Aids Symptome

So ziemlich jeder leidet mal unter einer Erkältung oder einer Grippe. Damit diese keinen schlimmeren Verlauf nimmt, oder nicht noch mehr Infektionen dazukommen, ist ein gesundes Immunsystem wichtig. Durch eine HIV-Infektion wird das Immunsystem geschwächt, ein fortgeschrittenes Stadium davon ist AIDS.

Im folgenden Beitrag erklären wir was mit dem Körper passiert, wenn man sich infiziert hat, und welche Symptome bei AIDS auftreten können. Außerdem gehen wir auf einige Behandlungsmöglichkeiten für AIDS näher ein. Dabei erklären wir das Vorgehen der jeweiligen Methode.




Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer HIV-Infektion wird das Immunsystem durch die HI-Viren geschwächt. Die Viren greifen die wichtigsten Zellen der Immunabwehr an und zerstören diese. Betroffene leiden somit unter einer Immunschwäche.
  • AIDS ist das fortgeschrittene Stadium einer HIV-Infektion. Hier ist das Immunsystem stark geschwächt, und kann sich deshalb nicht gegen andere Infektionen wehren. Somit ist der Körper anfällig für andere Krankheiten.
  • Durch Medikamente und Therapien kann die Krankheit und die Komplikationen, die durch AIDS auftreten, effektiv verringert werden. Die Immunsystemschwäche bleibt jedoch trotzdem vorhanden.

AIDS Symptome: Was du wissen solltest

Das Immunsystem hat die Aufgabe den Körper vor Infektionen, und dadurch vor Krankheiten zu schützen. Bei einer HIV-Infektion wird das Immunsystem angegriffen und massiv geschwächt.

Ein fortgeschrittenes Stadium der Infektion ist AIDS. Hierbei ist der Körper anfällig für Infektionen, da das Immunsystem diese nicht mehr abwehren kann. Somit gibt es eine Vielzahl an AIDS Symptomen, da diese durch andere Krankheiten ausgelöst werden.

Im Folgenden klären wir die wichtigsten Fragen zu den Symptomen von AIDS. Außerdem zeigen wir einige Behandlungsmöglichkeiten für HIV beziehungsweise AIDS auf.

Wie wird AIDS übertragen?

AIDS ist das fortgeschrittene Stadium einer HIV-Infektion. Der Virus wird durch Kontakt mit Schleimhäuten sowie auch durch den Kontakt mit entzündeten oder verletzten Hautstellen übertragen. (1, 2)

Eine Möglichkeit der Übertragung ist eine unfallbasierte Infektion im Medizin-Bereich. Diese kann durch Kontakt mit einem kontaminierten Gegenstand, wie zum Beispiel einem Skalpell verursacht werde. Es ist auch möglich, dass hier die Übertragung durch Kontakt mit einer Flüssigkeit, die das HI-Virus enthält, beispielsweise Blut, geschieht.

Um zu einer HIV-Infektion zu führen, muss der Kontakt an einer, wie oben schon beschrieben, entzündeten oder verletzten Stelle der Haut, oder an einer Schleimhaut sein. Die Übertragung im medizinischen Bereich stellt, jedoch nur die Minderheit dar, und kommt somit selten vor. (1)

Häufigere Wege der Übertragung sind Geschlechtsverkehr, oder bei Drogenkonsumenten, die ihre Spritzen und Nadeln tauschen.

Beim Geschlechtsverkehr (meist ungeschützt), wird das HI-Virus über die Schleimhäute übertragen. Demhingegen findet die Übertragung beim Tausch von Nadeln oder Spritzen durch direkten Kontakt mit dem Blut statt. (1)

HIV-Infektionen werden, jedoch nur selten, direkt nach der Übertragung diagnostiziert. Die Infektion wird häufig erst Monate, wenn nicht sogar Jahre nach der Übertragung festgestellt. Außerdem kann der Zeitraum von Übertragung bis zum Ausbruch von AIDS zwischen einem bis zu 20 Jahren variieren.

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Was passiert mit dem Körper, wenn man AIDS hat?

