Appetitanreger

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Kennst du das Problem, dass du des Öfteren überhaupt keine Lust hast, etwas zu essen, obwohl du weißt, dass es gut für deinen Körper wäre? Glücklicherweise wurden genau für solche Fälle Appetitanreger entwickelt und erforscht. Weil Appetitlosigkeit ganz verschiedene Personengruppen betreffen kann und zahlreiche alternative Behandlungsformen zur Verfügung stehen, wollen wir dich in diesem Artikel umfassend über das Thema informieren.

In unserem Appetitanreger Test 2020 werden wir auf die Wirksamkeit von erhältlichen Produkten eingehen und unterschiedliche Möglichkeiten vorstellen, mit denen du dein Essverhalten positiv beeinflussen kannst. Außerdem erfährst du, ob Appetitanreger auch wirklich für dich geeignet sind und welche möglichen Risiken bei der Einnahme bestehen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Appetitanreger sind in vielen natürlichen Lebensmitteln enthalten und damit ohne Bedenken zu verwenden. Vor allem mit Gewürzen und bestimmtem Gemüse, aber auch mit Nahrungsergänzungsmitteln lässt sich Appetit wirksam stimulieren.
  • Appetitlosigkeit beschränkt sich nicht nur auf ältere Menschen. Auch Kinder und junge Erwachsene können durchaus darunter leiden und Appetitanreger einsetzen.
  • Für besonders starke Fälle von Appetitlosigkeit wurden pharmazeutische Medikamente entwickelt. Diese sind meist teurer, besitzen ein höheres Risiko für Nebenwirkungen und bedürfen eines Rezepts von einem Arzt.

Appetitanreger Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Appetitanreger als Kapsel

Die Appetit-Aktiv-Plus Kapseln von CaloVital sind vegane Appetitanreger, die aus einer Mischung zahlreicher Kräuter bestehen. Das rein pflanzliche Produkt kann dreimal täglich, optimalerweise jeweils vor den Hauptmahlzeiten, mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Wenn du gerne bequem vor jeder Mahlzeit einen kleinen Appetitanreger zu dir nehmen möchtest, dann ist dieses Produkt sehr gut für dich geeignet.

Der beste Appetitanreger als Tropfen

Die Bittertropfen von BitterLiebe sind eine Mischung verschiedener pflanzlicher Appetitanreger. Die Bitterkräuter sind dabei nicht mit Zucker oder ähnlichem versetzt und absolut vegan. Durch den Verschluss mit integrierter Pipette können die Tropfen sehr gut dosiert werden und auch bei Mahlzeiten unterwegs eingesetzt werden.

Für Menschen mit flexiblen Essgewohnheiten und häufig wechselnden Orten sind die Bittertropfen der geeignete Begleiter. Denn sie sind leicht transportierbar und können pur eingenommen werden.

Der beste Appetitanreger für Haustiere

Der Appetitanreger für Hunde von LiquidoCare ist ein flüssiges Nahrungsergänzungsmittel, das vor allem bei Tieren mit überstandener Krankheit oder OP den Appetit anregen kann. Dazu sollte das Produkt dem Hund vor Zubereitung der Mahlzeit zum Lecken angeboten werden.

Wer einen appetitlosen Hund besitzt und sie zu einer ausgewogeneren Ernährung nach Krankheit oder OP anleiten möchte, sollte auf dieses Produkt zurückgreifen.

Kauf- und Bewertungskriterien für Appetitanreger

Wenn du Appetitanreger kaufen möchtest, sind vor allem folgende Kriterien wichtig für deine Entscheidung:

Bei der Auswahl des richtigen Produkts kommt es vor allem auf deine persönlichen Präferenzen an. Wir geben dir einen genauen Überblick, welche Möglichkeiten du bei Appetitanregern hast.

Anwender

Appetitanreger werden häufig als ein typisches Produkt für Senioren angesehen. Und das ist zunächst einmal auch nicht falsch. Wie du später im Artikel noch genauer erfahren wirst, ist diese Personengruppe besonders anfällig für Appetitlosigkeit. Das heißt allerdings nicht, dass die angebotenen Produkte ausschließlich für ältere Personen geeignet sind.

Appetitanreger können gleichermaßen für Kinder, junge Erwachsene und ältere Personen erworben werden.

