. Durch die feuchte Wundheilung wird zudem die Narbenbildung vermindert.

Wie funktionieren Blasenpflaster?

Das Aktiv-Gel Hydrokolloid, das in der Polsterung des Blasenpflasters vorhanden ist, saugt die Blasenflüssigkeit auf und hält die Wunde feucht. In dieser feuchten Umgebung können sich dann die Epithelzellen, die die Heilung vorantreiben, besser vermehren.

Gleichzeitig entlastet die Polsterung den Druck auf die Wundstelle und führt zu einer Linderung des Schmerzes. Die transparente und in der Regel luftdurchlässige Folie des Blasenpflasters verhindert zudem das Eindringen von Schmutz und Bakterien.

Wie entstehen Blasen?

Keine Lust zu lesen? Kein Problem! Dieses Video erklärt dir kurz und bündig, wie Blasen eigentlich entstehen:

Grundsätzlich kann man sagen, dass Blasen durch das Zusammenspiel von Reibung, Hitze und Feuchtigkeit entstehen.

Die Reibung kann durch zu enge oder zu große Schuhe kommen, Socken, die nicht richtig sitzen und durch eine zu hohe Beanspruchung der Haut, beispielsweise an den Händen bei Tennis oder an den Füßen beim Laufen. Du kannst aber auch genetisch leichter Blasen bekommen als andere.

Unsere Haut besteht aus mehreren Schichten: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Corium/Dermis) und Unterhaut (Subcutis). Ist unsere Haut nun langanhaltendem Druck oder Reibung ausgesetzt, so löst sich die Epidermis von den anderen Hautschichten. Es entsteht ein Hohlraum zwischen ihnen, in dem sich Gewebeflüssigkeit bildet: Eine Blase entsteht.

Die Blase durchläuft dabei einen fünfteiligen Zyklus der Heilung.

Phase des Zyklus Was passiert?
Wundlaufen Die Haut ist durch die Reibung gerötet, du empfindest kaum bis einen leicht brennenden Schmerz
Blasenbildung Bei weiterer Reibung löst sich die Epidermis von den anderen Schichten, Gewebeflüssigkeit läuft in den entstehenden Hohlraum—eine Blase entsteht, der Schmerz wird etwas stärker
Offene Wunde Die Blase platzt, eine offene Wunde entsteht, kann bluten, der Schmerz ist jetzt am höchsten
Verschorfung Die Wunde ist nun trocken, Schorf bildet sich, der die Heilung verlangsamt, der Schmerz nimmt ab
Heilung Der Schorf löst sich ab, es hat sich eine neue Oberschicht gebildet

Blasenpflaster unterstützen und beschleunigen diesen Prozess der natürlichen Heilung.

Wann kannst du Blasenpflaster verwenden?

Bei den ersten Anzeichen einer Blase kannst du bereits ein Blasenpflaster verwenden. Dabei ist es egal, ob sich deine Blase an Hand, Fußballen oder am Zeh bildet, denn Blasen können sich theoretisch an jedem Körperteil bilden.

Je früher du jedoch reagierst, umso schneller kann sie wieder heilen bzw.  kannst du ein Entstehen eventuell vorbeugen.

Du kannst das Blasenpflaster bei offener oder geschlossener Blase aufkleben. Du solltest nur davon absehen, deine Blase selbst zu öffnen, da sich so schnell eine Infektion bilden kann.

Viele Blasenpflaster kannst du nicht nur bei Blasen benutzen, die durch Reibung entstanden sind, sondern auch bei Blut- und Quetschblasen. Beachte hier aber bitte, ob das Blasenpflaster deines gewählten Herstellers auch dafür ausgelegt ist.

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Bei Brandblasen solltest du einen Arzt aufsuchen und kein Blasenpflaster verwenden.

Ebenso sind Schürf- und Schnittwunden für die Behandlung mit einem Blasenpflaster ungeeignet.

Du solltest zudem kein Blasenpflaster auf frisch vernähte oder eiternde Wunden tun.

Wann solltest du zum Arzt gehen?

Wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft, solltest du mit deiner Blase lieber einen Arzt aufsuchen:

  • Bei sehr großen Blasen
  • Wenn deine Blase auch nach einer Woche nicht verheilt ist
  • Wenn sich Eiter bildet (gelbliche Flüssigkeit)
  • Wenn du Diabetiker/in bist
  • Wenn Schmutz in die Wunde kommt und du keine Tetanusimpfung hast

Wie klebst du Blasenpflaster richtig auf?