Sobald man sich mit HIV infiziert hat, beginnt das Virus das Immunsystem zu schwächen. Denn HIV greift im Körper die CD4 T-Zellen an und zerstört diese. Jedoch sind diese Zellen die wichtigsten Organismen bei der Bekämpfung von Infektionen. Durch die Verringerung der CD4 T-Zellen im Körper wird das Immunsystem geschwächt und zerstört. (2, 3)

Das HI-Virus greif das Immunsystem an. (Bildquelle: Nik Shuliahin / unsplash)

Durch das schwache Immunsystem ist der Körper anfälliger für andere Infektionen, die dadurch eine häufige Begleiterscheinung von AIDS sind. Dabei handelt es sich um Infektionen, die bei einem gesunden Menschen, mit funktionierendem Immunsystem, keine Krankheiten auslösen würden. Da aber der Körper durch HIV, und die dadurch fehlenden CD4 T-Zellen, die Infektion nicht bekämpfen kann, entwickeln sich daraus Krankheiten. (2)

Was sind Symptome bei AIDS?

Die Symptome, die bei AIDS auftreten, werden durch das geschwächte Immunsystem verursacht. Da es nun anderen Infektionen leichtfällt, in den Körper einzudringen und Krankheiten auszulösen. Die folgenden Symptome können bei AIDS auftreten, müssen jedoch nicht unbedingt, da dies von Person zu Person unterschiedlich ist.

  • Fieber (4)
  • Muskel- und Gelenksschmerzen (4)
  • trockener Husten (2)
  • Durchfall (der länger als eine Woche anhält) (2)
  • schneller Gewichtsverlust (2, 3, 4)
  • Kopfschmerzen (3, 4)
  • wiederkehrendes Fieber oder starkes nächtliches Schwitzen (2, 4)
  • Ausschlag (4)
  • Flecken auf oder unter Haut sowie Augenlider, Mund oder Nase (2)
  • geschwollene Lymphknoten in der Achselhöhle, Hals oder Leiste (2)
  • weiße Punkte oder ungewöhnliche Flecken auf der Zunge, im Mund oder im Rachen (2)

Wie schon erwähnt, erlebt nicht jeder Infizierte die gleichen Symptome. Dies kommt vollkommen auf die Person selbst an. Außerdem treten bei manchen Personen bestimmte Symptome stärker auf als bei anderen.

Welche Symptome treten zuerst auf?

Auch hier hängt es von der jeweiligen Person ab. Es ist nicht möglich einen Katalog an Symptomen aufzustellen, die auf alle Betroffenen zutreffen. Jedoch lässt sich sagen, dass der Körper auf HIV reagiert, wie auf eine “normale” Virusinfektion.

Somit kann beispielsweise Übelkeit, Fieber, Schwellungen oder Rötungen auftreten, da der Körper versucht auf diese Art und Weise die Infektion in den Griff zu bekommen, und Sie zu bekämpfen. (2)

Aids Symptome

Fieber ist ein Anzeichen für eine Infektion, da der Körper versucht durch die erhöhte Temperatur die Infektion zu bekämpfen. (Bildquelle: Adriano Gadini/ Pixabay]

Natürlich treten nicht bei jedem die gleichen Symptome auf. Das ist abhängig davon, wie der Körper auf Virusinfektionen reagiert. Da diese Symptome jedoch nicht immer besorgniserregend sind, kommt es häufig vor, dass eine Infektion mit HIV nicht, oder erst spät bemerkt wird.

Wie verläuft AIDS nach Ausbruch?

Die Zerstörung der CD4 T-Zellen, und damit das Schwächen des Immunsystems ermöglichen es dem HI-Virus sich im Körper zu vermehren. Die Immunschwäche führt dazu, dass andere Infektionen dem Körper schaden können, und Krankheiten auslösen können.

Diese, durch andere Infektionen ausgelösten Krankheiten, treten häufig gemeinsam mit AIDS auf. Somit sind AIDS Symptome meist die Ausbreitung anderer Krankheiten. (2, 5)

Ein Beispiel dafür ist Candida. Das das ist ein Pilze der  weiße Flecken, die sich auf der Zunge, im Mund und im Rachen verursacht. Die Candida-Infektion, konnte nicht aufgehalten beziehungsweise bekämpft werden, da das Immunsystem geschwächt ist. Dadurch kann sich die neue Infektion ausbreiten.