Appetitanreger können nämlich gleichermaßen für Kinder, junge Erwachsene und ältere Personen erworben werden. Auch Produkte, die zur leichteren Einnahme mit einer Geschmacksrichtung versehen sind, können altersunabhängig eingenommen werden. Vielmehr kommt es hier auf den persönlichen Geschmack an.

Für Menschen ungeeignet sind allerdings Appetitanreger, die für Haustiere angeboten werden. Auch diese Tiere können mitunter von Appetitlosigkeit betroffen sein und mit den richtigen Produkten behandelt werden. Die für diese Zielgruppe vorgesehenen Appetitanreger sind eindeutig gekennzeichnet und bebildert, und sollten aufgrund der abweichenden Zusammensetzung nicht von Menschen verwendet werden. Allein die für Tiere entwickelten Geschmacksverstärker machen diese Produkte für den Menschen ungenießbar.

Wirkstoff

Wie bei vielen anderen Heilmitteln gibt es bei Appetitanregern auch unterschiedliche Wirkstoffe, die das Problem wirksam behandeln. Grundsätzlich solltest du dir dabei die Frage stellen, ob du eher pflanzliche oder lieber synthetische Heilmittel verwenden möchtest.

In beiden Fällen hast du die Möglichkeit, verschiedenen Wirkstoffe zu testen, um dein optimales Produkt zu finden. Dennoch sind zunächst vor allem pflanzliche Produkte zu empfehlen, da diese eine sehr gute Wirkung aufweisen.

Bei pflanzlichen Appetitanregern sind es vor allem Bitterstoffe, die dafür sorgen, dass sich in deinem Körper das Gefühl von Appetit breit macht. Produkte wie Ingwer oder Salbei sind dafür besonders geeignet. Wer diese Lebensmittel als wenig schmackhaft empfindet, kann dieselben Stoffe durch den Verzehr von Gemüse erlangen.

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Menschen, die Ihre Ernährung nicht auf bestimmte Lebensmittel ausrichten möchten oder unter Unverträglichkeiten leiden, können auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

Diese beinhalten dieselben wirksamen Stoffe und sind vor Mahlzeiten bequem einzunehmen.

Wer sich für synthetische Appetitanreger entscheidet, braucht dafür in vielen Fällen ein Rezept von seinem Hausarzt. Wenn ein bestimmtes Produkt nicht ausreichend wirken sollte, besteht die Möglichkeit, einen anderen Wirkstoff auszuprobieren.

Dosierung

Bei der Dosierung von Appetitanreger muss ebenfalls zwischen pflanzlichen und synthetischen Wirkstoffen unterschieden werden. Pflanzliche Produkte können in den meisten Fällen ohne Bedenken in beliebiger Dosierung eingenommen werden. Da die Wirkstoffe fast ausschließlich in sehr gesunden Lebensmitteln vorkommen, sollte auch eine hohe Dosierung und mehrmaliges Einnehmen pro Tag kein Problem sein.

Grundsätzlich können pflanzliche Mittel auch in geringer Dosierung sehr wirksam sein, wenn richtig eingesetzt.

Wer pflanzliche Appetitanreger in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nimmt, muss diese in der Regel weniger häufig einnehmen.

Die Produkte sind meist stärker konzentriert und haben so eine länger anhaltende Wirkung. Appetitanregende Lebensmittel wie Ingwer sollten am besten bereits am Morgen eingenommen werden, zum Beispiel in Form eines Tees. Die Wirkung kann sich dann den gesamten Tag über entfalten.

Bei synthetischen Wirkstoffen ist die Dosierung dagegen strikt vorgegeben. In den meisten Fällen müssen Appetitanreger in Form von Tabletten maximal einmal pro Tag eingenommen werden. Der Wirkstoff kommt in diesen Produkten in der Regel so konzentriert vor, dass die Wirkung einen ganzen Tag standhält.

Verabreichungsform

Appetitanreger sind in vielen verschiedenen Formen erhältlich, die Entscheidung sollte also allein auf deinen Präferenzen beruhen. Wenn du eine genaue Rationierung und einen guten Überblick bevorzugst, dann sind Tabletten oder Kapseln für dich wahrscheinlich am geeignetsten.

Wer nicht so gerne Tabletten oder Kapseln schluckt, kann auch zu Appetitanregern in Form von Tropfen greifen. Bei diesen muss dafür bei der Portionierung etwas mehr Acht gegeben werden. Auch ein Tee mit pflanzlichen Wirkstoffen stellt eine sehr angenehme Form der Verabreichung dar.