Schritt 1: Säubere und trockne die betroffene Hautstelle für eine optimale Haftung.

Schritt 2: Entferne das untere Schutzpapier, berühre dabei aber nicht die Klebefläche.

Schritt 3: Klebe das Pflaster direkt auf die Blase. Streiche die Ränder glatt. Es sollte faltenfrei sitzen.

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Stelle sicher, dass du gegen keiner der Stoffe des Blasenpflasters allergisch bist. Dies kann sonst für einen tagelangen Juckreiz sorgen.

Die meisten Blasenpflaster dürfen nicht zerschnitten werden, da sie sonst nicht mehr gut halten. Bitte richte dich hier nach den Anweisungen des Herstellers.

Wenn deine Blase auch mit Blasenpflaster noch weiterhin viel Druck und Reibung ausgesetzt ist, kannst du das Pflaster mit Sporttapes fixieren.

Besonders große Blasen können mit mehreren Blasenpflastern überklebt werden.

Bitte steche eine geschlossene Blase niemals selbst auf!

Wie lange kannst du Blasenpflaster tragen?

Blasenpflaster kannst und solltest du so lange tragen bis sie sich von alleine lösen. Dies kann auch mal zwei, drei Tage dauern.

In dieser Zeit solltest du die betroffene Stelle nicht mehr nass machen als nötig. Viele Blasenpflaster sind zwar wasserfest, doch Wasser kann die Heilung und die Haftbarkeit beeinflussen.

Wie entfernst du Blasenpflaster?

Sobald du merkst, dass sich dein Blasenpflaster löst, kannst du es vorsichtig abziehen. Dabei dehnst du das Pflaster einfach entlang der Haut. Dies ermöglicht eine besonders schmerzfreie Entfernung.

Ziehst du es allerdings ab, bevor es sich löst, kannst du deine Wunde schlimmer machen. Es ist außerdem dann sehr schmerzhaft abzuziehen.

Wo kannst du Blasenpflaster kaufen?

Ob online oder im Geschäft, Blasenpflaster gibt es fast überall zu kaufen.

Du kannst sie in Drogerien erwerben, wie

  • Müller
  • DM
  • Rossmann

aber auch in Supermärkten kaufen, zum Beispiel:

  • REWE
  • ALDI Süd
  • LIDL
  • Kaufland

Daneben kannst du sie natürlich noch in deiner örtlichen Apotheke kaufen.

Online bieten dir unter anderem folgende Händler eine große Auswahl:

  • Amazon
  • DocMorris
  • Besamex
  • Idealo
  • Aponeo

Sowie die Onlinegeschäfte der vorher genannten Drogerien und Supermärkten.

Eine weitere Möglichkeit bietet dir der Kauf direkt beim Hersteller. Die größten Blasenpflasterhersteller sind:

  • Compeed
  • Hansaplast
  • Scholl
  • Nexcare
  • Pedic
  • Pharmadoct

Was kosten Blasenpflaster?

Die ersten Blasenpflaster kannst du ab etwa 3€ erwerben. Die Preise gehen aber hoch bis zu knapp 85€. Hier kommt es aber vor allen Dingen auf die Größe und Menge der Blasenpflaster an.

Gleichzeitig kommt es zu kleineren Preisschwankungen zwischen den verschiedenen Herstellern.

Die meisten Blasenpflaster in einer sinnvollen Menge (5-8 Pflaster) kannst du allerdings zwischen 10-15€ kaufen.

Welche Alternativen gibt es zu Blasenpflaster?

Zur Vorbeugung von Blasen kannst du Anti-Blasen-Gel oder ein Anti-Blasen-Stick verwenden. Diese trägst du auf die Stelle auf, die viel Reibung ausgesetzt wird.

Das Gel bzw. der Stick bildet dann einen unsichtbaren Schutzfilm auf deiner Haut, der die betroffene Hautstelle gerade bei regelmäßiger Anwendung schützt.