Da AIDS schon ein fortgeschrittenes Stadium einer HIV-Infektion ist, ist das Immunsystem stark geschwächt. Deshalb zeichnet sich der unbehandelte Verlauf von AIDS durch eine Vielzahl an anderen Infektionen und Krankheiten aus.

Welche Symptome von AIDS treten wo auf?

Wie oben schon erläutert, kann sich der Körper nicht gegen andere Infektionen wehren. Dadurch entwickeln sich Krankheiten, welche bestimmte Symptome mit sich bringen. Die folgende Tabelle zeigt möglichst umfassend, an welchen Körperstellen, welche Symptome auftreten können.

Körperstelle Symptome
Haut Ausbreitung von Hautläsionen, Ausschlag, Flecken auf und unter der Haut (2, 3)
Mund und Rachen Candidiasis (weiße Flecken auf Zunge, in Mundhöhle sowie Rachen), wunde Stellen im Mund, trockener Mund, Halsschmerzen mit einhergehenden Schluckbeschwerden (2, 3, 4)
Lymphsystem Anschwellen der Lymphknoten, vor allem in der Achselhöhle, am Hals und in der Leiste (2, 3, 4)
Arme und Beine Anschwellen der Gliedmaßen, Taubheit oder Kribbeln ind Händen und Füßen, Gelenk- und Muskelschmerzen (2, 3, 4)
Magen-Darm-Trakt Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Apettitsverlust (2, 3, 4)
Augen Verlust der Sehkraft, verschwommene Sicht (2)
Sonstiges Fieber, starkes nächtliches Schwitzen, rapider Gewichtsverlust, Gedächtnisverlust, neurologische Störungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen (2, 3, 4)

Je nach Person können unterschiedliche Symptome auftreten. Das ist ganz individuell von dem Betroffenen abhängig. Außerdem können die Symptome unterschiedlich schnell, oder stark auftreten.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Symptomen von AIDS?

Die geschlechtsspezifischen Unterschiede wurden bisher wenig erforscht. Bei Studien, in denen das Geschlecht eine Nebenrolle spielte, wurden kaum Unterschiede zwischen Männer und Frauen in Bezug auf die Symptome von AIDS entdeckt.

Frauen leiden häufiger an starker Müdigkeit als Männer. Auch chronische Schmerzen kommen bei Frauen, sowie bei älteren Betroffenen häufiger vor. Jedoch kann man bisher keine klaren Unterschiede benennen. (3)

Wie wird AIDS behandelt?

Um die Symptome von AIDS zu lindern, und Risiken der Krankheit zu verringern, gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. Im Folgenden gehen wir auf die Therapien mit verschiedenen Substanzen ein. Dabei beleuchten wir sowohl die Wirkungsart als auch die Nebenwirkungen der Wirkstoffe.

Eine mögliche Behandlung von AIDS ist die Therapie mit Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren, kurz NRTI. Es gibt viele verschiedene NRTIs, jedoch haben alle dieselbe Wirkung. Sie stoppen beziehungsweise hemmen den HI-Virus dabei sich zu verbreiten. (2)

Man kann entweder nur einen bestimmten NRTI einnehmen, oder eine Mischung.

Wenn man eine Mischung aus verschiedenen NRTIs wählt, ist es möglich niedrigere Dosierungen einzunehmen, während die Effektivität weiter Bestand hat. Jedoch haben NRTIs eine Vielfalt von Nebenwirkungen, sowohl kurz- als auch langzeitige. Diese unterscheiden sich aber je nach Substanz, die eingenommen wird. Die anwachsende Toxizität bleibt jedoch bei allen NRTIs ein Risiko. Dabei ist häufig auch die Funktion der Mitochondrien gefährdet. (6)

Eine andere Behandlungsmöglichkeit ist die Therapie mit Proteaseinhibitoren. Diese Substanz stoppt die Replikation des Virus zu einem späteren Zeitpunkt als die NRTIs. Auch hier gibt es verschiedene Proteaseinhibitoren. Die Verwendung dieser Wirkstoffe in Verbindung mit einer antiretroviralen Therapie (siehe unten) hat die HIV-Infektion von einem Endzustand, in einen kontrollierbareren Zustand verändert. (7)