Am natürlichsten ist sicherlich die automatische Einnahme von Appetitanregern über Lebensmittel wie beispielsweise Gemüse, in welchen die betreffenden Wirkstoffe enthalten sind. Dafür ist allerdings Voraussetzung, dass man den nötigen Appetit für diese Lebensmittel aufbringen kann.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Appetitanreger ausführlich beantwortet

In den folgenden Abschnitten wollen wir dir auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen erklären, welche Wirkungen Appetitanreger haben und was es zu beachten gibt. Außerdem wirst du erfahren, was du alternativ bei Appetitlosigkeit machen kannst.

Was ist ein Appetitanreger und wie wirkt er?

Appetitanreger sind grundsätzlich alle Stoffe, die in unserem Körper die Lust auf Essen steigern. Bei vollkommen gesunden Menschen regt allein der Anblick von leckerem Essen oder auch Gerüche den Appetit an. Dieser ist damit ein psychologisches Phänomen, denn wenn wir etwas Leckeres bemerken, dann wollen wir es nach Möglichkeit auch haben (1). Im Unterschied dazu ist Hunger ein physiologisches Phänomen, denn dieser wird von unserem Körper als Signal von Mangel ausgelöst.

Typ Beschreibung
Hunger Die Ursache für ein Hungergefühl ist ein Mangel an Nährstoffen und verfügbarer Energie im Körper des Menschen.
Appetit Verursacht wird Appetit durch Sinneswahrnehmungen, die uns leckeres  Essen suggerieren, wodurch ein Hormon produziert wird, das Prozesse wie Speichelproduktion in Gang setzt(1).

Als Hilfsmittel für mehr Essenslust sind eine Vielzahl an Lebensmittel als Appetitanreger geeignet. Sie sorgen dafür, dass unser Körper die Speichel- und Magensaftproduktion ankurbelt, was wiederum zu mehr Appetit führt. Der Körper bereitet sich mit der Überproduktion von Speichel und Magensäften nämlich darauf vor, in unmittelbarer Zukunft eine größere Menge an Nahrung verarbeiten zu können. Das verspüren wir dann als Lust auf Essen(2).

Appetitanreger-1

Durch die Anregung der Speichel- und Magensäfteproduktion kommt in und das Gefühl von Appetit auf.
(Bildquelle: Dan Gold / unsplash)

Bei Menschen, die ein langfristiges Appetitproblem haben und mit pflanzlichen Mitteln keine Besserung verspüren, können rezeptpflichtige Medikamente dieselben appetitanregenden Prozesse in Gang bringen. Die enthaltenen Wirkstoffe fördern die Aktivierung der Magensäuren-Produktion, durch welche die Patienten ein natürliches Appetitgefühl entwickeln.

Da es sich um ein psychologisches Phänomen handelt, spielt selbstverständlich auch unser Gehirn eine wichtige Rolle. Eine bestimmte Gehirnregion sendet bei Aufnahme von Appetitanregern Botenstoffe aus, die für die Entstehung von Hungergefühl verantwortlich sind(3).

Welche Nebenwirkungen haben Appetitanreger?

Die Nebenwirkungen von Appetitanregern variieren sehr stark abhängig von den enthaltenen Wirkstoffen. Bei natürlichen Produkten und pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln treten in der Regel keinerlei Nebenwirkungen auf, da es sich lediglich um Inhaltsstoffe normaler Nahrungsmittel handelt. Eine starke Wirkung dieser Appetitanreger könnte nach einiger Zeit allerdings in einer zu extremen Gewichtszunahme münden(4).

Bei pharmazeutischen Appetitanregern sind die Gefahren für Nebenwirkungen etwas höher. Dadurch dass körperfremde Stoffe die Verdauungsaktivitäten beeinflussen, können mitunter folgende Nebenwirkungen bei Patienten auftreten(5):

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Blutdruckabfall
  • Herzrasen

Die konkreten Risiken und deren Ausprägung schwankt dabei in Abhängigkeit des eingesetzten Wirkstoffs. Deshalb sollte vor der Einnahme dieser rezeptpflichtigen Medikamente eine gute Beratung durch den Hausarzt erfolgen.

Welche Arten von Appetitanregern gibt es?