Ist die Haut nur gereizt und gerötet, kannst du es auch mit einem Rollenpflaster versuchen. Dazu nimmst du z. B. einen Streifen Leukoplatz und trägst ihn faltenfrei und großzügig auf die Blase auf. Du kannst das Rollenpflaster nachts wieder entfernen und die Wunde auslüften lassen.

Allerdings solltest du hier darauf achten, dass sich keine Flüssigkeit unter dem Pflaster gebildet hat, in dem Fall solltest du das Pflaster kleben lassen, da das Abziehen eventuell die Haut abreißt und schneller Keime in die Wunde kommen können.

Wir erklären dir weiter unten noch zudem, wie du dein eigenes Blasenpflaster herstellen kannst.

Daneben kannst du deine Blase auch mit einigen Hausmitteln behandeln.

Grüner Tee

Wirkt entzündungshemmend und erhält Antioxidantien, die die Wundheilung unterstützen; Tee für 5 Minuten kochen und Teebeutel abkühlen lassen, dann für zwei Minuten auf die Wunde legen; 3-5x täglich für zwei Tage.

Aloe Vera

Bekämpft Entzündungen, spendet Feuchtigkeit und Nährstoffe. Imfallk einer Blase das Aloe Vera Gel/Creme auf die Wunde auftragen, gut einziehen lassen und mit warmen Wasser abwaschen; 3x täglich anwenden für drei bis vier Tage.

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Bittersalz

Ist entzündungshemmend, schmerzlindernd und trocknet Blase aus. Mische 1-2 EL mit warmen Wasser für ein 15 minütiges Fußbad und pflege danach deine Füße mit Kokosöl; kann bis zur Anheilung der Blase angewendet werden, allerdings nicht bei geplatzter Blase.

Apfelessig

Wirkt antibakteriell und verhindert dadurch Infektionen. Tränke einen Wattebausch mit dem essig und tupfe die Wunde ab; bis zu 2x täglich anwenden für zwei Tage.

Teebaumöl

Wirkt antibakteriell und unterstützt die Heilung. Das Teebaumöl und Wasser im Verhältnis 1:3 mischen, mit Wattepad tränken und für 10 Minuten auf die Wunde drücken; 2-3x täglich anwenden bis Blase sichtlich abgeheilt ist.

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Eine weitere Möglichkeit sind kalte Kompressen, die den Schmerz lindern. Diese kannst du 3-4x täglich anwenden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Blasenpflaster vergleichen und bewerten

Gute Blasenpflaster halten über mehrere Tage, sind atmungsaktiv, erzielen mithilfe des Hydrokolliod-Sytems eine gute Wirkung und haben einen angemessenen Preis im Verhältnis zur Größe und Menge.

Aber es gibt auch noch andere Faktoren, die den Kauf eines Blasenpflasters beeinflussen können und sollten. Wir haben dafür folgende Kriterien gewählt, die wir dir noch etwas näher vorstellen:

  • Haftfähigkeit
  • Menge
  • Größe
  • Hypoallergen
  • Wasserfest
  • Atmungsaktiv
  • Zuschneidbar

Mithilfe dieser Kriterien solltest du keine Probleme haben, dass für dich perfekte Blasenpflaster zu finden.

Haftfähigkeit

Eine der wichtigsten Kriterien eines Blasenpflasters ist die Haftfähigkeit. Sitzt das Pflaster nicht gut, rutscht es oder fällt sogar ab, so ist die Heilwirkung nicht gegeben und du ärgerst, dass du immer wieder ein neues aufkleben muss.

Unsere Empfehlung ist es daher dir die Kundenbewertungen zu dem Blasenpflaster deiner Wahl durchzulesen—meistens findest du hier auch viele Erfahrungen zur Haftfähigkeit.

Menge

Gehst du oft laufen oder machst du viel Sport? Dann hast du vermutlich oft mit Blasen an besonders Händen und Füßen zu tun. In dem Fall brauchst du vermutlich gleich mehrere Blasenpflaster vorrätig. Hier macht es Sinn, gleich eine größere Packung zu kaufen, anstatt viele kleine einzelne.

Hast du deine Blase wegen einem neuen Schuh oder wegen einer einmaligen großen Anstrengung bekommen, so reicht dir sicherlich auch ein günstigeres kleineres Set.

Beachte zudem, dass es auch Misch-Sets gibt mit Blasenpflastern in verschiedenen Größen, aber auch Sets mit Blasenpflastern beispielsweise nur in Medium. Überlege dir hier, was für dich am meisten Sinn macht.