Aber auch diese Wirkstoffe haben Nebenwirkungen, dabei gibt es ebenfalls Unterschiede zwischen den einzelnen Substanzen. Jedoch alle Proteaseinhibitoren haben Nebenwirkungen, die den Magen-Darm-Trakt betreffen Außerdem ist es möglich eine Resistenz gegenüber den Proteaseinhibitoren zu entwickeln. (8)

Außerdem gibt es auch die Therapie mit Eintrittsinhibitoren. Diese verhindern die Verbindung beziehungsweise den Eintritt des HI-Virus in die Zellen. Somit wird auch durch diese Therapie der HI-Virus daran gehindert sich zu vermehren. Auch hier fallen die Nebenwirkungen je nach Substanz sehr unterschiedlich aus. (2)

Bei der schon angeschnittenen antiretroviralen Therapie geht es darum die HI-Viren an der Replikation, also ihrer Vermehrung zu hindern oder diese zu stoppen. Für diese Therapie werden verschiedene Wirkstoffe, die die Replikation hemmen, gemeinsam verwendet. Darunter auch die Proteaseinhibitoren.

Diese Art der Therapie gilt als sehr effektiv, wenn es darum geht die Replikationsgeschwindigkeit von HI-Viren zu senken. Das Ziel der antiretroviralen Therapie ist es also die Anzahl der HI-Viren im Körper soweit zu senken, dass die Virenlast in Bluttests nicht mehr erkannt werden kann. (2)

Bei die Entscheidung welche Therapie angewendet werden soll, sollte mit einem Arzt besprochen werden. Hier kommt es nicht nur darauf an, ob Sie eine Therapie wollen, sondern auch wie weit dei Infektion bereits fortgeschritten ist, und welche weiteren gesundheitlichen Probleme bestehen.

Ist AIDS heilbar?

Nach dem aktuellen medizinischen Stand ist AIDS nicht heilbar. Auch eine effektive HIV_Impfung gibt e bislang noch nicht. Durch Therapien und verschiedene Wirkstoffe, wie die oben Aufgezählten, ist es jedoch möglich die Infektion zu kontrollieren. Welches Vorgehen und welche Therapie im Einzelfall gewählt wird, sollte von einem Arzt entschieden werden. (2, 5)

Wichtig ist die frühe Feststellung der Infektion. So ist es möglich frühzeitig die Vermehrung des Virus im Körper zu hemmen, und das Immunsystem gleichzeitig zu unterstützen. So dass der Körper nicht so anfällig für weitere Infektionen ist, und diese bekämpfen kann.

Symptome bei AIDS: Wie kann ich eine Infektion verhindern?

Um einer Infektion zu entgehen, musst du auf bestimmte Dinge achten. Allgemein ist es wichtig genug über das Thema informiert zu sein. Es geht dabei auch nicht darum auf etwas verzichten zu müssen, sondern darum sich selbst und andere zu schützen. Im Folgenden zeigen wir auf welche Aspekte beachtet werden müssen, und wie man sich bestmöglich vor einer HIV-Infektion schützt.

AIDS im medizinischer Bereich

Dank strenger Richtlinien ist es in Deutschland nahezu unmöglich sich im medizinischen Feld zu infizieren. Trotzdem ist hier der Umgang mit HIV-haltigen Flüssigkeiten Alltag. Deshalb ist es unbedingt nötig Latexhandschuhe zu tragen.

Aber nicht nur in medizinischen Einrichtungen, kann es zum Kontakt mit Blut kommen. Auch als Ersthelfer bei einem Unfall besteht das Risiko sich mit HIV, oder anderen über das Blut übertragbaren Krankheiten, wie zum Beispiel Hepatitis, zu infizieren. Deshalb auch dabei unbedingt auf ausreichenden Schutz achten. (9)

Aids Symptome

Beim Umgang mit Blut, oder anderen HIV-haltigen Flüssigkeiten, solltest du unbedingt Handschuhe tragen, um dich selbst zu schützen. (Bildquelle: Luisella Planeta Leoni/ Pixabay)

Hier kann man auch Tattoo- sowie Piercingstudios dazu zahlen. Denn auch hier gehört der Umgang mit Blut zum alltäglichen Geschäft. Wie im medizinischen Feld gelten ebenso strenge Richtlinien, die eine Infektion nahezu ausschließen. Bei der Arbeit mit Kunden ist die Verwendung von Handschuhen und desinfiziertem Besteck vorgeschrieben.