Ein Vorteil von Appetitanregern ist, dass es eine äußerst große Auswahl gibt. Allein Lebensmittel mit appetitanregenden Inhaltsstoffen stellen eine Fülle an Möglichkeiten dar. Insgesamt lassen sich Appetitanreger in natürliche, pflanzlich ergänzende und pharmazeutische Produkte unterteilen.

Art Beschreibung Beispiele
Natürliche Lebensmittel Zahlreiche Lebensmittel und Gewürze enthalten Bitterstoffe beziehungsweise Schärfe, die die Produktion von Magensäften und den Stoffwechselzyklus ankurbeln und so für Appetit sorgen (6) Salbei, Ingwer, Zwiebelgemüse, Chilischote, Curry
Nahrungsergänzungsmittel Die konzentrierten Mischungen aus appetitanregenden, natürlichen Inhaltsstoffen liefern denselben Effekt wie einige Lebensmittel, sind aber leichter zu verzehren Bitter-Elixir, Schafgabenkraut
Pharmazeutische Medikamente Die Medikament enthalten medizinische Wirkstoffe, die ebenfalls den Körper zu appetitanregenden Prozessen anreizen sollen. Dadurch können eventuell gleichzeitig Nebenwirkungen auftreten Medikamente mit den Wirkstoffen Paspertin oder Motilium

Da natürliche Appetitanreger für den Körper am verträglichsten sind und zudem am leichtesten zu beschaffen sind, solltest du auf jeden Fall zunächst versuchen, auf diese Art deinen Appetit zu steigern. Pharmazeutische Medikamente sind in der Regel rezeptpflichtig und ein Besuch bei deinem Hausarzt zuvor deshalb notwendig.

Für wen ist die Einnahme von Appetitanregern sinnvoll?

Grundsätzlich ist es nichts Außergewöhnliches, wenn du ab und an weniger Appetit hast als im Regelfall. Dafür kann es zahlreiche körperliche als auch psychologische Ursachen geben, die an einzelnen Tagen auftreten(7).

Unser Körper hat im Falle einer ausgewogenen Ernährung weitaus genügend Reserven, um auch Tage mit weniger Nahrungsaufnahme ohne Probleme zu überbrücken.

Wenn du allerdings feststellst, dass du regelmäßig wenig Appetit hast und dich körperlich möglicherweise auch etwas schwach fühlst, dann solltest du auf jeden Fall die Verwendung von Appetitanregern in Erwägung ziehen. Dabei spielt das Alter übrigens keine Rolle. Zwar tritt Appetitlosigkeit vermehrt bei älteren Personen auf, doch auch jüngere Menschen und Kinder können davon betroffen sein und mit den richtigen Produkten wirksam dagegen vorgehen(8).

Appetitanreger-2

Appetitlosigkeit kann auch jüngere Menschen betreffen. Bei regelmäßig wenig Appetit können auch sie zu Appetitanregern greifen.
(Bildquelle: Pablo Merchán Montes / unsplash)

In jedem Fall ist zunächst die Verwendung von natürlichen Appetitanregern und pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln zu empfehlen. Diese Produkte sind meistens günstiger als pharmazeutische Medikamente und weisen zudem weniger potenzielle Nebenwirkungen auf. Falls keine natürliche Methode Wirkung zeigt, sollte man mit seinem Arzt über Alternativen sprechen.

Was Appetitanreger bei Haustieren betrifft, sollte man zunächst mit einem Tierarzt über mögliche Ursachen von Essstörungen sprechen. Die Tiere können logischerweise nicht den Grund für ihre geringe Nahrungsaufnahme offenlegen, deshalb können neben Appetitlosigkeit auch viele andere Krankheiten zu einer Mangelernährung führen.

Wo kann ich Appetitanreger kaufen?

Appetitanreger lassen sich je nach Art an unterschiedlichen Orten am besten erwerben. Wir unterscheiden auch hier zwischen natürlichen Lebensmitteln, pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln und pharmazeutischen Medikamenten. In folgenden Shops kann man bestimmte Appetitanreger besonders gut kaufen:

  • Supermarkt (natürlicher Appetitanreger)
  • Drogeriemarkt (Nahrungsergänzungsmittel)
  • Apotheke/ Online-Apotheke (Nahrungsergänzungsmittel/ Medikamente)

Vor allem für Nahrungsergänzungsmittel ist die Auswahl in Online-Apotheken besonders groß. Dort kannst du dich dann auch für deine präferierte Verabreichungsform entscheiden und verschiedene Produkte miteinander vergleichen.