Größe

Blasenpflaster gibt es in verschiedenen Größen. Deswegen soltlest du beim Kauf unbedingt darauf achten, dass du dir solche holst, die für deine betroffene Hautstelle angemessen sind.

Es gibt kleine, medium und große Blasenpflaster, sowie alles dazwischen für Hände, Zehen und Fußballen. Dazu kannst du dir noch meist aussuchen, ob du längliche oder runde Blasenpflaster brauchst.

Hypoallergen

Solltest du oft zu Allergien neigen, sind Blasenpflaster, die als hypoallergen bezeichnet sind, vermutlich eher deine Wahl. Diese sind meist besser verträglich und lösen nur selten Allergien aus.

Mit hypoallergenen Blasenpflaster kannst du in der Regel einem störenden Juckreiz entgehen.

Hypoallergen bedeutet allerdings, dass sie zwar nur wenige Allergene enthalten, aber dennoch unter Umständen Allergien auslösen können, also sei dir darüber im Klaren, dass es Garantie ist, dass du nicht allergisch dagegen reagierst.

Wasserfest

Es gibt wasserfeste und nicht wasserfeste Blasenpflaster. Da man Blasenpflaster aber in der Regel mehrere Tage trägt, sind wasserfeste Blasenpflaster meist die bessere Wahl, wenn man das Pflaster nicht dauernd nach dem Duschen austauschen möchte.

Wasserfeste Blasenpflaster sorgen dafür, dass du keine Angst vor der Berührung mit Wasser haben musst. Sie halten auch im Regen und in der Dusche (Bildquelle: Pixabay / Kdsphotos).

Generell gilt aber auch bei wasserfesten Blasenpflastern, dass du ihre wasserfeste Eigenschaft nicht unnötig strapazieren solltest. Wenn möglich solltest du auch hier auf stundenlanges Schwimmen eher verzichten.

Atmungsaktiv

Auch wenn deine Wunde nicht an die frische Luft sollte, da sich so leichter Keime einsetzen könnten, sollte dein Blasenpflaster atmungsaktiv sein. So kann überschüssige Wundflüssigkeit verdunsten, während die restliche Flüssigkeit effektiv für die feuchte Wundheilung genutzt werden kann.

Nicht atmungsaktive Blasenpflaster sind meistens ein Kriterium für weniger wertige Blasenpflaster.

Zuschneidbar

Viele Blasenpflaster sind nicht zuschneidbar bzw. solltest du nicht zerschneiden, da das ihre Haftfähigkeit verringern würde. Möchtest du also individuell zuschneidbare Blasenpflaster, so musst du genau darauf achten, dass sie dafür geeignet sind.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Blasenpflaster

Warum sind Blasenpflaster nicht für Diabetiker geeignet?

Diabetiker sind Risikopatienten, wenn es zu Blasen kommt. Die Zuckerkrankheit kann zu einer Nervenschädigung führen, wodurch Patienten mit diabetes mellitus die Sensibilität an Händen und Füßen verlieren. Sie merken damit nicht, wenn es zu Komplikationen oder Infektionen kommt.

Deswegen sollten Diabetiker bei einer Blase zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen, der die fachgemäße Anwendung von Blasenpflastern sicher stellt und etwaige Infektionen behandeln kann.

Gleichzeitig verheilen Hautschädigungen wie Blasen bei Diabetiker auch nicht so leicht, deswegen ist hier auch eine regelmäßige Inspektion von einem Fachmann vorteilshaft.

Wie kann ich Blasenpflaster selbst herstellen?

Für ein selbstgemachtes Blasenpflaster benötigst du folgende Dinge:

  • Kompressen
  • Anti-Blasen-Stick
  • beliebiges Pflaster (z.B. Leukoplast)
  • Optional: Tape

Schritt 1: Die Kompresse mit einer sauberen Schere oder einem sauberen Messer auf die gewünschte Größe schneiden.

Schritt 2: Eine Seite mit dem Anti-Blasen-Stick einreiben

Schritt 3: Die eingeriebene Seite wird auf die betroffene Hautstelle gelegt (oder gebunden beim Zeh).