Trotzdem sollte auch als Kunde darauf geachtet werden, dass Handschuhe verwendet werden, und die verwendeten Gegenstände sauber und desinfiziert sind. Wenn du dich in dem Studio unwohl fühlst, und es für nicht ausreichend sauber oder das Besteck, wie zum Beispiel die Nadeln, nicht für ausreichend sterilisiert hältst, solltest du das Studio wechseln.

AIDS beim Geschlechtsverkehr

Hier ist es wichtig nochmal zu betonen, dass es nicht um Verzicht geht, sondern um Schutz. Vor allem bei wechselnden Sexualpartnern, sollte darauf geachtet werden, dass ein Kondom, oder ein Femidom (Frauenkondom) verwendet wird. (10)

Außerdem können durch oben genannte Therapien und Medikamente die Viruslast, also die Anzahl der HI-Viren im Blut, soweit gesenkt werden, dass sie in einem Bluttest nicht oder kaum nachweisbar ist. Dadurch ist es möglich einen HIV-negativen Sexualpartner zu schützen. (9)

Trotzdem ist Ehrlichkeit wichtig. Eine HIV-Infektion sollte offen kommuniziert werden, und der Sexualpartner darüber informiert und aufgeklärt werden. So können beide Parteien entscheiden, wie sie mit der Situation umgehen, und welche Art von Schutz gewählt werden soll.

AIDS beim Drogenkonsum

Der intravenöse Drogenkonsum birgt ein großes Risiko für eine HIV-Infektion. Vor allem, wenn die Konsumenten untereinander ihre Nadeln und Spritzen tauschen. Beim Konsum von Drogen sollte man es unbedingt vermeiden, das Drogenbesteck mit anderen Konsumenten zu tauschen. (9)

Durch die Verwendung der Spritze oder Nadel eines anderen, gerät das Blut, das Bereits an dem Drogenbesteck haftet, in die eigene Blutbahn. Somit können die Substanzen, die sich bereits an der Nadel befinden in den eigenen Körper eindringen. Dadurch kann man sich schnell mit HIV infizieren, aber auch eine Infektion mit anderen, über das Blut übertragbare Krankheiten, ist dadurch möglich.

Um dieses Risiko zu vermeiden, bieten viele Drogenberatungsstellen einen Spritzentausch an. Dort ist es zum einem möglich benutzte Spritzen sicher zu entsorgen. Zum anderen bekommt man dort entweder für einen geringen Preis oder umsonst neue, saubere Spritzen. Dadurch wird eine gewisse Hygiene beim Drogenkonsum gewährleistet. Außerdem wird die Infektionsgefahr stark gesenkt.

Informationen über AIDS

Um die Gefahr einer HIV-Infektion vorzubeugen, ist es wichtig ausreichend informiert zu sein. Das Thema HIV und AIDS sollte demnach nicht totgeschwiegen werden, sondern ausreichend thematisiert werden.

Normalerweise wird man schon in der Schule über diese Themen aufgeklärt. Falls das aber nicht stattgefunden hat oder es dir nicht ausführlich genug war. Solltest du dich weiter über das Thema informieren. Denn nur wenn man darüber Bescheid weiß, kann man sich schützen.

Fazit

AIDS ist eine nicht zu unterschätzende Krankheit. Wenn du af Hygienevorschriften und vorbeugende Maßnahmen achtest, kannst du dich weitestgehend  vor einer Infektion schützen. Eine frühe Festellung einer HIV-Infektion ist wichtig, um die Komplikationen und Risiken von AIDS zu verringen. Außerdem ist eine Behandlung der Infektion unbedingt nötig, um das Immunsystem zu stärken, und damit einen schweren Verlauf von AIDS bestmöglich verhindern zu können.