Was kosten Appetitanreger?

Die Kosten für Appetitanreger können äußerst unterschiedlich ausfallen. Natürliche Appetitanreger in Form von Lebensmitteln sind im Supermarkt zu relativ günstigen Preisen zu erhalten. Dabei solltest du bedenken, dass die meisten Lebensmittel danach noch verarbeitet werden müssen, um schmackhaft verzehrt werden zu können.

Typ Kosten
Natürliche Appetitanreger ca. 1-2 Euro/100 gramm
Nahrungsergänzungsmittel ca. 3-6 Euro/100 gramm
Pharmazeutische Medikamente ca. 5-15 Euro/100 gramm

Nahrungsergänzungsmittel sind in der Beschaffung etwas teurer als natürliche Lebensmittel, sind für die Einnahme aber äußerst unkompliziert und ohne Mehraufwand genießbar. Außerdem hilft die Rationierung bei Kapseln und Tabletten, einen guten Überblick zu behalten. Letzteres gilt auch für Medikamente. Diese sind aufgrund der Wirkstoffherstellung allerdings deutlich teurer.

Welche Alternativen gibt es zu Appetitanregern?

Im Grunde haben wir dir in diesem Artikel schon viele verschiedene Alternativen beim Thema Appetitanregern aufgezeigt. Dennoch haben all diese Möglichkeiten gemeinsam, dass sie durch den Verzehr Körperprozesse beeinflussen. Es gibt daneben allerdings auch weitere Alternativen, seinen Appetit zu steigern, welche man nicht als Nahrung oder Medikament zu sich nehmen muss.

Eine Möglichkeit bietet Bewegung an der frischen Luft. Dazu ist nicht unbedingt ein hochintensives Sportprogramm nötig, vielmehr sind auch Tätigkeiten wie spazieren gehen möglich. Alle Bewegungen haben gemeinsam, dass dabei in einem bestimmten Maß Kalorien verbrannt werden.

Das sorgt letztendlich dafür, dass dein Körper neue Energie verlangt und dir ein Gefühl von Hunger vermittelt(9). Gleichzeitig gibt es aber auch Hinweise darauf, dass intensives sportliches Training das Hungergefühl für eine gewisse Zeit unterdrückt(10).

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Bewegung und Sport regen möglichweise auch deinen Appetit an. Dazu musst du auch nicht an deine Leistungsgrenze gehen.
(Bildquelle: Geronimo Giqueaux / unsplash)

Eine weitere hilfreiche Methode kann ein Ernährungstagebuch sein. Darin kannst du alle Mahlzeiten, die du zu dir genommen hast, auflisten, und zudem Zeitpunkte der Appetitlosigkeit notieren. So erhältst du einen Überblick, ob es Zusammenhänge zwischen bestimmten Mahlzeiten und deinem fehlenden Appetit gibt. Manchmal kann auch eine einfache Umstellung der Ernährung wieder für mehr Appetit sorgen.

Bildquelle: gioiak2/ 123rf.com

Einzelnachweise (10)

1. Schüssler P, Kluge M, Yassouridis A, Dresler M, Uhr M, Steiger A. Ghrelin levels increase after pictures showing food. Obesity (Silver Spring). 2012 Jun
Quelle

2. Pedersen AM, Bardow A, Jensen SB, Nauntofte B. Saliva and gastrointestinal functions of taste, mastication, swallowing and digestion. Oral Dis. 2002 May;8(3):117-29
Quelle

3. Thanarajah SE, Backes H, DiFeliceantonio AG, Albus K, Cremer AL, Hanssen R, Lippert RN, Cornely OA, Small DM, Brüning JC, Tittgemeyer M. Food Intake Recruits Orosensory and Post-ingestive Dopaminergic Circuits to Affect Eating Desire in Humans. Cell Metab. 2019 Mar 5;29(3):695-706
Quelle

4. Pavlos Pissios, Umut Ozcan, Efi Kokkotou, Terumasa Okada, Chong Wee Liew, Siming Liu, Jennifer N. Peters, Gabriella Dahlgren, Jason Karamchandani, Yogish C. Kudva, Amarnath J. Kurpad, Robert T. Kennedy, Eleftheria Maratos-Flier, Rohit N. Kulkarni; Melanin Concentrating Hormone Is a Novel Regulator of Islet Function and Growth; Diabetes Feb 2007, 56 (2) 311-319
Quelle