Schritt 4: Mit einem Pflaster fixieren. Bei besonderen Bedarf kann auch dazu mit Tape fixiert werden.

Damit ist dein selbstgemachtes Pflaster auch schon fertig. Gute Besserung!

Ist es normal, dass mein Blasenpflaster weiß wird?

Blasenpflaster, zum Beispiel von Compeed, werden weiß und das ist völlig normal laut dem Hersteller.

Compeed sagt zur Verfärbung folgendes in seinen FAQ:

Compeed

Das Compeed Pflaster legt sich wie eine zweite Haut auf die Wunde und bildet ein Schutzkissen („weißes Polster“) über dem verletzten Gewebe für dauerhafte Druckentlastung.

Das „Polster“ schützt die Wunde und hält sie im feuchten Mileu- ohne mit der Wunde zu verkleben und fördert so die schnelle Wundheilung der Blase. (Quelle:www.compeed.de)

Können Blasenpflaster ablaufen?

Rechtlich gesehen, ja. Blasenpflaster haben wie auch Mineralwasser ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Nach diesem kann der Hersteller für Qualitätsverluste und ähnlichem nicht mehr belangt werden.

Allerdings kannst du auch abgelaufene Blasenpflaster gerade bei noch geschlossenen Blasen beruhigt benutzen. Es kann allerdings sein, dass sie dann nicht mehr so gut halten, da der Kleber in die Jahre gekommen ist.

Wie vermeidet man Blasen?

Das beste Mittel gegen Blasen ist immer noch die Prävention.

Du solltest dir daher nur passendes Schuhwerk kaufen bzw. deine neuen Schuhe langsam einlaufen, so dass sich deine Füße daran gewöhnen können.

Wenn durch das Wandern oft mit Blasen zu kämpfen hast, lohnt es sich auch einen Blick auf deine Socken zu werfen. Es gibt spezielle Socken, sogenannte Wandersocken, die ideal für lange Wanderungen sind, da sie im Gegensatz zu herkömmlichen Socken besonders atmungsaktiv sind und sich die Hitze und Feuchtigkeit nicht so in ihnen staut.

Damit du unbeschwert und blasenfrei lange Strecken laufen kannst, solltest du dich für jede größere Anstrengung gut vorbereiten. (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

Generell solltest du aber auch bei Socken auf die Größe achten. Optimale Socken werfen keine Falten und sind nicht zu eng und verursachen seltener Basen.

Solange noch keine Wunde da ist, kannst du auch versuchen Melkfett oder Vaseline an Problemstellen aufzutragen, da sie die Haut geschmeidig machen und sie dadurch nicht so sehr scheuert.

Ebenso kannst du auf Problemstellen ein Tape oder Pflaster kleben, bevor du diese einer großen Reibung aussetzt.

Ganz ähnlich zu Pflaster und Tape funktioniert das Tragen zweier dünner Socken übereinander, die nicht aus Baumwolle bestehen. Durch das Tragen von doppelten Socken reiben die Socken eher aneinander als am Fuß, was die Blasenbildung reduziert.

Unser letzter Tipp für blasenfreie Füße ist es so viel Luft wie möglich an deine Füße zu lassen. Das hilt, dass sie sich schneller regenerieren können und sich keine Hitze und Feuchtigkeit an deinen Füßen sammelt.

Im nachfolgenden Video findest du außerdem noch einen Trick mit dem deine Laufschuhe beim Joggen nicht mehr so extrem an deiner Ferse reiben:

Kann ich Blasenpflaster auch prophylaktisch benutzen?

Natürlich kannst du auch Blasenpflaster präventiv benutzen. Ähnlich wie Tapes und Pflaster bilden sie eine Art Polsterung und schützen Problemstellen vor viel Reibung.

Vor langen Wanderungen oder bei einem Marathon kannst du deswegen ein Blasenpflaster aufkleben, dass dich vor kommenden Blasen schützt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.apotheken-umschau.de/Fuesse/Was-tun-bei-Blasen-an-den-Fuessen-119119.html

[2] https://praxistipps.focus.de/was-hilft-gegen-blasen-die-besten-hausmittel-und-tipps_100634

[3] https://www.netdoktor.de/symptome/blase-am-fuss/

[4] https://www.compeed.de/blase-am-fus-was-tun/

Bildquelle: 123rf.com / Gjorgiev V.

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