Solltest du also das Gefühl haben, dass bei dir Symptome von AIDS auftreten, und es möglich ist, dass du dich, wenn auch vor längerer Zeit, mit HIV infiziert hast, wende dich an einen Arzt. Dort kannst du einen Test machen lassen, und falls dieser positiv sein sollte, kann man gleich einen Behandlungsplan aufstellen. AIDS beziehungsweise das Ergebnis HIV-positiv ist kein Todesurteil.

Man kann die Krankheit zwar nicht heilen, aber effektiv behandeln. Therapien können die Symptome und Risiken von AIDS sehr verringern. Es ist durch eine erfolgreiche Therapie sogar möglich, die Viruslast so weit zu verringern, dass sie im Blut kaum oder nicht nachweisbar ist.

Bildquelle: Alidrian/ 123rf

Einzelnachweise (10)

1. Marcus, U. (2000): Risiken und Wege der HIV-Übertragung. Auswirkungen auf Epidemiologie und Prävention der HIV-Infektion, in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 2000, 43: S. 449 – 458, Springer Verlag.
Quelle

2. UCSF Health, Infectious Diseas. AIDS.
Quelle

3. Lee, Kathrin A.; Gay, Caryl et al. (2009): Symptom Experience in HIV-Infected Adults: A Function of Demographic and Clinical Characteristics, in: J Pain Symptom Manage. 2009 Dec 38(6): S. 882–893, DOI: 10.1016/j.jpainsymman.2009.05.013.
Quelle

4. Hoenigl, Martin; Green Nella et al. (2016): Signs or Symptoms of Acute HIV Infection in a Cohort Undergoing Community-Based Screening, in: Emerg Infect Dis. 2016 Mar; 22(3): S. 532–534, DOI: 10.3201/eid2203.151607.
Quelle

5. Grützner, Eva; Draenert, Rika (2015): Immundefekt bei HIV, in: HIVandmore 2015 3.
Quelle

6. Vrouenraets, Saskia ME et al. (2002):Hyperlactataemia in HIV-infected patients: the roleof NRTI-treatment, in: International Medical Press 1 7: S. 239-244.
Quelle

7. Paterson, David L. et al. (2000): Adherence to Protease Inhibitor Therapy and Outcomes in Patients with HIV Infection, in: Annals of Internal Medicine, DOI: 10.7326/0003-4819-133-1-200007040-00004.
Quelle

8. Flexner, Charles (1998): HIV-Protease Inhibitors, in: The New England Journal of Medicine 338: S.1281-1293, DOI: 10.1056/NEJM199804303381808.
Quelle

9. nochvielvor.de
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10. aidshilfe.de
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Wissenschaftliche Untersuchung
Marcus, U. (2000): Risiken und Wege der HIV-Übertragung. Auswirkungen auf Epidemiologie und Prävention der HIV-Infektion, in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 2000, 43: S. 449 – 458, Springer Verlag.
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Wissenschaftlicher Artikel
UCSF Health, Infectious Diseas. AIDS.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Lee, Kathrin A.; Gay, Caryl et al. (2009): Symptom Experience in HIV-Infected Adults: A Function of Demographic and Clinical Characteristics, in: J Pain Symptom Manage. 2009 Dec 38(6): S. 882–893, DOI: 10.1016/j.jpainsymman.2009.05.013.
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Wissenschaftliche Untersuchung
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Wissenschaftlicher Artikel
Grützner, Eva; Draenert, Rika (2015): Immundefekt bei HIV, in: HIVandmore 2015 3.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Vrouenraets, Saskia ME et al. (2002):Hyperlactataemia in HIV-infected patients: the roleof NRTI-treatment, in: International Medical Press 1 7: S. 239-244.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Paterson, David L. et al. (2000): Adherence to Protease Inhibitor Therapy and Outcomes in Patients with HIV Infection, in: Annals of Internal Medicine, DOI: 10.7326/0003-4819-133-1-200007040-00004.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Flexner, Charles (1998): HIV-Protease Inhibitors, in: The New England Journal of Medicine 338: S.1281-1293, DOI: 10.1056/NEJM199804303381808.
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HIV-Prävention bedeutet nicht Verzicht, sondern Schutz
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