5. Solvay Arzneimittel GmbH Packungsbeilage des Medikaments Paspertins zur Appetitanregung
Quelle

6. Sternini C. Taste receptors in the gastrointestinal tract. IV. Functional implications of bitter taste receptors in gastrointestinal chemosensing. Am J Physiol Gastrointest Liver Physiol. 2007 Feb;292(2):G457-61
Quelle

7. Torres SJ, Nowson CA. Relationship between stress, eating behavior, and obesity. Nutrition. 2007 Nov-Dec;23(11-12):887-94
Quelle

8. Cohrdes, C., Göbel, K., Schlack, R. et al. Essstörungssymptome bei Kindern und Jugendlichen: Häufigkeiten und Risikofaktoren. Bundesgesundheitsbl 62, 1195–1204 (2019)
Quelle

9. Blundell JE, Stubbs RJ, Hughes DA, Whybrow S, King NA. Cross talk between physical activity and appetite control: does physical activity stimulate appetite? Proc Nutr Soc. 2003 Aug;62(3):651-61
Quelle

10. Beaulieu K, Hopkins M, Blundell J, Finlayson G. Homeostatic and non-homeostatic appetite control along the spectrum of physical activity levels: An updated perspective. Physiol Behav. 2018 Aug 1;192:23-29
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftliche Studie
Schüssler P, Kluge M, Yassouridis A, Dresler M, Uhr M, Steiger A. Ghrelin levels increase after pictures showing food. Obesity (Silver Spring). 2012 Jun
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Wissenschaftlicher Artikel
Pedersen AM, Bardow A, Jensen SB, Nauntofte B. Saliva and gastrointestinal functions of taste, mastication, swallowing and digestion. Oral Dis. 2002 May;8(3):117-29
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Wissenschaftliche Studie
Thanarajah SE, Backes H, DiFeliceantonio AG, Albus K, Cremer AL, Hanssen R, Lippert RN, Cornely OA, Small DM, Brüning JC, Tittgemeyer M. Food Intake Recruits Orosensory and Post-ingestive Dopaminergic Circuits to Affect Eating Desire in Humans. Cell Metab. 2019 Mar 5;29(3):695-706
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Wissenschaftliche Studie
Pavlos Pissios, Umut Ozcan, Efi Kokkotou, Terumasa Okada, Chong Wee Liew, Siming Liu, Jennifer N. Peters, Gabriella Dahlgren, Jason Karamchandani, Yogish C. Kudva, Amarnath J. Kurpad, Robert T. Kennedy, Eleftheria Maratos-Flier, Rohit N. Kulkarni; Melanin Concentrating Hormone Is a Novel Regulator of Islet Function and Growth; Diabetes Feb 2007, 56 (2) 311-319
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Fachinformation
Solvay Arzneimittel GmbH Packungsbeilage des Medikaments Paspertins zur Appetitanregung
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Wissenschaftlicher Artikel
Sternini C. Taste receptors in the gastrointestinal tract. IV. Functional implications of bitter taste receptors in gastrointestinal chemosensing. Am J Physiol Gastrointest Liver Physiol. 2007 Feb;292(2):G457-61
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Wissenschaftliche Studie
Torres SJ, Nowson CA. Relationship between stress, eating behavior, and obesity. Nutrition. 2007 Nov-Dec;23(11-12):887-94
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Wissenschaftlicher Artikel
Cohrdes, C., Göbel, K., Schlack, R. et al. Essstörungssymptome bei Kindern und Jugendlichen: Häufigkeiten und Risikofaktoren. Bundesgesundheitsbl 62, 1195–1204 (2019)
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Wissenschaftlicher Artikel
Blundell JE, Stubbs RJ, Hughes DA, Whybrow S, King NA. Cross talk between physical activity and appetite control: does physical activity stimulate appetite? Proc Nutr Soc. 2003 Aug;62(3):651-61
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Wissenschaftlicher Review
Beaulieu K, Hopkins M, Blundell J, Finlayson G. Homeostatic and non-homeostatic appetite control along the spectrum of physical activity levels: An updated perspective. Physiol Behav. 2018 Aug 1;192:23-29
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